(Ki) Die Verkehrssituation rund um das
Autobahnkreuz Chemnitz hat sich im Laufe des Vormittags entspannt. Der Verkehr
auf den Bundesautobahnen 4 und 72 kam nach und nach wieder in Fahrt. Polizei
und Winterdienst wurden von Helfern des THW sowie anderer Hilfsorganisationen
unterstützt. Diese kümmerten sich in erster Linie um die festsitzenden
Autofahrer.
Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde nicht nur durch den teilweise starken
Schneefall erschwert, sondern auch dadurch, dass die Autofahrer keine
Rettungsgasse gebildet hatten bzw. diese nach Durchfahren der Einsatzfahrzeuge
nicht frei hielten. Stellenweise blieben die Helfer selbst im Stau stecken,
weil ihnen ein Durchkommen unmöglich gemacht wurde.
Im Laufe des Vormittags
wurden immer wieder Lkw gemeldet, die an Steigungen nicht vorwärts kamen. So
gegen 7.30 am Geyersdorfer Berg/
S 218 Richtung Marienberg. Danach wurde die Staatsstraße für den
Fahrverkehr gesperrt.
Auch in Geyer, auf der Zwönitzer
Straße, in Glauchau auf der B 175/Waldenburger
Straße, auf der B 169 in Gablenz bei
Stollberg und in Chemnitz auf
der Dresdner Straße/Höhe Margaretenstraße war für manchen Brummi kein
Fortkommen. Gleiches betraf Auf- und Abfahrten an der Bundesautobahn 72 in Richtung Chemnitz in Rottluff und
Niederfrohna.
Kalt lief es Polizisten kurz nach 9.15 Uhr auf der Bernsdorfer Straße/Höhe
Südring über den Rücken. Dort steckte ein sommerbereifter Lkw mit Anhänger in
einem Schneehaufen fest. Die Straße musste daraufhin kurz gesperrt werden, um
das Fahrzeug freizubekommen. Es gab eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Fahrer und
Halter drohen mindestens ein Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld.
Zwischen heute Morgen, 5
Uhr, und 13 Uhr registrierte die Polizei im Direktionsbereich 54
Verkehrsunfälle mit zwei Verletzten.
Quelle: PD Chemnitz Erzgebirge

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