Mittwoch, 10. Juni 2015

PD Leipzig richtet Soko „Johannapark“ nach linksradikalen Angriffen ein

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen vom vergangenen Freitag wurde mit sofortiger Wirkung die Sonderkommission „Johannapark“ eingerichtet, welche sich aus Kriminalbeamten des Operativen Abwehrzentrums und des Dezernats 5 (Staatsschutz) zusammensetzt.
Die Sonderkommission wird die weitere Ermittlungsarbeit führen, in deren Verlauf es insbesondere gilt, das umfangreich gesicherte Spurenmaterial einer kriminaltechnischen  Auswertung zuzuführen. Spurenumfang und Auswertungsprozess bedingen zwangsläufig eine längerfristige Ermittlungsdauer. Mithin ist nicht binnen Kürze mit Ergebnissen zu rechnen.
Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt, behält sich die Staatsanwaltschaft Leipzig vor, über weitere Auskünfte zu befinden. (Loe)

Quelle: PD Leipzig

Vier Verletzte durch undichten Güterwaggon


Görlitz, Bahnhofstraße, Bahnhofsgelände
09.06.2015, gegen 15:35 Uhr (polizeibekannt)

Am Dienstagnachmittag sorgte ein Güterwaggon in Görlitz für Aufregung. Insgesamt vier Personen wurden verletzt. Der Bahnhof musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Zwei Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf bemerkten während ihrer Streife auf dem Bahnhofsgelände der Neißestadt auffälligen Geruch in der Nähe eines Güterzuges. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Ausdünstung aus einem der insgesamt 15 Kesselwagen kam. Aufgrund der sichtbaren Gefahrgutkennzeichnung alarmierten die Beamten die Feuerwehr und veranlassten eine sofortige Sperrung des Areals.

Wie sich herausstellte, waren die Waggons zwar leer, jedoch  nicht gereinigt. Zuvor wurden darin flüssige Kohlenwasserstoffe transportiert. Offenbar befanden sich noch Reste dieses leicht entzündbaren Stoffes in den Kesseln und bildeten Dämpfe, die aus einem nicht ordnungsgemäß verschlossenen Behälter entweichen konnten. Diese Gase sind schwerer als Luft und sammelten sie sich im Gleisbett. Gefährlich wurde die Situation, weil etwa ein Drittel des Zuges im überdachten Bereich des Bahnhofes stand - so auch der betroffene Kesselwagen.

Die beiden 38 und 52 Jahre alten Bundespolizisten atmeten die gefährlichen Dämpfe offenbar ein und klagten danach über Unwohlsein. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus. Außerdem mussten zwei Bahnmitarbeiterinnen im Alter von 43 und 44 Jahren mit Atemwegsreizungen medizinisch versorgt werden.

Die Berufsfeuerwehr Görlitz und die Freiwillige Feuerwehr Görlitz-Stadtmitte waren mit 16 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz. Auch drei Rettungswagen waren vor Ort. Die im Bahngelände zuständige Bundespolizei wurde zeitweilig durch mehrere Streifen des Polizeireviers Görlitz unterstützt, weil zunächst nicht klar war, ob eine weiträumigere Sperrung notwendig wird.

Diesbezüglich konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Für Passanten außerhalb des Bahnhofes und Anwohner bestand zu keiner Zeit Gefahr. Betroffen war nur der Bahnsteig an dem sich der Zug seit dem Mittag im planmäßigen Zwischenstopp befand. Er war unterwegs von Gelsenkirchen nach Polen.

Das Notfallmanagement der Bahn organisierte eine vorzeitige Abfahrt an den Bestimmungsort. Gegen 19:00 Uhr verließ der Zug den überdachten Bereich, sodass die Gefahr von sich sammelnden Dämpfen vorüber war und die Sperrung des Bahnhofes aufgehoben werden konnte. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Vorfall führt die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. (tz)


Quelle: PD Görlitz

Freiberg – Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes



(Ki) Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermitteln die Staatsanwaltschaft Chemnitz und die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Chemnitz seit heute Abend in Freiberg. 

Kurz vor 18 Uhr kam es im Wohnheim für Asylbewerber in der Chemnitzer Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Mann aus Pakistan und einem 41 Jahre alten Mann aus Indien. Dabei verletzte der Jüngere sein Gegenüber mit einem Messer. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde das Opfer in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierte Polizei konnte den Tatverdächtigen im Wohnheim vorläufig festnehmen. Das Tatmesser wurde sichergestellt. 

Neben Polizei, Notarzt und Sanitätern war auch ein Kriseninterventionsteam vor Ort im Einsatz, um Zeugen zu betreuen.

Haftbefehl erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Chemnitz am 10. Juni 2015 gegen den 28-jährigen Pakistaner Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Der Zustand des Geschädigten ist weiterhin lebensbedrohlich.
Der Beschuldigte hat sich zum Tatvorwurf bislang nicht eingelassen, den Tatvorwurf aber auch nicht bestritten.
Derzeit können zur Motivlage daher keine näheren Angaben gemacht werden; die Ermittlungen dauern an


Quelle: PD Chemnitz

Chemnitz OT Sonnenberg – Kripo fahndet mit Phantombild nach Sexualstraftäter/Zeugengesuch



(Ki) Mit einem sogenannten Phantombild sucht die Kriminalpolizei nach einem Sexualstraftäter (siehe Medieninformation Nr. 318 vom 4. Juni 2015). Am 3. Juni 2015, gegen 14 Uhr, hatte der Unbekannte zwei sieben und elf Jahre alte Mädchen in ein leer stehendes Haus in der Paul-Gerhardt-Straße gelockt und sie dort sexuell missbraucht.
Zum Täter gibt es folgende Beschreibung:
·         ca. 30 bis 35 Jahre
·         ca. 1,75 m bis 1,80 m groß und schlank
·         kurze, blonde Haare
·         trug zur Tatzeit eine schwarze Lederjacke mit Kapuze
·         sprach sächsisch
Der Täter soll mit einem schwarzen Motorroller oder Moped am Tatort gewesen sein. Hinter der Sitzbank befand sich eine Helmbox. Der Sturzhelm des Unbekannten war dunkelblau und hatte ein Visier.

Wer kennt einen Mann, auf den das subjektive Täterporträt bzw. die Personenbeschreibung zutrifft? Wer kennt Personen, die ein Zweiradfahrzeug wie beschrieben in Besitz haben bzw. nutzen? Wem ist zur Tatzeit in der Paul-Gerhardt-Straße etwas aufgefallen, das mit der Tat zusammenhängen könnte? Unter Telefon 0371 387-3445 nimmt die Kriminalpolizei in Chemnitz Anrufe von Hinweisgebern entgegen.

OT Bernsdorf – Brand einer Lagerhalle

(SR) Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwochmorgen, gegen 4 Uhr, wegen eines Brandes in die Bernsdorfer Straße gerufen. Dort brannte ein ca. 10 m x 15 m großes Gebäude, eine Art Lagerhalle. Im Gebäude befand sich nach derzeitigen Erkenntnissen lediglich etwas Sperrmüll. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und eine Ausbreitung verhindern. Die Bernsdorfer Straße war dabei landwärts, ab der Reitbahnstraße, bis
ca. 5.40 Uhr gesperrt. Angaben zur Schadenshöhe beziehungsweise zur Brandursache liegen noch nicht vor.
Ein Zeuge hatte eine unbekannte Person, bekleidet mit dunkler Kapuzenjacke, nahe des Brandortes beobachtet. Diese Person ist vom Gelände, auf dem die Lagerhalle steht, über die Bernsdorfer Straße in Richtung Zschopauer Straße gelaufen. Die/der Unbekannte soll ca. 1,65 Meter groß und von untersetzter Gestalt sein. Ob die Person etwas mit dem Brandausbruch zu tun hat, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Stadtzentrum – Ladendieb schlug um sich/Tatverdächtiger gestellt

(SR) Gegen 19 Uhr am Dienstag bemerkte ein Mitarbeiter (52) eines Marktes in der Georgstraße, wie ein Kunde das Geschäft verlassen wollte, ohne seine Waren zu bezahlen. Er hatte den Kunden zuvor dabei beobachtet, wie er drei Flaschen Schnaps in seinem Rucksack verstaute. Im Bereich der Kassen versperrte der 52-Jährige dem mutmaßlichen Dieb den Weg und forderte ihn auf, die Flaschen zu bezahlen. Der Unbekannte schlug nach dem Mitarbeiter und versuchte zu fliehen. Der 52-Jährige konnte ihn aber am Rucksack festhalten, wobei eine der Schnapsflaschen herausfiel. Der Ladendieb schlug und trat noch mehrfach auf den Mitarbeiter ein und verließ dann das Geschäft, zusammen mit einem unbekannten Mann. Dieser war an der Tat offenbar nicht beteiligt. Der Marktmitarbeiter wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Der Stehlschaden beträgt nur wenige Euro.

Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten bei der Tatortbereichsfahndung die zwei Männer im Bereich des Brühls stellen. Beim mutmaßlichen Schläger handelt es sich um einen 25-Jährigen (1,3 Promille), der vorläufig festgenommen wurde. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige aus dem Revier entlassen. In seinem Rucksack fand man bei der Durchsuchung zwei Flaschen Schnaps. Aufgrund eines Haftbefehls in anderer Sache wurde sein Begleiter (30) ebenfalls festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PD Chemnitz

Bundespolizei: Informationen 10.06.2015

BPOLI DD: Regionalexpress mit Schottersteinen beworfen - Bundespolizei sucht Zeugen

   Hoyerswerda / Dresden (ots) -    In den Abendstunden des 03.06.2015, gegen 20:50 Uhr, ist der Regionalexpress 18297 auf dem Weg nach Dresden zwischen den Ortschaften Lauta und Hosena, in der Nähe eines Bahnüberganges, durch unbekannte Täter mit Schottersteinen beworfen worden. Dabei wurde eine Seitenscheibe komplett zerstört. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen zum Vorfall.

   Durch den Lokführer wurde um 21:00 Uhr telefonisch mitgeteilt, dass er an oben genannter Örtlichkeit einen dumpfen Schlag gegen das Triebfahrzeug vernommen habe. Beim nächsten Halt inspizierte er den Zug und stellte fest, dass die erste Seitenscheibe nach dem Führerstand komplett gesplittert war. Der Einschlagspunkt war nur wenige Zentimeter neben der Stelle, wo in einem Notfall mittels dazugehörigen Hammers, die Scheibe so eingeschlagen werden kann, dass diese komplett aus der Verankerung fällt. Glücklicherweise befand sich auf dem, hinter der Scheibe liegenden, Sitzplatz zum Einschlagszeitpunkt kein Fahrgast.

   Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 1500 Euro.

   Die Bundespolizei fragt:

   Wer kann Hinweise zur Tat geben? Wer befand sich am 03.06.2015 in der Regionalbahn und hat etwas beobachtet?

   Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 81 50 20 entgegen.
 




BPOLI EBB: Zwei pakistanische Staatsangehörige stellen Schutzersuchen

   Zittau (ots) - Im Rahmen der Binnengrenzfahndung wurden am

04.06.2015 gegen 07:45 Uhr zwei Personen, die zu Fuß in der Ortslage Eckartsberg unterwegs waren, durch eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach angehalten und kontrolliert. Die Personen gaben zu verstehen, dass sie keine Personaldokumente bei sich haben und per Pedes nach Berlin wollen. Die beiden pakistanischen Staatsangehörigen wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, des unerlaubten Aufenthalts in Gewahrsam genommen und auf die Dienststelle nach Ebersbach verbracht. Im Rahmen der Vorgangsbearbeitung stellten die 19 und 42 Jahre alten Männer ein Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Chemnitz überstellt.

BPOLI LUD: Russischer Mann schleuste russische Frau mit Kind

   Görlitz (ots) - Am gestrigen Nachmittag wurde ein französischer Audi A4 in die Kontrollstelle am Ludwigsdorfer Autobahngrenzübergang geleitet. In dem Pkw saßen der Fahrer und auf dem Rücksitz eine Frau mit ihrem Kind. Schnell stellte sich heraus, dass der 38-jährige russische Mann hinter dem Lenkrad die 22-Jährige und das Kind ins Bundesgebiet schleuste. Er wurde deshalb angezeigt. Obendrein kassierte er eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.
Schließlich handelte es sich bei dem vorgelegten Führerschein um eine Fälschung. Während dem Schleuser, der mit gültigem Aufenthaltstitel in Frankreich lebt, die Abschiebung in die französische Republik angedroht wurde, sind Mutter und Kind an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben worden.

BPOLI LUD: 33-Jähriger muss in Untersuchungshaft

   Görlitz (ots) - Ein 33-Jähriger polnischer Mann wurde heute in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn lag ein entsprechender Haftbefehl des Amtsgerichts Königs Wusterhausen wegen Diebstahls vor.
Nach der Festnahme heute Morgen auf der Autobahn in Ludwigsdorf ordnete der zuständige Ermittlungsrichter inzwischen den Freiheitsentzug an.

BPOLI LUD: Zwei Mal in einer halben Stunde erwischt

   Görlitz (ots) - Gegen 03.30 Uhr wurde heute ein 29-jähriger polnischer Fahrzeugführer auf der Autobahn in Ludwigsdorf kontrolliert. Der Mann saß hinter dem Steuer eines polnischen BMW.
Mit einem britischen Lernführerschein, der lediglich zum Führen von Kraftfahrzeugen auf der Insel berechtigt, wollte er offensichtlich quer durch Deutschland fahren. Das untersagten ihm die Beamten, zumal sie in der Zwischenzeit ermittelten, dass er nicht im Besitz einer polnischen Fahrerlaubnis ist. Innerhalb weniger Minuten fand der Schwarzfahrer einen Landsmann, der für ihn gewissermaßen das Ruder übernahm. Die Bundespolizisten aber trauten dem Frieden nicht und folgten dem Wagen. Auf der Höhe der Autobahnabfahrt Weißenberg sah der 29-Jährige dann gegen 04.00 Uhr zum zweiten Mal die rote Anhaltekelle der Bundespolizei - natürlich wieder als Kraftfahrer.
Schließlich wurde der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zwei Mal angezeigt. Den Fall übernahm abschließend das Autobahnpolizeirevier Bautzen.

BPOLI EBB: Verbotene Waffe sichergestellt

   Zittau: (ots) - Am 05.06.2015 gegen 10:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach einen 47-jährigen polnischen Staatsbürger in Zittau. Eine Fahndungsüberprüfung ergab, dass die Person bereits polizeilich in Erscheinung getreten war. Auf Befragen durch einen sprachkundigen Beamten gab die Person an, dass er seinen Personalausweis in der Vergangenheit seinem Bruder mehrfach überlassen hatte. Um noch andere Dokumente zu finden, wurden die Person und seine mitgeführten Sachen durchsucht. Weitere Personaldokumente konnten nicht aufgefunden werden, jedoch wurde durch die Beamten ein Reizstoffsprühgerät bei der Person festgestellt. Da dieses Sprühgerät nicht die erforderliche Kennzeichnung mit PTB- bzw. BKA-Prüfzeichen aufwies, bestand für die eingesetzten Beamten der Verdacht, dass der Besitz und das Führen des Sprays verboten sind und eine strafbare Handlung nach dem Waffengesetz vorliegt. Der Beschuldigte erklärte sich mit der ersatzlosen Einziehung des sichergestellten Reizstoffsprühgerätes einverstanden und verzichtete auf eine Rückgabe. Wegen des Verdachts des Ausweismissbrauchs wird ebenfalls gegen die Person ermittelt.
Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde die Weiterreise gestattet.


BPOLI EBB: Ohne Fahrerlaubnis ertappt

   Hagenwerder: (ots) - Am 07.06.2015 gegen 06:05 Uhr wurde durch eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in Hagenwerder ein aus Polen kommender PKW Fiat angehalten und kontrolliert.
Insassen waren zwei polnische Staatsangehörige, welche sich mit gültigen polnischen Identitätskarten ausweisen konnten. Der 40-jährige Fahrer konnte keinen Führerschein vorlegen. Er gab an, dass sein Führerschein bei den polnischen Behörden zum Umtausch sei.
Polizeiliche Ermittlungen ergaben aber, dass die Person nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und es wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt. Gegen den Halter des Fahrzeuges wird gesondert wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Sachverhalt wird zuständigkeitshalber an die Landespolizei Sachsen übergeben.


BPOLI EBB: Polnischer Staatsangehöriger unter Drogeneinfluss mit dem Fahrzeug unterwegs

   Zittau (ots) - Am 07.06.2015 gegen 06:18 Uhr kontrollierte im Rahmen der Binnengrenzfahndung eine Streife der Gemeinsamen Einsatz-gruppe Oberlausitz einen grünen Golf mit polnischem Kennzeichen in der Ortslage Eckartsberg. Der polnische Fahrer machte einen desorientierten, abwesenden Eindruck. Eine fahndungsmäßige Überprüfung der Person verlief negativ, allerdings war der 36-jährige Mann bereits als Betäubungsmittelkonsument polizeilich in Erscheinung getreten. Ein freiwilliger Drugwipe - Test verlief positiv auf Amphetamine. Zuständigkeitshalber wurde das Polizeirevier Zittau informiert, welches die Blutentnahme in die Wege leitete. Der weitere Sachverhalt wird durch die Landespolizei endbearbeitet.

Quelle: Bundespolizei


Brunnenfest im Herzen des Heilbades!


Zum 105. Mal: Drei Tage Kultur- und Volksfest in Bad Elster!

Bad Elster/TI. Von Freitag, den 19. bis Sonntag, den 21. Juni findet zum 105. Mal das beliebte Brunnenfest Bad Elster als Kultur- und Volksfest in Sachsens traditionsreichsten Staatsbad statt. Im ganzen Stadtzentrum herrscht dann wieder buntes Treiben, es gibt Spiel und Spaß für Kinder sowie viele abwechslungsreiche Veranstaltungspunkte auf dem Festgelände mit verschiedensten kulinarischen Angeboten.

Dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Ambiente der Bäderarchitektur lässt dabei das Wochenende zu einer besonderen Attraktion im Vogtland werden. Höhepunkte in diesem Jahr sind „Fürstliche Festmusiken & Feuerwerke“ als Symphoniekonzert zur Eröffnung und der Auftakttanz mit der Band Nobody am Freitag, der große Naturmarkt am Samstagvormittag, die große Brunnenfestparty mit „Splitt – der Ostrock-Tributeband“ und Feuerwerk am Samstagabend sowie der neuen Brunnenfest-Arena „Sonntagsbraten“ als heiterer Unterhaltungs-, Koch- und Schlagershow am Sonntagnachmittag mit Starkoch Mario Pattis, an dessen Ende ein Konzert von Schlagersuperstar Kristina Bach das Brunnenfest beenden wird.

Insgesamt gibt es am Wochenende aber auch wieder jede Menge bunte Unterhaltung: Dazu zählt Blasmusik, Folklore, Swing und Schalmeienklang, eine akrobatische Tanzeinlage und Konzerte von Ensembles aus der Musikregion Vogtland. Zusätzlich runden Programmpunkte wie das 5. Schiffchenrennen auf der Elster von der Grundschule, ein Parkgottesdienst oder Schach für Jedermann das traditionsreiche Volksfest des Heilbades ab.

Das Brunnenfest in Bad Elster ist damit wieder ein lohnenswertes Ausflugsziel! Auskunft zum Gesamtprogramm sowie alle Infos gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.badelster.de.

Das Gesamtprogramm zum anstehenden 105. Brunnenfest finden Sie nochmal hier:



Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Dienstag, 9. Juni 2015

Erneut folgenschwerer Auffahrunfall am Stauende




BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla

08.06.2015, 15:25 Uhr

Am Montagnachmittag hat sich auf der BAB 4 erneut ein folgenschwerer Auffahrunfall an einem Stauende ereignet. Zwei Fernfahrer verletzten sich dabei schwer. 
Ein 30-Jähriger bemerkte in Fahrtrichtung Dresden einen vor ihm bremsenden Sattelzug offenbar nicht rechtzeitig und prallte mit seinem Abschlepptransporter auf das Heck des Aufliegers. Der Mann konnte sich aus der schwer beschädigten Kabine des Peugeot schwer verletzt, aber aus eigener Kraft befreien. 
Auch der 29-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde durch den Aufprall, der augenscheinlich nicht mit geringer Geschwindigkeit erfolgt war, schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und brachte den Notarzt zur Unfallstelle, da die Rettungskräfte am Boden durch den Stau nur mit Mühe zur Unfallstelle durchkamen. Ursache hierfür war einmal mehr, dass viele Reisende keine Rettungsgasse gebildet hatten.
Aufgrund des Unfalls wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Dresden für etwa als zwei Stunden voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Autobahnpolizei lotste die Reisenden im kilometerlangen Rückstau in Richtung Burkauer Berg an der Anschlussstelle Pulsnitz von der Autobahn ab.
Die beiden Lkw-Fahrer kamen zur Versorgung in ein Klinikum. Die Bergungsmaßnahmen des Sattelzuges und des Peugeot-Transporters dauern voraussichtlich noch bis in den Abend an. Zur Höhe des Schadens liegen gegenwärtig noch keine Angaben vor. 

Die Polizei rät einmal mehr:

Die BAB 4 ist derzeit zwischen Dresden und dem Burkauer Berg aufgrund der beiden Baustellen und des alltäglich hohen Verkehrsaufkommens aus und in Richtung Polen ein Nadelöhr. Um möglichst entspannt und unbeschadet an sein Ziel zu kommen, hilft nur, ausreichend Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden einzuhalten. Bei Tempo 80 sind mindestens 40 Meter, bei Tempo 120 etwa 60 Meter zu empfehlen (Faustformel: Tacho-Halbe). Diese Wegstrecken werden Sie benötigen, um im Falle eines Falles rechtzeitig und gefahrlos anhalten zu können, wenn vor Ihnen der Verkehr plötzlich zum Erliegen kommt. 
Fahren Sie daher auch niemandem in den Sicherheitsabstand herein. Sie werden nicht schneller oder langsamer an Ihr Ziel kommen.
Falls der Verkehr zum Erliegen gekommen ist, denken Sie unbedingt an die Bildung der Rettungsgasse. Fahrzeuge in der linken Spur fahren dazu nach äußerst links, Fahrzeuge in der rechten Spur nach äußerst Rechts, auch unter Nutzung des Standstreifens. Nur so haben Rettungsfahrzeuge ausreichend Platz, um sich zügig einen Weg zur Unfallstelle zu bahnen. (tk)

Quelle: PD Görlitz

Chemnitz OT Hutholz – Wer kennt die beiden Tatverdächtigen?/Zeugengesuch


(Ki) Mit Bildern einer Überwachungskamera hofft die Polizei nun, zwei Tatverdächtige identifizieren zu können. Sie stehen im Verdacht, am frühen Abend des 27. April 2015 versucht zu haben, an der Straßenbahn-Haltestelle Robert-Siewert-Straße von einem Jugendlichen die Jacke zu erpressen. Dabei griffen sie den 17-Jährigen körperlich an. Bereits in der Medieninformation Nr. 246 der PD Chemnitz vom 28. April 2015 wurde der Fall auf Grundlage der ersten Erkenntnisse geschildert. Inzwischen haben die Ermittlungen ergeben, dass sich der Tatverdacht noch gegen einen zweiten jungen Mann richtet. Dieser ist an beiden Unterarmen tätowiert. Wer kennt die beiden jungen Männer? Wer kann Hinweise zu ihrer Identität bzw. zu ihrem Aufenthaltsort geben?
Die Kriminalpolizei Chemnitz, Telefon 0371 387-3445, nimmt in diesem Fall die Anrufe von Hinweisgebern entgegen.






Quelle: PD Chemnitz

Bundespolizei: Informationen 09.06.2015

BPOLI LUD: Ungarischer Krankenwagen sichergestellt

Heuten Morgen stellten Ludwigsdorfer Bundespolizisten unmittelbar hinter dem Autobahntunnel "Königshainer Berger" einen ungarischen Krankenwagen sicher.

   Der Sicherstellung lag ein Hinweis zugrunde, wonach mit dem Fahrzeug gestern neun syrische Staatsangehörige ins Bundesgebiet geschleust wurden. Die Schleusung war in der Nähe von Stendal durch die sachsen-anhaltinische Landespolizei aufgedeckt worden. Dabei gaben sich die mutmaßlichen Schleuser (44, 45) als Rettungssanitäter aus. Heute behaupteten die beiden ungarischen Männer zunächst, sie wären "dienstlich" in einem Krankenhaus in Polen gewesen und würden sich nun auf der Rückreise befinden.

   Später erklärten sie, sie hätten auf dem Weg zurück nach Ungarn die Autobahn in Richtung Prag verwechselt und sich schließlich bis nach Polen verfahren. Wenngleich die beiden Ungarn heute der Verdacht des Einschleusens nicht ereilt, werden sie dennoch wegen eines anderen Delikts verdächtigt - nach dem Krankenwagen fahnden inzwischen die ungarischen Behörden. Offenbar wurde das Fahrzeug unterschlagen oder sogar entwendet. Die näheren Umstände wird nun das Autobahnpolizeirevier Bautzen ermitteln.

   Die Kollegen in Sachsen-Anhalt, die die Verdächtigen gestern aus dem Gewahrsam entließen, hatten zum Zeitpunkt der Entlassung übrigens noch keine Kenntnis von der Fahndungsnotiz.


BPOLI L: Zivilstreife der Bundespolizei verhindert Graffitistraftat


   Leipzig (ots) - Eine Zivilstreife der Bundespolizei Leipzig beobachtete Donnerstag Nacht gegen 2 Uhr zwei Personen im Gleisbereich an einer Schallschutzwand in der Nähe der Adenauer Allee. Die beiden Männer (22 und 23) bereiteten sich gerade auf eine nächtliche Graffitiaktion vor. Als sich eine weitere Streife den Beiden näherte, versuchten sie zu fliehen. Dabei warfen die aus Leipzig und Löbnitz stammenden Männer ihre mitgeführten Handschuhe und einen Rucksack mit Spraydosen und einer Skizze weg. Nach kurzer Flucht wurden die Täter von den Bundespolizisten gestellt.

BPOLI LUD: Schleusung aufgedeckt

   Görlitz (ots) - Donnerstag Morgen ist am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf eine Schleusung russischer Personen aufgedeckt worden.
Bei der Kontrolle eines polnischen Audi A4 stellte sich heraus, dass dessen 33-jähriger Fahrer mit seinem Pkw eine 39-jährige Russin sowie deren Sohn (20) und Töchter (2, 7) über die Grenze ins Bundesgebiet gebracht hatte, obwohl die betroffene Familie die Einreisevoraussetzung für Deutschland nicht erfüllt. Gegenwärtig wird die 39-Jährige vernommen bzw. der weitere Verbleib der Geschleusten geprüft. Der vorläufig festgenommene Schleuser, ein gebürtiger Russe mit polnischem Flüchtlingspass, wurde wegen des Verdachts des Einschleusens angezeigt. Er soll nach Polen zurückgeschoben werden.
Sein Reiserecht hat er durch die Schleusungshandlung schließlich verloren bzw. es wurde von der Bundespolizei aberkannt.

BPOLI LUD: Fahrrad gestohlen, sichergestellt und dem Eigentümer zurückgegeben

   Görlitz (ots) - Die Überschrift "Fahrrad gestohlen, sichergestellt und dem Eigentümer zurückgegeben" hat in keiner Weise etwas mit Arbeitsteilung zu tun. Während der Diebstahl des Rades nämlich auf das Konto eines 19-Jährigen geht, gehen Sicherstellung und anschließende Rückgabe des Drahtesels auf das Konto der Bundes- und der Landespolizei!

   Gestern Abend gegen 18.15 Uhr waren Bundespolizisten an der Görlitzer Stadtbrücke auf einen Fahrradfahrer aufmerksam geworden.
Wie sich schnell heraus stellte, handelte es sich um einen polizeibekannten polnischen Staatsangehörigen, der bereits in der Vergangenheit wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten war.
Während die Beamten das Mountainbike überprüften, gestand der Mann plötzlich, dass er das Rad vor wenigen Minuten in einem Hausflur an der Berliner Straße entwendet habe. Er und das sichergestellte Bike wurden daraufhin gegen 19.00 Uhr zum Polizeirevier Görlitz gebracht.
Dort meldete sich ca. 20.00 Uhr ein Görlitzer, der mit einem durchtrennten Fahrradschloss in der Hand den Verlust seines "Specialized" anzeigen wollte. Womit der Anzeigenerstatter wohl nicht rechnete, war die unmittelbare Übergabe seines vermissten Rades durch die Polizei.

BPOLI LUD: Per Haftbefehl gesucht und festgenommen

   Görlitz (ots) - Eine per Haftbefehl gesuchte polnische Frau (50) sowie zwei per Haftbefehl gesuchte polnische Männer (18 und 45) sind gestern Nachmittag bzw. gestern Abend in Ludwigsdorf auf der Autobahn festgenommen worden.

   Nach der 50-Jährigen fahndete die Staatsanwaltschaft Passau. Durch Zahlung der vom Amtsgericht Passau wegen Diebstahls angeordneten Strafe (630,00 Euro) konnte die Frau den ersatzweisen Freiheitsentzug abwenden.

   Nach dem 45-Jährigen fahndete die Staatsanwaltschaft München.
Gegen ihn hatte das Amtsgericht München wegen Erschleichen von Leistungen eine Geldstrafe i. H. v. 295,00 Euro und die Vollstreckungshaft angeordnet. Weil ihm offensichtlich die Barmittel fehlten, entschied sich der Mann für den Freiheitsentzug.

   Auch ein 18-Jähriger muss möglicherweise in die Justizvollzugsanstalt. Darüber wird heute noch der zuständige Ermittlungsrichter entscheiden. Gegen den jungen Mann liegt ein Sitzungshaftbefehl des Amtsgerichts Weißwasser wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor.

BPOLI EBB: Bundespolizei stellt gestohlenes Fahrzeug sicher

   Malschwitz /BAB4 (ots) - Im Rahmen einer Kontrollstelle der BPOLI Ebersbach auf der BAB 4 wurde ein Pkw BMW mit polnischen Kennzeichen kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich drei polnische Staatsangehörige. Die eigentliche Fahrzeughalterin war nicht zugegen.
Die Fahndung zu den Personen und zum Fahrzeug verlief negativ. Bei der genaueren Kontrolle des BMW stellen die Beamten Unstimmigkeiten an den Individualnummern fest. Bei dem im Fahrzeug angebrachten Typenschild handelt es sich gar um eine Totalfälschung. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem BMW 320 D, tatsächlich um einen Pkw BMW 318 D handelt. Dieses Fahrzeug steht in Polen zur Fahndung und wurde im Schengener Informationssystem  zur Sicherstellung ausgeschrieben. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der BPOLI Ebersbach durchgeführt.

BPOLI LUD: Serbische Familien reisten unerlaubt ein

   Görlitz (ots) - Zwei serbische Familien sind heute Morgen kurz nach 04.00 Uhr durch die "Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz" am Grenzübergang Görlitz-Hagenwerder aufgegriffen und an die Inspektion Ludwigsdorf übergeben worden. Die 22 und 33 Jahre alten Frauen als auch die 20 und 36 Jahre alten Männer waren in Begleitung von zwei Kindern im Alter von jeweils 1 Jahr mit einem serbischen Renault Espace gemeinsam unerlaubt nach Deutschland eingereist. Grundsätzlich sind serbische Staatsangehörige, sofern sie im Besitz gültiger Dokumente sind, für die Einreise nach Deutschland von der Visumspflicht befreit. Dies gilt aber nur, wenn von den einreisenden Personen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht. Bei den aufgegriffenen Familien bestand die Gefahr im Hinblick auf einen angestrebten Daueraufenthalt in der Bundesrepublik. Somit erkannte die Bundespolizei auch in diesem Fall den serbischen Staatsangehörigen das Reiserecht ab und prüft derzeit eine Zurückschiebung in die Republik Polen.

BPOLI LUD: Polnischer Mann schleust russische Familie

   Görlitz (ots) - Ungefähr zeitgleich wurde am Autobahngrenzübergang in Ludwigsdorf ein polnischer Staatsangehöriger wegen des Verdachts des Einschleusens vorläufig festgenommen. In dem Mercedes des 37-Jährigen saß eine russische Familie, die die Einreisevoraussetzungen für die Einreise nach Deutschland nicht erfüllte. Während der Schleuser gegenwärtig noch vernommen wird, wurden die geschleuste Frau (43), deren Mann (39) und das gemeinsame Kind (6) an die Zentrale Ausländerbehörde in Chemnitz übergeben.

Quelle: Bundespolizei


Montag, 8. Juni 2015

Tragischer Verkehrsunfall - Zeugen gesucht


K 7216, zwischen Guttau, OT Halbendorf/Spree und Großdubrau, OT Commerau
08.06.2015, gegen 05:20 Uhr polizeilich bekannt

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion sucht Zeugen zu einem tödlichen Verkehrsunfall, der sich am Montagmorgen unweit von Commerau ereignet hat.

Ein Zeuge informierte die Polizei gegen 05:20 Uhr, dass auf der Kreisstraße zwischen Halbendorf und Commerau ein Auto verunfallt ist. Ein Mitsubishi war auf der kurvigen Strecke aus bislang nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Für den 27-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen aufgenommen. Polizisten entdeckten an dem blau-grünen Mitsubishi nicht stimmige Unfallspuren und Farbantragungen eines roten Fahrzeugs. Auch Bremsspuren eines anderen Fahrzeugs entdeckten die Fachermittler an der Unfallstelle. Daher kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, dass ein anderes, offenbar rotes Fahrzeug in den Unfall verwickelt war. Ebenso ist noch nicht geklärt, wann sich die Kollision ereignet hat.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall bemerkt haben oder Angaben zu einem roten Fahrzeug machen können, welches frische Unfallspuren aufweist. Sachdienliche Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier in Bautzen auch telefonisch unter 03591 367-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)


Quelle: PD Görlitz

Ausschreitungen nahe des Simsonplatzes in Leipzig


In Nacht zum Sonntag kam es gegen 22:20 Uhr, nahe des Simsonplatzes, zu heftigen Ausschreitungen. Ca. 100 Personen versammelten sich im Johannapark, um anschließend gemeinsam – zum Teil vermummt - in Richtung Karl-Tauchnitz-Straße/Harkortstraße zu laufen. Auf ihrem Weg bauten sie Höhe Grassistraße eine Barrikade aus Altreifen und entzündeten diese. Außerdem warfen sie Steine, Molotowcocktails und zündeten Pyrotechnik. Sie entglasten die Haltestellenhäuschen der Straßenbahnhaltestellen Neues Rathaus, und zertrümmerten etliche Fenster am Medizinischen Versorgungszentrum. Sie beschmierten Gehweg und Fassaden, sie zerschlugen die Frontscheibe eines vorbeifahrenden Reisebusses und warfen Pflastersteine auf Autos von Unbeteiligten. Außerdem streuten sie Krähenfüße aus, wodurch mindestens zwei unbeteiligte Fahrzeuge beschädigt wurden. Noch vor der Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße/Harkortstraße konnten die Randalierer durch erste Polizeikräfte abfangen werden, woraufhin diese in Richtung Bundesverwaltungsgericht und schließlich in die Wächterstraße liefen. Auf ihrem Weg zerstörten sie mehrere Fenster des Bundesverwaltungsgerichtes und warfen Steine und Flaschen auf die das amerikanische Konsulat bewachenden Kräfte. Außerdem attackierten sie die Einsatzkräfte der Polizei verbal und diffamierten sie. In der Wächterstraße löste sich die Ansammlung in alle Richtungen auf. Ein Mann konnte festgenommen werden. Resümee der Ausschreitungen: In dieser Nacht wurden mehrere Gebäude und Fahrzeug sehr stark beschädigt, wobei die Höhe des Sachschadens noch nicht beziffert werden kann. Es wurden mehr als 200 Pflastersteine geworfen, es wurden mehrere Polizeibeamte verletzt und drei Polizeifahrzeuge so stark beschädigt, dass diese nicht mehr einsatzbereit sind. Für die Dauer des Polizeieinsatzes und die sich anschließende kriminaltechnische Tatortarbeit musste die Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße/Harkortstraße und angrenzende Straßen bis ca. 02:00 Uhr gesperrt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruch und bezüglich des Motivs in alle Richtungen. Wobei nicht auszuschließen ist, dass diese Aktion auch eine Resonanzreaktion auf die hohen Sicherheitsvorkehrungen des G7-Treffens sein kann. (MB)

Quelle: PD Leipzig

Ärger bei der Umstellung von Telefonanschlüssen auf IP-Technik Verbraucherzentralen sammeln Beschwerden


Telekommunikationsanbieter stellen Telefon- und Internetanschlüsse bis 2018 auf IP-Technik um, weil die Wartung alter Kabelverzweiger und Hausanschlüsse aus Kupferdraht zu teuer geworden ist. Hierbei funktioniert offenbar nicht alles reibungslos, wie Verbraucherbeschwerden zeigen: Die Umstellung klappt oft nicht, der Anschluss fällt wochenlang aus, Informationen über die Technik sind unzureichend und Hausnotrufe funktionsunfähig. In einer bundesweiten Umfrage wollen die Verbraucherzentralen vom 1. Juni bis 10. Juli 2015 Beschwerden zum IP-basierten Anschluss erfassen und auswerten. Die Ergebnisse sollen Politik und Anbieter zur Verfügung gestellt werden und mögliche Handlungsspielräume aufzeigen.

Verbraucher können an der Umfrage unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de teilnehmen. Unterlagen oder Beschwerden können auch per Mail übermittelt werden: vzs@vzs.de oder per Post: Verbraucherzentrale Sachsen, Katharinenstraße 17, 04109 Leipzig. 

Nicht nur die Telekom, auch andere Anbieter werden nach und nach auf die neue Anschlusstechnik – All-IP umstellen. Statt der bisherigen Anschlussleitung mit zwei Leitungen, eine für Telefon und eine für Internet, gibt es zukünftig nur noch eine Datenleitung. Telefonate werden dann ausschließlich über das Internet geführt. In welchen Gebieten Deutschlands die Umstellung wann erfolgt, ist nicht offiziell bekannt.

Probleme bei der Umstellung
Seit einiger Zeit registrieren die Verbraucherzentralen vermehrt Beschwerden von Telefonkunden, die über Probleme bei der Umstellung auf die neue Anschlusstechnik klagen. Häufig erhalten die Betroffenen gar keine Antwort oder Hilfe vom Telekommunikationsanbieter, so dass sie längere Zeit ihr Telefon nicht nutzen können. Das ist insbesondere für Verbraucher misslich, die ein Hausnotrufsystem an ihrem Telefonanschluss installiert haben, denn ohne Router/Strom funktioniert Telefonie nicht.

Fakt ist: Viele Verbraucher haben keine Kenntnis über den Umstellungsprozess und werden nicht informiert. Eine Umstellung wird zudem oft im Zuge einer Tarifänderung vorgenommen. „Das ist nicht akzeptabel. Anbieter müssen Verbraucher ausreichend über die anstehenden Änderungen und Folgekosten informieren, eine Umstellung darf nicht so nebenbei stattfinden“, kritisiert Katja Henschler, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Darüber hinaus erfolge die Umstellung nicht im Rahmen der noch verbleibenden Vertragslaufzeit des aktuellen Vertrages. Stattdessen müsse der Verbraucher neue Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abschließen oder aber den Anbieter wechseln. „In jedem Fall muss der Verbraucher aktiv werden und sich um den Umstellungs- bzw. Wechselprozess kümmern, ob er das möchte oder nicht“, sagt Henschler.


Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Ermittlungen zu Brand in ehemaliger Gaststätte: Eigentümer lobt Belohnung für Zeugenhinweise aus



Radeberg, Lotzdorfer Straße

07.03.2015, 05:52 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Brand einer ehemaligen Gaststätte in Radeberg hat der Eigentümer eine Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgelobt.

Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen zu dem Feuer, das am frühen Samstagmorgen des 7. März 2015 ausbrach. Aus bislang noch ungeklärter Ursache stand das Dach eines ehemaligen Gasthofes an der Lotzdorfer Straße in voller Ausdehnung in Flammen. 64 Kameraden der Freiwilligen Wehren aus Radeberg, Großerkmannsdorf, Liegau-Augustusbad und Ullersdorf löschten das Feuer. Personen kamen nicht zu Schaden, dem Eigentümer entstand jedoch ein wirtschaftlicher Schaden von rund 350.000 Euro.

Die Ermittler gehen dem Verdacht der Brandstiftung nach, da zwei Brandausbruchsstellen gefunden wurden. Das ergaben die Untersuchungen der Brandursachenermittler. Der Umstand deutet darauf hin, dass das Feuer vermutlich vorsätzlich gelegt wurde. Der Eigentümer des Hauses hat nun eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen.

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer hat am Samstag, den 7. März 2015, zwischen Mitternacht und 05:50 Uhr Personen- oder Fahrzeugbewegungen vor dem Gasthof an der Lotzdorfer Straße in Radeberg wahrgenommen?

Wer hat Kenntnis von Personen, die sich mit der Tat gegenüber anderen gebrüstet haben?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Kamenz auch telefonisch unter 03578 352-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)








Quelle: PD Görlitz

Führungsloses Kleinflugzeug abgestürzt


Flugplatz Kamenz, Macherstraße
05.06.2015, gegen 18:20 Uhr

Am frühen Freitagabend ist am Kamenzer Flugplatz eine unbemannte Cessna in ein angrenzendes Solarfeld gestürzt. Das einmotorige Kleinflugzeug hatte sich zuvor auf dem Areal des Flugplatzes bei einem missglückten Startversuch verselbständigt.

Der 55-jährige Pilot hatte offenbar versucht, den Motor zu starten und befand sich dazu außerhalb der Maschine. Aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache rollte der Hochdecker an und gewann an Fahrt. Der Pilot versuchte vergeblich, die Maschine zu stoppen, stürzte dabei jedoch und verletzte sich leicht. Er kam zur Behandlung in ein Klinikum.

Die Cessna fuhr mehrere hundert Meter führungslos über das Areal, hob für wenige Meter ab, überflog einen Zaun und stürzte anschließend unmittelbar hinter dem Flugfeld in eine Solarfeldanlage.


Gegenwärtig laufen die Bergungsmaßnahmen, wofür auch die Feuerwehr zum Einsatz kam und der Stromfluss der Solaranlage abgeschaltet wurde. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Arbeiten an dem Flugzeug leicht. Der Sachschaden an der Cessna 172 und den beschädigten Feldern der Solaranlage beträgt nach ersten Schätzungen mehr als 70.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Prüfung des Vorfalls übernommen. (tk)

Quelle: PD Görlitz

Rettungswagen verunglückt

Kamenz, Kreuzung Hohe Straße / Fichtestraße
06.06.2015, 09:45 Uhr

Der Fahrer (m/29) eines Rettungswagens befuhr unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Hohe Straße aus Richtung Innenstadt kommend. An der Kreuzung zur Fichtestraße fuhr er bei Farbzeichen Rot der eingeschalteten Lichtzeichenanlage in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem von links auf der Fichtestraße kommenden PKW VW. Der 26- jährige VW Fahrer fuhr seinerseits bei Farbzeichen Grün in den Kreuzungsbereich ein. In der Folge des Zusammenstoßes kippte der Rettungswagen auf die rechte Seite und kam auf der Kreuzung zum Liegen. Neben den beiden Fahrzeugführern wurde ein im Rettungswagen mitfahrender Sanitäter leicht verletzt. Die während der Einsatzfahrt im Rettungswagen transportierte 79- jährige Patientin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der ebenfalls im Rettungswagen mitfahrende Notarzt wurde durch einen Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen in ein Dresdener Klinikum geflogen. Beide Fahrzeuge mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 87.000 Euro. Durch die Rettungsleitstelle wurde der Komplettbestand der freiwilligen Feuerwehr Kamenz, einschließlich Kreisbrandmeister, zur Hilfeleistung an den Unfallort entsandt. Die Kreuzung musste während der Unfallaufnahme und Bergung für ca. 3 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Unfallaufnahme und weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: PD Görlitz