Für eine 31-Jährige Vietnamesin hatte
die Überprüfung durch die Bundespolizei zur Folge, dass sie noch in der Nacht
wieder in Tschechien war. Was war also in den vergangenen Stunden auf der
Bundesautobahn 17 geschehen?
In den
Nachmittagsstunden am 14. März 2012 fiel den Beamten ein Ford mit Berliner
Zulassung im Bereich Breitenau auf. Zunächst hatten die zwei Vietnamesen
Hoffnung, dass Ihre Fahrt in Richtung Norden gleich weitergeht. Jedoch die
Fahnder hatten Zweifel an der Identität der Beifahrerin.
Das Ergebnis
über Fast-ID war, die 31-Jährige war nicht die Frau, als welche sie sich
auswies. Die Frau wurde bereits im Jahr 2009 zurückgeschoben und hat für
Deutschland ein bestehendes Einreiseverbot. Vor 14 Tagen versuchte die Frau
erneut nach Deutschland zu gelangen und wiederum scheiterte das Vorhaben.
Die Ermittler
übernahmen den Fall und stellten Beweismittel sicher, um weitere Erkenntnisse
zu gewinnen. Die Vietnamesin musste bei der Bundespolizei eine Sicherheitsleistung
in Höhe von 300 Euro bezahlen. Im Anschluss erfolgte die Zurückschiebung der
Beschuldigten in Petrovice. Der Fahrer durfte nach Anzeigenerstattung den
Polizeigewahrsam verlassen und trat seine Heimreise ohne Begleitung an.
Quelle: Bundespolizei

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