Freitag, 2. November 2012

Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge für die 45. Kalenderwoche



Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge


Täglich sind auf den Autobahnabschnitten der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge zwischen Berbersdorf und Landesgrenze Thüringen
(A 4) sowie zwischen Kreuz Chemnitz und Stollberg-Nord (A 72) und den Bundesstraßen im Direktionsbereich Videomessfahrzeuge unterwegs.
Auf den Autobahnen ist auch mit Abstandskontrollen zu rechnen!


Geschwindigkeitskontrollen in der Woche vom 05.11.2012 bis 11.11.2012

Im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge sind in der 45. Kalender-
woche u.a. folgende Geschwindigkeitskontrollen vorgesehen:


Chemnitz


Stadt Chemnitz
Montag,
05.11.2012
Weißer Weg              
Dienstag,
06.11.2012
Harthauer Berg
Mittwoch,
07.11.2012
Neefestr.
Donnerstag,
08.11.2012
Augustusburger Str.
Freitag,
09.11.2012
Südring 

Landkreis Zwickau
(Revierbereiche Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-O.)
Montag,
05.11.2012
B 175/Waldenburg
Dienstag,
06.11.2012
-----------------------------
Mittwoch,
07.11.2012
Limbach-Oberfrohna, Burgstädter Str.
Donnerstag,
08.11.2012
-----------------------------
Freitag,
09.11.2012
---------------------------- 

  
Landkreis Mittelsachsen
(Revierbereiche Freiberg, Brand-E., Flöha, Mittweida, Rochlitz
und Burgstädt)
Montag,
05.11.2012
Eppendorf, Leubsdorfer Straße,
B 173, zwischen Oederan und Falkenau
Dienstag,
06.11.2012
Brand-Erbisdorf, B 101, Niederfrei,
B 101, Höhe Rastplatz Mönchenfrei,
Obergruna, B 101,
Großvoigtsberg, B 101
Erlau, Mittweidaer Str.
Mittwoch,
07.11.2012
Mittelsaida, B 101,
S 212, zwischen Sayda und Heidersdorf
Donnerstag,
08.11.2012
B 173, zwischen Freiberg und Oberschöna,
B 101, Abzweig Zug, Gaststätte „Hammer“
B 169, Frankenberg
Freitag,
09.11.2012
Weißenborn, Lichtenberger Straße,
Süßenbach, S 184
Taura, Mittweidaer Str. 

Erzgebirgskreis
(Revierbereiche Stollberg, Annaberg, Marienberg und Zschopau)
Montag,
05.11.2012
Hilmersdorf, Annaberger Straße,
Großolbersdorf/OT Hohndorf, Neue Hauptstraße
S 258/Stollberg
Dienstag,
06.11.2012
Annaberg-Buchholz/B 95
Zwönitz, Grünhainer Str.
Mittwoch,
07.11.2012
Zschopau/OL Wilischthal, Scharfensteiner Straße,
B 174, Schwarzbachbrücke
Donnerstag,
08.11.2012
Olbernhau, Freiberger Straße,
Olbernhau, Hirschberg
B 95, Hammerunterwiesenthal
Freitag,
09.11.2012
B 101, zwischen Heinzebank und Kalkwerk,
B 174, Hohndorfer Berg
S 258, Zwönitz

Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge


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Matinee zur Komödie Hasch mich, Genosse! am 11.11. auf der Kleinen Bühne in Plauen








Matinee zur Komödie Hasch mich, Genosse! am 11.11. auf der Kleinen Bühne in Plauen

Absurd erscheinende Situationen, die in atemberaubendem Tempo über die Bühne jagen und die Bühnenfiguren von einer Katastrophe in die nächste treiben – all das erwartet die Zuschauer in Ray Cooneys Komödie Hasch mich, Genosse!, die am 17. November im Vogtlandtheater Plauen unter der Regie von Generalintendant Roland May Premiere feiert. Am Sonntag, dem 11. November, findet um 11.00 Uhr eine Einführungsmatinee auf der Kleinen Bühne statt, in der Inszenierungsteam und Protagonisten Einblick in ihre Arbeit gewähren.
„Russisch Ballett“ im Haus eines Commanders der englischen Navy: Es ist die Zeit des Kalten Krieges im London der sechziger Jahre. Nach einem Gastspiel im Royal Opera House wird der russische Ballettstar Petrovyan (Saro Emirze) im Kofferraum des Commanders Remmington (Marius Marx) versteckt, da er beabsichtigt, nicht wieder in sein Land zurückzukehren. Während der ahnungslose Marineoffizier angeln geht, lässt sich dessen Tochter Nancy (Christin Wehner) von der Primaballerina Alicia (Marsha Zimmermann) als Fluchthelferin anwerben – und zieht auch gleich ihren Verlobten Gerry Bousse (Daniel Tille) mit in die Operation „Lockvogel“. Doch kaum ist der an Klaustrophobie leidende Tänzer in der engen Dachkammer des Hauses versteckt, steht schon der Sicherheitsbeamte Speeter (Johannes Lang) mit einer persönlich an den Commander zu übergebenden verschlüsselten Botschaft vor der Tür. Um ihn schnell wieder los zu werden, drängt Nancy ihren Verlobten Gerry, in die Rolle des Commanders zu schlüpfen. Aber Speeter lässt sich nicht abschütteln und erst der als Tee getarnte Whisky kann den hartnäckigen Sicherheitsbeamten kurzfristig außer Gefecht setzen – als schon der nächste Vertreter der Ordnungsmacht in der Tür steht und Gerry in eine weitere Rolle schlüpfen muss… 
Eine furiose Vertuschungskomödie, in der die Protagonisten immer wieder gezwungen sind, auf neue Situationen zu reagieren und sich entsprechend anzupassen. Die Ausstattung übernahm dabei Claudia Charlotte Burchard. Der Eintritt zur Matinee ist wie immer kostenlos.


Quelle: Theater Plauen- Zwickau

Premiere: Annaberger Energietage vom 7. bis 9. November im Erzgebirge Nachhaltige und effiziente Nutzung von Energie im Blickpunkt




Premiere: Annaberger Energietage vom 7. bis 9. November im Erzgebirge Nachhaltige und effiziente Nutzung von Energie im Blickpunkt

Ganz im Sinne des Begriffs Nachhaltigkeit, den vor 299 Jahren der sächsische Oberberghauptmann Hanns Carl von Carlowitz weltweit das erste Mal prägte, laden das Erzgebirgische Netzwerk für erneuerbare Energie e.
V., die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, die Stadtwerke Annaberg-Buchholz sowie weitere Partner vom 7. bis zum 9. November 2012 zu den Annaberg-Buchholzer Energietagen ein. Drei Tage lang stehen die effektive Energienutzung, erneuerbare Energie sowie mögliche Maßnahmen, die der Einsparung von Energie dienen, im Mittelpunkt. Angesichts der aktuellen Diskussion um EEG-Umlage, Atomausstieg und die aktuelle Preisentwicklung ein Thema, das so gut wie jedem Bürger, aber auch Vertretern aus Wirtschaft und Kommunen auf den Nägeln brennt.

Von Mittwoch bis Freitag laden jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr spannende Vorträge in das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Annaberg-Buchholz, Robert-Schumann-Straße 1 ein. Im Anschluss daran folgen offene Diskussionsrunden, in denen aktuelle Anliegen erörtert und Fragen gestellt werden können.
Am Mittwoch, dem 7. November sind Vertreter von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen eingeladen. Dabei geht es u. a. um Energiekonzepte, Straßenbeleuchtung und um Bürgerbeteiligung. Darüber hinaus werden Passivhäuser und Beispielkommunen vorgestellt und zum European Energy Award informiert.
Die Vorträge am 8. November sprechen speziell Gewerbetreibende an. Referate werden z. B. zur Energieeffizienz, zum Energiemanagement sowie zur Sanierung von Industriegebäuden gehalten. Bürger, speziell Hauseigentümer, sind am 9. November herzlich willkommen. Vorgestellt werden u. a.
Sonnenhäuser, die Nutzung regenerativer Energien sowie innovative Haustechnik. Darüber hinaus stehen Bürgerbeteiligungsmodelle, Baustoffe und die Sanierung denkmalsgeschützter Gebäude im Fokus.
Außerdem informiert bis zum 9. November 2012 im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Annaberg-Buchholz eine Ausstellung über wesentliche Themen der Vortragsreihe. Mit Zahlen, Daten und Fakten, Grafiken und Fotos werden dort die einzelnen Referate vertieft.
Parallel dazu lädt zum Thema Energie vom 7. bis zum 9. November, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr ein Energielehrpfad ins Gründer- und Dienstleistungszentrum, Adam-Ries-Straße 16 ein. Er ist nicht nur für Schüler und Schulklassen, sondern auch für Erwachsene interessant.
Zahlreiche Rätsel und Versuche sorgen für eine spannende Entdeckungsreise ins „Land der Energie“. Auf die besten Knobler warten schöne Preise.


Quelle: Stadtverwaltung Annaberg- Buchholz

25 Chöre aus ganz Deutschland werden zum 18. Deutschen Chorfestival in Zwickau begeistern








Die Auswahl ist getroffen

25 Chöre aus ganz Deutschland werden zum 18. Deutschen Chorfestival in Zwickau begeistern - am Dirigentenpult heben namhafte Chorleiter den Taktstock

Es gab zahlreiche Bewerbungen von großartigen Laienchören die beim 18. Deutschen Chorfestival, das vom 9. bis zum 12. Mai 2013 in Zwickau stattfinden wird, dabei sein wollten. 25 sind ausgewählt worden, die ihr Können und ihr Potential in mitreißenden Konzerten präsentieren werden. Sie kommen aus ganz Deutschland im Frühjahr nach Zwickau mit ganz unterschiedlichem Repertoire. So werden Volkslieder ebenso wie  Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Peter Tschaikowsky und Zwickauer Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart (z.B. Robert Schumann, Johann Ludwig Krebs, Jürgen Golle) erklingen, alles unter dem weit gespannten Motto des Festivals: „Lichter.Schatten.Horizonte“. Zu erleben sein werden viel beachtete, traditionsreiche Ensembles wie die Hallenser Madrigalisten, die Singakademie Dresden, der Bach Chor Bonn, der Münchner Motettenchor sowie der Knabenchor der Jenaer Philharmonie. Auch die Gastgeberstadt ist stark vertreten mit der Chorvereinigung Sachsenring und dem  Ensemble Camerata Vocale. Die Chöre des Clara-Wieck-Gymnasiums und der Pestalozzi-Mittelschule runden die Zwickauer Präsenz ab.

Neun A-capella- und chorsinfonische Konzerte stehen beim 18. Deutschen Chorfestival, das vom Verband Deutscher KonzertChöre e.V. und der Stadt Zwickau ausgerichtet wird auf dem Programm. Und am Dirigentenpult werden deutschland- und weltweit renommierte Chorleiter sowie aufstrebende Newcomer den Taktstock heben. So leitet der englische Star-Dirigent Howard Arman beim chorsinfonischen Eröffnungskonzert die Aufführung der „Carmina Burana“. Arman ist u.a. Dirigent und künstlerischer Leiter des MDR-Rundfunkchors. Und während der festlichen Sonntags-Matinee ist Tobias Löbner zu erleben: Der gebürtige Zwickauer, der die Hallenser Madrigalisten leitet, gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente in der Chordirigentenszene. Tobias Löbner hat u.a. am musikalisch orientierten Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau Abitur gemacht, studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und wurde vom Deutschen Musikrat mit Stipendien gefördert.

Zusammengenommen 16.000 Kilometer werden die am Chorfestival teilnehmenden Chöre zurücklegen, um nach Zwickau und wieder zurück in ihre Heimatorte zu gelangen. Bei allen teilnehmenden Ensembles handelt es sich um Laienchöre, die mit Enthusiasmus und professioneller Arbeitsweise an die Umsetzung ihrer individuellen Programme herangehen und mit Spaß auf hohem Niveau musizieren. Ein Anspruch, den der veranstaltende Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) zu seinem persönlichen Anliegen gemacht hat und somit auch als Maßstab für das Chorfestival anlegt. Genauso wichtig ist für die 25 Chöre, mit großartiger Musik und tollen Stimmen das Publikum in Zwickau zu begeistern und auch zum Singen zu animieren.



Im Anhang: Fotos vom Motettenchor München, der Singakademie Dresden, Camerata Vocale Zwickau


Quelle: Verband Deutscher KonzertChöre e.V.






Flash Mob wurde zum Flash Möbbchen in Zwickau


Vorab. Es ist schon ne schwierige Sache etwas auf die Beine zu stellen und an dieser Stelle Hochachtung für die die Idee dazu hatten eine Flash Mob in Zwickau auf dem Hauptmarkt zu organisieren und veranstalteten. Es müssten vielmehr solche spontanen Aktionen stattfinden.
Doch in die Tücke steckte im Detail. Zwar hatten sich mehrere hundert bei Facebook angemeldet und waren auch auf den Hauptmarkt gekommen, aber den „Gangnam Style“ haben dann doch nur einige sehr mutige Mädchen getanzt. Von unserer Seite an diese: Voller Respekt !!!
Hätten alle mitgemacht, wäre es bestimmt noch schöner geworden, aber so war es doch ein großer Spaß, von dem es durchaus mehr geben könnte. Wir sind gespannt was es als nächstes kommt.

Hier das Video dazu:


























Quelle Hit-TV.eu

Eispiraten wollen an Formsteigerung anknüpfen





Eispiraten wollen an Formsteigerung anknüpfen

Freitag kommt der amtierende Meister nach Crimmitschau – Sonntag Sachsenderby in Weißwasser
Für die Eispiraten Crimmitschau gilt es, derzeit einfach nach vorn zu blicken. Nachdem man sich in drei Spielen in Folge den Gegnern beugen musste, will das Team von Trainer Fabian Dahlem endlich wieder Punkte einfahren. Am bevorstehenden Spielwochenende wird das aber alles andere als leicht. Am Freitag (02.11.2012 - 20:00 Uhr) empfangen die Westsachsen mit den Landshut Cannibals den amtierenden Zweitliga Meister im Sahnpark. Am Sonntag (04.11.2012 – 17:00 Uhr) wird das Auswärtsspiel ebenfalls eine Mammutaufgabe, dann müssen die Eispiraten zu den Lausitzer Füchsen nach Weißwasser reisen.

Am Freitagabend (02.11.2012 – 20:00 Uhr) gastiert mit den Landshut Cannibals der amtierenden Meister der 2. Eishockeybundesliga im Crimmitschauer Sahnpark. Für die Eispiraten, die beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison 6 zu 2 in Landshut verloren, geht es um eine Revanche. Allerdings haben die Westsachsen zuletzt mit ihrer eigenen Form gehadert und erst in Heilbronn langsam wieder zu ihrem Potential zurückgefunden. Für die Partie gegen die Cannibals wird allerdings nochmals eine Steigerung von Nöten sein, um eine reelle Chance zu haben, das Eis als Sieger zu verlassen. Die Gäste haben nicht nur eine homogene Mannschaft, sondern sind vor allem in der Offensive extrem gefährlich. Allerdings haben die Landshuter bislang ihre Favoritenrolle nicht immer zeigen und auf dem Spielfeld umsetzten können. Vor allem die Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Dresdner Eislöwen bestätigt diese Analyse. Es wird wieder auf die Tugenden der Eispiraten ankommen, die das Team von Trainer Fabian Dahlem starkmachen. Kampf, Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und ein grenzenloser Siegeswille werden die Faktoren sein, die das Team der Eispiraten zu einer Einheit zusammenschweißen. Mit diesen Mitteln wollen die Westsachsen den favorisierten Landshutern die Stirn bieten und am Ende die Punkte verteidigen.

Am Sonntag (04.11.2012 – 17:00 Uhr) wird es für die Mannschaft und die Fans dabei kaum weniger emotional. Die Crimmitschauer müssen dann zum ersten Sachsenderby in fremder Halle reisen. In Weißwasser kommt es zum Aufeinandertreffen mit den Lausitzer Füchsen. Die Gastgeber waren im ersten Kräftemessen in Crimmitschau das unterlegene Team, hatten dabei allerdings ihre Stärken schon unter Beweis gestellt. Die Gastgeber, die zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten, werden hochmotiviert in die Begegnung starten und versuchen die Eispiraten vor ihr Tor zu drängen. Deshalb wird die Defensive besonders gefordert sein, um aus einer sicheren Abwehr heraus selbst Chancen zu erarbeiten. Aufpassen müssen die Westsachsen auf Füchse-Stürmer Christoffer Kjärgaard der mit 7 Toren der bislang erfolgreichste Torschütze der Lausitzer ist. Zusammen mit Matt McKnight, der bislang die meisten Scorerpunkte bei den Gastgebern verbucht, bilden beide ein extrem starkes Angriffsgespann. Nur mit vereinten Kräften und einer großen Moral wird es den Eispiraten gelingen, auch in Weißwasser erfolgreich zu sein. Das Team wird dafür alles geben, um am Ende möglichst mit Punkten die Heimreise aus der Lausitz antreten zu können.


Quelle: Eispiraten Crimmitschau




Kreisstraße 8112 zwischen Lippersdorf und Forchheim wird ausgebaut. Landesdirektion Sachsen hat den Planfeststellungsbeschluss über den 1. Bauabschnitt erlassen.






Kreisstraße 8112 zwischen Lippersdorf und Forchheim wird ausgebaut.

Landesdirektion Sachsen hat den Planfeststellungsbeschluss über den 1. Bauabschnitt erlassen.


Der Landkreis Erzgebirgskreis beabsichtigt den Ausbau der K 8112, die von Lippersdorf (K 8110) über Forchheim (B 101) nach Zöblitz (B 171) führt. Die zum Ausbau vorgesehene Gesamtmaßnahme beginnt am Ortsausgang Lippersdorf und endet an der Einmündung in die B 101 in Forchheim. 
Mit Planfeststellungsbeschluss vom 19. Oktober 2012 hat die Landesdirektion Sachsen das Baurecht für den 1. Bauabschnitt hergestellt. Dieser Abschnitt beginnt in der Ortslage Lippersdorf und endet nach rund 1 km im Bereich des Waldrandes.
Der Zustand der Fahrbahn genügt nicht den Ansprüchen, die an eine Kreisstraße gestellt werden. Die derzeitige Fahrbahnbreite von 4,75 m ermöglicht nur einen Begegnungsfall PKW/PKW bei verminderter Geschwindigkeit. Die Beziehung LKW/LKW erfordert ein Ausweichen. Zudem wird die Fahrbahn sporadisch von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt, was ebenfalls zu einem problematischen Begegnungsverkehr führen kann. Gerade in den Wintermonaten besteht aufgrund der engen Fahrbahnbreite ein erhöhtes Unfallrisiko bei Ausweichmanövern. Dabei kann es dazu kommen, dass das Bankett befahren wird. Dieses hält im jetzigen Zustand der Belastung nicht stand. In der Folge ist ein Umkippen von Fahrzeugen beim Befahren des Banketts nicht auszuschließen. Sowohl unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Sicherheit als auch angesichts der angrenzenden Wasserschutzzone besteht Handlungsbedarf.
Die Straße soll im Wesentlichen auf der bestehenden Trasse grundhaft ausgebaut werden. Der Straßenaufbau wird auf die für die gegebene Straßenbelastung erforderliche Bauklasse angepasst. Mit den Bankettbreiten von je 1,0 m ergibt sich eine Gesamtbreite der Straße von 7,5 m. In Teilabschnitten ist die Errichtung von passiven Schutzeinrichtungen (Schutzplanken) vorgesehen. Der Planfeststellungsbeschluss und die festgestellten Pläne werden in Kürze in der Stadt Lengefeld ausgelegt. Die genauen Daten der Auslegung können der entsprechenden Bekanntmachung entnommen werden.

Quelle: Landesdirektion Sachsen



Information der PD Chemnitz- Erzgebirge 02.11.2012







Sonntag in „Kripo live" – Fahndung nach Tankstellenräuber/Wer kennt den Mann?

Mit den Medieninformationen berichtete die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge am 7. bzw. 15. Oktober 2012 über den Überfall auf eine Tankstelle auf die Esso-Tankstelle an der Limbacher Straße. 
Kurz vor Mitternacht betrat am 6. Oktober 2012, einem Samstag, ein Unbekannter den Shop der Tankstelle. Er bedrohte den 19-jährigen Angestellten mit einer Pistole, forderte die Herausgabe von Bargeld und entnahm letztlich selbst aus der Kasse einen Betrag von mehreren hundert Euro. Nachdem er sich noch einige Schachteln Zigaretten eingesteckt hatte, verließ der Unbekannte gelassen den Shop und lief auf der Limbacher Straße landwärts davon. Der Angestellte blieb unverletzt. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem Räuber blieben ohne Erfolg.
Der Mann war 35 bis 45 Jahre alt, 1,80 m bis 1,85 m groß und schlank. Er hatte dunkle Augen und kurzes Haar, eventuell einen „Igelschnitt“. Er hatte einen leichten Bartansatz und trug bei der Tat eine Brille mit hellen Gläsern und schwarzen Bügeln. Der Täter machte einein insgesamt gepflegtes Eindruck. Er sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent.
Bekleidet war der Räuber mit blauen Jeans, einem dunkelblauen T-Shirt mit weißem Logo (Kreis), einer schwarzen, langen Lederjacke und schwarzen Nike-Sportschuhen. Er trug außerdem ein schwarzes Nike-Basecap mit weißem Rand auf dem Mützenschirm. 

Am kommenden Sonntag (4. November 2012), gegen 19.50 Uhr, fahndet der MDR in der Sendung „Kripo live" in einem Studiobeitrag nach dem Räuber.   
Die Kriminalisten haben folgende Fragen:
- Wer hat die abgebildete Person auf der Limbacher Straße vor oder nach der Tat gesehen?
- Wer kann Hinweise zu einem möglicherweise von dem Mann genutzten Fahrzeug geben?
- Wer kennt den Mann und/oder kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthalt machen?    
Nach der Sendung werden bei der Kriminalpolizei in Chemnitz unter Tel. 0371 387-3445 Hinweise der Zuschauer entgegengenommen.

Chemnitz
Stadtzentrum – Buntmetall-Klau

In einem Fabrikgebäude an der Straße der Nationen waren unbekannte Diebe zugange. Der Tatzeitraum erstreckt sich vom 26. Oktober bis zum gestrigen Donnerstag. Zum einen stahlen sie etwa 60 m Stromkabel im Wert von rund 4 000 Euro. Um die Leitungen gefahrlos entwenden zu können, schraubten sie die Sicherungskästen auf und entfernten die Sicherungen. Zum anderen wurden auch Kupferrohre von Heizungen gestohlen. Der Schaden hier ist ist der Polizei noch nicht bekannt. 

OT Schloßchemnitz – Schrecksekunden …

… erlebte am Donnerstag, gegen 10.30 Uhr, ein 41-jähriger Hausbewohner auf der Gottfried-Keller-Straße, als er die Wohnung einer Familienangehörigen betrat und dort einem Unbekannten gegenüber stand. Der Eindringling hatte bereits ein Notebook (Wert zirka 300 Euro) und eine Tüte mit Schmuck (Wert zirka 300 Euro) zum Abtransport bereitgestellt. Der Täter konnte unerkannt flüchten, hinterließ aber eine Krankenkarte und ein Schriftstück. Ob es sich dabei um Gegenstände des Einbrechers handelt, müssen die Ermittlungen zeigen.

OT Altendorf – In Keller eingebrochen

Am Mittwoch oder Donnerstag drangen unbekannte Täter in mehrere Keller auf der Gustav-Adolf-Straße ein. Die Vorhängeschlösser an den Kellertüren wurden zerschnitten. Der Sachschaden an den Türen wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Aus den Kellern wurde ein 26er Moutainbike Edition SLX Disc im Wert von zirka 600 Euro und ein 24er Kinderfahrrad der Marke Cube im Wert von zirka 310 Euro entwendet. Ob noch weitere Sachen aus den Kellern entwendet wurden, konnten die Betroffenen noch sagen.

OT Sonnenberg – Eine günstige Gelegenheit genutzt …

… haben unbekannte Täter am Donnerstag, gegen 18 Uhr, als sie aus einem auf der Fürstenstraße abgestellten Pkw Chevrolet einen Rucksack der Firma „Deuter“ entwendeten. Der 22-jährige Fahrer hatte das Fahrzeug nur für kurze Zeit abgestellt. In dem Rucksack waren der Schlüssel für einen Audi A4 und der Fahrzeugschein für den Pkw, ein Schlüsselbund, der Studentenausweis des 22-jährigen Fahrers und ein schwarzer Pullover. Die Höhe des Diebstahlschadens liegt bei ca. 100 Euro. 

OT Sonnenberg – Mopedfahrer schwer verletzt

Am Donnerstag bog kurz nach 17 Uhr ein Aston Martin von der Augustusburger Straße nach links auf die Nürnberger Straße ab. Dabei stieß er mit einem auf der Augustusburger Straße entgegenkommenden Moped zusammen. Der 62-jährige Mopedfahrer stürzte und wurde aufgrund seiner Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 41-jährige Aston-Fahrer blieb unverletzt. Die Schäden an Pkw und Moped summieren sich auf rund 5 000 Euro. Das Zweirad ist nicht mehr fahrbereit.

Revierbereich Brand-Erbisdorf

Brand-Erbisdorf – Auffahrunfall auf der B 101

Auf der B 101 musste am Donnerstagmittag in Höhe Ortsteingang aus Richtung Großhartmannsdorf der 55-jährige Fahrer eines Skoda Octavia verkehrsbedingt abbremsen. Auch der hinter ihm fahrende Opel Astra (Fahrer: 73) bremste ab. Die 29-jährige Fahrerin eines 1er BMW bemerkte die Situation vermutlich zu spät und fuhr auf. Verletzte gab es bei diesem Unfall nicht. Die Fahrzeugschäden werden insgesamt auf rund 5 500 Euro geschätzt.   

Revierbereich Flöha

Flöha – Auto nicht im Griff gehabt?

Der 76-jährige Lenker eines Renault Megane griff am Donnerstagmittag, gegen 
12 Uhr während der Fahrt auf der Fritz-Heckert-Straße auf die Rücksitzbank, um von dort etwas zu nehmen. Dabei hatte er vermutlich das  Auto nicht mehr im Griff, geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Lichtmast. Der 76-Jährige hatte Glück und blieb unverletzt. Der Renault musste abgeschleppt werden. Die Reparatur wird voraussichtlich rund 7 000 Euro kosten.

Revierbereich Rochlitz

Königshain-Wiederau – In den Graben gekippt

Gegen 14.20 Uhr kam am Donnerstag ein Rover Discovery auf der S 240, etwa 50 m vor dem Ortsteingang Stein, in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Der Rover prallte gegen einen Stein, kippte um und rutschte in der Folge in den Straßengraben, wo er gegen einen Baum stieß. Die 22-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Der 23-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug wird auf rund 10 000 Euro geschätzt. Der Rover musste abgeschleppt werden.

Revierbereich Limbach-Oberfrohna

Limbach-Oberfrohna - Unsportliche Einbrecher

In ein Gebäude auf dem Sportplatz an der Straße Zum Sportplatz drangen Unbekannte zwischen dem 28. Oktober 2012 und dem Abend des 1. November 2012 ein. Sie haben ein Fenster aufgehebelt, sind eingestiegen und suchten nach Brauchbarem. Mit zwei Kästen Bier und einer Friteuse im Gesamtwert von ca. 70 Euro zogensie ab. Die Reparatur des Fensters wird schätzungsweise 500 Euro kosten.

Limbach-Oberfrohna – Buntmetalldiebe unterwegs

Die Zeit von Montag, 16 Uhr, bis Donnerstag, 11 Uhr, nutzten Unbekannte, um von einer Baustelle auf der Weststraße insgesamt 15 Meter fünf-adriges Kabel zu entwenden. Die Täter schnitten die Strippen mit einem Bolzenschneider kurz über dem Boden ab. Es ist ein Schaden von ca. 150 Euro entstanden.

Revierbereich Glauchau

Oberwiera – Straße zu eng?/Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstagabend begegneten sich kurz nach 19 Uhr auf der Glauchauer Straße im Ortsteil Neukirchen, etwa 500 m vor dem Ortsteingang, zwei Lkw. Der 33-jährige Fahrer des einen Lasters hielt aufgrund der Fahrbahnenge an. Die Ladung des vorbeifahrenden Lkw schlug dabei gegen die Frontscheibe des Fahrzeugs, wodurch Schaden in Höhe von rund 3 000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. Der Verursacher fuhr ohne anzuhalten weiter. 
Das Polizeirevier Glauchau sucht unter Tel. 03763 64-0 Zeugen, die Hinweise zum unbekannten Verursacher geben können. Nähere Angaben zu den Fahrzeugen liegen nicht vor.



Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge


Eispiraten lösen Vertrag mit Ned Lukacevic auf







Eispiraten lösen Vertrag mit Ned Lukacevic auf

Spieler und Verantwortlichen entscheiden sich beidseitig zu diesem Schritt
Die Eispiraten Crimmitschau und Stürmer Ned Lukacevic gehen getrennte Wege. Zu diesem Entschluss kamen beide Seiten heute bei einem gemeinsamen Gespräch, welches der Spieler suchte. Der 26jährige Angreifer, der einen Vertrag für die Saison hatte, in dem vier Spiele in Form eines Try-Outs verankert waren, konnte sich mit den in ihn gesetzten Aufgaben und erwarteten Ansprüchen nicht arrangieren. Zudem entspricht sein aktueller Fitnesszustand nicht den erhofften Erwartungen.
Lukacevic, der erst Anfang vergangener Woche in Crimmitschau eintraf, präsentierte sich nicht in dem erhofften Fitnesszustand, der für eine Verstärkung des Teams notwendig und wünschenswert ist. Zwar absolvierte der 1,83 m große und 91 kg schwere Stürmer 2 Spiele für die Eispiraten, konnte in diesen aber die Verantwortlichen nicht von seinen Leistungen überzeugen. Die Westsachsen suchen nach einem spielstarken Mittelstürmer, diese Rolle kann Ned Lukacevic seiner eigenen Ansicht nach nicht ausfüllen. Aus diesen Gründen einigten sich beide Seiten heute auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Der sportliche Leiter der Eispiraten Ronny Bauer sagte über die Gründe der Entscheidung: Hier…

Die Eispiraten Crimmitschau wünschen Ned Lukacevic privat sowie beruflich weiterhin alles Gute und danken ihn für sein Engagement im Trikot der Westsachsen. Diese werden nun weiter nach einem Spieler suchen, der dem geforderten Profil eines Centers gerecht wird.


Quelle: Eispiraten Crimmitschau

KUNSTSAMMLUNGEN ZEIGEN KOSTBARKEITEN BAROCKER TISCHKULTUR






Kunstsammlungen zeigen Kostbarkeiten Barocker Tischkultur

Erstmals auch zahlreiche Stücke aus dem Depot des Hetjens-Museums Düsseldorf zu sehen
Ab Sonntag, 11. November 2012 wird in den Kunstsammlungen Zwickau, Lessingstraße 1 eine neue Sonderausstellung zu sehen sein. Gezeigt werden kostbare Fayencen aus dem Hetjens-Museum Düsseldorf zum Thema „Prächtige Gefäße und üppige Tafeln. Tischkultur der Barockzeit“.
Die Prunk- und Genusssucht der absolutistischen Herrscher kennzeichnet die Zeit des europäischen Barock. Die Fürstenhöfe übertrafen sich bei der Veranstaltung großartiger Festivitäten und anspruchsvoller Vergnügungen mit prächtig gedeckten Tafeln.
Die Ausstellung beleuchtet die Herstellung und Vielfalt der Fayencen sowie ihre Bedeutung für die barocke Tafelkultur. Die 100 Fayencen aus dem Hetjens-Museum Düsseldorf werden im barocken Ambiente ausgestellt und durch Gemälde und Möbel aus Zwickauer Beständen ergänzt.
Da im Hetjens-Museum Düsseldorf nur ein Teil der Fayencen-Sammlung dauerhaft präsentiert werden kann, bietet die Ausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau die Möglichkeit, nun auch zahlreiche Stücke bewundern zu können, die bislang im Depot aufbewahrt wurden und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Die Sonderausstellung ist im Rahmen der regulären Öffnungszeit der Kunstsammlungen bis Sonntag, 20. Januar 2013 zu sehen. (montags geschlossen, dienstags bis sonntags 13 Uhr bis 18 Uhr)

Begleitprogramm zur Ausstellung
  • Museumssalon: Barocke Tafelfreuden
Dezember 2012, 17 Uhr
Eintritt: 8 Euro
  • Familiennachmittag: Perücken – Modediktat und Machtsymbol,
16. Dezember 2012, 15 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
  • Öffentliche Führungen
5. Dezember 2012 und 2. Januar 2013, jeweils 18 Uhr
  • „Schüssel, Kann und Gläser schwenken, das ist meine Freud!“, Kulinarisch-literarischer Abend
11. und 18. Januar 2013, jeweils 18 Uhr
Preis: 47,90 Euro (Eintritt und Menü mit 10 Gängen), Kartenverkauf in den Kunstsammlungen, Lessingstraße 1.



Quelle: Stadtverwaltung Zwickau

Chemnitzer Kripo legte zwei Kontoplünderern das Handwerk








Chemnitz/Revierbereich Stollberg

Chemnitzer Kripo legte zwei Kontoplünderern das Handwerk/Mit „Skimming“ hunderttausende Euro „abgesahnt“/Polizei rät Geldautomatennutzern zur Prävention

Ermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei konnten zwei mutmaßlichen Kontoplünderern (31, 35) das Handwerk legen. Mit sogenanntem Skimming, dem Ausspähen elektronischer Daten von Zahlungskarten, war es den beiden Tatverdächtigen gelungen, seit 2009 insgesamt 13 Geldautomaten zu manipulieren und auf diese Art und Weise an hunderte von Zahlungskartendaten zu gelangen. Insgesamt über 875.000 Euro konnten sie damit von Konten abräumen 
Im Zuge der intensiven Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalisten gingen auch mehrere Betrugsfälle in den Vorjahren im Erzgebirge sowie in Bayern auf.

Die Spur zu den Tatverdächtigen

In Chemnitz gerieten die zwei gebürtigen Rumänen Ende März/Anfang April 2012 ins Visier der Kriminalisten. Die Männer hatten in einer Bank im Stadtzentrum einen Geldautomaten manipuliert (siehe Medieninformation Nr. 206 vom 16. April 2012). Kurz darauf wurde mit den ausgespähten Kontodaten von den USA aus Geld von Kundenkonten abgehoben. In diesem Fall erleichterten Hintermänner in Las Vegas 37 Chemnitzer insgesamt um über 67.000 Euro. 
Bei der Manipulation des Chemnitzer Automaten Ende März/Anfang April wurden die beiden Männer von einer Überwachungskamera gefilmt. Mit diesen Fahndungsaufnahmen gingen die Ermittler an die Öffentlichkeit. Allerdings gab es aufgrund der Veröffentlichung der Fahndungsfotos keinen Hinweis zur Identität der Täter. 

Auf eine andere Spur kamen die Kriminalisten durch ihre schnelle, zielgenaue Arbeit. Sie werteten sogenannte Verkehrsdaten aus und filterten dabei eine wiederkehrende Mobilfunknummer heraus. Von dieser Nummer aus wurde u.a. ein Pannendienst angerufen. Dieser hatte einen in Rumänien zugelassenen VW Golf in eine Chemnitzer Werkstatt zur Reparatur gebracht. Das war quasi eine Sternstunde in der Arbeit der Ermittler, denn erstmals hatten sie anhand der Zulassungsdaten die Personalie eines möglichen Tatverdächtigen in der Hand. 
In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt sowie rumänischen Behörden ließ man die Personalien des auf der Zulassung  eingetragenen Mannes prüfen. Anfang Juni lag dann bei den Chemnitzer Ermittlern die Bestätigung der Personalien des 35-jährigen Golf-Besitzers zusammen mit einem Lichtbild von ihm auf dem Tisch. Der Mann auf dem Lichtbild und jener auf den Überwachungsfotos waren ein und dieselbe Person.


Die Festnahme

Aufgrund des dringenden Tatverdachts wurden der 35-Jährige und der VW Golf zur Fahndung  ausgeschrieben. Nun mussten sich die Ermittler gedulden, jedoch nicht lange. Am 12. Juni 2012 hatte eine bayerische Polizeistreife  das Auto auf der A 3 festgestellt und gestoppt. Im Fahrzeug saßen der 35-jährige mutmaßliche Datenausspäher und ein vier Jahre jüngerer Landsmann. Per Foto konnte schnell geklärt werden, dass es sich bei Letzterem um den Komplizen in der Chemnitzer Bankfiliale handelte. Beide Männer wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Sie sitzen seitdem in Justizvollzugsanstalten.
Im Auto fanden die Beamten zahlreiches Beweismaterial (Karten, Bekleidung). Wie sich später in den Vernehmungen herausstellte, waren die beiden an jenem Tag auf dem Weg nach Würzburg, um neue Manipulationen vorzubereiten.
Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen die beiden Tatverdächtigen Anklage erhoben.
Alte Fälle neu aufgerollt
In den Wochen nach der Festnahme legten die Chemnitzer Ermittler die Hände nicht in den Schoß. Beim Informationsaustausch mit bayerischen Kollegen kam heraus, dass der 35-jährige Haupttatverdächtige sowohl für eine gleichartige Tat im Jahre 2009 in Landshut in Frage kommt als auch für weitere fünf Fälle im Jahre 2010 im Bereich der Stadt Würzburg (Karlstadt, Thüngersheim, Lohr-Sendelbach, Kitzingen). Hier wurden insgesamt über 208.000 Euro von Bankkunden abgeräumt. Diese Fälle holten sich die Chemnitzer Ermittler noch auf ihren Tisch.
Außerdem lasten sie beiden Männern eine Skimming-Tat im Mai 2012 im Bereich Regensburg  mit einem Schaden von über 22.000 Euro an. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen sie bei der „Arbeit“ am Geldautomaten. Hier tragen die Männer Kleidung, die man bei der Festnahme der beiden im Auto fand.

Der Täter kehrt an den Tatort zurück

Die Kriminalistenweisheit, dass der Täter oft an den Tatort zurückkehrt, trifft auch auf die beiden Rumänen zu. Bereits Mitte März 2010 war der 35-Jährige in derselben Chemnitzer Bank mit einem noch unbekannten Mittäter aktiv. An knapp 18.000 Euro kam man da durch Skimming. Dies war zunächst das Ende einer Serie, die im Februar jenes Jahres im Stollberger Raum begonnen hatte und zu der die Ermittler dort vier Fälle zählen. Die Ausbeute dabei: 473.381 Euro. Das Geld in diesen insgesamt fünf 2010er-Fällen hatten Mittäter von Kanada und Australien aus abgehoben.

Wie funktioniert Skimming?

Der Begriff „Skimming“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Abschöpfen“ oder „Absahnen“. Er steht bei uns für eine Methode, illegal elektronische Daten von Zahlungskarten auszuspähen.
Um in den Besitz der Kartendaten und schließlich an das Geld auf dem Konto zu kommen, bauen die Täter vor dem Karteneinschubfach am Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät. Dieses Gerät gleicht optisch dem Modell des Geldautomaten. Wird eine Bankkarte eingeschoben, wird diese durch das manipulierte Gerät zum originalen Kartenleser transportiert. So werden die Kontodaten ausgelesen und gespeichert:
Um an die PIN zu kommen, wird das Eintippen der Nummer mit einer am Automaten oder in der Nähe installierten Kamera aufgezeichnet. Auch das Aufsetzen einer täuschend echt wirkenden Tastatur-Attrappe ist möglich.
Die ausgelesenen Daten werden mit einem Rechner per Internet ins Ausland geschickt. Dort stellen Mittäter mit Rohlingen Kartendubletten her, auf deren Magnetstreifen die Kontodaten gespeichert werden. Mit der dazugehörigen PIN räumen die Täter dann das Geld von den Konten ab. Zwischen Ausspähen der Daten und Geldabheben liegt oftmals ein Zeitfenster von nur einem Tag. Da die Originalkarte nach wie vor beim Kontoinhaber ist, bemerkt dieser Abhebungen erst später beim Blick auf seine Kontoauszüge oder wenn er von der Bank informiert wird.

Wie kann man sich schützen?

- Bewahren Sie Karte und PIN stets getrennt auf.
- Achten Sie darauf, dass Sie bei der Eingabe der PIN nicht beobachtet werden.
- Decken Sie die Eingabe der PIN mit einer Hand oder einem Gegenstand (Portmonee) ab.                                                                                                                                       - Benutzen Sie keinen Geldautomaten, an dem Ihnen etwas verdächtig
  vorkommt. Rufen Sie in diesem Fall die Polizei.
- Überprüfen Sie regelmäßig und in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge.
- Beim Verdacht, dass Ihre Kartendaten ausgespäht wurden, lassen Sie Ihre Karte sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Statistik
Die PD Chemnitz-Erzgebirge registrierte in ihrem Zuständigkeitsbereich im Jahre 2011 fünf Skimming-Fälle. Im Jahre 2010 waren es zehn.
Jeden zweiten Fall konnten die Ermittler aufklären (Aufklärungsquote:  ca. 53 Prozent).


Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge

Informationen der PD Südwestsachsen 02.11.2012



Vogtlandkreis - Polizeirevier Plauen

Trunkenheitsfahrt

Plauen – (md) Gegen 18:30 Uhr wurde durch einen Zeugen mitgeteilt, dass der Fahrer eines Pkw Opel im Stadtgebiet beinah mehrere Unfälle verursacht hat. Als der 63-Jährige auf der Breitscheidstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde, stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

Vogtlandkreis - Polizeirevier Auerbach

Fußgänger übersehen

Auerbach – (md) Gegen 18:30 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Pkw Audi den Schloßplatz in Richtung Schönheide. In Höhe der Einmündung Schloßstraße überquerten zwei Fußgänger die Fahrbahn. Diese bemerkte der 23-Jährige zu spät und stieß mit einer 26-jährigen Fußgängerin zusammen. Diese wurde beim dem Unfall schwer verletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro.

Quelle: PD Südwestsachen

02.11.2012

02.11.2012