Selten gespielt, aber dennoch eine der bekanntesten Tragödien Shakespeare ist Die Tragödie des Macbeth. Ab dem 28. April um 19.30 Uhr steht sie in der Inszenierung von Roland May und in der Übersetzung von Thomas Brasch auf dem Spielplan des Theaters Plauen-Zwickau.
Die Weissagung künftiger Macht lässt den schottischen Feldherren Macbeth nicht mehr los. Ehrgeiz und Allmachtsfantasien vergiften seine Gedanken. Lady Macbeth, die für die Karriere ihres Mannes zu allem bereit ist, beschwichtigt seine Gewissensbisse und König Duncans Ermordung ist schneller vollzogen als gedacht. Macbeth wird neuer König von Schottland. Doch damit ist noch lange nicht alles vorbei. Die Vertuschung des Initialmordes und neuerliche Prophezeiungen fordern weitere Bluttaten und Macbeth gerät in eine Spirale der
Gewalt, die unweigerlich zur Katastrophe führt.
Die 1611 uraufgeführte Tragödie ist inspiriert vom historisch bezeugten König MacBeth, der 1040 bis 1057 in Schottland regierte. Machtgier verführt Shakespeares Protagonisten zum Mord. Für die Alleinherrschaft hintergeht er selbst seine Verbündeten und wird zum Getriebenen der eigenen Wahnbilder und Ängste. Jede Schandtat fordert die nächste und treibt Macbeth in den Blutrausch des vereinsamten Tyrannen.
Für das Bühnenbild ist Oliver Kostecka verantwortlich, die Kostüme entwarf Gretl Kautzsch, die Musik schrieb Thomas Esser. Die Rolle des Macbeth spielt Johannes Lang.
Quelle.Theater Plauen-Zwickau

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