Montag, 12. März 2012

Ein turbulentes Wochenende für die Rostocker Bundespolizei



Alle Hände voll zu tun hatten die Bundespolizisten am Wochenende in Rostock. Und das lag nicht nur an dem Fußballspiel des  FC Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt, bei dem Beamte der Bundespolizei im Einsatz waren.

   Bereits im Laufe des Freitags konnten die Beamten insgesamt drei Personen im Seehafen Rostock feststellen, die nicht die erforderlichen Ausweisdokumente oder Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland vorweisen konnten. Dabei handelte es sich um einen 29-jährigen Iraker, eine 24-jährige Weißrussin und einen 44-jährigen Aserbaidschaner. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde dem Iraker die Ausreise nach Schweden gestattet. Die Weißrussin konnte ebenfalls die Dienststelle der Bundespolizei mit der Auflage, zeitnah aus der Bundesrepublik Deutschland auszureisen, verlassen.
Gegen den Aserbaidschaner lagen mehrere Ausschreibungen finnischer, norwegischer und deutscher Behörden vor. Da er in der Schweiz als Asylbewerber registriert ist, wird er dorthin zurückgeschoben. Zur Sicherung der Zurückschiebung wurde der Aserbaidschaner in die JVA Bützow eingeliefert.

   Ebenfalls am Freitag kam es im Seehafen Rostock zu einer Strafvollstreckung bei einem 23-jährigen bosnischen Fahrer eines LKW.
Dieser hatte gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen und wurde daraufhin durch die Staatsanwaltschaft Regensburg ausgeschrieben. Da der Mann die 440 Euro hohe Geldstrafe noch vor Ort beglich, konnte er die 19 Tage Ersatzfreiheitsstrafe umgehen. Nach Zahlung der Geldstrafe setzte der Bosnier seine Fahrt Richtung Schweden fort.

   Im Laufe des Sonnabends stellten Bundespolizisten im Seehafen Rostock mehrere Personen fest, eine Frau und sieben Männer, die die erlaubten 90 Tage Aufenthalt im Schengengebiet überschritten hatten und sich somit unerlaubt in Deutschland aufhielten. Während zwei serbischen und drei mazedonischen Staatsangehörigen nach Abschluss der Ermittlungen die Weiterreise in ihre Heimatländer unter Auflagen gestattet wurde, wurden drei Mazedonier mit dem Fährschiff "Kronprinz Frederik" nach Dänemark zurückgeschoben.

Quelle: Bundespolizei

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