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Sonntag, 3. März 2013

Gemeinsame Fahndungsgruppen feiern doppelten Erfolg: 2 in Chemnitz gestohlene PKW auf BAB 4 gestellt.






Gemeinsame Fahndungsgruppen feiern doppelten Erfolg: 2 in Chemnitz gestohlene PKW auf BAB 4 gestellt.

Bautzen/Kodersdorf - Um 03:30 Uhr bemerkte eine Streife der Verbundgruppe Zoll und Bundespolizei, angesiedelt bei der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, am heutigen Tag einen PKW Audi A6 mit Chemnitzer Kennzeichen auf der BAB 4 in Richtung Görlitz fahrend. An der Anschlussstelle Bautzen/Ost sollte dieser kontrolliert werden. Der Fahrer des Audis hatte aber anderes im Sinn und beschleunigte auf mehr als 200 km/h. Offenbar versuchte er mit diesem Manöver einer Kontrolle durch die Fahnder zu entkommen. Erst hinter dem Königshainer Tunnel, durch den er mit der gleichen Geschwindigkeit gerast war, wurde er nach dem Parkplatz "Wiesaer Holz" mit weiteren hinzugezogenen Einsatzkräften zum Anhalten überzeugt. Der Fahrer, ein 32-jähriger Pole, musste mit Zwang aus dem Fahrzeug geholt werden. Der Audi wies Aufbruchspuren auf. Dem nicht genug besitzt der Festgenommene auch keine Fahrerlaubnis.

45 Minuten später stellten die Fahnder der GFG Autobahn einen PKW VW Passat fest, ebenfalls mit Chemnitzer Kennzeichen. So viel Zufall konnte nicht sein, dachten die Fahnder der Landespolizei Sachsen und der Bundespolizei Ebersbach. Sie hatten von den sich eben zugetragenen Ereignissen der Verbundgruppe ZOLL/Bundespolizei natürlich Kenntnis. Sie entschlossen sich zu einer Kontrolle, ebenfalls auf Höhe der Anschlussstelle Bautzen/Ost. Auch hier wollte der Fahrer nach einem kurzen Antäuschen des Folgens sich der Kontrolle entziehen. Reaktionsschnell verhinderten die Beamten aber ein Überholmanöver über die linke Spur. Danach folgte der Passat den Aufforderungen zum Anhalten. Auch der Fahrer dieses ebenfalls entwendeten und mittels "Polenschlüssels" geführten Fahrzeuges musste mit Zwang zum Aussteigen "überredet" werden. Der 34-jährige Tatverdächtige, ein polnischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz ganz in der Nähe zu dem vorher durch die Ludwigsdorfer Einsatzkäfte Festgenommenen, wurde ebenfalls festgenommen. Auch er hatte keine Fahrerlaubnis und war zudem bereits wegen Diebstahlsdelikten polizeibekannt.

Die Ermittlungen dazu führt nach Übergabe die Landespolizei Sachsen. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach


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Montag, 25. Februar 2013

VW Golf war unterschlagen





VW Golf war unterschlagen

Görlitz  - Während einer Fahndungskontrolle wurde gestern Nachmittag auf der Autobahn bei Kodersdorf ein VW Golf angehalten. 
Bei der Überprüfung der Fahrzeugdokumente stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Mietwagen handelte. Im Telefonat mit der Mietfirma erfuhren die Beamten, dass das Fahrzeug - so wie vereinbart - nicht zurückgegeben wurde. Im Übrigen handelte es sich bei dem 48-jährigen Fahrzeugführer auch nicht um die Person, die den Golf ursprünglich ausgeliehen hatte. Schließlich stellte der Vermieter Strafantrag. Die Bundespolizei "kassierte den VW", leitete Ermittlungen gegen Fahrer und Mieter wegen des Verdachts der Unterschlagung ein. Beide waren in der Vergangenheit mehrfach schon wegen Eigentumsdelikten angezeigt worden.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf



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Mittwoch, 6. Februar 2013

Festnahme nach Diebstahl eines Peugeot - Pkw konnte der Geschädigten unbeschädigt übergeben werden





Festnahme nach Diebstahl eines Peugeot - Pkw konnte der Geschädigten unbeschädigt übergeben werden

Ort: Leipzig, Linkelstraße/Georg-Schumann-Straße
Zeit: 05.02.2013, 20:45 Uhr

Diesen Erfolg hat wieder die Bereitschaftspolizei für sich zu verbuchen, welche im Zuge einer Verkehrskontrolle einen zuvor in der Lortzingstraße gestohlenen Pkw auf der Georg-Schumann-Straße feststellte.
Die Geschädigte legte ihre Jacke in einem Veranstaltungsort in der Humboldtstraße ab und stellte das Fehlen des Fahrzeugschlüssels gegen 19:45 Uhr fest. Ebenso war das Fahrzeug nicht mehr am Abstellort in der Lortzingstraße. Als die Beamten den Wagen eine Stunde später um 20:45 Uhr auf der Georg-Schumann-Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen, stellten diese fest, dass das Fahrzeug durch die Geschädigte inzwischen als gestohlen gemeldet worden war. Der 25-jährige unberechtigte Fahrer hatte zudem keine Fahrerlaubnis. Ein Drogentest ergab, dass er auch Betäubungsmittel konsumiert hatte. Der Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft Leipzig übermittelt. Dem Leipziger wurde umgehend die vorläufige Festnahme erklärt und eine Blutuntersuchung angeordnet.
Glück im Unglück hatte die Geschädigte des gestohlenen Pkw auch noch. Das
Fahrzeug konnte unbeschädigt an sie übergeben werden. Auch wurde nichts aus dem Fahrzeug entwendet. Ein Erfolg in ganzer Linie! 


Quelle: PD Leipzig


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Dienstag, 29. Januar 2013

Information der PD Leipzig 29.01.2013





Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Wohnungsbrand

Ort: Leipzig, Essener Straße
Zeit: 29.01.2013, 03:38 Uhr

Aus bisher unbekannter Ursache kam es zum Vollbrand in einer Wohnung in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses. Die 75-jährige Wohnungsinhaberin wurde durch den Brand verletzt (Verbrennungen und Rauchgasintoxikation) Sie wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es wurden aus dem Haus acht Personen evakuiert. Davon wurde eine Person ambulant vor Ort behandelt. Der Brand war gegen 04:10 Uhr gelöscht. Vier Wohnungen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Grund von Löschwasser und dem Ausfall der Elektrik nicht bewohnbar. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht beziffert. Die Brandursachenermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Essener Straße musste zwischen der Rosenowstraße und der Friedrichshafener Straße voll gesperrt werden.

Müllsack in Brand gesetzt

Ort: Leipzig-Volkmarsdorf, Ludwigstraße
Zeit: 28.01.2013, gegen 16:00 Uhr

Ein Hausbewohner hatte gestern Nachmittag seinen vollen Plastikmüllsack vor
seiner Wohnungstür im Treppenhaus im dritten Obergeschoss abgestellt. Kurz
darauf brannte es auch schon. Ein unbekannter Zündler hatte den Sack angezündet und war dann geflüchtet. Glücklicherweise wurde der Brand schnell
bemerkt, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Der Nachbar (25) hatte in seiner Wohnung Brandgeruch wahrgenommen, sofort die Feuerwehr alarmiert und gemeinsam mit einem anderen Mieter begonnen, das Feuer zu löschen. Kurz darauf trafen auch Feuerwehrleute ein, welche die Flammen wenig später liquidiert hatten. Verletzt wurde niemand. Eine Wand und der Fußboden im Treppenhaus waren stark verrußt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. 


Eisklumpen auf Auto geworfen

Ort: Leipzig-Möckern, Max-Liebermann-Straße
Zeit: 28.01.2013, gegen 22:15 Uhr

Gestern Abend war der Fahrer (43) eines Pkw Opel Meriva auf der Max-Liebermann-Straße stadteinwärts unterwegs. In Höhe eines Fabrikgeländes in der Nähe einer Kaserne knallte es plötzlich zweimal. Der Autofahrer musste feststellen, dass seine Frontscheibe zersplittert war. Darauf befanden sich noch Eisreste, wohl von einem Klumpen herrührend. Er hielt an, um sich den Schaden genauer anzusehen. In diesem Moment stoppte neben ihm ein Funkstreifenwagen. Die Beamten fragten, was denn passiert sei. Sowohl dem Pkw-Fahrer als auch den Polizisten fiel ein Schneehaufen auf der ansonsten schneefreien Straße auf. Nach oben schauend, bemerkten sie auf der Dachkante des leer stehenden Fabrikgebäudes große Schnee- und Eisbrocken. Diese lagen so, als wären sie „zurecht“ gelegt worden. Die Beamten forderten Unterstützung an. Während einige das Gelände absuchten, stiegen drei aufs Dach des Gebäudes. Dort fanden sie neben Schuhspuren zweier Personen auch zwei am Rand des Daches abgelegte Eisbrocken im Durchmesse von ca. 30 cm bis 50 cm. Sie sicherten und fotografierten die Spuren. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an. 

Diebstahl aus Werkstatt

Ort: Leipzig-Eutritzsch, Berliner Straße
Zeit: 27.01.2013, 18:00 Uhr bis 28.01.2013, 06:00 Uhr

Unbekannte Täter drangen gewaltsam in eine Werkstatt des Friedhofsgeländes ein und entwendeten mehrere Kupferrohre und Kupferbleche. Außerdem wurde eine Grableuchte von einer Grabstelle gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000-Euro, der Stehlschaden auf ca. 5000 Euro. 

Diebstahl von Alufelgen

Ort: Leipzig-Mockau
Zeit: 28.01.2013, gegen 14:00 Uhr

In der Stralsunder Straße befindet sich ein komplett umfriedetes Grundstück. Auf diesem Grundstück stehen ca. 40 Neufahrzeuge des PKW Typs KIA. Vier dieser Fahrzeuge (zwei KIA Pro Ceed und zwei KIA Sportage) wurden durch unbekannte Täter, vermutlich mittels eines Holzbalkens, auf einer Fahrzeugseite ausgehebelt, die Reifen abmontiert und die Fahrzeuge anschließend auf mitgebrachten Holzklöstern abgestellt. Bei den entwendeten Rädern handelt es sich um insgesamt zwölf 17-Zoll und vier 16-Zoll-Original-KIA-Leichtmetallfelgen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf ca. 5000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 


Misslungener Raub

Ort: Leipzig-Reudnitz, Göschenstraße
Zeit 28.01.2013, gegen 20.30 Uhr

Der 24-jährige Geschädigte befand sich in einem Einkaufsmarkt. Anschließend lief er in Richtung Göschenstraße. Vor ihm liefen zwei männliche Personen. Einer bog hier auf einen Spielplatz ab, der andere blieb stehen. Der Geschädigte lief vorbei. Nach wenigen Schritten bemerkte, dass diese beiden Personen ihn verfolgten. Einer versuchte, ihn mit Wort abzulenken, der zweite griff ihm von hinten am Rucksack und versuchte, in die Gesäßtasche zu gelangen, um hier die Geldbörse herauszuziehen. Der Geschädigte wehrte sich aber dagegen und konnte fliehen. Verletzt wurde der 24-jährige nicht. Er rief dann die Polizei. Zur Personenbeschreibung konnte er folgende Angaben machen:
1. Person:
- 17 bis 20 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß, untersetzte, sportliche Figur,
- Dreitagebart, schwarze Haare,
- trug schwarze Wollmütze, schwarze Jogginghose der Marke ADIDAS, schwarze
Jacke, weiße Turnschuhe
2. Person:
- 20 bis 25 Jahre alt, 170 bis 180 cm groß, schlank,
- Kurzhaarschnitt,
- trug blaue gesteppte Daunenweste, braune Hose.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Personenfahndungstreffer in Leipzig

Ort: Leipzig-Eutritzsch, Delitzscher Straße

Erneut ist der Polizei ein Fahndungstreffer gelungen. Bei einer Personenkontrolle in der Delitzscher Straße in Leipzig wurde ein 58-Jähriger festgestellt, der durch die Staatsanwaltschaft Leipzig zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Mann wurde umgehend in die JVA verbracht. 

Landkreis Leipzig

Werkzeugdiebstahl

Ort: Groitzsch, Podelwitz
Zeit: 25.01.2013 – 28.01.2013

Unbekannte drangen über ein Fenster in eine Firma ein. Sie durchsuchten die Räume und stahlen diverse Elektrowerkzeuge (Winkelschleifer). Es entstand ein Schaden von ca. 3.000 Euro. 


Dieseldiebstahl

Ort: Zwenkau (Zitzschen), Kitzner Straße
Zeit: 25.01.2013, 14:00 Uhr – 28.01.2013, 12:00 Uhr

Aus einem Raupenfahrzeug (Ramme) und einem mobilen Tank stahlen Dieseldiebe insgesamt ca. 1.300 Liter Dieselkraftstoff. Ein Werkzeugcontainer wurde aufgebrochen. Aus dem Container nahmen die Täter eine Werkzeugkiste mit Kleinwerkzeug und Öl mit. Der Versuch einen weiteren Baucontainer zu öffnen, gelang nicht. Es entstand ein Stehlschaden von ca. 3.000 Euro. 

Panzergranate gefunden 

Ort: Eula
Zeit: 29.01.2013, 10:20 Uhr

Am heutigen Tag wurde die Polizei darüber informiert, dass zwischen der Ortsverbindungsstraße Eula und Haubitz vermutlich ein Sprengkörper gefunden
worden sei. Daraufhin sperrte die Polizei die Straße ab und informierte den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Nach dem Eintreffen des Sprengmeisters hat dieser den Gegenstand als eine acht Zentimeter große Panzergranate identifiziert. Die Panzergranate wurde vor Ort entschärft. Es machten sich keine Evakuierungsmaßnamen erforderlich. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr und die Straße wurden gegen 11:30 Uhr wieder frei gegeben. 

Festnahme nach Einbruch in Werkstatt

Ort: Grimma, OT Großbothen, Großbardauer Straße
Zeit: 28.01.2013, 22:15 Uhr

Nach Hinweis einer Frau konnte einer von zwei Einbrechern gestellt werden, welche in das Gebäude eines Bauhofes eingebrochen waren. Hierbei wurde eine Werkstatt aufgebrochen, im weiteren Verlauf wurde versucht, eine Stahltür zu einem Raum aufzuhebeln, in welchem sich Baumaschinen befinden. Bei Eintreffen der Polizei wurden durch diese zwei Personen gesehen, welche über das Gelände liefen und über den Zaun des Hofes sprangen. Hierbei konnte einer der Täter auf dem Nachbargrundstück gefasst und vorläufig festgenommen werden. Am Tatort wurde das Tatwerkzeug vorgefunden. An den Türen entstand erheblicher Sachschaden. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung wurde ein Transporter festgestellt, an welchem zwei unterschiedliche Kennzeichentafeln angebracht waren, die gestohlen waren. Der Transporter ist vermutlich den Tätern zuzuordnen. Die Ermittlungen hierzu laufen an.


Landkreis Nordsachsen

Diebstahl von Buntmetall

Ort: Rackwitz, OT Zschortau; Eilenburger Straße
Zeit: 23.01.2013, 12:00 Uhr bis 28.01.2013, 07:30 Uhr

Unbekannte Täter zertrennten die Zuleitungen zum Baucontainer und zum Baukran auf der Baustelle der BIO-Gasanlage und entwendeten hier insgesamt ca. 225 Meter Kabel. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 3500 Euro. 

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Alkoholfahrt

Ort: Leipzig-Lindenthal, Louise-Otto-Peters-Allee, zwischen Gustav-Adolf-Allee und Poststraße
Zeit: 29.01.2013, gegen 00:30 Uhr

Der Fahrer (47) eines Pkw Audi A4 befuhr die Louise-Otto-Peters-Allee stadtauswärts. Er kam zwischen Gustav-Adolf-Allee und Poststraße von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Baum und einen Wildzaun. Polizeibeamte erhielten Kenntnis vom Unfall. Am Ort fanden sie den 47-Jährigen zwischen Fahrer- und Beifahrersitz sitzend. Da sie Alkoholgeruch wahrnahmen, ließen sie den Mann pusten. Der Vortest ergab 2,16 Promille. Er bestritt vehement, gefahren zu sein. Andere Personen oder Fußspuren im Schnee konnten die Beamten hingegen nicht feststellen, so dass sie gegen den Audifahrer aus Thüringen den Verdacht wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Trunkenheit eröffneten. Am Pkw, Baum und Zaun entstand Schaden, dessen Höhe noch nicht beziffert werden konnte. 



Quelle: PD Leipzig





Samstag, 19. Januar 2013

Einbruchsserie in Hoyerswerda aufgeklärt






Einbruchsserie in Hoyerswerda aufgeklärt

Die Kriminalpolizei hat in Hoyerswerda eine Einbruchsserie aufgeklärt. Einem 24-Jährigen werden insgesamt 35 Einbrüche und Diebstähle in und um Hoyerswerda angelastet. 
Immer wieder war in den vergangenen Wochen und Monaten im Stadt- und den Industriegebieten in Geschäfte und Betriebe eingebrochen, Autos aufgebrochen und sogar Handtaschen aus Kindertagesstätten gestohlen worden. Tausende Euro Sach- und Stehlschaden sollen auf das Konto des Mannes gehen. 
Nach umfangreichen Ermittlungen kamen die Ermittler dem Tatverdächtigen auf die Spur. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Kriminalisten umfangreiches Beweismaterial. Die Diebesbeute wurde sichergestellt und teilweise bereits an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen weiter. 
Polizeipräsident Conny Stiehl lobte den unermüdlichen Einsatz der Kriminalisten: „Die Ermittlungen wurden mit einem hohen Maß an Akribie und Aufwand geführt, um diese Serie zu beenden und aufzuklären.“ 


Quelle: PD Görlitz


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Freitag, 18. Januar 2013

Autodiebe konnten gestellt werden.






Autodiebe konnten gestellt werden.

Olbernhau  - Am 16.01.2013 gegen 18:30 Uhr konnten durch Beamte des BPOLI Chemnitz 3 vermutliche Autodiebe gestellt werden.

Der Aufgriff erfolgte nach einer Mitteilung des Polizeireviers Marienberg. Eine Bürgerin aus Olbernhau hatte dort mitgeteilt, dass sie Unbekannte überrascht habe, die die Seitenscheibe ihres PKW einschlugen. Die Personen flüchteten mit einem Pkw, nach dem sie bemerkten, dass sie beobachtet wurden. Die Frau konnte sich lediglich Kennzeichenfragmente merken. Eine Streife des Bundespolizeireviers Cämmerswalde befand sich zu diesem Zeitpunkt im Bereich Deutschneudorf. Sie konnten wenig später einen entsprechenden Pkw anhalten, bei dem die Ihnen vorher übermittelten Fragmente des Auto-Kennzeichens überein stimmten. Die drei 19-jährigen Männer wurden wenig später einer Streife der Landespolizei übergeben. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch die Polizeidirektion Chemnitz.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz



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Dienstag, 15. Januar 2013

Durchsuchung in Polen - GFG Neiße hebt „Fahrradlager“ aus





Durchsuchung in Polen - GFG Neiße hebt „Fahrradlager“ aus

bei Chojnów (PL), 11.01.2013

Der sächsischen und polnischen Kriminalpolizei ist ein weiterer Schlag gegen Fahrraddiebe gelungen. Am vergangenen Freitag durchsuchten Einsatzkräfte der deutsch-polnischen Fahndungsgruppe GFG Neiße und der örtlichen zuständigen polnischen Polizei gezielt ein Grundstück im Bereich der Gemeinde Chojnów. Im Vorfeld waren umfangreiche Ermittlungen durch die Kriminalpolizei in Görlitz geführt worden. 

Beute für 25.000 Euro sichergestellt

Auf dem Grundstück, etwa 70 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt, wurden 63 neuwertige Fahrräder im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro sichergestellt. 20 der aufgefundenen Fahrräder stammen aus Diebstahlhandlungen in Brandenburg, Berlin, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Bei der Zuordnung der Mountain- und Trekkingbikes half entscheidend, dass die Fahrräder zuvor von ihren Besitzern codiert worden waren. 

Ein 43-jähriger Hehler wurde festgenommen. Das Kriminalpolizeikommissariat Chojnów hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Görlitz unterstützt die polnischen Ermittler. 

Beispielhafte Zusammenarbeit der sächsischen und polnischen Polizei

Polizeipräsident Conny Stiehl schreibt den Ermittlungserfolg auch der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu: „Die GFG Neiße ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie sächsische, polnische und tschechische Polizeibeamte tagtäglich beiderseits der Grenze gemeinsam um die Sicherheit der Bürger bemüht sind. Die Luft für Kriminelle wird dünner.“ 


Quelle: PD Görlitz


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Freitag, 30. November 2012

Information der PD Chemnitz- Erzgebirge 30.11.2012




Chemnitz

Stadtzentrum - Kleintransporter fuhr gegen Linienbus und dann einfach weiter/Zeugengesuch

Ein Kleintransporter vom Typ VW T5 befuhr am Donnerstag, kurz vor 21.45 Uhr, die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Zirka 30 m vor der Waisenstraße wechselte er, offenbar ohne zu blinken, den Fahrstreifen. Ein Bus der Linie 31 musste daraufhin stark bremsen. Trotzdem kollidierte der T5 mit der Stoßstange und dem Kotflügel des Busses. Ohne anzuhalten fuhr der Transporter weiter. Zu ihm ist bekannt, dass er dunkelblau ist und laut Kennzeichen (AÖ - ...) in der Region Altöttingen zugelassen ist. Am Fahrzeugheck befand sich zur Unfallzeit ein silberfarbener Fahrradträger, der hochgeklappt war. 
Wer ist Zeuge des Unfalls mit anschließender Flucht geworden? Wer kann weitere Hinweise zum VW-Transporter bzw. dessen Fahrer/in geben? Entgegen nimmt diese das Polizeirevier Chemnitz-Ost, Tel. 0371 499-100. 

OT Adelsberg - Aufgefahren und verletzt

Auf der Augustusburger Straße, kurz vor dem Ortseingang Chemnitz, wurden am Donnerstagmittag zwei Autofahrer bei einem Auffahrunfall verletzt. Gegen 13.50 Uhr bremste eine VW Fox-Fahrerin (28) ihr Auto ca. 100 m vor dem Ortseingangsschild bis zum Stillstand ab, um aus Richtung Chemnitz kommende Fahrzeuge an liegengebliebenen Lkw vorbeifahren zu lassen. Ein hinter dem Fox fahrender VW Golf (Fahrer: 42) hielt daraufhin ebenfalls an. Der hinter ihm kommende Fahrer (57) eines Mercedes Vito kam hinter dem Golf nicht mehr zum Stehen und fuhr auf. Der Golf wurde dadurch auf den Fox geschoben. Die Fox-Fahrerin und der Golf-Fahrer zogen sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Auf insgesamt rund 10.000 Euro werden die Schäden an den drei Autos geschätzt.

OT Mittelbach – Durch den Garten an’s Haus

Die 45-jährige Fahrerin eines Kleintransporters VW T 4 befuhr am Donnerstag, gegen 15.15 Uhr, die Hofer Straße von Oberlungwitz in Richtung Chemnitz. In einer Linkskurve kam der Transporter nach links von der Straße ab, durchbrach eine als Grundstücksumfriedung gespannte Kette, fuhr auf dem Grundstück noch 50 Meter weiter und prallte dann gegen eine Hauswand. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der insgesamt eingetretene Sachschaden wurde auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Revierbereich Freiberg

Freiberg/OT Halsbach – Brand nach Fotoveröffentlichung aufgeklärt

Nach Veröffentlichung eines Zeugengesuches der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge ( 22.11.2012) zur Brandstiftung an einem Jungrinderstall erkannte eine Leserin der Freien Presse auf einem veröffentlichten Foto eine ihrer Flaschen für hausgemachten Holunderblütensaft wieder. Daraufhin wurde der 13-jährige Sohn zur Rede gestellt. Er und sein 12-jähriger Freund bestätigten, dass sie versucht hatten mit der benzingefüllten Flasche ein Feuer zu entfachen. Beide wurden durch die Ausdehnung des Feuers überrascht und liefen weg. An der Stallwand entstand durch Verrußung ein Schaden von ca. 30 Euro. Durch einen Mitarbeiter des Rinderstalles wurde das Feuer gelöscht. Die Kinder, die schuldunfähig sind, haben sich zwischenzeitlich bei der Agrar-Firma entschuldigt. Die Eltern regulieren den entstanden Schaden mit der betroffenen Firma.

Großschirma – Mit Baum kollidiert

Der 27-jährige Fahrer eines Pkw Opel war am Donnerstag, gegen 20.40 Uhr auf der Talstraße von Reichenbach nach Großvoigtsberg unterwegs. Der Pkw kam nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt der Fahrer leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden von ca. 8 000 Euro.
Großschirma – Zaun im Weg

Gegen 14.35 Uhr kam am Donnerstag in der Siedlung ein Pkw Nissan (Fahrer: 49) von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Gartenzaun. Dabei entstand Sachschaden von insgesamt ca. 4 500 Euro. Der Nissan-Fahrer blieb unverletzt.

Revierbereich Brand-Erbisdorf

Frauenstein – Birke fiel auf Bus

Auf dem Tempel im Ortsteil Burkersdorf brach am Donnerstag, gegen 14.40 Uhr, eine Birke unter der Schneelast in dem Moment zusammen, als ein Linienbus Evobus vorbeifuhr. Der Baum stürzte auf den Bus (Fahrer: 44), wobei Sachschaden von ca. 
3 000 Euro entstand. Personen wurden nicht verletzt.

Sayda – Anhänger schleuderte in Gegenverkehr

Auf der Freiberger Straße im Ortsteil Friedebach geriet am Donnerstag, gegen 
13 Uhr, der Anhänger eines in Richtung Sayda fahrenden Pkw Audi (Fahrer: 77) ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Polo. Die 54-jährige VW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Auf ca. 2 000 Euro beziffert sich der insgesamt entstandene Sachschaden. 

Langenau - Pkw kollidierte mit Bus

Der 26-jährige Fahrer eines Opel Vectra war am Donnerstag, kurz nach 11.30 Uhr, auf der Neuen Hauptstraße in Richtung Gränitz unterwegs. In Höhe der Einmündung Im Engen, in einer Rechtskurve, kam der Opel auf der glatten Fahrbahn nach links und prallte mit einem entgegenkommenden Bus (Fahrer: 49) zusammen. Dessen Fahrer und die Insassen (Anzahl liegt der Pressestelle zurzeit nicht vor) blieb unverletzt. Der Opel-Fahrer musste ambulant behandelt werden. Die Schäden an den zwei Fahrzeugen werden insgesamt auf rund 20.000 Euro geschätzt. 

Großhartmannsdorf - Ohne Winterbereifung unterwegs - Unfall!

Der Fahrer (51) eines BMW war am Donnerstag, gegen 11.30 Uhr, auf der Eppendorfer Straße in Richtung Mittelsaida/B 101 unterwegs. In Höhe des Hausgrundstücks Nr. 16 kam der BMW nach rechts von der Straße ab und stieß gegen einen Begrenzungspfahl und gegen ein Einfamilienhaus. Der Mann überstand den Unfall ohne Verletzungen. Die Sachschäden beziffern sich auf gut 6 000 Euro. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei zeigte sich, dass der BMW keine Winterbereifung hatte. 

Revierbereich Mittweida

Hainichen (Bundesautobahn 4) – Kollision mit Leitplanke

Am Donnerstag, gegen 19.45 Uhr, kollidierte auf der Richtungsfahrbahn Dresden – Chemnitz, in Höhe der Autobahnanschlussstelle Hainichen, ein Pkw Opel mit der Mittelleitplanke. Der 29-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt insgesamt ca. 6 000 Euro. 

Revierbereich Flöha

Flöha – Arbeitsmaschine kollidierte mit Lärmschutzwand

Gegen 18 Uhr befuhr am Donnerstag ein MAN-Saugbagger die im Bau befindliche Ortsumfahrung der Bundesstraße 173. Zirka 500 Meter vor dem Kreisel Niederwiesa kam das Fahrzeug nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einer Lärmschutzwand. Der 38-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Der Schaden an dem MAN wurde auf ca. 75.000 Euro, der an der Lärmschutzwand auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Revierbereich Rochlitz

Wechselburg – Unfall beim Abbiegen

Beim Abbiegen von der Bundestraße 175 im Ortsteil Mutzscheroda nach links kollidierte am Donnerstag, gegen 14.30 Uhr, ein Pkw VW (Fahrer: 62) mit einem entgegenkommenden Lkw Mercedes (Fahrer: 75). Es entstand Sachschaden von insgesamt ca. 6 000 Euro. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Revierbereich Burgstädt

Burgstädt – Schwalbe gestohlen

Aus dem Carport eines Einfamilienhauses an der Burgstädter Straße entwendeten Unbekannte von Mittwoch, 20 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr, ein Moped Schwalbe. Die Schwalbe war mit Lenkrad- und Seilschloss gesichert sowie mit Decke und Plane abgedeckt. Der 36-jährige Besitzer hatte sein Moped im Sommer neu hergerichtet, cremeweiß gespritzt und mit verchromten Felgen versehen. Die Schwalbe hat einen Wert von ca. 700 Euro.
Burgstädt – Crash beim Ausparken

Beim Herausfahren aus einer Parklücke kollidierte am Donnerstag, gegen 17.50 Uhr, auf der Berthold-Brecht-Straße ein Pkw Rover (Fahrerin: 29) mit einem parkenden Pkw BMW. Der Schaden an den beiden Pkw beträgt insgesamt ca. 4 500 Euro. Verletzte gab es nicht.

Revierbereich Marienberg

Wolkenstein/OT Hilmersdorf - Frontalkollision

Die 47-jährige Fahrerin eines VW Golf war am Donnerstag, gegen 15.15 Uhr, auf der Bundesstraße 174 von Heinzebank in Richtung Marienberg unterwegs. Zirka 
1 200 Meter nach der Kreuzung Heinzebank geriet der VW in einer Linkskurve ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Passat (Fahrer: 23). Der 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen, der Fahrer des VW Passat wurde leicht verletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden beträgt ca. 9 000 Euro.

Revierbereich Stollberg

Neukirchen – Verstärker beschädigt

In der Zeit von Mittwoch, 17 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr, beschädigten Unbekannte an der Hauptstraße einen Verstärker eines privaten Kabelanbieters. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.
Revierbereich Limbach-Oberfrohna

Limbach-Oberfrohna – Baum stürzte auf Pkw

Auf der Waldenburger Straße im Ortsteil Rußdorf gab am Freitag, gegen 0.20 Uhr, ein Baum unter der Schneelast nach und stürzte auf drei parkende Pkw. An dem Opel, dem Fiat und dem BMW entstanden Sachschäden, zu deren Höhe der Polizei noch keine Angaben vorliegen.

Revierbereich Hohenstein-Ernstthal

Callenberg – Ins Schleudern geraten

Auf der Bräunsdorfer Straße im Ortsteil Langenchursdorf kam am Freitag, gegen 0.25 Uhr, ein VW Golf auf glatter Fahrbahn ins Schleudern. Der Pkw kollidierte mit einem Baum und rutschte in den Straßengraben. Die 47-jährige Fahrerin blieb unverletzt. Auf ca. 5 000 Euro beziffert sich der entstandene Sachschaden.

 Revierbereich Glauchau

Meerane – Trostloses Weihnachten?

Unbekannte brachen vom Freitag, dem 23. November 2012, 14 Uhr, bis Donnerstag, dem 29. November 2012, 9 Uhr, in einen Keller eines Mehrfamilienhauses auf dem  Remser Weg ein. Die dreisten Diebe nahmen eine Pyramide, Räuchermänner, Nussknacker, diverse Kleinteile sowie einen Dampfreiniger mit. Die gestohlenen Gegenstände haben einen Wert von insgesamt ca. 200 Euro. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor.

Meerane - Unfall beim Abbiegen

Zu einem Unfall beim Abbiegen auf einen Kundenparkplatz an der Hohe Straße kam es gegen 11 Uhr am Donnerstag. Ein von der Hohe Straße nach links auf einen Parkplatz abbiegender Toyota (Fahrer: 37) kollidierte mit einem entgegenkommenden und geradeaus fahrenden Proton (Fahrer: 62). Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Die Schäden an den beiden Pkw beziffern sich jeweils auf rund 5 000 Euro. 


Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge




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Montag, 12. November 2012

Fahndungserfolge der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am vergangenen Wochenende





Fahndungserfolge der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am vergangenen Wochenende

Klingenthal - Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal wurden am vergangenen Freitag nach Ellefeld gerufen. Bisher unbekannte Täter entwendeten im Bereich des Bahnüberganges an der "Bahnhofstraße" unter anderem insgesamt 500 m Kupferkabel im Wert von ca. 3500,- Euro. Die Tat ereignete sich vermutlich am gleichen Tag zwischen ca. 04.00 Uhr und 07.00 Uhr. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter der Rufnummer 037467/281-0 entgegen.

Bei verschiedenen Kontrollen in den Bereichen Johanngeorgenstadt und Eichigt stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am Samstag und Sonntag insgesamt -160- Feuerwerkskörper der Marke "La Bomba", -200- Feuerwerkskörper der Marke Color Salut, -3- Batteriefeuerwerke und -20-
Feuerwerksraketen sicher. Die deutschen Staatsangehörigen im Alter von fünfundzwanzig bis fünfundvierzig Jahren, hatten die Feuerwerkskörper ohne gültige Prüfzeichen (BAM) in der Tschechischen Republik erworben und nach Deutschland eingeführt. 
Alle erwarten Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Gleichfalls am Samstag und Sonntag wurde die Bundespolizei im Bereich der
Betäubungsmittelverbringung fündig. Bei einem dreißigjährigen Deutschen wurden in einer Vogtlandbahn insgesamt 6g Crystal und 8g Marihuana sichergestellt. Ein achtzehnjähriger Deutscher hatte gleichfalls in einer Vogtlandbahn 1g Marihuana bei sich. Gegen beide wird nun wegen Verstoßes
gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Am 10.11.2012 wurde außerdem eine Straftat im Bereich des Aufenthaltsgesetztes festgestellt. Ein dreiundzwanzigjähriger Usbeke wurde in einem Reiszug von Glauchau nach Chemnitz überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass sein Visum für einen Aufenthalt im Bundesgebiet bereits am 06.11.2012 abgelaufen war. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Klingenthal



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Freitag, 2. November 2012

Chemnitzer Kripo legte zwei Kontoplünderern das Handwerk








Chemnitz/Revierbereich Stollberg

Chemnitzer Kripo legte zwei Kontoplünderern das Handwerk/Mit „Skimming“ hunderttausende Euro „abgesahnt“/Polizei rät Geldautomatennutzern zur Prävention

Ermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei konnten zwei mutmaßlichen Kontoplünderern (31, 35) das Handwerk legen. Mit sogenanntem Skimming, dem Ausspähen elektronischer Daten von Zahlungskarten, war es den beiden Tatverdächtigen gelungen, seit 2009 insgesamt 13 Geldautomaten zu manipulieren und auf diese Art und Weise an hunderte von Zahlungskartendaten zu gelangen. Insgesamt über 875.000 Euro konnten sie damit von Konten abräumen 
Im Zuge der intensiven Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalisten gingen auch mehrere Betrugsfälle in den Vorjahren im Erzgebirge sowie in Bayern auf.

Die Spur zu den Tatverdächtigen

In Chemnitz gerieten die zwei gebürtigen Rumänen Ende März/Anfang April 2012 ins Visier der Kriminalisten. Die Männer hatten in einer Bank im Stadtzentrum einen Geldautomaten manipuliert (siehe Medieninformation Nr. 206 vom 16. April 2012). Kurz darauf wurde mit den ausgespähten Kontodaten von den USA aus Geld von Kundenkonten abgehoben. In diesem Fall erleichterten Hintermänner in Las Vegas 37 Chemnitzer insgesamt um über 67.000 Euro. 
Bei der Manipulation des Chemnitzer Automaten Ende März/Anfang April wurden die beiden Männer von einer Überwachungskamera gefilmt. Mit diesen Fahndungsaufnahmen gingen die Ermittler an die Öffentlichkeit. Allerdings gab es aufgrund der Veröffentlichung der Fahndungsfotos keinen Hinweis zur Identität der Täter. 

Auf eine andere Spur kamen die Kriminalisten durch ihre schnelle, zielgenaue Arbeit. Sie werteten sogenannte Verkehrsdaten aus und filterten dabei eine wiederkehrende Mobilfunknummer heraus. Von dieser Nummer aus wurde u.a. ein Pannendienst angerufen. Dieser hatte einen in Rumänien zugelassenen VW Golf in eine Chemnitzer Werkstatt zur Reparatur gebracht. Das war quasi eine Sternstunde in der Arbeit der Ermittler, denn erstmals hatten sie anhand der Zulassungsdaten die Personalie eines möglichen Tatverdächtigen in der Hand. 
In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt sowie rumänischen Behörden ließ man die Personalien des auf der Zulassung  eingetragenen Mannes prüfen. Anfang Juni lag dann bei den Chemnitzer Ermittlern die Bestätigung der Personalien des 35-jährigen Golf-Besitzers zusammen mit einem Lichtbild von ihm auf dem Tisch. Der Mann auf dem Lichtbild und jener auf den Überwachungsfotos waren ein und dieselbe Person.


Die Festnahme

Aufgrund des dringenden Tatverdachts wurden der 35-Jährige und der VW Golf zur Fahndung  ausgeschrieben. Nun mussten sich die Ermittler gedulden, jedoch nicht lange. Am 12. Juni 2012 hatte eine bayerische Polizeistreife  das Auto auf der A 3 festgestellt und gestoppt. Im Fahrzeug saßen der 35-jährige mutmaßliche Datenausspäher und ein vier Jahre jüngerer Landsmann. Per Foto konnte schnell geklärt werden, dass es sich bei Letzterem um den Komplizen in der Chemnitzer Bankfiliale handelte. Beide Männer wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Sie sitzen seitdem in Justizvollzugsanstalten.
Im Auto fanden die Beamten zahlreiches Beweismaterial (Karten, Bekleidung). Wie sich später in den Vernehmungen herausstellte, waren die beiden an jenem Tag auf dem Weg nach Würzburg, um neue Manipulationen vorzubereiten.
Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen die beiden Tatverdächtigen Anklage erhoben.
Alte Fälle neu aufgerollt
In den Wochen nach der Festnahme legten die Chemnitzer Ermittler die Hände nicht in den Schoß. Beim Informationsaustausch mit bayerischen Kollegen kam heraus, dass der 35-jährige Haupttatverdächtige sowohl für eine gleichartige Tat im Jahre 2009 in Landshut in Frage kommt als auch für weitere fünf Fälle im Jahre 2010 im Bereich der Stadt Würzburg (Karlstadt, Thüngersheim, Lohr-Sendelbach, Kitzingen). Hier wurden insgesamt über 208.000 Euro von Bankkunden abgeräumt. Diese Fälle holten sich die Chemnitzer Ermittler noch auf ihren Tisch.
Außerdem lasten sie beiden Männern eine Skimming-Tat im Mai 2012 im Bereich Regensburg  mit einem Schaden von über 22.000 Euro an. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen sie bei der „Arbeit“ am Geldautomaten. Hier tragen die Männer Kleidung, die man bei der Festnahme der beiden im Auto fand.

Der Täter kehrt an den Tatort zurück

Die Kriminalistenweisheit, dass der Täter oft an den Tatort zurückkehrt, trifft auch auf die beiden Rumänen zu. Bereits Mitte März 2010 war der 35-Jährige in derselben Chemnitzer Bank mit einem noch unbekannten Mittäter aktiv. An knapp 18.000 Euro kam man da durch Skimming. Dies war zunächst das Ende einer Serie, die im Februar jenes Jahres im Stollberger Raum begonnen hatte und zu der die Ermittler dort vier Fälle zählen. Die Ausbeute dabei: 473.381 Euro. Das Geld in diesen insgesamt fünf 2010er-Fällen hatten Mittäter von Kanada und Australien aus abgehoben.

Wie funktioniert Skimming?

Der Begriff „Skimming“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Abschöpfen“ oder „Absahnen“. Er steht bei uns für eine Methode, illegal elektronische Daten von Zahlungskarten auszuspähen.
Um in den Besitz der Kartendaten und schließlich an das Geld auf dem Konto zu kommen, bauen die Täter vor dem Karteneinschubfach am Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät. Dieses Gerät gleicht optisch dem Modell des Geldautomaten. Wird eine Bankkarte eingeschoben, wird diese durch das manipulierte Gerät zum originalen Kartenleser transportiert. So werden die Kontodaten ausgelesen und gespeichert:
Um an die PIN zu kommen, wird das Eintippen der Nummer mit einer am Automaten oder in der Nähe installierten Kamera aufgezeichnet. Auch das Aufsetzen einer täuschend echt wirkenden Tastatur-Attrappe ist möglich.
Die ausgelesenen Daten werden mit einem Rechner per Internet ins Ausland geschickt. Dort stellen Mittäter mit Rohlingen Kartendubletten her, auf deren Magnetstreifen die Kontodaten gespeichert werden. Mit der dazugehörigen PIN räumen die Täter dann das Geld von den Konten ab. Zwischen Ausspähen der Daten und Geldabheben liegt oftmals ein Zeitfenster von nur einem Tag. Da die Originalkarte nach wie vor beim Kontoinhaber ist, bemerkt dieser Abhebungen erst später beim Blick auf seine Kontoauszüge oder wenn er von der Bank informiert wird.

Wie kann man sich schützen?

- Bewahren Sie Karte und PIN stets getrennt auf.
- Achten Sie darauf, dass Sie bei der Eingabe der PIN nicht beobachtet werden.
- Decken Sie die Eingabe der PIN mit einer Hand oder einem Gegenstand (Portmonee) ab.                                                                                                                                       - Benutzen Sie keinen Geldautomaten, an dem Ihnen etwas verdächtig
  vorkommt. Rufen Sie in diesem Fall die Polizei.
- Überprüfen Sie regelmäßig und in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge.
- Beim Verdacht, dass Ihre Kartendaten ausgespäht wurden, lassen Sie Ihre Karte sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Statistik
Die PD Chemnitz-Erzgebirge registrierte in ihrem Zuständigkeitsbereich im Jahre 2011 fünf Skimming-Fälle. Im Jahre 2010 waren es zehn.
Jeden zweiten Fall konnten die Ermittler aufklären (Aufklärungsquote:  ca. 53 Prozent).


Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge