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Freitag, 17. Mai 2013

Information der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf


 Untersuchungshaft gegen Schleuser angeordnet

Görlitz  - Wieder ist gegen einen mutmaßlichen polnischen Schleuser die Untersuchungshaft durch den Görlitzer Ermittlungsrichter angeordnet worden. Die Staatsanwaltschaft Görlitz stellte einen entsprechenden Haftantrag, nachdem die Bundespolizei den Tatverdächtigen am Freitag auf der Autobahn bei Kodersdorf vorläufig festgenommen hatte. Der 33-Jährige wollte offensichtlich mit seinem Fahrzeug eine russische Familie ins Bundesgebiet bringen. 
Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens ermittelt. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge trat der Festgenommenen bereits Ende März dieses Jahres in Frankfurt Oder einschlägig in Erscheinung, als er russische Staatsangehörige einschleuste. Das für die Tat verwendete Schleuserfahrzeug wurde sichergestellt.

Die Geschleusten im aktuellen Fall - eine 39-jährige Russin, deren Mann (57) sowie die gemeinsamen fünf Kinder (darunter zwei Säuglinge) - sollen später nach Polen zurückgeschoben werden. Vor der Reise nach Deutschland stellten sie bei den polnischen Behörden Asylanträge.


Ohne fahrbaren Untersatz die Weiterreise angetreten



Görlitz (ots) - Ohne seinen fahrbaren Untersatz, dafür mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Hehlerei in der Tasche, trat am Samstagabend ein 59-jähriger polnischer Mann die Weiterreise an. Er war an der Autobahnanschlussstelle Görlitz als Fahrer eines VW T5 kontrolliert worden. Während der Fahrzeugkontrolle fanden die Bundespolizisten heraus, dass der Kleinbus von einem im März 2010 in Polen gestohlenen Motor angetrieben wurde.

Der Führerschein war total gefälscht



Görlitz  - Auf der B 115, wenige Kilometer nördlich von Görlitz, wurde in der Nacht zu Sonntag ein 36-jähriger polnischer Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen. Bei der Überprüfung seines vorgelegten rumänischen Führerscheins stellten sich zwei Dinge heraus: erstens wurde ihm noch nie eine Fahrerlaubnis erteilt, zweitens handelte es sich bei dem rumänischen Dokument um eine Totalfälschung! Der Schwarzfahrer kassierte zwei Anzeigen - die eine wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, die andere wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.

Cannabisblüten im Rucksack entdeckt



Görlitz - Im Rucksack eines 29-jährigen Deutschen entdeckte die Bundespolizei am Wochenende Cannabisblüten. Der Stoff, dessen Gewicht bei
ca. 1,5 Gramm liegt, wurde eingezogen. Gegen den Reichenbacher, der in der
Brückenstraße angetroffen wurde, ist Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet worden.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf





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Mittwoch, 10. April 2013

Stadtgebiet Leipzig Täter geschnappt




Stadtgebiet Leipzig

Täter geschnappt

Ort: Leipzig-Mitte, Hans-Poeche-Straße
Zeit: 09.04.2013, 03:21 Uhr


Zwei polizeibekannte Tatverdächtige (30, 32) gingen der Polizei gestern früh „ins Netz“. Die beiden waren von einem Anwohner (34) beobachtet worden, als  
er, durch laute Geräusche aufgeschreckt, aus dem Fenster schaute. Das dunkel gekleidete Einbrecherduo mit Rucksäcken auf dem Rücken hatte gerade ein Loch in eine Tür zur Ausbildungsstätte geschlagen und war eingestiegen. Der  Zeuge hatte sofort zum Telefon gegriffen und die Polizei gerufen. Im Gebäude durchsuchten die Eindringlinge alles und flüchteten dann zunächst in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße. Nur wenig später trafen Polizeibeamte mit dem  Fährtenhund „Ferdy“ ein, der die Spur der Täter aufnahm. In einem Innenhof der Rosa-Luxemburg-Straße fanden die Beamten zwei paar Arbeitshandschuhe und ein Netzteil. In einem angrenzenden Grundstück wurden sie erneut fündig: Sie stellten einen TFT-Monitor und eine CD-Hülle sicher. Der Diensthund lief dann weiter auf der Salomonstraße über die Kreuzund Inselstraße bis hin zur Dresdner Straße, wo Polizisten die Gesuchten stellen und vorläufig festnehmen konnten. In den Sachen bzw. Rucksäcken beider fanden sie neben diversem Tatwerkzeug auch szenetypisches Drogenbesteck. Sie wurden für weitere polizeiliche Maßnahmen ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht und müssen sich jetzt erneut strafrechtlich verantworten.


Quelle: PD Leipzig



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Dienstag, 29. Januar 2013

Bundeskriminalamt und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnen vor einer aktuellen digitalen Erpressungswelle bei der Internetnutzung






Bundeskriminalamt und Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik warnen vor einer aktuellen digitalen Erpressungswelle
bei der Internetnutzung

Wiesbaden  - Wieder ist eine neue Variante von Schadsoftware (sog.Ransomware) im Umlauf, die Computer infiziert und sperrt. Eine Nutzung des Rechners ist nicht mehr möglich.

Dabei wird durch die Schadsoftware ein sogenanntes Popup-Fenster mit den Logos des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) eingeblendet. Darin wird dem Nutzer unterstellt, dass der Rechner im Zusammenhang mit der Verbreitung kinderpornografischen Materials, bei terroristischen Aktionen, Urheberrechtsverletzungen oder anderen Straftaten genutzt worden sei.

Es folgt die Behauptung, dass die Funktion des Computers "aus Gründen unbefugter Netzaktivitäten ausgesetzt worden" sei. Zur Untermauerung der Anschuldigungen werden angebliche Gesetzesvorschriften zitiert, deren Verletzungen Ursache für die Sperrung sein sollen.

Bei dieser Variante von Schadsoftware wird auch ein Foto eingeblendet. Dabei handelt sich nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes um eine strafbewehrte jugendpornografische Darstellung. Im weiteren Text wird behauptet, dass "die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt" worden sei.

Wie bei Ransomware üblich, wird der Nutzer schließlich zur Zahlung von 100 Euro über die digitalen Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard aufgefordert, um einen Freigabecode zur angeblichen Entsperrung des Rechners zu erhalten.

Hierzu erklären das Bundeskriminalamt und das BSI:

Weder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) noch die Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) sind Urheber einer solchen Meldung!

Sollten Sie eine derartige Meldung erhalten, zahlen Sie den geforderten Betrag auf keinen Fall!

Ihr Rechner ist bereits mit einer Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems verändert hat, um das Popup-Fenster zu generieren. Ein regulärer Zugriff auf Ihr Betriebssystem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach Begleichung der geforderten Zahlung nicht möglich.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die Sicherung der in der Ransomware enthaltenen jugendpornografischen Darstellung eine Besitzverschaffung bzw. einen strafbaren Besitz von Jugendpornografie darstellt.

Lassen Sie sich von dem Foto und der Behauptung, dass "die Wiedergabe von
pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt" worden sei, nicht einschüchtern und zu Zahlungen drängen. Es handelt sich hierbei um eine Form der digitalen Erpressung. Sie sind Opfer einer Straftat geworden.

Hilfreiche Hinweise zur Bereinigung Ihres Systems von Schadsoftware finden Sie auf den Internet-Seiten des Anti-Botnetz-Beratungszentrums unter www.botfrei.de.

Bundeskriminalamt und BSI empfehlen, den Update-Status des Betriebssystems und der genutzten Anti-Viren-Software sowie aller installierten Programme auf dem aktuellen Stand zu halten. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.

Informationen auf weitergehende Fragen zum Thema "Besitz von Kinder- und Jugendpornografie" finden Sie unter www.bka.de.

Weitere generelle Informationen und Hinweise zum Schutz vor Schadsoftware
können auf der Webseite des BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de/Schadprogramme abgerufen werden.


Quelle: Bundeskriminalamt



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Sonntag, 11. November 2012

Gemeinsame Fahndungsgruppe der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge und der Bundespolizei ist erfolgreich





Gemeinsame Fahndungsgruppe der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge
und der Bundespolizei ist erfolgreich

Chemnitz   - Seit Dezember 2007 gibt es die Gemeinsame Fahndungsgruppe Chemnitz (GFG C). Sie wurde durch das damalige Bundesgrenzschutzamt Chemnitz und die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge ins Leben gerufen. Ziel war, mit dem Wegfall der stationären Grenzkontrollen der  grenzüberschreitenden Kriminalität und mobilen Straftätern wirksamer begegnen zu können. Infolge der erfolgreichen Arbeit der GFG C, wird diese
Vereinbarung seit April 2011 zwischen der Bundespolizeidirektion Pirna und der Polizeidirektion Chemnitz- Erzgebirge weitergeführt. Derzeit verrichten 24 Beamte, davon 11 Bundespolizisten, ihren Dienst  bei der GFG C. Hauptaugenmerk der Arbeit der GFG liegt bei der Fahndung, sowie bei der Kontrolle von Personen und Fahrzeugen zur Überwachung der Grenze, bis zu einer Tiefe von 30 km in das Landesinnere. Allein im Monat Oktober 2012 haben die Mitarbeiter der GFG C annähernd 450 Personen und fast 300 Fahrzeuge kontrolliert. Als besonderer Erfolg ist hier der Aufgriff des Drogenkuriers im Bahnhof Chemnitz am 09.10.2012 zu erwähnen. Herr Baumann, Mitglied des Deutschen Bundestages, hat diesen Erfolg live miterlebt. Er begleitete die Beamten der GFG C an diesem Tag bei der Streifentätigkeit, um sich ein Bild von der Arbeit der Gemeinsamen Fahndungsgruppe zu machen. Herr Baumann äußerte sich lobend und voller Respekt über die engagierte Arbeit der Kollegen. Durch ihre Einsatzbereitschaft und kompetente Arbeit tragen die Kollegen der GFG C maßgeblich zur Sicherheit im grenznahen Raum bei. Fast die Hälfte der grenzpolizeilichen Feststellungen im Jahr 2011 erfolgten durch die GFG C. Dieser Trend zeichnet sich auch für das Jahr 2012 ab.

   Aktuell:

Einem Eigentümer eines Pkw BMW aus Thüringen konnte heute früh mitgeteilt
werden, dass sein gestohlenes Auto auf der Rastanlage Auerswalde der
Bundesautobahn 4 von einer Streife der GFG C gegen 02:00 Uhr (09.11.12)
sichergestellt werden konnte. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger wurde
vorläufig festgenommen. Der Eigentümer des BMW hatte den Diebstahl noch
nicht bemerkt.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz



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Montag, 29. Oktober 2012

Zahl der Geldwäscheverdachtsanzeigen erneut gestiegen - Veröffentlichung des Jahresberichts der Financial Intelligence Unit Deutschland für 2011




BKA: Zahl der Geldwäscheverdachtsanzeigen erneut gestiegen ...


Zahl der Geldwäscheverdachtsanzeigen erneut gestiegen -
Veröffentlichung des Jahresberichts der Financial Intelligence Unit
Deutschland für 2011

Wiesbaden  - Bei der im Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelten
Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland, der nationalen Zentralstelle
zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus, sind im
Jahr 2011 12.868 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz (GwG)
eingegangen (2010: 11.042). Das ist ein neuer Höchststand seit Inkrafttreten
des Gesetzes 1993. Dass sich dieser Trend auch in 2012 fortsetzen könnte,
lassen die im ersten Halbjahr 2012 eingegangenen 6.798 Verdachtsanzeigen erwarten, ein Anstieg von circa 5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Diese Zahlen stellte heute BKA-Präsident Jörg Ziercke in Wiesbaden bei
der gemeinsam mit Gabriele Hahn, Exekutivdirektorin der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), veranstalteten Pressekonferenz zur
Veröffentlichung des FIU-Jahresberichtes 2011 vor.

Bei knapp der Hälfte der Anzeigen erhärtete sich nach Prüfung des
Sachverhaltes durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden der Länder der
Verdacht einer Straftat, sagte Jörg Ziercke. Nach wie vor sind es insbesondere Betrugsdelikte, die als Vortat zur Geldwäsche festgestellt wurden.

Dies korrespondierte mit der zunehmenden Zahl von Verdachtsanzeigen im
Zusammenhang mit so genannten Financial Agents. 
Dabei handelt es sich um Personen, die ihr Privatkonto für
geldwäscherelevante Transaktionen zur Verfügung stellen und dort eingehende
Beträge gegen Provision an Hinterleute im Ausland oder andere Finanzagenten
weiterleiten. Beteiligungen von Finanzagenten waren in 2011 insgesamt 3.992
Verdachtsanzeigen (circa 31 Prozent) zu entnehmen: Ebenfalls ein neuer Höchststand.

Der Rückgang der Verdachtsanzeigen im Zusammenhang mit Financial Agents
im ersten Halbjahr 2012 von rund 20 Prozent gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahreszeitraum deutet darauf hin, dass Präventionsmaßnahmen des BKA und der Landeskriminalämter, beispielsweise die Sensibilisierung der nach dem GwG Verpflichteten, nun Wirkung entfalten. Trotzdem warnte BKA-Präsident Jörg Ziercke: 
"Sich als Financial Agent anwerben zu lassen und damit schnelles Geld
verdienen zu wollen, ist nur ein vermeintlich lukratives Geschäft. 
Finanzagenten drohen nicht nur Strafen wegen leichtfertiger Geldwäsche, sie
müssen auch mit Schadensersatzansprüchen der Geschädigten rechnen."

Im Bereich des Umsatzsteuerbetruges als Vortat zur Geldwäsche zeichnete
sich - bedingt durch gesetzliche Änderungen im Juli 2010 - eine Verlagerung
vom Handel mit CO2-Emissionszertifikaten auf andere Handelsgüter wie
Edelmetalle, Elektroartikel und auch Energie ab. 
Auch beim Steuerbetrug mit diesen Handelsgütern besteht ein hohes
Schadenspotential. Das belegte beispielsweise ein von Steuerfahndung und BKA in 2011 geführtes Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 23 Beschuldigte wegen des Verdachts der Geldwäsche und der bandenmäßigen Umsatzsteuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem Handel von Mobilfunktelefonen. Durch die Taten entstand dem Fiskus ein Schaden von mehr als 50 Millionen Euro. Im Rahmen der Vermögensabschöpfung konnten in diesem Strafverfahren rund 3,5 Millionen Euro gesichert werden. BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Bei derartigen Umsatzsteuerkarussellen werden neben hochpreisigen Waren zunehmend immaterielle Wirtschaftgüter und Dienstleistungen gehandelt. Diese müssen von den Tätern nicht physisch bewegt und über Staatsgrenzen transportiert werden, was das Entdeckungsrisiko verringert und die Kosten der Täter senkt.
Da ähnlich wie beim Handel mit Emissionszertifikaten hohe Schäden entstehen
können, ist die Bekämpfung gerade auch dieses Phänomens dem BKA sehr
wichtig."

Im Bereich der Organisierten Kriminalität wurden im Jahr 2011 in
209 von 589 Verfahren (circa 35 Prozent) Hinweise auf Geldwäsche
festgestellt. In 136 dieser Verfahren konnten diese Hinweise so weit
konkretisiert werden, dass auch Ermittlungen wegen Geldwäsche durchgeführt
wurden.

Die Suche nach ungewöhnlichem Finanzgebaren ist auch ein wichtiges
Instrument der Terrorismusbekämpfung. 2011 wurde in 194 Anzeigen seitens der Verpflichteten der Verdacht der Terrorismusfinanzierung gemeldet, eine
Zunahme von rund 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 
Grundsätzlich werden alle Verdachtsanzeigen auf mögliche Bezüge zur
Politisch Motivierten Kriminalität überprüft, da diese ein wichtiges
Instrument der Terrorismusbekämpfung sind.

Wie wichtig auch weiterhin die Sensibilisierung der nach dem GwG
Verpflichteten aus dem sogenannten Nicht-Finanzsektor ist, belegt eine im
Auftrag des BKA durchgeführte Fachstudie zur "Geldwäsche im Immobiliensektor in Deutschland". Sie kommt zu dem Schluss, dass sich der Immobilienmarkt für Geldwäscheaktivitäten eignet, gleichzeitig aber das Wissen für mögliche Formen der Geldwäsche noch gering ist. 
BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Wir werden mit diesen Ergebnissen aktiv auf den
Immobiliensektor zugehen, um das Bewusstsein für die Geldwäscheprävention zu schärfen und für die erforderliche Aufmerksamkeit zu werben. Außerdem werden wir an die zuständigen Aufsichtsbehörden herantreten, um diese bei ihrer Aufgabenwahrnehmung beratend zu unterstützen."

   "Die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist ein
Eckpfeiler der gesellschaftlichen Stabilität", sagte
BaFin-Exekutivdirektorin Gabriele Hahn. Damit ein Gemeinwesen funktioniere,
sei es von größter Bedeutung, dass die Bürger in das Wirtschaftssystem und
auf ihre Sicherheit vertrauen könnten.

Als "ausgesprochen positiv" bewertete die Exekutivdirektorin die erneut
gestiegene Zahl der Verdachtsmeldungen. 2011 gingen insgesamt
12.868 Verdachtsmeldungen ein (2010: 11.042). 91 Prozent davon stammten von den Instituten und Unternehmen, die der Aufsicht der BaFin unterliegen. "Das belegt aus meiner Sicht eindrucksvoll, dass Gesetze nur dann funktionieren, wenn ihre Umsetzung und Einhaltung von einer kompetenten Behörde effektiv überwacht werden", betonte Hahn.

International tonangebend ist dabei die Financial Action Task Force, kurz
FATF. Sie hat im Februar dieses Jahres 40 neue Empfehlungen veröffentlicht.
Darin spielt neben Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erstmals auch die
Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen eine wichtige
Rolle. Hahn hob insbesondere die neue Empfehlung hervor, Fälle schwerer
Steuerhinterziehung zwingend als Vortat von Geldwäsche zu behandeln. 
Während es in Deutschland schon entsprechende Vorschriften gebe, müssten
andere Staaten ihre Gesetze anpassen. "Das wird die grenzüberschreitende
Zusammenarbeit der Behörden verbessern", prognostizierte Hahn.

   Seit dem letzten Jahr beaufsichtigt die BaFin E-Geld-Agenten, Agenten von
Zahlungsinstituten und Agenten, die für Kreditinstitute E-Geld vertreiben
und rücktauschen. "Die Prüfungsaktivitäten laufen auf Hochtouren",
berichtete Hahn. Leider habe sich die Befürchtung bestätigt, dass viele der
Kleinunternehmen, die als Agenten tätig werden, wenig bis gar keine
Erfahrung in der Geldwäschebekämpfung aufwiesen. "Vielen fehlt einfach das
Verständnis für die spezifischen Geldwäscherisiken bestimmter Produkte."
Auch würden die Identifizierungspflichten nur unzureichend umgesetzt. "Da
ist noch viel Nachholbedarf. Die BaFin wird konsequent darauf hinwirken,
diesen Missstand zu beheben."

Der Gesetzgeber hat bereits reagiert: Mit dem Gesetz zur Optimierung der
Geldwäscheprävention hat er durch § 25i Kreditwesengesetz eine neue Regelung eingeführt, die besondere Sorgfalts- und Organisationspflichten beim E-Geld-Geschäft vorschreibt.
"Damit ist nun beispielsweise ausdrücklich im Gesetz verankert, dass sich
der Endverbraucher identifizieren muss, wenn er E-Geld gegen Bargeld
erhalten will", erklärte Hahn. Dieses Instrument habe sich als sehr wirksam
erwiesen, um Geldwäscherisiken zu minimieren. So sei es möglich, den
E-Geld-Fluss und die gesamte Zahlungskette mit Intermediären,
E-Geld-Inhabern und Akzeptanten vollständig nachzuvollziehen. Die BaFin hat
im April 2012 ein umfangreiches Merkblatt zum neuen § 25i Kreditwesengesetz
herausgegeben, das über die Einzelheiten der genannten Pflichten informiert.

Außerdem erweitert die Neuregelung die Prüfungs- und Aufsichtskompetenzen
der BaFin: Sie beaufsichtigt nun nicht mehr nur das einzelne Institut,
sondern auch den jeweiligen E-Geld-Träger, auf dem der Betrag gespeichert
wird. Die BaFin kann damit überprüfen, ob die technischen Vorgaben
eingehalten werden, die das Gesetz vorschreibt. "Wenn wir feststellen, dass
das nicht geschieht, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen", kündigte Hahn an.

Sie ging außerdem auf einen Gesetzentwurf ein, der aktuell in den
parlamentarischen Gremien diskutiert wird und das Geldwäschegesetz ergänzen soll. Der Entwurf nimmt die Geldwäschegefahren des Online-Glücksspiels ins Visier: Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen im Internet sollen künftig interne Sicherungsmaßnahmen gegen Geldwäsche treffen, die Spieler identifizieren und gesonderte Spielerkonten einrichten. "Außerdem - und hier kommt die BaFin ins Spiel - sieht das Gesetz besondere Sorgfaltspflichten für Kredit- und Zahlungsinstitute vor, die die Zahlungsströme bei Online-Glücksspielen abwickeln", berichtete Hahn. Darüber hinaus müssten künftig spezielle Händlercodes für Online-Glücksspiel-Transaktionen vergeben werden, was es deutlich erleichtere, Zahlungen an die Glücksspielanbieter nachzuvollziehen.

Trotz der erzielten Erfolge machten Jörg Ziercke und Gabriele Hahn
deutlich, dass das Zusammenspiel von Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden kontinuierlich ausgebaut werden muss. Denn nur der fortlaufende Austausch von Informationen zu neuen Tatbegehungsweisen der Geldwäsche ermöglicht eine genaue Analyse der Gefährdungslage sowie die darauf abgestimmte Ausrichtung polizeilicher Ermittlungen und aufsichtsrechtlicher Maßnahmen.

Der vollständige Jahresbericht der FIU Deutschland kann auf der Homepage
des BKA unter www.bka.de abgerufen werden.


Quelle: Bundeskriminalamt



Montag, 17. September 2012

Information der PD Südwestsachsen 17.09.2012 (2)





Polizei schnappt Volkswagen-Diebe

Lengenfeld, OT Plohn 
Vor dem Freizeitpark an der Rodewischer Straße hat die Gemeinsame Fahndungsgruppe der Polizei am Samstag zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Die beiden Männer aus Tschechien sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Offensichtlich spezialisierte sich das Duo auf Fahrzeuge der Marke Volkswagen. Ob es mit weiteren Fahrzeugdiebstählen in der Region in Verbindung zu bringen ist, wird derzeit noch untersucht. Die Tschechen waren am hellichten Tag auf dem Großparkplatz bei ihrem Versuch erwischt worden, einen VW Kleinbus zu stehlen. Auch der Sharan mit dem das Duo anreiste steht seit 2010 auf der Fahndungsliste der Polizei. Er wurde damals vor einem Vergnügungspark bei Leipzig entwendet.

Erzgebirgskreis - Polizeirevier Aue

Motorrad fährt Auto ins Heck
Zschorlau

Auf der Karlsbader Straße ist am Sonntagnachmittag ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen. Auslöser war der Fahrer (22) des Zweirades. Er hatte den haltenden Wagen (Fahrer 61) übersehen und war aufgefahren. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt knapp 5.000 Euro.

Überholmanöver endet mit Blechschaden
Grünhain-Beierfeld, OT Beierfeld

Bei einem missglückten Überholmanöver sind am Sonntag auf der August-Bebel-Straße rund 18.000 Euro Schaden entstanden. Verletzt wurde niemand. Auslöser des Unfalls war ein 36-Jähriger. Er wollte mit seinem Audi an einem Kleintransporter vorbei. Wegen plötzlichen Gegenverkehrs musste er wieder einscheren und fuhr dabei dem Transporter (Fahrer 44) ins Heck.


Auto rollt auf Bremsscheibe
Schönheide

Ein junger Mann hat am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 283 seinen Skoda nach einem Reifenschaden solange malträtiert, bis das Auto auf der Bremsscheibe fuhr. Anschließend ließ der 22-Jährige den Wagen stehen. Er kehrte zurück, als sich die Polizei bereits um den verlassenen Octavia kümmerte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Fahrer immerhin 2,0 Promille intus. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Vogtlandkreis - Polizeirevier Plauen

Einbrecher zwängt sich durch Lichtschacht
Plauen 

In der Friedensstraße hat die Polizei am Sonntagnachmittag einen mutmaßlichen Dieb vorläufig festgenommen. Der Mann (28) war zusammen mit einem Komplizen in den Keller eines leerstehenden Mehrfamilienhauses eingebrochen und wollte über einen Lichtschacht flüchten. Dabei wurde er gefasst. Der zweite Täter entkam allerdings auf einem Mountainbike. Die Ermittlungen in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

Stromverteiler muss notrepariert werden
Neuensalz 

An der Alten Plauener Straße haben Unbekannte einen Stromverteiler teilweise zerstört. Der Kasten musste noch am Sonntag notgesichert werden, weil spannungsführende Teile herausragten. Wie hoch der Schaden ist, blieb bislang unklar.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Plauen entgegen, Telefon 03741/ 140.

Vandalen heben Deckel aus
Plauen 

Vandalen sind am frühen Sonntagmorgen über die Fabrikstraße gezogen. Dort hoben die Unbekannten Gully- und Kanaldeckel aus und warfen sie auf die Fahrbahn. Die Polizei beseitigte die Gefahrenquelle. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

Vogtlandkreis - Polizeirevier Auerbach

Zwei Fernseher aus Einfamilienhaus gestohlen
Lengenfeld 

Unbekannte drangen in der Nacht zu Sonntag in ein Einfamilienhaus am Hangweg ein und entwendeten dort zwei Fernseher, einen Laptop sowie einen Computertower. Der Gesamtschaden bewegt sich im vierstelligen Eurobereich.
Zeugenhinweise erbittet das Polizeirevier Auerbach, Telefon 03744/ 2550.


Kradfahrer bei Unfall leicht verletzt
Klingenthal, OT Brunndöbra 

Bei einem Unfall im Bereich Falkensteiner Straße/Einmündung Schulstraße ist am Sonntagnachmittag ein Kradfahrer leicht verletzt worden. Der 38-Jährige war mit seiner Honda auf der Falkensteiner Straße Richtung Muldenberg unterwegs, als er ca. 50 Meter vor dem Ortsausgang einen vor sich fahrenden Lkw überholte. Dabei kam zu weit auf die linke Fahrbahnseite und stieß dort mit dem Opel einer 25-Jährigen zusammen, welche aus der Schulstraße heraus in Richtung Stadtzentrum fast eingebogen war. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro.

Verschwundenes Ruderboot im Burggraben gefunden
Rodewisch

Noch am Sonntagvormittag konnte ein verschwundenes Ruderboot des Gondelteiches wiedergefunden werden. Unbekannte hatten es zwischen 0:30 und 10:30 Uhr von der Anlegestelle in den Wassergraben der Kernburg befördert, was jedoch nicht auf dem Wasserwege möglich ist.

Landkreis Zwickau - Polizeirevier Zwickau

Mutmaßliche Täter zu Autoeinbrüchen gestellt
Zwickau

Am Montag gegen 1:50 Uhr kontrollierten Polizisten zwei Zwickauer (22 und 29 Jahre alt) an ihrem Pkw in der Bahnhofsvorstadt. Nicht nur dass sich an diesem gestohlene Kennzeichen befanden. Die beiden Männer hatten auch Drogen bei sich und entsprechende Vortests wiesen auf vorangegangenen Konsum hin. Zudem wurde in ihren mitgeführten Sachen bzw. im Opel Diebesgut gefunden, welches aus Autoeinbrüchen im Stadtgebiet stammte.
Dreieinhalb Stunden nach der Kontrolle meldete sich der 29-Jährige im Zwickauer Polizeirevier und gab den Einbruch in einen Kleintransporter auf dem Reutherweg in der Nacht zu Montag zu.
Nun laufen die Ermittlungen zu den Autoeinbrüchen und den Rauschgiftdelikten.


Quelle: PD Südwestsachsen


Montag, 2. Juli 2012

Polizeieinsatz zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität in Dresden




Polizeieinsatz beginnt mit mobilen Kontrollstellen

Zeit: 02.07.2012, 05.00 Uhr
Ort: Dresden

Heute Morgen hat die Dresdner Polizei mit einem Polizeieinsatz zur
Bekämpfung der Kfz-Kriminalität begonnen. In den nächsten Tagen werden
durchschnittlich 150 Polizeibeamte zusätzlich auf Dresdens Straßen im Einsatz
sein.
An verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten werden Beamte der
Polizeidirektionen Dresden, Oberes Elbtal-Osterzgebirge, Oberlausitz-
Niederschlesien, der sächsischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei
Einsatzmaßnahmen durchführen. Diese reichen von Kontrollen des fließenden
Verkehrs, über verdeckte Observationen bis zu Präsenzstreifen und dem
Unterbreiten von Beratungsangeboten zum Thema „Sicherheit rund um das
Kraftfahrzeug“.

Begonnen hat der Einsatz heute mit sechs Kontrollen an folgenden Orten:
1. Bodenbacher Straße / Rauensteinstraße
2. Hans-Thoma-Straße / Dohnaer Straße
3. Bergstraße / Zeunerstraße
4. Bautzner Landstraße / Parkplatz am Gasthof Weißig
5. Königsbrücker Straße / Manfred-von-Ardenne-Ring
6. Radeburger Straße / Augustusweg
Rund 80 Beamte, darunter auch Beamte der Diensthundestaffel, haben dabei
411 Fahrzeuge genau „unter die Lupe genommen“. Zur Absicherung des
Polizeieinsatzes kreiste zeitweise auch ein Polizeihubschrauber im Stadtgebiet.
Vor dem Hintergrund der Kfz-Kriminalität sind bisher keine relevanten
Feststellungen gemacht worden. Der Einsatz wird in der Nacht mit 100
Beamten fortgesetzt.

Quelle: PD Dresden

Freitag, 29. Juni 2012

Information der PD Dresden 29.06.2012



Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden heute Morgen Dresdner Polizeibeamte gerufen.

Mehrere Autofahrer hatten die Polizei darüber informiert, dass auf der Friebelstraße einige Pferde frei umherlaufen. Da eine Gefährdung für den Straßenverehr nicht auszuschließen war, nahmen sich die Polizeibeamten der Sache an. Die vier Beamten stellten wenig später acht Pferde auf der Friebelstraße und am Klosterteichplatz fest. Daraufhin versuchten sich die Uniformierten als „Pferdeflüsterer“ und das mit Erfolg. Halb gezogen, halb geschoben und mit einigem guten Zureden, trollten sich die Vierbeiner wieder auf ihre Koppel.

Im Anschluss prüften die Beamten noch, wie die Pferde den Weg in die Freiheit fanden. Die Beamten nahmen die Umzäunung der Koppel in Augenschein und konnten keine mutwillige Beschädigung von Menschenhand ausmachen. Offenbar waren die Pferde im wahrsten Sinne des Wortes „durchgegangen“.

Seniorin um 14.000 Euro betrogen

Zeit:   28.06.2012 angezeigt
Ort:    Dresden-Prohlis

Dreiste Betrüger haben in den vergangenen Monaten eine Dresdner Seniorin (85) um ihr Erspartes gebracht.

Etwa seit März wurde die 85-Jährige mehrfach von zwei Unbekannten angerufen. Sie suggerierten der Frau, dass sie in der Türkei Schulden hätte. Zur Abwendung eines Strafverfahrens sowie einer Gefängnisstrafe forderten die Unbekannten Geld. Sie gaben sich dazu mehrfach als Staatsanwälte, welche mit deutschen Polizeibehörden kooperieren, aus. Daraufhin überwies die Dresdnerin mehrmals Geld, insgesamt 14.000 Euro.

Die Dresdner Polizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen.

Die Polizei rät:

Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag!
Überlegen Sie, ob der vorgebrachte Sachverhalt tatsächlich zutreffen kann!
Lassen Sie sich eine Rückrufnummer geben!
Behörden korrespondieren in Schriftform!
Ziehen Sie im Zweifel Vertrauenspersonen hinzu oder verständigen Sie die Polizei!

BMW gestohlen

Zeit:   28.06.2012, 09.00 Uhr festgestellt
Ort:    Dresden-Wilsdruffer Vorstadt

Unbekannte haben einen schwarzen Pkw BMW der 5er Serie von der Maternistraße gestohlen. Der Zweitwert des vier Jahre alten Fahrzeuges beträgt etwa 20.000 Euro.

Seat gestohlen

Zeit:   27.06.2012, 20.00 Uhr bis 28.06.2012, 08.00 Uhr
Ort:    Dresden-Prohlis

In der Nacht zum Donnerstag stahlen Unbekannte einen neun Jahre alten Pkw Seat Leon. Der Zeitwert des schwarzen Fahrzeuges wird mit rund 8.000 Euro angegeben.

VW Touran gestohlen

Zeit:   27.06.2012, 23.30 Uhr bis 28.06.2012, 06.00 Uhr
Ort:    Dresden-Schönfeld/Weißig

Von einem Firmengelände an der Straße Am Sägewerk haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag einen Pkw VW Touran gestohlen. Der Wagen hat einen Zeitwert von ca. 16.500 Euro.

Fahrzeuge aufgebrochen

Zeit:   27.06.2012 bis 28.06.2012
Ort:    Stadtgebiet Dresden

Auf der August-Böckstiegel-Straße, dem Dörnichtweg und der Straße Am Viertelacker sind Unbekannte in vier Fahrzeuge (VW Passat, VW Golf, 2 Mal Toyota) eingebrochen.

Aus den Innenräumen stahlen sie ein Radio-Navigationssystem, ein Motorsteuerteil sowie diverse Bekleidungsstücke. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Zu dem entstandenen Sachschaden liegen noch keine Angaben vor.

Verkehrsunfallgeschehen

Die Dresdner Polizei registrierte am 28.06.2012 in ihrem Zuständigkeitsbereich insgesamt 53 Verkehrsunfälle mit neun verletzten Personen.

Rollstuhlfahrerin stieß mit Fußgängerin zusammen - Zeugenaufruf

Zeit:   21.06.2012, gegen 15.00 Uhr
Ort:    Dresden-Seevorstadt

Die Dresdner Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall auf der Prager Straße, bei dem am Donnerstag der vergangenen Woche eine Fußgängerin (75) schwer verletzt wurde.

Die 75-Jährige lief auf der Prager Straße in Richtung Waisenhausstraße. Zwischen der Centrum-Galerie und dem Karstadt Warenhaus kam es zu einem Zusammenstoß mit einer Rollstuhlfahrerin (41), woraufhin die Fußgängerin stürzte. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen. Passanten leisteten der 75-Jährigen erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst.

Die Dresdner Polizei bittet Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere werden die Ersthelfer und ein Mann, welcher den Rettungsdienst verständigte, gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.


Quelle: POLIZEIDIREKTION DRESDEN



Mittwoch, 20. Juni 2012

Information der PD Leipzig 19.06.2012






Kriminalitätsgeschehen


Ladendieb trotz Gegenwehr gestellt
Ort: Leipzig/Wiederitzsch, Delitzscher Landstraße
Zeit: 18.06.2012, 18:15 Uhr


Nach einem Ladendiebstahl konnte der Widerstand leistende Täter durch den Ladendetektiv bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Der 21-jährige Täter wurde beobachtet, wie er mehrere Flaschen Spirituosen aus dem Warenträger nahm. Anschließend passierte er die Kassenzone, ohne zu bezahlen und wurde anschließend durch den Ladendetektiv gestellt. Der 21-Jährige versuchte, sein Diebesgut zu sichern und widersetzte sich dem Festhalten des Detektives. Die herbeigerufene Polizei machte die Identität des Mannes bekannt und nahm diesen vorläufig fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen. (CS)
Leichtgläubig bestohlen


Ort: Leipzig; OT Altlindenau, Kuhturmstraße/Angerstraße
Zeit: 18.06.2012, 12:30 Uhr


Ein 90-jähriger Leipziger dachte sich nichts Böses dabei, als er auf dem Heimweg von einer Person angesprochen und in ein durch wilde Gestik untermauertes Gespräch verwickelt wurde. Erst zu Hause stellte der ältere Herr fest, dass ihm die Geldbörse aus der Hosentasche entwendet wurde. Die Ermittlungen gegen den unbekannten Täter laufen. (LA)
Räuber mit Fahrrad unterwegs
Gleich zweimal wurden Senioren Opfer von einem Handtaschendiebstahl.
Fall 1:
Ort: Grünau-Mitte, Alte Salzstraße/Fußgängerunterführung
Zeit: 18.06.2012, gegen 14:30 Uhr
Eine 80-jährige Frau konnte gestern Nachmittag ihre Handtasche gegenüber dem dreisten Räuber verteidigen. Die rüstige Seniorin war zu Fuß unterwegs, sie hatte ihre Handtasche unter dem Arm geklemmt, plötzlich erhielt sie einen Schlag von hinten und ein vorbeifahrender Fahrradfahrer versuchte, ihre die Handtasche zu entreißen. Die Frau stürzte und wurde mitgeschliffen, da sie ihre Handtasche dem Räuber nicht überlassen wollte. Dieser gab auf und flüchtete ohne Beute. Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Der Räuber konnte wie folgt beschrieben werden:
• männlich
• ca. 16 bis 18 Jahr alt
• blonde, kurze Haare
• hellgrünes T-Shirt
• kurze Cargohose


Fall 2:
Ort: Sellerhausen-Stünz, Reinhardtstraße
Zeit: 17.06.2012, gegen 14:20 Uhr
In diesem Fall kam ebenfalls der unbekannte Dieb auf einem Fahrrad von hinten an die 71-Jährige herangefahren und entriss ihr aus der Hand die Handtasche. Mit der Handtasche flüchtete der Fahrradfahrer in Richtung Leonhard-Frank-Straße. Die Frau war so überrascht, dass sie überhaupt nicht reagieren konnte. Die Seniorin konnte den Dieb wie folgt beschreiben:
• männlich
• Jugendlicher
• blonde, kurze Haare
• orangefarbenes T-Shirt
• kurze, beige Hose
In der Tasche befanden sich Ausweisdokumente und eine Geldbörse mit zweistelligem Bargeldbetrag. (Ba)


Erwischt
Ort: Connewitz, Bornaische Straße
Zeit: 19.06.2012, 01:15 Uhr


Ein 19-Jähriger wurde heute Morgen beobachtet, während er mehrere Scheiben einer Verkaufseinrichtung beschmierte. Der Zeuge informierte die Polizei. Beamte in Zivil stellten den „Künstler“, während er immer noch fleißig unleserliche Buchstaben malte. Es folgte die Identitätsfeststellung und ein freiwillig durchgeführte Alkomatentest, der einen Wert von 1,9 Promille ergab. Gegen den 19-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (FiA)


Einbrecher am Werk
Ort: Zentrum-Süd, Braustraße
Zeit: 18.06.2012, 19:00 Uhr – 19.06.2012, 03:55 Uhr


Zunächst hebelte der bislang unbekannte Täter die Zugangstür eines Discounters auf und drang in die Verkaufseinrichtung ein. Im Anschluss wurden die Spinte der Mitarbeiter durchsucht und anschließend die Ladentheke. Hier entnahm der Dieb aus einem Tresor, welcher zuvor gewaltsam geöffnet wurde, Bargeld im dreistelligen Bereich und verließ unbemerkt die Einrichtung. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. (FiA)
Verkehrsgeschehen


Pkw erfasst Radfahrerin
Ort: Leipzig; OT Grünau-Nord, Am kleinen Feld/Lützner Straße
Zeit: 18.06.2012, 16:40 Uhr


Der Fahrer (m/27) des Pkw Opel Corsa befuhr die Straße Am kleinen Feld in Richtung Lützner Straße. Beim Einbiegen auf die Lützner Straße übersah er eine Rennradfahrerin (w/22), welche sich auf dem Radweg befand. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Radfahrerin leicht verletzt und anschließend ambulant im Krankenhaus versorgt wurde. Die Ermittlungen gegen den Fahrzeugführer wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden aufgenommen. (LA)


2,52 Promille
Ort: Leipzig/B 2 in Richtung Leipzig Stadt auf Höhe der Zufahrt zur BAB 14
Zeit: 18.06.2012, 21:10 Uhr


Nach einem Überholvorgang touchierte die 48-jährige Fahrerin eines Pkw (Renault) den überholten Pkw (Mitsubishi) des 26-jährigen Fahrers beim Wiedereinscheren. Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Unfallverursacherin unter Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,52 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein der 48-Jährigen verblieb nach Abschluss der Unfallaufnahme bei der Polizei. Gegen die Fahrerin wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.


Quelle: PD Leipzig

Montag, 23. Januar 2012

Bundespolizei stellt geduldeten Mann aus Kamerun fest in Zittau Sachsen



Zittau: (ots) - Beamte der Bundespolizei kontrollierten am
21.01.2012 um 00:30 Uhr in Zittau einen 36-jährigen Mann aus Kamerun.
Die Person konnte keine Reisedokumente vorweisen und machte widersprüchliche Angaben. Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass er ein geduldeter Ausländer ist und seine Duldung bereits am 11.07.2010 abgelaufen war. Wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet wurde die Person belehrt und Strafanzeige gestellt.

Quelle: Bundespolizei