Es gibt spaßigere Arten, den Samstagabend zu verbringen
Der Eigentümer eines Grundstückes an der Zittauer Straße hatte einen Hinweis erhalten, wonach über das soziale Netzwerk Facebook zu einer Veranstaltung auf seinem Gelände eingeladen wurde. Da dies ohne Wissen oder gar Einverständnis des Eigentümers erfolgte, wurde Anfang der Woche die Dresdner Polizei informiert.
Nach Prüfung durch die Dresdner Polizei stellte sich heraus, dass der Facebookaccount, über den zu der Veranstaltung eingeladen wurde, offensichtlich mit falschem Namen angelegt wurde. Der Account wurde zwischenzeitlich gelöscht. Bis gestern hatten bereits mehr als 1.000 (virtuelle) Personen ihr Erscheinen für Samstagabend angekündigt.
Nach Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden erließ diese heute eine Verbotsverfügung für die geplante Veranstaltung (siehe auch Presseinformation der Landeshauptstadt Dresden vom 08.11.2012).
Da sich die tatsächliche Resonanz auf die Facebookeinladung nicht abschätzen lässt, bereitet die Polizeidirektion Dresden derzeit einen Polizeieinsatz für Samstagabend vor. Dessen Ziel ist die Durchsetzung der städtischen Verbotsverfügung.
Gleichzeitig laufen die Ermittlungen zur Identität des Inhabers des gefälschten Facebookaccounts.
Polizeibegleitung kann ja durchaus angenehm sein, aber…
… die Landeshauptstadt Dresden hat die Facebookparty verboten!
… das Partygelände ist abgesperrt!
… Kontrollen mit Wartezeit!
… wenig erfreute Nachbarn!
… sattes Bußgeld statt Eintritt?
Es gibt spaßigere Arten, den Samstagabend zu verbringen.
Quelle: PD Dresden

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