Zeit: 16.07.2013, 21.35 Uhr
Ort: Dresden-Cotta
Durch den schnellen und
umsichtigen Einsatz von Feuerwehr und Polizei konnte gestern Abend eine
Gasexplosion in einem Haus an der Leutewitzer Straße verhindert werden. Im Zuge
der Einsatzmaßnahmen entdeckten die Beamten 69 Cannabispflanzen und stellten
diese sicher.
Ein Mann hatte sich am Abend telefonisch bei der Dresdner
Polizei gemeldet. Er gab an, dass es in seiner Wohnung nach Gas riecht und diese
wohl bald explodieren würde. Sofortige Ermittlungen identifizierten einen
36-jährigen Dresdner als Anrufer. Polizeibeamte und Feuerwehr begaben sich
umgehend zu seiner Wohnung an der Leutewitzer Straße und trafen den Mann dort
an.
Gegenüber den Einsatzkräften gab der augenscheinlich verwirrte
36-Jährige abermals an, dass in seiner Wohnung Gas austritt und sich zudem eine
brennende Kerze in ihr befinde. Daraufhin wurde zunächst die Gasversorgung
unterbunden. Insgesamt sechs Bewohner des betroffenen und eines angrenzenden
Hauses wurden in Sicherheit gebracht. Anschließend prüften Einsatzkräfte der
Feuerwehr mit Schutzausrüstung die Wohnung. Sie stellten fest, dass nach einer
Manipulation am Herd Gas ausgetreten war. Die Kerze war zwischenzeitlich
erloschen.
Der 36-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein
Krankenhaus eingewiesen. Dennoch hat die Dresdner Polizei Ermittlungen wegen des
Verdachtes des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet.
Während der Einsatzmaßnahmen hatten Feuerwehrmänner im Haus typischen
Cannabisgeruch festgestellt. Bei der Überprüfung einer verdächtigen Wohnung
stellten Polizeibeamte anschließend eine Cannabisplantage fest. Neben
verschiedener technischer Ausrüstung stellten die Beamten insgesamt 69
Cannabispflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien sicher. Die Ermittlungen
wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an. (ju)
Quelle: PD Dresden

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