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Dienstag, 21. April 2015

BKA: Synthetische Drogen auf dem Vormarsch - Drogenbeauftragte der Bundesregierung und BKA-Präsident stellen die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2014 vor


   Wiesbaden (ots) - Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle von Rauschgiftkriminalität ist im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gestiegen und hat mit 276.734 Fällen wieder das Niveau des Jahres 2005 erreicht.

   Die Anzahl der Erstauffälligen Konsumenten harter Drogen (EKhD) nahm um rund fünf Prozent (20.120 Konsumenten), die der Tatverdächtigen um knapp zehn Prozent (228.110 Tatverdächtige) zu.

   Ebenso stieg die Zahl der Drogentoten um drei Prozent auf 1.032 Personen leicht an. Während die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Heroin, Kokain und Crack seit Jahren zurückgeht, steigt die Anzahl der Todesfälle nach dem Konsum von Amphetaminen und Metamphetaminen. Auffällig ist die um das Fünffache gestiegene Anzahl der Todesfälle nach dem Konsum Neuer Psychoaktiver Stoffe (NPS), so genannter "Legal Highs".

   Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: "Der zuletzt leichte Anstieg der Drogentodeszahlen trübt den Blick auf die langfristig positive Entwicklung. Denn die Anzahl der Drogentoten hat sich seit 2000 halbiert. Das ist ein Erfolg der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung. Dennoch ist jeder Todesfall ein Todesfall zu viel. Ich habe in diesem Jahr verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht. Wir haben nunmehr zusätzliche finanzielle Mittel für die Prävention im Bereich 'Crystal Meth' zur Verfügung und wir erarbeiten neue gesetzliche Regelungen, um den Handel mit Neuen Psychoaktiven Substanzen besser zu unterbinden. Außerdem sollen die Bedingungen der Substitutionsbehandlung für Ärzte verbessert werden.
Denn eine gelungene Substitution ist der beste Schutz vor einem Drogentod bei einer Opiatabhängigkeit."

   Der Anstieg der Todesfälle zeigt, dass die Bundesregierung in ihren Aktivitäten gegen Drogen und Sucht nicht nachlassen darf. Um die Gründe für den Anstieg herauszufinden, werden aktuelle Trends analysiert. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Gründe vielschichtig sind. Dies gilt auch für die regionalen Unterschiede.
Auffällig ist neben dem Anstieg der Todesfälle durch Crystal Meth und NPS der Anstieg der Suizide von Drogenabhängigen. Hinzu kommen Todesfälle durch Langzeitschäden des Drogenkonsums, etwa auf Grund einer Leberschädigung durch eine Hepatitis-Infektion; letztere liegt oft über 30 Jahre zurück und führt erst viele Jahre später zum Tod.

   In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesbehörden erzielte das BKA im Jahr 2014 besondere Ermittlungserfolge: Im September 2014 konnten 330 Kilogramm Heroin mit einem geschätzten Straßenhandelspreis von mehr als 50 Millionen Euro sichergestellt werden. Anfang November 2014 beschlagnahmten Ermittler des BKA 2,9 Tonnen Chlorephedrin, geeignet zur Herstellung von rund 2,3 Tonnen Crystal mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 184 Millionen Euro.

   "Die großen Sicherstellungsmengen dieser beiden Substanzen sind einmalig in Deutschland", sagt BKA-Präsident Holger Münch. "Die Sicherstellungen verdeutlichen die wichtige Rolle Deutschlands als Transitland und als Absatzmarkt für Rauschgift. Der Drogenhandel gehört nach wie vor zum Kerngeschäft Organisierter Kriminalität".

   Trotz des weiterhin hohen Zufuhrdrucks von Heroin und Kokain aus dem Ausland ist eine sukzessive Veränderung des Rauchgiftmarktes
festzustellen: Die Zahlen der EKhD von Heroin und Crack, etwas schwächer ausgeprägt auch von Kokain, gehen seit zehn Jahren zurück.
Während im Jahr 2004 noch 5.324 EKhD von Heroin registriert wurden, waren es im vergangenen Jahr 1.648. Heroin spielt heute in Europa eine geringere Rolle als noch vor zehn Jahren, wohingegen Stimulanzien, synthetische Drogen, Cannabis und Arzneimittel immer mehr an Bedeutung gewinnen.

   "Synthetische Drogen werden bei Rauschgift-Konsumenten immer beliebter. Die Verfügbarkeit von Amphetaminen und Metamphetaminen ist ungebrochen hoch", sagt BKA-Präsident Holger Münch. Die in Deutschland am häufigsten festgestellte synthetische Droge bleibt Amphetamin. Ecstasy weist nach Jahren rückgängiger Fall- und Sicherstellungszahlen wieder deutlich steigende Tendenzen auf.
Mitverantwortlich hierfür ist die große Zahl der illegalen
Amphetamin- und Ecstasylaboratorien mit ihren hohen Produktionskapazitäten in den Niederlanden und in Belgien. Darüber hinaus gewinnt auch die Droge Crystal weiter an Bedeutung. Die hohe Verfügbarkeit aufgrund zunehmender Produktionskapazitäten überwiegend in der Tschechischen Republik führt zur weiteren Ausbreitung von Crystal in Deutschland.

   Holger Münch erklärt: "So genannte "Legal Highs" etablieren sich mehr und mehr in der Rauschgiftszene."

   In Deutschland sind mittlerweile über 1.500 verschiedene Produkte mit rund 160 unterschiedlichen NPS festgestellt worden. Allein im vergangenen Jahr wurden 58 neue Wirkstoffe erstmals auf dem deutschen Markt festgestellt. Problematisch ist, dass der Handel mit neuen Stoffen nicht unmittelbar unter Strafe gestellt ist, dies erfolgt erst durch die zeitaufwendige Aufnahme jedes einzelnen Stoffes in die Anlagen zum Betäubungsmittelgesetz. "Ich spreche mich klar für eine andere Verfahrensweise aus. Es müssen ganze Stoffgruppen unter Strafe gestellt werden", betont Holger Münch.

   Auf dem europäischen Markt ist Cannabis das am häufigsten sichergestellte Betäubungsmittel. Dies bestätigt sich 2014 auch in Deutschland. Bei knapp der Hälfte aller Sicherstellungsfälle (63.519) wurde Marihuana beschlagnahmt. Dass Marihuana bei den Konsumenten beliebter ist als Haschisch dürfte auch auf den seit zehn Jahren zu beobachtenden Zuwachs von Indoorplantagen in Deutschland zurückzuführen sein.

   Eine zusätzliche Herausforderung für die Strafverfolgung ist der Handel und Vertrieb von Drogen über das Internet. Hersteller, Lieferanten, Einzelhändler, Website-Hoster und Zahlungsabwicklungsdienste sind häufig in verschiedenen Ländern ansässig. Die Kontrolle und Eingriffsmöglichkeiten werden dadurch sowie durch die zunehmende Nutzung von Anonymisierungsdiensten erheblich erschwert.

   Ergänzende Zahlen und Informationen zur Rauschgiftlage können über die Homepage des BKA unter www.bka.de und auf der Internetseite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung unter www.drogenbeauftragte.de abgerufen werden.


Quelle: BKA

Montag, 22. Juli 2013

200 Gramm Crystal in Johanngeorgenstadt sichergestellt - 28-Jähriger aus dem Raum Merseburg in Haft





200 Gramm Crystal in Johanngeorgenstadt sichergestellt - 28-Jähriger aus dem Raum Merseburg in Haft

Klingenthal (ots) - Am Donnerstagnachmittag (18.07.2013) stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal bei einem 28-Jährigen aus dem Raum Merseburg 200 Gramm der synthetischen Droge Crystal sicher. Der Mann war kurz zuvor in einem Kleintransporter über den ehemaligen Grenzübergang Johanngeorgenstadt in die Bundesrepublik eingereist.

Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden übernahmen vor Ort die weiteren Ermittlungen. Bei der noch am gleichen Tag durchgeführten Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten wurden 500 Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz erließ das zuständige Amtsgericht heute Haftbefehl gegen den 28-Jährigen.

Die Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von mindestens
15.000 Euro.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Klingenthal



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Mittwoch, 3. Juli 2013

Erneut radelnde Drogenschmuggler in Bad Schandau



Erneut radelnde Drogenschmuggler

Bad Schandau (ots) - Die Fahnder der Bundespolizei überprüften am 30. Juni 2013 in Bad Schandau zwei Deutsche (33 Jahre und 35 Jahre) aus der Landeshauptstadt Dresden. Die Überprüfung der Personalien der beiden Männer hatte zunächst keine Konsequenzen für sie.

Die Personen waren in Tschechien auf Radtour, und sie wollten jetzt die Heimreise mit ihren Rädern antreten. Die Fahnder vom Bundespolizeirevier Krippen schauten sich die Räder der Männer genauer an, und  sie wurden fündig. Fein säuberlich eingebaut unter dem Fahrradsattel im Rohr waren die Drogen verstaut. Insgesamt stellten die Beamten zwei Cliptütchen mit je 11 Gramm Amphetaminen fest. Das Rauschgift wurde durch die Beamten sichergestellt.

Die Ermittler der Zollfahndung Dresden übernahmen den Fall. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Dresden übernommen, so Pressesprecher Sven Jendrossek.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Altenberg



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Freitag, 28. Juni 2013

Drogenschmuggel mit gestohlenem Fahrrad in Bad Schandau





Drogenschmuggel mit gestohlenem Fahrrad

Bad Schandau (ots) - Am 26. Juni 2013 in den Nachtstunden überprüfte die Bundespolizei aus Krippen zwei Deutsche, welche mit Fahrrädern in Bad Schandau fuhren. Dass es sich bei den beiden Personen hier nicht um Urlaubsgäste handelt, dafür hatten die Fahnder das bekannte polizeiliche Gespür.

Bei der Personenüberprüfung machten beide unglaubwürdige Angaben  egenüber den Beamten. Der Mann (35 Jahre) wurde bereits im April von der Bundespolizei mit Betäubungsmitteln festgestellt, und die Frau (27 Jahre) ist als Konsumentin von Drogen ebenfalls bekannt. Der Mann aus dem Landkreis Meißen durfte nach der Kontrolle seine Radtour fortsetzen.

Die Frau reagierte nach einem Drogenschnelltest positiv auf Amphetamine, und sie wurde in Polizeigewahrsam genommen. Dort fanden die Beamtinnen schließlich bei ihr ein Tütchen mit fünf Gramm Crystal. Die Drogen hatte die Beschuldigte in der Unterwäsche verstaut. Die Frau durfte den Polizeigewahrsam der Bundespolizei verlassen, aber wird sich in nächster Zeit wegen der Einfuhr von Betäubungsmittel verantworten müssen. Das Rad der Marke CUBE, das die Beschuldigte fuhr, verblieb bei der Bundespolizei. Es wurde im September 2011 im Bereich Riesa gestohlen. Der rechtmäßige Eigentümer kann somit zeitnah sein Fahrrad wieder nutzen.

Die weiteren Ermittlungen zum Fall der Drogenschmugglerin führt die
Zollfahndung Dresden.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Altenberg

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Mittwoch, 12. Juni 2013

„Indoorplantage“ entdeckt in Leipzig



Ort: Schwedenstraße, 04420 Leipzig
Zeit: 10.06.2013

Nach einem anonymen Hinweis auf einen möglichen Anbau und Handel mit Betäubungsmitteln durch drei Männer im Alter von 41, 28 und 27 Jahren und nach Erteilung eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses wurde am Montag eine Scheune in Markranstädt durch Kriminalbeamte durchsucht. Während der Umsetzung des Durchsuchungsbeschlusses wurden der 27- und 28-Jährige bei der Ernte von Cannabispflanzen in der Scheune angetroffen. Die beiden Männer pflegten die in der Scheune errichteten Aufzuchtanlage, welche ein Fassungsvermögen von ca. 500 Pflanzen aufwies. Die im Vorraum der Scheune angezogenen ca. 300 Stecklinge wurden sichergestellt. Ermittlungen ergaben, dass die Männer die Scheune mit einem im Dachboden eingerichteten Trockenraum seit ca. zwei Jahren betrieben haben sollen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurden alle drei Männer wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen. Insgesamt wurden 388 Cannabispflanzen sowie Pflanzenteile sichergestellt. Die Indooranlage wurde durch eine Firma zurückgebaut.
Nachdem sich der dringende Tatverdacht gegen den 41-jährigen Eigentümer des Grundstücks im Ergebnis der bisherigen Ermittlungen nicht bestätigte, wurde dieser wieder entlassen und durch die Staatsanwaltschaft nur die beiden „Gärtner“ (27, 28) ein Haftbefehl beantragt. Dieser wurde durch den Ermittlungsrichter am 11.06.2013 erlassen und gegen die beiden Männer der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.
Beide Beschuldigten sind für die Ermittlungsbehörden keine Unbekannten. Der 28- jährige Beschuldigte ist einschlägig wegen unerlaubten Handeltreibens mit
Betäubungsmitteln vorbestraft, der 27-Jährige steht derzeit aufgrund einer Verurteilung eines Körperverletzungsdelikts unter laufender Bewährung. (MB)

Quelle: PD Leipzig


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Donnerstag, 30. Mai 2013

Information der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf






Mit dem Taxi nach Deutschland... geschleust

Görlitz (ots) - Am Sonntag hatte ein polnischer Taxifahrer versucht, ausländische Staatsangehörige ins Bundesgebiet einzuschleusen. Der 31-Jährige wurde im Morgengrauen an der Autobahnanschlussstelle Görlitz durch die Bundespolizei vorläufig festgenommen. Bei seinen "Fahrgästen" handelte es sich um eine unerlaubt eingereiste 32-jährige russische Frau, deren unerlaubt eingereisten 31-jährigen russischen Ehemann sowie um zwei gemeinsame Kinder.

Der Name stand auf der Fahndungsliste

Görlitz (ots) - Eine 19-Jährige, deren Namen auf der Fahnungsliste stand, wurde am Samstagabend im Görlitzer Bahnhof festgenommen. Das Amtsgericht Görlitz hatte einen Haftbefehl auf die Görlitzerin ausstellen lassen, weil sie im Februar dieses Jahres nicht zur Hauptverhandlung erschienen war. Sie wurde in eine sächsische Justizvollzugsanstalt gebracht.

Auch der Name eines 53-jährigen Polen, der Samstagmorgen in der Nähe der Autobahn kontrolliert wurde, tauchte auf der Fahndungsliste auf. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken suchte nach dem Mann, weil das Amtsgericht
Landstuhl eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angeordnet hatte. Den Gang in die Vollzugsanstalt konnte der eigene Sohn verhindern, indem er für den Vater 320,00 Euro auf den Tisch legte. Für die Zukunft könnte das Betäubungsmittelgesetz dennoch zum Problem werden: bei der Durchsuchung des Festgenommenen wurden Marihuanablüten gefunden...!

Aus Angst vor den Eltern vor der Polizei geflüchtet?

Görlitz (ots) - Angeblich wären sie vor der Polizei geflüchtet, weil sie Angst vor der Übergabe an die Eltern hatten - so zwei polnische Jugendliche (14, 15) gegenüber Bundespolizisten. Die beiden Jungen hatten in der Nacht zum Montag im Görlitzer Stadtpark beim Erkennen der Streife plötzlich die Beine in die Hand genommen. Der 15-Jährige wurde später ohne Ausweis an der Altstadtbrücke aufgegriffen. Weil er in seiner Hosentasche ein Butterflymesser 
mitführte, wurde er wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Sein 14-jähriger Begleiter ist später - ebenfalls ausweislos - in der Uferstraße unter einem Lkw liegend festgestellt worden. Das Duo wurde über den polnischen Grenzschutz an die Eltern übergeben. Demnächst erhalten die Eltern eine Vorladung für ihre Söhne.

 Polnischer Schwarzfahrer mit falschem ukrainischen Führerschein
erwischt

Görlitz (ots) - Auf der Autobahn bei Görlitz wurde gestern Abend ein 53-jähriger Schwarzfahrer aus Polen erwischt. Der Rentner war mit einem Toyota in Richtung Bautzen unterwegs, als er angehalten wurde. Anstelle eines gültigen polnischen Führerscheins hielt er den Beamten einen total gefälschten ukrainischen Führerschein unter die Nase. 
Eine Überprüfung bei den polnischen Behörden hatte ergeben, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Es wurde Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts der Urkundenfälschung erstattet. Zusätzlich wurde eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens i. H. v. 400,00 Euro erhoben - den falschen "Lenkzettel" stellten die Beamten sicher.

Auch der Name stand auf der Fahndungsliste


Görlitz (ots) - Bundespolizisten bemerkten während der Kontrolle eines polnischen Pkw auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" am Sonntagvormittag, dass nach einem der drei Insassen (24) gefahndet wurde. In diesem Fall lag ein von den österreichischen Behörden ausgestellter europäischer Haftbefehl gegen den 24-jährigen Breslauer vor. Der Haftbefehl war wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls in österreichische Juwelier- und Sportgeschäfte zustande gekommen. Auf der Grundlage dieser Informationen ist das Fahrzeug gründlich durchsucht worden. Dabei sind verschiedene Marken-Armbanduhren gefunden und sichergestellt worden. Ermittlungen zur Herkunft dieser Uhren wurden eingeleitet. Schließlich wurde beim Amtsgericht Görlitz die Anordnung der Auslieferungshaft durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden beantragt.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf



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Freitag, 24. Mai 2013

Hohe Haftstrafe für Kokainhändler





Hohe Haftstrafe für Kokainhändler

Wiesbaden  - Nach intensiven Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) hat das Landgericht Frankfurt am Main am 10. Mai einen 52-jährigen niederländischen Staatsangehörigen wegen der Einfuhr von nicht geringen Mengen Kokain in Tateinheit mit Handeltreiben mit nicht geringen Mengen Kokain zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Nach den Ermittlungen des BKA war der Täter als Mitglied einer überwiegend aus niederländischen Staatsangehörigen bestehenden Tätergruppe mitverantwortlich für die Organisation und Durchführung mehrerer Kokaintransporte von Venezuela und der Karibikinsel St. Lucia nach Frankfurt am Main. Ein Großteil des eingeführten Kokains wurde in die Niederlande weitertransportiert.

Aufgrund eines Hinweises der italienischen Polizei ermittelte das Bundeskriminalamt bereits im März 2011 einen spanischen Kurier sowie einen
italienischen Kokainhändler, die im Verlauf der Ermittlungen mit 15 beziehungsweise sechs Kilogramm Kokain von der Zollfahndung am Frankfurter
Flughafen festgenommen werden konnten. Beide sind inzwischen zu mehrjährigen Freiheitsstrafen wegen der Einfuhr nicht geringer Mengen Kokain
rechtskräftig verurteilt worden. Die weiteren Ermittlungen des BKA in enger Zusammenarbeit mit den niederländischen Ermittlungsbehörden ergaben, dass
der jetzt verurteilte 52-jährige Niederländer in mehrere Kokaintransporte nach Frankfurt am Main verwickelt war. Die BKA-Ermittler konnten schließlich nachweisen, dass die Tätergruppierung für den Handel mit fast 80 Kilogramm
Kokain verantwortlich ist.

Die jetzt erfolgte Verurteilung des 52-jährigen Kokainhändlers resultiert aus der Anklage der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen seiner Beteiligung an der Einfuhr der 15 Kilogramm Kokain im März 2011. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut BKA-Lagebericht zur Rauschgiftkriminalität stellten die Sicherheitsbehörden im Jahr 2012 insgesamt 1258 Kilogramm Kokain sicher. Neben dem Transport auf dem Seeweg wurde Kokain per Luftpost oder von Flugkurieren aus Südamerika nach Deutschland geschmuggelt. Die Mehrzahl der Kokain-Sicherstellungen erfolgte im Transit am Flughafen Frankfurt am Main.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Das Ermittlungsverfahren macht deutlich, dass der Kokainschmuggel aus Südamerika für Europa und Deutschland von großer Bedeutung ist. Die erfolgreiche Kooperation mit Italien, Spanien und den Niederlanden, an deren Ende die hohe Haftstrafe für den niederländischen Kokainhändler steht, zeigt die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität."

Weitere Informationen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität finden
Sie unter www.bka.de.


Quelle: Bundeskriminalamt



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Donnerstag, 23. Mai 2013

Rochlitzer wegen Verdachts des Drogenhandels in Haft



(Fi) Nach monatelangen Ermittlungen haben Beamte des Rauschgiftkommissariats der Kriminalpolizei am 17. Mai 2013 die Wohnung eines 23-Jährigen im Stadtzentrum von Rochlitz durchsucht. Der Mann steht im Verdacht, seit längerem Handel mit illegalen Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge getrieben zu haben. Bei der Durchsuchung wurden

- 205,6 g Marihuana
-     3,2 g Kokain
-   59,0 g psylocybinhaltige Pilze 
beschlagnahmt. Der Gesamtwert dieser Drogen beziffert sich auf ca.

2 000 Euro. Beschlagnahmt wurden auch mehrere tausend Euro Bargeld in teils szenetypischer Stückelung. Das Geld könnte aus dem Verkauf von Drogen stammen.

Damit nicht genug, stießen die Kriminalisten im Schlafzimmer der Wohnung auf eine Cannabis-Indoor-Aufzuchtanlage. In einem mit Belüftungs- und Beleuchtungsanlage sowie Zeitschaltuhren ausgestatteten, ca. 1 m² großen, Foliezelt fanden sich Cannabispflanzen in der Anzucht. Um das Zelt herum standen weitere bis 70 cm hohe Cannabispflanzen. Insgesamt 35 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien wurden sichergestellt. 
Zu Beginn der Durchsuchungsmaßnahmen versuchte der 23-Jährige zu flüchten. Er konnte durch Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, die das Gebäude von außen sicherten, an der Flucht gehindert werden. Dabei erlitt ein 33-jähriger Bereitschaftspolizist leichte Verletzungen.
Der Beschuldigte wurde am 18. Mai 2013 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz dem Haftrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Es wurde Haftbefehl erlassen, der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. 
Die Ermittlungen dauern an.


Bild 1: Foliezelt im Schlafzimmer

Bild 2: ein Teil des sichergestellten Marihuanas


Quelle: PD Chemnitz



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Dienstag, 14. Mai 2013

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Drogenring ausgehoben – fünf Tatverdächtige in Haft



Beamte der Kriminalaußenstelle Pirna haben fünf Drogendealern aus Freital das Handwerk gelegt. Die Polizisten stellten insgesamt 1,27 Kilogramm Crystal sowie mehrere zehntausend Euro Bargeld sicher.


Die fünf Männer im Alter von 20 bis 33 Jahren waren im Zuge eines Ermittlungsverfahrens in das Visier der Kriminalisten geraten. Nachdem sich der Verdacht erhärtete, behielten die Ermittler das Quintett genau im Auge. 

Den Erkenntnissen der Beamten zufolge beschafften zwei 20-Jährige die Drogen in der Tschechischen Republik und brachten sie über die Grenze. In der Wohnung eines 33-Jährigen wurden die Drogen gelagert und portioniert. Ein 21-Jähriger übernahm schließlich den Weiterverkauf der Drogen in Freital, ein 30-Jähriger belieferte das Umland. 

Als die beiden Jüngeren am vergangenen Dienstag von einer „Einkaufstour“ aus Tschechien zurückkehrten, griffen die Beamten ein. Im Fahrzeug der jungen Männer fanden die Polizisten 1,27 Kilogramm Crystal. Die Drogen waren hinter verschiedenen Verkleidungsteilen des Autos versteckt. Gleichzeitig wurden auch zwei Komplizen festgenommen. Den fünften Tatverdächtigen machten die Polizisten gestern dingfest.

Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen stellten die Beamten über 70.000 Euro sicher. Die Kriminalisten gehen davon aus, dass das Geld aus den Drogengeschäften des Quintetts stammt. Wurfsterne und Schreckschusswaffen fanden die Beamten ebenfalls. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden sind die Männer einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Dieser erließ gegen alle fünf Haftbefehle und setzte diese in Vollzug. Die Männer sind zwischenzeitlich in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert worden. (ml)


Quelle: PD Dresden

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Freitag, 26. April 2013

Zahl der Drogentoten 2012 auf dem niedrigsten Stand seit 1988 - Anstieg bei den Sicherstellungen von kristallinem Methamphetamin





Zahl der Drogentoten 2012 auf dem niedrigsten Stand seit 1988 - Anstieg bei den Sicherstellungen von kristallinem Methamphetamin (Crystal)

Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2012 um weitere 4 Prozent auf 944 (Vorjahr: 986) gesunken. Das letzte Mal wurde im Jahr 1988 eine niedrigere Zahl (670) an Drogentodesfällen gemeldet. Das Durchschnittsalter der Drogentoten lag bei rund 37 Jahren, der Anteil der Männer betrug 81 Prozent, allerdings ist die Zahl der verstorbenen Frauen im Vergleich zum Vorjahr um 33 Personen auf 177 angestiegen. Die meisten Drogenabhängigen starben an Vergiftungen aufgrund gleichzeitiger Einnahme verschiedener Substanzen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, erklärt  dazu: "Es ist erfreulich, dass immer weniger Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums sterben. Das zeigt, dass unsere Beratungs- und Hilfsangebote
sowie die zur Verfügung stehenden Angebote wirken.  Aber jeder Drogentote ist einer zu viel. Deshalb müssen wir alles tun, damit diese Angebote erhalten bleiben und noch besser auf Risikogruppen zugeschnitten werden. Besonders über die Gefahren des Mischkonsums muss noch besser aufgeklärt werden. Sorge bereitet mir, dass die Zahl der verstorbenen Frauen angestiegen ist. Hier gilt es bestehende Angebote darauf zu überprüfen, ob sie besser an die Bedürfnisse der drogenabhängigen Frauen angepasst werden müssen."

Insgesamt sank die Zahl der den Polizeibehörden erstmalig bekannt gewordenen Konsumenten harter Drogen im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent von 21.315 auf 19.559. Allerdings stieg die Zahl der erstauffälligen
Konsumenten von kristallinem Methamphetamin (so genanntem "Crystal") mit
2.556 erneut deutlich an (2011: 1.693).

Bei der Gesamtsicherstellungsmenge waren deutliche Anstiege bei kristallinem Methamphetamin (plus 35 Kilogramm/ plus 88 Prozent), Marihuana (plus 985 Kilogramm/ plus 25 Prozent), Haschisch (plus 638 Kilogramm / plus 37 Prozent) zu verzeichnen. Die bereits seit einigen Jahren festgestellte Zunahme neu aufgetretener psychotroper Wirkstoffe hat sich auch 2012 fortgesetzt. Angesichts der Lukrativität des Vertriebs von so genannten "Designerdrogen", auch als "Legal Highs" bezeichnet, ist mit einem Rückgang
vorerst nicht zu rechnen. 2012 wurden in Deutschland 24 illegale Labore zur Herstellung synthetischer Drogen beschlagnahmt.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Die konsequente Bekämpfung synthetischer Drogen wird immer wichtiger. Es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Entwarnung. Insbesondere die anhaltend hohen Steigerungsraten bei der Anzahl der Erstkonsumenten sowie der Sicherstellungsfälle und Sicherstellungsmengen von so genanntem 'Crystal' in einigen Regionen Deutschlands, erfordert weiterhin eine konsequente Reaktion der Ermittlungsbehörden."

Einen Rückgang um 35 Prozent auf 1.258 Kilogramm (2011: 1.941 Kilogramm) gab es bei der Sicherstellungsmenge von Kokain. Die größte beschlagnahmte Einzelmenge an Kokain, 268 Kilogramm, gelangte auf dem Seeweg nach Hamburg, wo es für den europaweiten Vertrieb zwischengelagert wurde. In weit häufigerer Frequenz als auf dem Seeweg wurde Kokain jedoch per Luftpost oder von Flugkurieren aus Südamerika nach Deutschland geschmuggelt. Die Mehrzahl der Kokain-Sicherstellungen erfolgte dabei im Transit am Flughafen Frankfurt/Main.

Trotz eines deutlichen Rückgangs der Fallzahlen und der Sicherstellungsmengen bei Heroin wurden auch im Jahr 2012 große Einzelmengen dieses Rauschgifts durch Deutschland transportiert. Dies belegt unter anderem eine Lieferung von 250 Kilogramm, die per Frachtschiff von der
Türkei über Frankreich nach Bremerhaven geschmuggelt und nach Umladung und Weitertransport auf dem Landweg in den Niederlanden sichergestellt werden konnte.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Afghanistan bleibt auch im Jahr 2012 der weltweit größte Opiumproduzent und der wichtigste Heroinlieferant für den europäischen Markt. Um die Zufuhr nach Europa und Deutschland zu schwächen, müssen wir die Rauschgiftproduktion in den Herkunftsländern in Kooperation mit den Behörden vor Ort nachhaltig stören. Unsere Vorverlagerungsstrategie - die Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern von Rauschgiften zielgerichtet auszubauen - werden wir daher weiter mit Nachdruck verfolgen."

Bei den Cannabisprodukten setzte sich der Trend der Vorjahre mit steigenden Fallzahlen bei Marihuana und sinkenden Fallzahlen bei Haschisch fort. Unvermindert hält jedoch der Cannabisanbau in Deutschland auf Außenflächen und in Indoor-Plantagen an. Die Zahl der sichergestellten Cannabisplantagen stieg 2012 um 13 Prozent von 717 auf 809 an.

Zahlen und Fakten zur Rauschgiftlage 2011 und 2012 können über die Homepage des BKA unter www.bka.de und unter www.drogenbeauftragte.de
abgerufen werden.


Quelle: Bundeskriminalamt



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Dienstag, 16. April 2013

Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen auf Beutezug!




Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen auf Beutezug!

Pirna  - In den Abendstunden des 13. April 2013 beobachtete eine Streife der Bundespolizeiinspektion Altenberg in der Ortslage Berggießhübel ein Fahrzeug mit tschechischen Kennzeichen, besetzt mit vier Personen, beim Stopp im örtlichen Einkaufsmarkt.

Die Beamten entschlossen sich, dem Fahrzeug in Richtung Pirna zu folgen,
wo es in eine Wohnsiedlung einbog. Die Streife verlor den Sichtkontakt, konnte jedoch wenig später das Fahrzeug erneut feststellen, als drei der Insassen gerade dabei waren, ihren Nissan aus einer Parklücke zu schieben.

Die fahndungsmäßige Überprüfung der Personen ergab bei einem 34-Jährigen Tschechen einen bestehenden Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bautzen, welche wegen Bandendiebstahl bereits gegen ihn ermittelte.

Im Fahrzeug wurden neben einem Pfefferspray und einem Jagdmesser auch eine Einwegspritze und ein Röhrchen mit klarer Flüssigkeit gefunden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest schlug bei der Flüssigkeit auf die Substanz Amphetamin an.

Ein Anwohner aus der Nähe nahm die Kontrolle der Bundespolizei wahr und erkannte in dem auf dem Fahrzeugdach liegenden Messer sein eigenes. Die Nachschau in der Garage des 47-Jährigen Deutschen bestätigte seinen Verdacht. Auch bei einem im Fahrzeug liegenden Navigationsgerät, handelte es sich um seines.

Auf Nachfrage, wer der Fahrzeugführer des tschechischen PKW sei, konnten weder eindeutige Angaben gemacht, noch gültige Führerscheine vorgezeigt werden.

Da der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss von berauschenden Mitteln, so wie Diebstahl bestand, wurde der Sachverhalt zuständigkeitshalber an das Polizeirevier Pirna übergeben.

Als die Streife der Bundespolizeiinspektion Altenberg wenige Stunden später in der Nacht, am Schloss Zehista stehend, den Nissan erneut vorbeifahren sah, nahmen die Beamten abermals die Verfolgung auf. Jedoch kam der Fahrzeugführer nicht den Anhalteaufforderungen mittels Blaulicht und Signalhorn nach.

Stattdessen fuhr das Fahrzeug weiter mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ortslage Nentmannsdorf, wo es in einer Rechtskurve verunfallte.

Weil der Unfallverursacher, ein 37-Jähriger Tscheche, über Schmerzen klagte, wurde ein Rettungswagen alarmiert und der Sachverhalt erneut an das Revier Pirna übergeben.

Auch der zweite Fahrer erhielt eine Anzeige wegen des Verdachts ohne
Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss gefahren zu sein.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Altenberg


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Drogen, Diebstahl und 2 Haftbefehle - die Bilanz vom Wochenende





Drogen, Diebstahl und 2 Haftbefehle - die Bilanz vom Wochenende

Ebersbach, Sohland, Großschönau und Ostritz  - Zwei Feststellungen mit Rauschgift, Diebstahl von 52m Meldekabel der Deutschen Bahn AG und 2 Haftbefehle - das ist die Bilanz der Bundes-polizei in Ebersbach vom Wochenende

Bereits am 12.04.2013, gegen 15:45 Uhr stellten die Beamten einen 22-jährigen Deutschen in Sohland auf der Schluckenauer Straße fest, welcher eben 10,7 g Marihuana und 8,8 g Crystal aus Tschechien einge-führt hatte. Er war den beiden Polizisten bereits vorher am Bahnhof in Sohland aufgefallen, als er mit seinem Fahrrad aus dem Zug ausstieg und anschließend in Richtung
Grenze radelte. Wegen des einzuleiten-den Strafverfahrens wegen des Verdachts der Einfuhr und des Besitzes von nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln wurde er an den Zoll übergeben.

Um 17:25 Uhr, ebenfalls am Freitag, klingelte dann ein 50-jähriger, tschechischer Staatsangehöriger bei der Bundespolizei in Ebersbach. Er händigten den erstaunten Beamten einen Haftbefehl aus, ausgestellt auf seine Person. Gegen Zahlung von 160 EUR zuzüglich Verfahrenskosten hätte er die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt für insgesamt 20 Tage Freiheitsstrafe wegen begangenen Diebstahls verhindern können. Bezahlen
konnte er jedoch nicht. Er wurde in die JVA gebracht.

Noch am gleichen Tag um 22:37 Uhr, wiederum in Sohland, stellte eine Streife der Bundespolizei einen Radfahrer auf der Bautzener Straße fest. Bei der Überprüfung seiner Person wurde ebenfalls ein Haftbefehl festgestellt. Diesen hatte er sich verdient, da ihm Verstöße gegen das Betäubungsmittel nachgewiesen werden konnten. Die fälligen 1740 EUR Geldstrafe konnte er nicht bezahlen. Er wurde für 116 Tage in die JVA eingeliefert.

Am Sonnabend, den 13.04.2013, wurde die Bundespolizei gegen 19:45 Uhr durch die Deutsche Bahn AG darüber informiert, dass es zu einer Störungsmeldung auf der Bahnstrecke Zittau - Görlitz kam. Im Bereich der Ortschaft  Leuba konnte dann durch Einsatzkräfte festgestellt werden, dass unbekannte Täter insgesamt 2 Kabel mit jeweils einer Gesamtlänge von 26 m im Verlauf der dortigen Bahnbrücke aus den dafür vorgesehen Rohren gekappt und entwendet hatten. Angetroffene Zeugen berichteten, dass sich 2 Personen kurz zuvor an der Brücke "zu schaffen gemacht" hatten. Von ihnen fehlte aber jede Spur. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls.

Am Sonntag, dem 14.04.2013, um 12:49 Uhr, erwischten dann die Beamten einen 23-jährigen tschechischen Staatsangehörigen, welcher bei seinem Ausflug nach Großschönau 2,7g Crystal mit sich führte. Das Rauschgift wurde
sichergestellt, das Verfahren gegen den jungen Mann wegen des Verdachts des Besitzes und der Einfuhr von Betäubungsmitteln führt nun die Bundeszollverwaltung.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach


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Mittwoch, 10. April 2013

Auf Gegenkurs zum Betäubungsmittelgesetz in Görlitz





Auf Gegenkurs zum Betäubungsmittelgesetz

Görlitz  - Sechs Personen - alle auf Gegenkurs zum Betäubungsmittelgesetz - sind seit Freitag durch die Bundespolizei im Zusammenhang mit Drogen angezeigt worden. Die Männer wurden zum größten Teil an der Görlitzer Stadtbrücke festgestellt und kontrolliert. Ein 50-jähriger Deutscher hatte geringe Mengen Haschisch und Crystal "dabei", bei einem 33-jährigen Polen waren es genau 1,8 Gramm Crystal. Die anderen vier (ein 23-jähriger Pole sowie drei Deutsche im Alter von 21, 28 und 29 Jahren) "bevorzugten" 
Marihuana, wobei der 28-Jährige obendrein noch Ephedrin-Tabletten mitführte.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf



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Stadtgebiet Leipzig Täter geschnappt




Stadtgebiet Leipzig

Täter geschnappt

Ort: Leipzig-Mitte, Hans-Poeche-Straße
Zeit: 09.04.2013, 03:21 Uhr


Zwei polizeibekannte Tatverdächtige (30, 32) gingen der Polizei gestern früh „ins Netz“. Die beiden waren von einem Anwohner (34) beobachtet worden, als  
er, durch laute Geräusche aufgeschreckt, aus dem Fenster schaute. Das dunkel gekleidete Einbrecherduo mit Rucksäcken auf dem Rücken hatte gerade ein Loch in eine Tür zur Ausbildungsstätte geschlagen und war eingestiegen. Der  Zeuge hatte sofort zum Telefon gegriffen und die Polizei gerufen. Im Gebäude durchsuchten die Eindringlinge alles und flüchteten dann zunächst in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße. Nur wenig später trafen Polizeibeamte mit dem  Fährtenhund „Ferdy“ ein, der die Spur der Täter aufnahm. In einem Innenhof der Rosa-Luxemburg-Straße fanden die Beamten zwei paar Arbeitshandschuhe und ein Netzteil. In einem angrenzenden Grundstück wurden sie erneut fündig: Sie stellten einen TFT-Monitor und eine CD-Hülle sicher. Der Diensthund lief dann weiter auf der Salomonstraße über die Kreuzund Inselstraße bis hin zur Dresdner Straße, wo Polizisten die Gesuchten stellen und vorläufig festnehmen konnten. In den Sachen bzw. Rucksäcken beider fanden sie neben diversem Tatwerkzeug auch szenetypisches Drogenbesteck. Sie wurden für weitere polizeiliche Maßnahmen ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht und müssen sich jetzt erneut strafrechtlich verantworten.


Quelle: PD Leipzig



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