Bundespolizei stoppt Schleuserbus
Bundesautobahn 17/ Breitenau - Am 01. März 2013 in den Morgenstunden überprüften die Fahnder vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Reisebus mit mazedonischer Zulassung auf der Bundesautobahn 17. Im Reisebus befanden sich überwiegend Personen aus Mazedonien und Kroatien. Bei der Sichtung der Reisedokumente konnten die Fahnder in Erfahrung bringen, dass gegen drei Personen bereits Einreiseverbote für die Bundesrepublik Deutschland bestanden. Für die drei Mazedonier endete die Fahrt in Breitenau, und sie kamen in Polizeigewahrsam.
Die Ermittler der Bundespolizei aus Breitenau übernahmen den Fall und prüften die Einreise- und Aufenthaltsvoraussetzungen bei weiteren 15 Personen. Es bestanden zunächst Zweifel an den gemachten Angaben für ihren Aufenthalt in Deutschland. Jedoch konnten die Reisenden plausibel erklären, dass sie für touristische Zwecke nach Deutschland kamen. Sie konnten nach der Überprüfung mit Privatunternehmen bis nach Dresden reisen.
Im Anschluss fanden die Ermittler heraus, dass es sich hier um keine touristische Reisegesellschaft handelt. Weiterhin wurde bekannt, dass Schleuser die Fahrt der Mazedonier, welche Einreiseverbote haben, organisierten. Vier Personen wurden an diesem Tag festgenommen, drei Busfahrer und ein weiterer Mazedonier.
Die Bundespolizei brachte alle Verstöße der Beschuldigten gegen das Aufenthaltsgesetz zur Anzeige. Am Folgetag erfolgte die Zurückschiebung von
sieben Mazedoniern (22 Jahre bis 52 Jahre) nach Tschechien mit dem Reisebus.
Das Reiseunternehmen von Mazedonien entsandte einen anderen Busfahrer und übernahm die Schleuser und die unerlaubt eingereisten Mazedonier.
Die weiteren Ermittlungen zur Schleusung dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Altenberg

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