Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Sachsen und Brandenburg
Heute durchsuchen Beamte der Staatsanwaltschaft Dresden und des Operativen-Abwehrzentrums-Rechtsextremismus (OAZ) sieben Wohnungen sowie eine Betriebsstätte in Sachsen und eine Wohnung in Brandenburg.
Die Staatsanwaltschaft Dresden führt gegen Mitglieder des Deutschen Polizei Hilfswerks seit Januar 2013 ein Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Nach den bisherigen Ermittlungen soll sich im Jahr 2012 unter dem Namen "Deutsches Polizeihilfswerk" eine Gruppierung gegründet haben, die seither vor allem im Zusammenhang mit Vollstreckungsmaßnahmen von Gerichtsvollziehern auftrat. Das DPHW stellt sich sichtbar als geschlossene Gruppierung dar und präsentiert sich so auf ihrer Homepage als auch auf Informationsveranstaltungen im Bundesgebiet. Von einigen Mitgliedern wird dabei eine polizeiähnliche Uniform mit Aufschrift und Emblem getragen. Durch das Tragen der Uniform soll suggeriert werden, dass es sich zumindest um eine mit hoheitlichen Aufgaben betraute Organisation handelt.
Bei den Durchsuchungen wurden Uniformen, Speichermedien und verschiedene Unterlagen sichergestellt.
Bei den Durchsuchungen waren insgesamt 119 Polizeibeamte im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Staatsanwaltschaft Dresden
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen