Mittwoch, 3. Juni 2015

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN für Erzgebirgskreis, Lagen über 800 Meter



Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

für Erzgebirgskreis, Lagen über 800 Meter

gültig von: Mittwoch, 03.06.2015 12:09 Uhr        bis: Mittwoch, 03.06.2015 18:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst         am: Mittwoch, 03.06.2015 12:09 Uhr

Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) aus Südwest auf. In freien Lagen treten stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 75 km/h (18 und 21 m/s, 34 und 40 kn, Bft 8) aus Südwest auf.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:
Achten Sie auf herabfallende Gegenstände. Das Gehen in freien Lagen ist erschwert.


Quelle: DWD / RZ Leipzig

BKA: Beliebteste "Blüte" 2014: die 50-Euro-Banknote - Anstieg der Falschgelddelikte in Deutschland


   Wiesbaden (ots) - In Deutschland registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 60.800 Falschgelddelikte, fast 60 Prozent mehr als 2013 (ca. 38.300 Fälle). In 59.638 dieser Fälle wurden Euro-Noten gefälscht und verbreitet. Dies geht aus dem heute durch das Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2014 hervor.

   Insgesamt wurden in Deutschland knapp 76.000 Euro-Falschnoten mit einem Nennwert von 5,3 Millionen Euro festgestellt. Trotz der gestiegenen Fallzahlen ist das Falschgeldaufkommen im Vergleich zum Umfang der in Deutschland umlaufenden rund 6,8 Milliarden Banknoten weiterhin als gering zu bezeichnen.

   Bevorzugte Fälschung ist die 50-Euro-Banknote. Mit einem Anteil von über 45 Prozent (34.448 Falsifikate) nimmt sie Platz 1 der in Deutschland im vergangenen Jahr registrierten Euro-Falschnoten ein.
Auf Platz 2 folgt die 20-Euro-Banknote mit einem Anteil von knapp 32 Prozent. Die professionell hergestellten und vertriebenen Fälschungen stammen aus Ost- und Südeuropa, vornehmlich Italien.

   Falschgeld wird zunehmend durch organisierte Gruppen verbreitet und im Internet auf illegalen Handelsplattformen verkauft. Über das Internet werden außerdem gefälschte Hologramme angeboten, die insbesondere auf falschen 50-Euro-Noten platziert werden und diese Fälschungen damit aufwerten.

   Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass sich gerade junge Täter zunehmend Falschgeld über das Internet verschaffen und anschließend verbreiten. Das BKA weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Falschgeldstraftaten keine Kavaliersdelikte sind, sondern Verurteilungen zu Freiheitsstrafen nach sich ziehen können.

   In den EU-Mitgliedstaaten insgesamt stieg das Aufkommen falscher Euro-Banknoten um 216 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Europäische Zentralbank registrierte 1.650.479 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von rund 93,5 Millionen Euro. Dieser starke Anstieg ist insbesondere auf polizeiliche  Großsicherstellungen in Italien und Rumänien zurückzuführen.


   Weitere Einzelheiten, etwa zur Erkennung von Falschgeld oder zum Falschmünzenaufkommen 2014 sowie die Lagebilder der letzten Jahre, finden Sie auf der Homepage des BKA unter www.bka.de unter Publikationen/Jahresberichte & Lagebilder.

Quelle: BKA

Neue Hörbuch-CD jetzt auch im Robert Schumann Haus erhältlich


Zwickau.- Pünktlich zu Beginn des diesjährigen Schumannfestes ist die vor kurzem erschienene Hörbuch-CD „Clara in Nöten“ der Zwickauer Autorin Christine Adler jetzt auch im Robert Schumann Haus erhältlich. Hier fand im Herbst 2014 zum 195. Geburtstag von Clara Schumann die Premiere des gleichnamigen Einpersonenstücks über das Leben der vielfachen Mutter und außergewöhnlichen Künstlerin statt. Es folgten Auftritte in verschiedenen Städten Sachsens, unter anderem in Dresden, Waldenburg und Hartenstein, bei denen Christine Adler immer wieder in die Rolle der Clara schlüpft. In ihrem rund zweistündigen Theaterstück berichtet sie vom Auf und Ab in der Künstlerehe mit Robert Schumann, erzählt von vielen Auftritten in Europäischen Großstädten und plaudert auch über ganz Banales im Alltag. Dabei fallen Namen berühmter Weggefährten wie Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Richard Wagner. Dazwischen erklingen Musikstücke der Schumanns und anderer zeitgenössischer Komponisten, gespielt vom Pianisten Professor Dietmar Nawroth, die für musikalische Abwechslung sorgen.
Das Stück ist nicht nur Dokumentation, sondern vielmehr künstlerische Nachempfindung einer ganz besonderen historischen Persönlichkeit. Nun ist es auch in voller Länge als Hörbuch auf einer Doppel-CD erhältlich und begeistert ein immer größer werdendes Publikum.

Bezugsquellen:

Robert Schumann Haus Zwickau, Musik-Schiller am Schumannplatz, Zwickauer Antiquariat & Buchladen in der Hauptstraße, Musikschule „Marina von Stroganoff“ Max-Pechstein-Straße 7, sowie in der Buchhandlung am Johannisplatz 3 in Limbach-Oberfrohna. Bestellungen sind außerdem im Internet möglich unter www.clara-wieck.de






Quelle: ZPA

Es wird lebhaft und laut in der Miniwelt in Lichtenstein


Wer an diesem Wochenende in der Miniwelt in Lichtenstein auf Weltreise geht, trifft nicht nur auf über 100 der bedeutendsten Bauwerke der Erde von der Antike bis zur Moderne. Es kann durchaus möglich sein, dass in der Nähe der Freiheitsstatue von New York oder des Tempels der Artemis offroad cars in Aktion sind oder rock crawler sich ihren Weg bahnen. 

Der Airbus A 310 des Münchner Flughafens ist dann nicht das einzige Flugmodell sondern auch Hubschrauber und Drohnen verlangen Aufmerksamkeit.

Raketen starten im Minikosmos.

Und wie zu Land und in der Luft, gibt es ebenso Modelle auf dem Wasser - unserer „kombinierten Nord- und Ostsee“ - in Bewegung zu sehen. Hauptaktionsplatz ist unsere große Wiese vor dem „United States Capitol“. Es präsentieren sich: 

· MSZ Zwönitz, 

· Modellflugclub Gersdorf,

· IG Modellbau Zwickau

· und viele Hobbymodellbauer.

Das Ganze findet jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Es ist das erste Event dieser Art in der Miniwelt in Lichtenstein und verspricht Spannung.

Die Besucher haben Zeit zum Schauen, Erleben, Fachsimpeln, Kontakte knüpfen, Zubehör kaufen. 

Spontane Teilnehmer sind willkommen!

Drei Attraktionen erleben die Besucher am 6. und 7. Juni zu einem Eintrittspreis:

· in der Miniwelt: die “Welt“ auf 5 ha vergleichbar vereint

· im Minikosmos: fantastische 3D - Programme

· die Modell-Aktions-Tage

Besucherservice: 

den ganzen Tag kostenfrei parken | Hunde dürfen mit auf „Weltreise“ | behindertengerecht Gastronomie „Am Tor zur Welt“


Öffnungszeiten: täglich 9 – 18 Uhr
Eintrittspreise Miniwelt inklusive digitale Show(s) im Minikosmos

Erwachsene 10 € | Kinder ab 5 Jahre 8 € | Familien 30 € (2 Erw. bis zu 4 Kinder [5-15 J.])




Quelle: und weitere Informationen unter (037204) 7 22 55 | www.miniwelt.de


Dienstag, 2. Juni 2015

Vorsicht ist auf Facebook geboten!


Ort: Auf dem Weg von Zittau nach Leipzig
Zeit: 31.05.2015

Tatorte sind mitunter schwer zu ermitteln, wenn es sich um Straftaten handelt, die via Internet begangen oder über dieses Medium ermöglicht werden. Mitunter können diese Tatorte auch wandern, wenn der Täter oder das Opfer ein mobiles, internetfähiges Gerät mit sich führen. Dazu gehören mittlerweile sämtliche Smartphones, Tablets, Laptops und diverse andere Kommunikationsgeräte. Doch was ist im vorliegenden Fall geschehen?

Eine 21-jährige junge Dame aus Zittau erhielt zu Hause eine Freundschaftsanfrage über Facebook von einer Freundin. Hier beging die 21-Jährige den ersten Fehler: Sie nahm die Anfrage an – und das, wo sie mit der anderen Person doch bereits befreundet war. Da sie sich aber in Eile auf dem Weg zum Bahnhof befand, dachte sie darüber nicht weiter nach. Über den Chat in Facebook fragte die Freundin dann nach ihrer Handynummer. Da die andere die Nummer der 21-Jährigen noch nicht hatte, folgte nun der schwerwiegendere Fehler: Sie gab ihre Nummer weiter. Nun nahm das Drama während der Fahrt nach Leipzig seinen Lauf: Die unbekannten Täter legten mit der Handynummer der 21-Jährigen ein PayPal-Konto an, über welches dann insgesamt acht Verfügungen gebucht wurden. Die Geschädigte erhielt jedes Mal eine SMS mit dem Hinweis auf die Buchung und einen Bezahlcode. Diesen wiederum erbat die Freundin aus Facebook bei ihr, welchen die Zugfahrerin auch bereitwillig im Chat übermittelte. Da die 21-Jährige selbst kein PayPal-Konto besaß, machte sie sich darüber keine Gedanken und ignorierte die SMS weitestgehend. Als sie dann jedoch eine Nachricht ihres Vertragsanbieters erhielt, der sie darauf aufmerksam machte, dass demnächst eine Rechnung von über 200 Euro anstehen würde, wurde sie stutzig. Sie selbst hatte doch gar keine Downloads vorgenommen und bezahlte üblicherweise nur einen monatlichen Betrag von etwa 20 Euro, den sie auch bisher nie überschritten hatte. Nun war guter Rat teuer! Ein genaueres Hinsehen bei Facebook erbrachte die ernüchternde Gewissheit, dass der Account, den sie fälschlicherweise für den ihrer Freundin gehalten hatte, bereits gelöscht worden war. Außerdem hatte er, im Vergleich zum echten Account, einen Schreibfehler enthalten! Mittlerweile hatte die echte Freundin auf ihrem Benutzerkonto bereits vermerkt, dass es einen falschen Account mit ihrem Namen gibt, der Freunde anschreibt und um deren Handynummern bittet. Man solle auf keinen Fall darauf reagieren! Einigen war der Fake aufgefallen – anderen, wie der 21-Jährigen, nicht.

Was rät die Polizei? Achten Sie darauf, welche Daten Sie im Netz von sich preis geben. Prüfen Sie, wer sich mit Ihnen im Facebook unterhält. Ist es tatsächlich ein Freund oder nur ein so genannter „Fake-Account“? Sollten Sie Bezahlcodes zur Bestätigung auf Ihr Handy erhalten und Sie haben davor definitiv keine Transaktionen vorgenommen, so geben Sie diese Codes auf keinen Fall weiter! Seien Sie nicht unachtsam im Internet – Sie übergeben einem fremden Menschen auf der Straße ja auch nicht lächelnd Ihre EC-Karte und die dazugehörige PIN und gehen davon aus, dass der Fremde sie Ihnen übermorgen ungenutzt zurückgibt. (KG)

Quelle: PD Leipzig


Polizei sucht Eigentümer von vermeintlichem Diebesgut


Görlitz, Stadtpark, Grenzübergang Stadtbrücke
06.05.2015, 05:15 Uhr

In den frühen Morgenstunden des 6. Mai kontrollierten Beamte der Bundespolizei zwei Männer bei der Ausreise aus Deutschland. Die Beiden führten verschiedene Gegenstände mit sich. Da die beiden Männer bei ihrer Einreise wenige Stunden vorher diese Sachen nicht bei sich hatten, vermuteten die Polizisten, dass die Männer widerrechtlich an die Gegenstände gekommen sein könnten. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Plüschtiere, funkferngesteuerte Spielautos, Reisespielzeug, ein Duschkopf und Lego-Spielwaren.

Da die Männer keinen Eigentumsnachweis erbringen konnten, wurden die Gegenstände vorerst sichergestellt. Nun sucht die Görlitzer Polizei nach den Besitzern dieser Gegenstände und fragt:

Wem sind die abgebildeten Gegenstände in der Nacht zum 6. Mai entwendet worden?

Hinweise nehmen das Polizeirevier Görlitz (03581 650-0) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (as)



Quelle: PD Görlitz

Video: Schwerer LKW Unfall auf der B93 zwischen AS Crimmitschau und Moseltunnel





Heute Nachmittag gegen 14:30 Uhr gab es einen schweren LKW Unfall auf der B93 zwischen der Anschlussstelle Crimmitschau und dem Moseltunnel. Auf dieser Strecke bildete sich durch Bauarbeiten ein Stau. Auf Höhe der Fußgängerbrücke stand ein LKW Sattel Auflieger als letztes Fahrzeug. Auf diesen fuhr ein anderer LKW Sattelzug nahezu ungebremst auf. Dabei wurde der Fahrer des auffahrenden LKW in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr brauchte über 1 h um ihn zu befreien. Er wurde schwer verletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die B93 ist derzeit (16:15 Uhr) voll gesperrt. Die Sperrung wird auch noch bis zur Bergung der Fahrzeuge anhalten. Über die Höhe des Sachschadens gab es vor Ort noch keine Auskünfte, nach eigenen Schätzungen liegt dieser jedoch im 5-6 stelligen Bereich.

Info der PD Zwickau zum Unfall:

Lkw-Fahrer eingeklemmt

Zwickau, OT Mosel – (hje) Auf der Bundesstraße 93, ca. 500 Meter vor dem Moseler Tunnel in Fahrtrichtung Zwickau, verletzte sich am Dienstagnachmittag der Fahrer eines Lkw schwer. Gegen 14:30 Uhr musste der 50-jährige Fahrer eines Volvo-Sattelzuges verkehrsbedingt abbremsen. Ein hinter ihm fahrender 27-jähriger Fahrer eines Scania-Sattelzuges bemerkte durch Unaufmerksamkeit den vor ihm stehenden Sattelzug nicht und fuhr ungebremst auf. Der Fahrer des Scania wurde schwer verletzt und musste durch Rettungskräfte aus dem stark deformierten Fahrerhaus befreit werden. Aufgrund der Verletzungen wurde er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die Bundesstraße 93 war bis gegen 17:50 Uhr zeitweise vollständig gesperrt. Der Unfallsachschaden beträgt 70.000 Euro.


































Quelle: Hit-TV.eu

Ölgemälde gestohlen - Zeugenaufruf


Zeit: 04.05.2015
Ort: Dresden-Plauen 


Die Polizei sucht Zeugen zum Diebstahl eines Ölgemäldes Anfang Mai aus dem Bürovorraum der Auferstehungskirchgemeinde an der Reckestraße. 


Das Gemälde „Dorfkirche Plauen“ ist ca. 40 cm x 50 cm groß und mit einem dunklen Holzrahmen versehen. Am unteren linken Bildrand befindet sich der Schriftzug „Hochgemuth“. Am Rahmen ist ein Messingschild mit einer Widmungsinschrift angebracht. 


Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl verdächtige Personen beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des Bildes machen können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ir) 

Quelle: PD Dresden

Chemnitz OT Bernsdorf/Stadtzentrum – Mit gestohlener Geldkarte an fremdes Geld gekommen/Wer kennt den Geldabheber?


(Ki) Ein Termin beim Friseur im Stadtteil Bernsdorf kam einem Senior am 30. Januar dieses Jahres teuer zu stehen. Das lag daran, dass dem Mann dort zwischen 14.30 Uhr und 14.45 Uhr aus der Jacke das Portmonee gestohlen wurde. Darin war neben 65 Euro Bargeld auch eine EC-Karte. Nur wenige Minuten später hob ein Unbekannter erst am Geldautomaten eines Kreditinstitutes in der Brückenstraße und dann an einem Geldautomaten einer Bank in der Straße der Nationen jeweils 500 Euro ab. In beiden Fällen wurde der Geldabheber gefilmt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei in diesen zwei Fällen des Computerbetruges sowie des Diebstahls führten nicht zum Täter. Nun setzt die Polizei auf die Mithilfe der Öffentlichkeit und fragt: Wer kennt den Geldabheber? Wer kann Hinweise zu seiner Identität oder zu seinem Aufenthaltsort geben? Hinweisgeber können sich bei der Kriminalpolizei in Chemnitz, Telefon 0371 387-3445, aber auch bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Quelle: PD Chemnitz

Zwickauer THW testet Trinkwasseraufbereitungsanlage an der Talsperre Eibenstock


Zwickau/Eibenstock. Am vergangenen Wochenende veranstalteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Ortsverband Zwickau des Technischen Hilfswerkes eine mehrtätige Einsatzübung an der Talsperre Eibenstock. Ziel war es, die in Zwickau stationierte Trinkwasseraufbereitungsanlage unter Einsatzbedingungen zu betreiben. Der Auf- und Abbau der Anlage sowie der Transport der zweitausend Einzelteile bedeutet eine enorme logistische Leistung und muss dadurch auch geübt werden. Nur so können mögliche Einsätze auch bewältigt werden.

Für die viertätige Übung errichteten die vierzig Einsatzkräfte eigens ein Einsatzcamp, um eine 24-h-Betreuung der Anlage zu gewährleisten. Neben dem Trinkwasserlabor kamen eine Netzstromersatzanlage des Ortsverbandes Annaberg und Transportkomponenten vom Ortsverband Chemnitz zum Einsatz. Des Weiteren waren drei Fachhelfer vom Ortsverband Lemgo, in Nordreinwestfalen, angereist um sich an der Ausbildung zu beteiligen. 

Die Einsatzübung verlief erfolgreich und es wurde eine Trinkwassermenge von 

100 m³ produziert. Die Übungsstätte wurde von Vertretern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen, der Landesdirektion sowie den THW-Ortsbeauftragten aus dem Geschäftsführerbereich Chemnitz besucht, um sich über die Einsatzoptionen der Fachgruppe Trinkwasserversorgung zu informieren.

Beim THW-Ortsverband Zwickau ist eine von bundesweit zehn Trinkwasseraufbereitungsanlagen stationiert. Die Anlage kann 15 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde herstellen. Zum Einsatz kommt die Anlage bei großen Katastrophenlagen im In- und Ausland, wie zuletzt bei der Erdbebenkatastrophe in Nepal. Trinkwasserexperten des Technischen Hilfswerkes in Zwickau waren bereits in Uganda, Haiti, China, Libanon und Jordanien im Einsatz. 



Text: Daniel Friedel


Montag, 1. Juni 2015

BPOLI LUD: Elf Personen seit Freitagabend festgenommen


   Görlitz (ots) - Seit Freitagabend sind am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf insgesamt elf Personen festgenommen worden. Gegen alle Festgenommenen lagen Fahndungshinweise und entsprechende Haftbefehle vor. Der überwiegende Teil der Betroffenen konnte die angeordnete Geldstrafe vor Ort oder über Umwege bezahlen. Somit stand einer Weiterreise nichts im Wege. Lediglich in zwei Fällen wurde eine Übergabe an die Justizvollzugsbehörden notwendig.

   Am Freitag ging den Beamten zunächst ein 58-Jähriger ins Netz.
Wegen Diebstahls hatte das Amtsgericht Berlin eine Geldstrafe i. H.
v. 304,85 Euro gegen ihn verhangen. Ihm folgte eine 30-Jährige, gegen die das Amtsgericht Lörrach wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eine Geldstrafe i. H. v. 430,00 Euro angeordnet hatte.
Wenige Minuten später wurde ein 35-Jähriger festgestellt, den das Amtsgericht Erlangen wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zur Zahlung von 1033,27 Euro verurteilte. Alle Drei bezahlten.

   Der Samstag war nur ein paar Stunden alt als, als ein 23-Jähriger unfreiwillig stoppen musste. Er schuldete der Landesjustizkasse Sachsen noch 160,00 Euro. Die Geldstrafe hatte das Amtsgericht Leipzig wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls festgelegt.
Am Nachmittag war es eine 26-jährige "Kandidatin", die ebenfalls bei der sächsischen Landesjustizkasse eine Rechnung i. H. v. 523,50 Euro offen hatte. Sie war durch das Amtsgericht Hoyerswerda wegen Diebstahls verurteilt worden. Die Zwei bezahlten.

   Für einen 36-Jährigen endete der Samstagabend dagegen im Polizeigewahrsam. Dieser war erforderlich, weil eine Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt wegen starken Alkoholkonsums erst am nächsten Vormittag möglich war. Der Mann wollte oder konnte 1095,54 Euro nicht aufbringen. Die Summe entspricht der Geldstrafe, die vom Amtsgericht Saarbrücken wegen Trunkenheit im Verkehr verhangen worden war.

   Am Sonntagmorgen holte ein 28-Jähriger 183,50 Euro aus seinem Portemonnaie. Er beglich damit eine vom Amtsgericht Cottbus wegen Diebstahls erlassene Geldstrafe. Am Abend dann klickten drei Mal hintereinander die Handfesseln. Gegen einen 45-Jährigen hatte das Amtsgerichts Regensburg wegen Diebstahls Forderungen i. H. v. 110,00 Euro. Seinem 31-jährigen Schwiegersohn half der Schwiegervater aus der Patsche und zahlte 760,00 Euro. Bei dem Geld handelte es sich um eine Strafe, die das Amtsgericht Frankfurt/Main wegen Sachbeschädigung angeordnet hatte.

   Der "Tagesrekordhalter" war ein 56-Jähriger. Um weiter reisen zu dürfen, musste er gleich zwei Mal in die Geldbörse greifen.
Einerseits war er gegenüber dem Amtsgericht Görlitz wegen Urkundenfälschung mit 411,50 Euro Geldstrafe im Rückstand. Sein Rückstand gegenüber dem Amtsgericht Frankfurt/Main betrug anderseits
354,00 Euro und war wegen Betrugs entstanden.

   Schließlich startete am heutigen Morgen ein 30-Jähriger in die neue Woche bzw. ins Gefängnis. Ihm fehlten 260,00 Euro, um die vom Amtsgericht Kulmbach verhangene Geldstrafe wegen Erschleichens von Leistungen abzuwenden.

   Im Übrigen handelte es sich sowohl bei den festgenommenen Frauen als auch bei den festgenommenen Männern um polnische Staatsangehörige.


Quelle: Bundespolizei

BPOLI C: Lebensgefährliches Hobby


   Chemnitz (ots) -



   Bereits am 29.05.2015 ereignete sich auf der Bahnstrecke Dresden-Zwickau ein Personenunfall. Dabei wurde einem 16-Jährigen sein nächtliches Hobby -das Sprayen von Graffitis- fast zum Verhängnis. Am 29.05.2015 war er mit einem 17-jährigen Bekannten unterwegs. Nach dem sie einiges an Bier konsumiert hatten, begaben sie sich zum Haltepunkt Chemnitz Mitte. Zunächst hinterließen sie ihre zweifelhaften "Kunstwerke" am Fahrplanaushang, am Fahrkartenautomaten und an einer Mauer. Danach bestiegen sie das Dach der Bahnsteigunterführung, um auch dort an der Dachschräge zu sprühen. Gegen 21:00 Uhr näherte sich der Regionalexpress 4776 (Dresden-Zwickau), welcher nicht am Haltepunkt Chemnitz-Mitte hält.
Die beiden Jugendlichen flüchteten vom Dach, als sie das Herannahen des Zuges bemerkten, wobei der eine nach links sprang und der 16-jährige nach rechts in Richtung der Gleise. Beim Sprung verlor er seinen Beutel mit den Spraydosen, die er noch aufheben wollte. Da er sich jedoch zu nahe am Gleis befand, wurde er, trotz eingeleiteter Notbremsung, vom Steuerwagen des Zuges erfasst und schwer verletzt.
Der 17-jährige Begleiter rief den Rettungsdienst und der Verletzte wurde in das Krankenhaus Flemmingstrasse gebracht. Die Reisenden des betroffenen Regionalexpress wurden mit einem Folgezug (RB 17236) nach Zwickau weiter befördert. Durch die notwendige Streckensperrung kam es zu Verspätungen. Gegen 23:22 Uhr konnte die Streckensperrung aufgehoben werden.

   Gegen die beiden Jugendlichen ermittelt jetzt die Bundespolizei wegen Sachbeschädigung und gegen den 16-Jährigen auch wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

   In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich davor, an Bahnanlagen und Zügen Graffitis anzubringen. Die Gefahren, die vom Bahnbetrieb ausgehen, werden regelmäßig unterschätzt. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich, auch wenn kein Zug zu sehen ist. Züge nähern sich je nach Windrichtung fast lautlos. Der Anhalteweg von Zügen bei einer Gefahrenbremsung kann mehre hundert Meter betragen. Des Weiteren können auf Täter von derartigen Sachbeschädigungen erhebliche Regressforderungen zukommen.

Quelle: Bundespolizei




Bund und Freistaat fördern Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus mit über 1,5 Millionen Euro

Der Freistaat Sachsen setzt das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ auf Grundlage des Koalitionsvertrages mit einem deutlich breiteren Beratungsnetzwerk um. Das Beratungsnetzwerk besteht aus Opferberatung, mobiler Beratung und Aussteigerprogrammen. Es richtet sich sachsenweit beispielsweise an Schulen, Medien, Kirchen, Vereine, Verbände, Kommunalverwaltungen sowie an Opfer von Gewalt und potenzielle Aussteiger. Für mobile Opfer- und Ausstiegsberatung stellen Bund und Freistaat Sachsen in den nächsten Jahren erheblich mehr Geld zur Verfügung als bisher. Allein im Jahre 2015 werden das Beratungsnetzwerk und seine Träger mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. In den Jahren 2013 und 2014 waren es jeweils rund 900.000 Euro.

Innenminister Markus Ulbig: „Angriffen auf unsere Demokratie, unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat sowie Rassismus und Antisemitismus stellen wir auch Präventionsarbeit entgegen. Das Engagement ziviler Initiativen gegen Demokratiefeindlichkeit ist wichtig. Deshalb bieten wir stabile Förderprogramme zur Demokratieförderung.“

„Die jahrelange erfolgreiche Arbeit des Beratungsnetzwerkes und seiner Träger wird von uns gestärkt, indem ein weiterer Träger aufgenommen wird und alle bestehenden Träger finanziell deutlich besser ausgestattet werden“, so die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping. „Die Arbeit von Verbänden und Initiativen, die sich tagtäglich für demokratische Kultur einsetzen, ist uns wichtig.“

Das Beratungsnetzwerk wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie durch Mittel des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“, das bei der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration im Sächsischen Sozialministerium angesiedelt ist.

Das BMFSFJ unterstützt das neue Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ in diesem Jahr mit einer Fördersumme von insgesamt 40,5 Millionen Euro. Es löst seit dem 1. Januar 2015 die bisherigen Bundesprogramme „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ und „Initiative Demokratie Stärken“ ab.

Weitere Informationen unter www.demokratie-leben.de und www.lpr.sachsen.de

Quelle Freistaat Sachsen

Nachbarschaftsstreit eskaliert in Limbach-Oberfrohna, OT Kändler


Limbach-Oberfrohna, OT Kändler – (hs) In der Gartenanlage Am Sportplatz kam es am Sonntagabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Nachbarn. Ohne Vorwarnung und bewaffnet mit einem selbstgebauten Morgenstern und einer Spaltaxt, ging ein 59-Jähriger auf einen Gartenfreund los. Zuerst schlug er dem Mann (53) mit seiner selbstgebauten Waffe auf den Kopf. Nur durch einen Reflex konnte er den Schlag einigermaßen abwenden, ehe der Angreifer die Axt zum Einsatz bringen konnte. Herbeigeeilte Gartenbesitzer konnten den wütenden Herrn dann überwältigen, fesseln und der Polizei übergeben. Zum Glück blieb es bei leichten Verletzungen an Kopf und Bein. Der Täter wurde vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt wegen versuchtem Totschlag.

Quelle: PD Zwickau