Anlässlich der Sonderausstellung „Die
Landgrafs – Lichtbildner ihrer Heimat“ findet am 8. November, 19 Uhr im Museum
Burg Schönfels ein ganz besonderer Vortrag statt. Zu den berühmtesten
sächsischen Fotografen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört der
Lichtbildner Franz Landgraf aus Zwickau. Zehntausende Negative und Fotoplatten
belichtete er zwischen 1900 und 1940. Nur wenig davon ist erhalten geblieben. Nahezu
sein gesamtes Werk wurde Ende der 1960er Jahre entsorgt. Durch Zufall hat eine
handkolorierte großformatige Glasdiaserie überlebt, die Franz Landgraf um 1930
anfertigte. Sie enthält fantastische, teilweise völlig unbekannte Aufnahmen aus
den Jahren 1905 – 1928. Die Dia-Reihe mit dem Titel „Das schöne Sachsen mit 176
Lichtbildern“ beschreibt eine „Reise von Dresden und dem Elbtale über die Höhen
und Täler des Erzgebirges“. Zu den Vorträgen, die er damit hielt, legte er sich
ein Textbuch an, in dem er wörtlich festhielt, was er zu den jeweiligen Dias zu
sagen gedachte. Auch dieses Buch hat die Zeit unbeschadet überlebt. Erleben Sie
eine Präsentation kulturhistorisch wertvoller Fotografien in beeindruckender
Bildqualität mit den originalen Sprechtexten des Fotografen, vorgetragen von
Dr. Oliver Titzmann, Bad Schlema.
Die Sonderausstellung „Die Landgrafs –
Lichtbildner ihrer Heimat“ ist bis zum 18. November im Museum Burg Schönfels zu
sehen.
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag
und Freitag, 10 bis 17 Uhr
Museum Burg Schönfels
Burgstraße 34
08115 Lichtentanne
Tel. 03 76 00 – 23 27
Fax
03 76 00 – 25 77
Quelle: Museum Burg Schönfels
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