Freitag, 16. März 2012

Vietnamesin ein Fall für die Ermittler der Bundespolizei



Für eine 31-Jährige Vietnamesin hatte die Überprüfung durch die Bundespolizei zur Folge, dass sie noch in der Nacht wieder in Tschechien war. Was war also in den vergangenen Stunden auf der Bundesautobahn 17 geschehen?

   In den Nachmittagsstunden am 14. März 2012 fiel den Beamten ein Ford mit Berliner Zulassung im Bereich Breitenau auf. Zunächst hatten die zwei Vietnamesen Hoffnung, dass Ihre Fahrt in Richtung Norden gleich weitergeht. Jedoch die Fahnder hatten Zweifel an der Identität der Beifahrerin.

   Das Ergebnis über Fast-ID war, die 31-Jährige war nicht die Frau, als welche sie sich auswies. Die Frau wurde bereits im Jahr 2009 zurückgeschoben und hat für Deutschland ein bestehendes Einreiseverbot. Vor 14 Tagen versuchte die Frau erneut nach Deutschland zu gelangen und wiederum scheiterte das Vorhaben.

   Die Ermittler übernahmen den Fall und stellten Beweismittel sicher, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Die Vietnamesin musste bei der Bundespolizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro bezahlen. Im Anschluss erfolgte die Zurückschiebung der Beschuldigten in Petrovice. Der Fahrer durfte nach Anzeigenerstattung den Polizeigewahrsam verlassen und trat seine Heimreise ohne Begleitung an.

Quelle: Bundespolizei

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