Donnerstag, 11. Juni 2015

Bundespolizei: Informationen 11.06.2015


BPOLI C: Buntmetalldieb in Chemnitz gefasst

   Am 10.06.2015 gegen 09:45 Uhr konnte in Höhe Bahnkilometer 60,3 der Strecke Neukieritzsch-Chemnitz (Ortslage Chemnitz) ein 35 jähriger Mann durch eine Streife der Bundespolizeiinspektion Chemnitz, wegen des Verdachtes des Buntmetalldiebstahls, festgenommen werden. Der Tatverdächtige hatte zuvor auf dem Bahngelände einen Kabelschacht aufgebrochen und ca. 120 Meter Kabel abgeschnitten. Er war gerade dabei, die Isolierung der Kabelstücke zu entfernen. Der 35 Jährige ist der Bundespolizei kein Unbekannter. Er war bereits mehrfach im gleichen Deliktsfeld aufgefallen. Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde durch die Beamten festgestellt, dass der Mann mit zwei Haftbefehlen gesucht wird. Zum einen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Strafvollstreckungshaftbefehl über ein Jahr und vier Monate wegen besonders schweren Diebstahls. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Mann in die JVA eingeliefert.


BPOLI EBB: Bundespolizei verhindert Einschleusung von serbischen Staatsangehörigen

   Zittau: (ots) - Am 09.06.2015 um 09:00 Uhr wurde im Rahmen von Grenzkontrollen ein Pkw Mercedes mit serbischer Zulassung auf der

B178 n in Zittau aus Polen kommend von einer Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich fünf serbische Staatsangehörige, vier Männer im Alter von 55, 45, 25 und 14 Jahren und eine 52-jährige Frau. Alle Personen händigten gültige serbische Reisepässe aus. Eine fahndungsmäßige Überprüfung des  25-jährigen Fahrers des PKW ergab eine Ausschreibung zur Festnahme Aufgrund einer Zurückschiebungsverfügung. Der Mann war bereits Ende Januar unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist und wurde in Folge dessen nach Tschechien zurückgeschoben. Alle vier anderen Mitreisenden Personen waren im Fahndungssystem noch nicht erfasst. Bei dem im Fond sitzenden zwei männlichen Personen im Alter von 55 und 14 Jahren und der 52-jährigen Frau handelt es sich um eine Familie. Der 45-jährige Beifahrer hat keine verwandtschaftliche Beziehung zu den weiteren Personen im PKW. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks wurden serbische Geburtsurkunden der Familie aufgefunden. Auf Grund des Auffindens der Geburtsurkunden und der widersprüchlichen Aussagen, ergab sich für die kontrollierenden Beamten der Verdacht eines angestrebten längerfristigen Aufenthalts im Bundesgebiet und somit der unerlaubten Einreise. Der Fahrer wurde vor Ort über die gegen ihn bestehende Festnahme und die in diesem Zusammenhang bestehende Zurückschiebungsverfügung informiert. Außerdem wurde er über seine Rechte und Pflichten belehrt und ihm wurde eröffnet dass durch Beförderung der weiteren Mitreisenden gegen ihn als Schleuser ermittelt wird. Dem Beifahrer wurde nach der Belehrung über seine Rechte ebenfalls der Straftatbestand des Einschleusens von Ausländer ins Bundesgebiet vorgeworfen. Alle fünf Personen wurden zur Dienstelle nach Ebersbach verbracht. Nach dem Ende der polizeilichen Vorgangsbearbeitung werden aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet.

BPOLI EBB: Rumäne an Einreise gehindert

   Zittau: (ots) - Am 10.06.2015 um 07:00 Uhr wurde im Rahmen von Grenzkontrollen ein PKW Opel mit rumänischen Kennzeichen auf der B
178 in der Ortslage Zittau durch eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach angehalten und kontrolliert.
Mitfahrer in dem rumänischen Fahrzeug war ein 39-jähriger rumänischer Staatsbürger. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Person ergab eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Freizügigkeitsverlust und somit ein unbefristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zum Bundespolizeirevier nach Zittau verbracht. Gegen ihn wird erneut Strafanzeige wegen der unerlaubten Einreise in Bundesgebiet gestellt. Nach dem Ende der polizeilichen  Bearbeitung werden aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet.


BPOLI L: Hindernisse auf Gleise gelegt - Bundespolizisten stellen 2 Schüler fest und verhindern dass der Regionalexpress aus Leipzig die Hindernisse überfährt

   Oschatz (ots) - Gestern Abend gegen 19:30 Uhr legten zwei Jugendliche (14,15) am Oschatzer Bahnhof Steine und Holz auf die Gleise. Dabei wurden sie von einer Zivilstreife der Bundespolizei beobachtet, die gerade zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Bahnhofes war. Die Beamten reagierten schnell. Sie ließen die Strecke sofort sperren um Schlimmeres zu verhindern. Denn nur wenige Minuten später wäre der Regionalexpress aus Leipzig im Bahnhof Oschatz planmäßig eingefahren. Durch diesen Vorfall erhielten zwei Züge mehrere Minuten Verspätung. Die Bundespolizei Leipzig hat gegen die beiden aus Oschatz stammenden Jungen Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet.

   In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefährlichkeit einer Hindernisbereitung im Bahnbereich hin. Es handelt sich nicht um einen "Dummenjungenstreich". Die Bundespolizei warnt weiterhin vor dem unberechtigten Betreten von Bahnanlagen.
Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz. Die Gefahren werden nicht nur von Kindern unterschätzt. Die Anhalte- bzw. Bremswege der Züge sind je nach Geschwindigkeit sehr lang. Weiterhin ist die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen nicht zu unterschätzen. Personen die sich bei Durchfahrt des Zuges zu nah am Gleis aufhalten können mitgerissen werden oder das Gleichgewicht verlieren und sich dabei schwere Verletzungen zuführen.

Quelle: Bundespolizei