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Mittwoch, 27. März 2013

Südländische Rhythmen - Konzerte der Landesmusikakademie Sachsen





Südländische Rhythmen

„War es zuerst die Sprache oder der Tanz? Rhythmus ist ein essentielles Element unseres Lebens. Mit Rhythmus verbinden uns meistens Freude und Feierlichkeiten. Durch Musik und Rhythmus werden wir in einer Reise in verschiedene südländische Traditionen wandern.“ (Joan Pagés Valls)
So beschreibt der Dirigent des diesjährigen Frühlingsprojekts des Landesjugendorchester Sachsen jene Konzerte, welche am Ende einer intensiven Arbeitsphase für Nachwuchsmusiker und Orchesterleitung stehen werden. Seit 1992 bietet das Landesjugendorchester Sachsen jungen sächsischen Talenten die Möglichkeit, unter professioneller Leitung die Arbeit in einem großen Orchester kennen zu lernen. Dabei eignen sich die angehenden Orchestermusiker und Solisten alles an, was nötig ist, um zu einem Sinfonieorchester und einem gemeinsamen, großen Klang zusammenzuwachsen: Zusammenspiel, Timing, Interpretation und vieles mehr. Mit wechselnden Dozenten wird jährlich in zwei Projekten an verschiedenen klassischen aber auch zeitgenössischen Stücken gearbeitet. 

Mit Joan Pagés Valls wird in diesem Frühjahr ein Spanier die künstlerische Leitung übernehmen. 1973 in Lleida geboren,  absolvierte er dort ein Klavier-, Cello- und Kammermusikstudium, das er mit Auszeichnung abschloss. Ein Ergänzungsstudium im Fach Cello bei Prof. Marcio Carneiro und Tilmann Wick führte ihn 1995 an die Hochschule für Musik in Detmold. Von 1999 bis 2003 studierte er Dirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Nicolas Pasquet und Prof. Günther Kahlert. Unmittelbar nach seinem Studienabschluss trat er eine Stelle als Solorepetitor und Chordirektor-Assistent am Deutschen Nationaltheater Weimar an, die er bis zum Sommer 2006 inne hatte. Im August 2006 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Operndirigenten „Luigi Mancinelli“ in Orvieto (Italien) und dirigierte die Oper „La Bohème“ im dortigen Theater.
Aber es ist tatsächlich eine hauptsächlich romanische Sprachwelt, welche sich in seinem Programm für das Landesjugendorchester wiederspiegelt: 
Unter dem Titel „Südländische Rhythmen“ soll ein Bogen geschlagen werden, von „einer mittelalterlichen Darstellung der Gewalt des Todes“ in Camille Saint-Saëns „Danse Macabre“, bis hin zur zeitgenössischen Interpretation eines altgriechischen musikalischen Ansatzes in Ilias Rachaniotis „Iambos“. Doch dies sind nicht die einzigen Stationen auf diesem Weg: Der „Danzón Nr. 2“ des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez zeugt von der Verschmelzung kubanischer Rhythmen mit alteuropäischen Wurzeln; das Intermezzo aus Enrique Granados Oper „Goyescas“ entführt den Zuhörer schließlich doch noch bis nach Spanien. So ist es zuletzt wohl kein großer Schritt mehr nach Argentinien, dessen weite Landschaft Alberto Ginastera zu seinem vielleicht bekanntesten Werk, dem Ballet „Estancia“, inspirierte. Die viersätzige Suite daraus soll den Abschluss des Konzerts bilden – einer Reise, welcher ein ganz besonderer Gedanke zugrunde liegt. Denn es geht um Bewegung, um Rhythmus, um Musik, die uns mit sich nimmt – irre, leidenschaftlich, kraftvoll, atemlos. Oder vielleicht noch besser beschrieben mit Valls‘ eigenen Worten: „Also anschnallen, denn es bewegt sich!“

Termine:

Freitag 05.04.2013 | 19:00 | Colditz, Kammermusiksaal Landesmusikakademie, öffentliche Generalprobe
Info unter: 034381-469575 / lma@lma-sachsen.de
Eintritt frei

Samstag 06.04.2013 | 19:30 | Dresden
Konzertsaal der Hochschule für Musik, Wettiner Platz/Schützengasse
Eintritt: 9,50 EUR / erm. 6,00 EUR
Karten über Reservix, www.reservix.de sowie an den bekannten Vorverkaufskassen. Restkarten an der Abendkasse.

Sonntag 07. 04.2013 | 17:00 | Leipzig
Gerhart Hauptmann-Theater Zittau
Eintritt: 7,50 €
Kartenvorverkauf: 03583-770536 sowie an der Abendkasse. 



Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz



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Mittwoch, 27. Februar 2013

»Malende Musiker – Musizierende Maler V« Ausstellung der Landesmusikakademie Schloss Colditz




»Malende Musiker – Musizierende Maler V«

Die im Jahr 2011 in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz ins Leben gerufene Ausstellungsreihe »Malende Musiker - Musizierende Maler« nimmt Doppelbegabungen in den Blick. Der Künstler der 5. Ausstellung sprengt diesen Rahmen, er ist in drei Kunstsparten zu Hause:  

Michael Ernst stammt aus Leipzig. Nach musikalischer Ausbildung an Trompete, Fagott und Klavier absolvierte er ein Journalistikstudium und war als Kulturjournalist sowie als Pressereferent an der Oper Leipzig bzw. bei den Dresdner Musikfestspielen tätig. Heute lebt er als freiberuflicher Autor und Maler in Dresden und kann auf zahlreiche literarische Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien sowie die eigenen Gedichtbände 2004 »A.« (edition lindhorst) und 2005 »Rabenlatein« (Verlag Die Scheune) zurückblicken.  

Die Ausstellung trägt den Titel »Klang-Farben: Bilder zur Musik«. In Farben und Formen setzt sich Michael Ernst mit Klang und Rhythmus auseinander, in Öl und Acryl entsteht auf der Leinwand assoziative Malerei zu musikalischen Themen. Ausstellungen fanden bereits in Leipzig, Dresden, München und Opole statt.  

Zur Vernissage am 3. März um 17 Uhr laden wir Sie herzlich in die Räume der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz ein. Der Dresdner Musikjournalist Martin Morgenstern wird die Ausstellung eröffnen, der Leipziger Synagogalchor unter Leitung von Ludwig Böhme wird inspirierende Klänge beisteuern.  

Die klare, sachliche Architektur des umgebauten Marstallgebäudes des Colditzer Schlosses - heute Sitz der Landesmusikakademie Sachsen - lädt nicht nur zum Musizieren, sondern auch zur Präsentation von Bildender Kunst ein. Mit der Ausstellungsreihe »Malende Musiker - Musizierende Maler« wird eine Brücke zwischen Musik und Malerei geschlagen – beides kann sich wunderbar bereichern und gegenseitig fortführen. Zudem wird das Haus auf diese Weise für Besichtigungen zugänglich. 

Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni von Montag bis Freitag in der Zeit von 9-15 Uhr zu besichtigen. 



Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz



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Dienstag, 29. Januar 2013

Am 7.2. um 19.30 Uhr 2. Colditzer Jazznight & Jugendjazzorchester wird 20!






Am 7.2. um 19.30 Uhr 2. Colditzer Jazznight & Jugendjazzorchester wird 20! 

Der junge Berliner Jazzmusiker, Komponist und Pädagoge Moritz Sembritzki, der als künstlerischer Leiter für das Jubiläumsjahr gewonnen werden konnte, konzipierte ein spannendes und eher ungewöhnliches Konzertprogramm unter dem Titel "Klar ist der Club groß genug": 

"Musik ist für mich zum Lachen, Weinen, Tanzen, In-sich-gehen und Durchdrehen da. Wenn ich Musik schreibe oder spiele, versuche ich diese Reaktionen in möglichst vielfältigen Schattierungen und Mischformen hervorzurufen. Gute Musik weckt häufig Assoziationen beim Hörer", sagt er. Und tatsächlich bieten seine Eigenkompositionen eine Mischung, wie man sie sonst wohl nirgends erleben kann: "Meine Musik ist beeinflusst von Grandmaster Flash, Gil Evans und Sizilianischen Trauermärschen. In letzter Zeit fasziniert mich unter anderem das Phänomen Marching Band. Auch das schlägt sich in der Instrumentierung, im Ausdruck und in der Spielpraxis nieder."

Doch wer ist das eigentlich, dieses junge Ensemble, dem man in diesem Jahr gratulieren darf? Unter dem Motto "Think jazz! Feel jazz! Be jazz!" haben seit der Gründung 1993 über 300 Nachwuchsjazzer aus dem Freistaat Sachsen daran mitgearbeitet, eine sehr junge, frische und abwechslungsreiche Jazzmusik auf die Beine zu stellen - dynamisch - aufregend – explosiv. In zwei Projektphasen pro Jahr werden Kompositionen und Arrangements unterschiedlichster Jazzmusiker erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Der Workshopleiter ist dabei stets ein anderer – neue Techniken und Ideen vermischen sich mit Altbewährtem. Der aktuelle Leiter, Moritz Sembritzki, hat in Weimar, Leipzig und Paris Jazzgitarre und Komposition studiert und arbeitet heute als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Sein Hauptprojekt ist seit einigen Jahren die 17-köpfige Marching Backbeat Big Band „Das Große Alte Problem“, welche bereits den Jazzpreis der Stadt Leipzig gewann.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.


Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz



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Mittwoch, 5. Dezember 2012

Vorweihnachtliches Konzert des Centrum musicum in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz



Am Wochenende der beliebten Colditzer Schlossweihnacht sind auch im Kammermusiksaal der Landesmusikakademie festliche weihnachtliche Klänge zu erleben. Am Vorabend des 2. Advent, Samstag, den 8. Dezember, 18 Uhr werden die Schüler des Centrum Musicum, mit Sitz im Jagdhaus Kössern, feierlich auf Weihnachten einstimmen.

Das Centrum musicum ist eine Ausbildungsstätte für pianistisch interessierte Kinder und Jugendliche. Neben dem Klavierunterricht finden Kurse zu Musiktheorie, Musikgeschichte und Gehörbildung statt. Begabte Schüler haben hier die Möglichkeit zur Vorbereitung für Aufnahmeprüfungen an deutschen Musikhochschulen.

Die Schüler im Alter von 6-19 Jahren stammen aus Colditz, Hohnbach, Hausdorf, reisen aber auch aus Leipzig oder Sachsen-Anhalt ins Muldental. Sie werden Werke quer durch die Klavierliteratur der vergangenen drei Jahrhunderte zu Gehör bringen. Auszüge aus Bachs „Wohltemperiertem Klavier“, Mozarts „Türkischen Marsch“, Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ aber auch Filmmusik aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ spielen die Eleven ebenso wie bekannte Weihnachtslieder.

Genießen Sie vor oder nach dem Konzert den Zauber der Colditzer Schlossweihnacht mit zahlreichen Kunsthandwerkständen und winterlichen Köstlichkeiten. 

Eintritt zum Konzert:
Erwachsene:     3 € (plus 2 € Eintritt zur Schlossweihnacht)
Kinder:              1 € (Eintritt zur Schlossweihnacht frei)

Wir bitten um freundliche Beachtung und Berichterstattung!

Es grüßt Sie vielmals,

Christine Müller
Akademieleitung

Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz
Schlossgasse 1
04680 Colditz
Telefon: 034 381-46 95 75
Fax: 034 381-46 95 77

in Kooperation mit Centrum Musicum im Jagdhaus Kössern
Klavierpädagogen Olaf Böhme
Tel.: 0177 / 42 48 709

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz


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Mittwoch, 28. November 2012

Vorweihnachtliches Konzert des Centrum musicum in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz





Vorweihnachtliches Konzert des Centrum musicum in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz

Am Wochenende der beliebten Colditzer Schlossweihnacht sind auch im Kammermusiksaal der Landesmusikakademie festliche weihnachtliche Klänge zu erleben. Am Vorabend des 2. Advent, Samstag, den 8. Dezember, 18 Uhr werden die Schüler des Centrum Musicum, mit Sitz im Jagdhaus Kössern, feierlich auf Weihnachten einstimmen.  

Das Centrum musicum ist eine Ausbildungsstätte für pianistisch interessierte Kinder und Jugendliche. Neben dem Klavierunterricht finden Kurse zu Musiktheorie, Musikgeschichte und Gehörbildung statt. Begabte Schüler haben hier die Möglichkeit zur Vorbereitung für Aufnahmeprüfungen an deutschen Musikhochschulen.  

Die Schüler im Alter von 6-19 Jahren stammen aus Colditz, Hohnbach, Hausdorf, reisen aber auch aus Leipzig oder Sachsen-Anhalt ins Muldental. Sie werden Werke quer durch die Klavierliteratur der vergangenen drei Jahrhunderte zu Gehör bringen. Auszüge aus Bachs „Wohltemperiertem Klavier“, Mozarts „Türkischen Marsch“, Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ aber auch Filmmusik aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ spielen die Eleven ebenso wie bekannte Weihnachtslieder.  

Genießen Sie vor oder nach dem Konzert den Zauber der Colditzer Schlossweihnacht mit zahlreichen Kunsthandwerkständen und winterlichen Köstlichkeiten.  

Eintritt zum Konzert: 

Erwachsene:     3 € (plus 2 € Eintritt zur Schlossweihnacht)
Kinder:             1 € (Eintritt zur Schlossweihnacht frei) 


Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz



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Dienstag, 20. November 2012

Big Band aus Partnerstadt Holzwickede zu Gast in Colditz









Big Band aus Partnerstadt Holzwickede zu Gast in Colditz


Sie heißen Green Onions Big Band und spielen erst seit Herbst 2009 zusammen - sind somit noch recht „grün“ hinter den Ohren: Die 25 Schülerinnen & Schüler der Klassen 7-12 des Clara-Schumann-Gymnasiums Holzwickede. Sicher werden Sie niemandem die Tränen in die Augen treiben, es sei denn vor Freude! Nein, der Band-Name leitet sich von dem ersten Stück ab, das sie je zusammen gespielt haben: Green Onions von Booker T. and the MGs, eine swingende instrumentale Soul-Rock'n Roll Nummer aus den 60er Jahren. 

Am Dienstag, den 27.November 20 Uhr werden sie gemeinsam mit der Big Band der Musikschule Muldental den Kammermusiksaal der Landesmusikakademie zum „Swingen“ bringen. Sie erwarten echte Swing-Nummern wie The Blues Walk von Clifford Brown über groovige Jazzrock-Stücke wie Watermelon Man oder The Jazz Police bis hin zu aktuellen Stücken aus den Charts wie z.B. Everything (Michael Bublé) oder Nobody's Perfect von Hannah Montana.  

Die Fahrt nach Colditz ist die erste größere Reise der Green Onions – also etwas Besonderes für alle! Sie haben Colditz als Reiseziel natürlich nicht ganz zufällig gewählt: sie werden die guten Arbeitsbedingungen der Landesmusikakademie zum Proben nutzen und wollen natürlich die Partnerstadt entdecken! Sie freuen sich über das Angebot des Städtepartnerschaftsvereins ihnen die Schönheiten der Kleinstadt zu zeigen. Seit 1990 engagiert sich der Colditzer Verein für freundschaftliche Beziehungen zwischen den Menschen der Partnerstädte. Begegnungen, gegenseitige Information und Gedankenaustausch stehen im Vordergrund.  

Zum Konzert laden wir Sie herzlich ein! Der Eintritt ist frei. 


Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz


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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Malende Musiker – Musizierende Maler“ IV - Landesmusikakademie Sachsen


Malende Musiker – Musizierende Maler“ IV 

Am Sonntag, den 28. Oktober lädt die Landesmusikakademie Sachsen um 17 Uhr zu einer Vernissage. Eröffnet wird damit bereits die 4. Ausstellung der hauseigenen Reihe „Malende Musiker – Musizierende Maler“ mit der eine Brücke zwischen Musik und bildender Kunst geschlagen werden soll. Beides kann sich gegenseitig bereichern und fortführen. 

Juliane Schmidt, eine junge Künstlerin aus Dresden, die vor wenigen Tagen den Robert-Sterl-Preis für MeisterschülerInnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden erhielt, stellt unter dem Titel „Fotografische Arbeiten“ aus. Zu ihren Arbeiten sagt die Künstlerin selbst: „Die meisten Fotografien dieser Ausstellung sind keine. Zumindest nicht im fotografischen Sinn eines Abbildes von Vorgefundenem, einer Referenz der Realität. Es sind Ideen, Gedanken und Konzepte, für deren Fixierung sich der Rahmen des Mediums Fotografie eignet und anbietet.“ 
Im Rahmen der Vernissage ist sie auch als Musikerin zu erleben, wenn sie gemeinsam mit drei weiteren Musikern „Das Ende vom Lied“ in einer Fassung für Streichquartett aufführt.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 22. Februar 2013 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr.



Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz


Dienstag, 21. August 2012

Hochkarätige Kammermusikmatinee in der Landesmusikakademie Sachsen



Abschlussmatinee des Deutschen Kammermusikkurses "Jugend musiziert" in der Landesmusikakademie Sachsen


Ein Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" war die Eintrittskarte: Am Montag, dem 13. August, begann in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz der 48. Deutsche Kammermusikkurs "Jugend musiziert". 40 Nachwuchsmusiker aus neun Bundesländern nehmen derzeit daran teil. Der 14-tägige Kurs endet mit drei öffentlichen Konzerten, der Ziel- und Höhepunkt ist die Abschlussmatinee am Sonntag, den 26. August um 11 Uhr im Kammermusiksaal der Landesmusikakademie Sachsen.

Im Zentrum des diesjährigen Kurses stehen Werke des Komponisten Paul Joun, der als „russischer Brahms“ in die Musikgeschichte eingegangen ist. Musikalische Highlights sind außerdem Werke von Mozart, Beethoven, Ligeti und Milhaud.
Sieben renommierte Dozenten werden mit den Kursteilnehmern Werke aus sechs Musikepochen bis zur Aufführungsreife erarbeiten: Wolfgang Kühnl (Klavier), Paolo Mendes (Horn), Prof. Michael Mücke (Violine), Felix Nickel (Violoncello), Prof. Jörg Michael Thomé (Fagott), Miriam Wrieden (Oboe).

Die künstlerische Leitung des Kurses liegt in den Händen von Prof. Hans Joachim Greiner, der auch als Viola-Dozent unterrichten wird: „Für mich und meine Dozentenkollegen ist es ein großes Erlebnis, mit motivierten und musikbegierigen jungen Künstlern auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen. Wir alle sind ausnahmslos "Jugend-musiziert"-Preisträger, ich selbst bin Teilnehmer des 1. Deutschen Kammermusikkurses 1964 gewesen!“

Zum Deutschen Kammermusikkurs werden die Musikerinnen und Musiker traditionell als Solisten eingeladen und schließen sich erst vor Ort zu Ensemble-Formationen zusammen. Darin liegt der Reiz dieser traditionsreichen Förderung, ebenso wie seine vergleichsweise lange Dauer, innerhalb derer jeder Musiker in verschiedenen Besetzungen unterschiedliche Werke einstudiert.

Den Kurs beschließen drei Konzerte, in denen eine Auswahl der Kursinhalte vorgestellt wird:

·         Freitag, 24. August, 19 Uhr, Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Großer Saal
·         Samstag, 25. August, 17 Uhr, Robert-Schumann-Haus Zwickau
·         Sonntag, 26. August, 11 Uhr , Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz

Kartenreservierungen unter www.jugend-musiziert.org. Eintrittspreis: Erwachsene 5 €, Kinder & Jugendliche sind frei!

Möchten Sie die kammermusikalische Arbeit im Vorfeld des Konzerts besuchen? Der Projektleiter stellt gern Kontakt zu Dozenten und Teilnehmern her. Kristof Gerlach: 034 381 – 45 010 oder gerlach@musikrat.de

Der Deutsche Kammermusikkurs ist das älteste Förderangebot des Deutschen Musikrats und richtet sich an Preisträger der Bundeswettbewerbe "Jugend musiziert". Neben Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhält der Deutsche Kammermusikkurs "Jugend musiziert" Unterstützung von der ProMusica Viva Maria Strecker-Daelen-Stiftung.

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz



Freitag, 27. April 2012

3. Ausstellung in der Landesmusikakademie Sachsen



Unter dem Titel 2856 - Installation zum 100. Geburtstag von John Cage (1912-1992) beginnt am Sonntag, dem 6. Mai um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage die 3. Ausstellung der Reihe "Musizierende Maler - malende Musiker" in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Die beiden Chemnitzer Künstler Frank Maibier und Andreas Winkler arbeiten seit 1995 unter dem Namen "Kanaluntersuchungen" als Künstlergruppe zusammen, die in ihren Projekten regelmäßig die Grenzen zwischen Klangkunst, Bildern und Skulptur verschmelzen lassen.

Die Installation zweitausendachthundertsechsundfünfzig nimmt im Jubiläumsjahr den  Kontakt zu John Cage auf, zu einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Cage arbeitete sehr universell: als Lyriker, Philosoph, Maler, Happeningkünstler und Komponist ergründete und definierte er den Inhalt von Kunst neu und schuf bahnbrechende, bis heute vielrezipierte und auch diskutierte Werke. In der Installation verschmelzen Texte, Textfragmente und Wörter von John Cage mit denen der Kanaluntersuchung. In Räumen, in denen normalerweise vielerlei Musik entsteht, kann man ein neuartiges, spannend-lyrisches Geflecht von gedanklichen, architektonischen und musikalischen Beziehungen entdecken - Kunst als Einladung zu Neuem.
Zur Vernissage erklingt "FOUR" für Streichquartett aus dem Jahr 1989 von John Cage, gespielt von Schülern der Musikschule Chemnitz und in einem kurzen Video spricht John Cage über Stille und andere Phänomene.

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz

Mittwoch, 4. April 2012

Landesjugendorchester Berlin zum 2. Mal zu Gast in Colditz



Auch im 25. Jahr seines Bestehens verbringt das Landesjugendorchester Berlin wieder eine Arbeitsphase in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Am 1. November 1987 debütierte das Auswahljugendorchester unter der Leitung von Joachim Harder u.a. mit Dvořáks 4. Sinfonie. Seither werden jährlich zwei Arbeitsphasen durchgeführt, für die sich die Jugendlichen in Probespielen qualifizieren müssen. Zum Abschluss der Probenphase stellen die jungen Musiker die erarbeiteten Werke in einem öffentlichen Konzert vor. Anspruchsvolle sinfonische Musik aus verschiedenen Epochen, gerne auch Werke aus dem 20. Jahrhundert oder Zeitgenössisches stehen seit Anbeginn auf dem Programm des LJO. Dieser Programmatik folgt auch die Osterarbeitsphase im Jubiläumsjahr, ebenso wird wieder eine Dvořák-Sinfonie zu Gehör gebracht.

Unter der Leitung der britischen Spezialistin für Musik des 20. Jahrhunderts, Sian Edwards, erarbeitet das Jugendorchester in seiner Colditz-Arbeitsphase folgendes Programm:

Benjamin Britten:          “A Young Person's Guide to the Orchestra”
Jacob ter Veldhuis:        “Goldrush“ Concerto für Schlagzeug und Orchester
Antonin Dvorak:             Sinfonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt"

Solisten sind die chinesische Schlagzeugerin Ni Fan und Lukas Böhm aus Berlin.

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz

Samstag, 10. März 2012

»Musikakademie zum Anfassen, Mitmachen & Zuhören«



Mehr als 200 Kinder Colditzer Tagesstätten sowie des Horts haben sich für Mittwoch, den 14. März in der Landesmusikakademie Schloss Colditz angemeldet. Die Kinder erwartet ein kurzes moderiertes Konzert, bei dem unterschiedliche Musik und Instrumente vorgestellt werden. Sie werden eingeladen, sich perkussiv und gesanglich zu beteiligen. Im anschließenden Instrumentenkarussell dürfen die Musikinstrumente dann näher betrachten werden. Jeder kann sich eigenhändig davon überzeugen, wie viel Spaß es macht, den Instrumenten einen Ton zu entlocken. Dabei sollen die Kinder die Landesmusikakademie spielerisch kennen lernen und Freude am Musizieren soll geweckt werden. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Musikschule Muldental, die an diesem Tag mit mehreren Musiklehrern und –schülern nach Colditz kommt und das Projekt inhaltlich betreut. Erstmals fand der »Kinderakademietag« im vergangenen Jahr statt und entstand auf Wunsch der Colditzer Kindergärten.  

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage in diesem Jahr werden die Kinder in vier Durchgängen empfangen. Der Beginn ist um 8.30 Uhr, der zweite Durchgang startet um 10 Uhr, um 13.30 Uhr und 15 Uhr beginnen die Durchgänge für die Hortkinder.

Für Colditzer Kinder, die Freude am Musizieren haben, bietet die Musikschule Muldental seit vergangenem Jahr Instrumentalunterricht sowie Tanz- und Bewegungstraining in den Räumen der Landesmusikakademie an. Wer Interesse an einem Schnupperkurs hat, kann sich an die Musikakademie oder auch direkt an die Musikschule wenden.

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz

Dienstag, 7. Februar 2012

Italienische Sangesfreude mitten im eisigen Winter in Colditz



Am kommenden Samstag, den 11. Februar lädt die Sächsische Landesmusikakademie Schloss Colditz um 19:30 Uhr zu einem A-cappella-Chorkonzert ein.

»Amici della musica« ist ein Vokalensemble, das aus 8 Sängerinnen und Sängern besteht, die ihre gemeinsame Leidenschaft zum Namen ihres Ensembles gemacht haben: »Freunde der Musik«. Alle Mitglieder des Kammerchores sind musikalisch ausgebildet und gründeten im Frühjahr 2001 die »Amici«. Unter der künstlerischen Leitung von Kerstin Lieder geben die Sangesfreunde bereits regelmäßig Konzerte in Hoyerswerda und Umgebung. Das Repertoire des vor allem auf A-cappella-Chorgesang spezialisierten Ensembles ist breit gefächert: Es reicht von Madrigalen Alter Meister und Volksliedbearbeitungen bis hin zu Arrangements moderner Pop-Songs und immer wieder anspruchsvoller Chorliteratur der heutigen Zeit.

Die »Amici della musica« laden Sie herzlich zu einem herzerwärmenden Konzert bei einem Glas Wein in den Saal der Akademie ein. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz

Samstag, 14. Januar 2012

Malende Musiker – Musizierende Maler« - 2. Ausstellung der Reihe in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz




Am Sonntag, den 22. Januar 17 Uhr wird die 2. Ausstellung in der Reihe „Malende Musiker – Musizierende Maler“ in den Räumen der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz eröffnet. Unter dem ganz persönlichen Titel der Künstlerin Ursula Philipp-Drescher »Heimaten« werden Gemälde und Grafiken der Dresdnerin zu sehen sein. Gegenständliches und Abstraktes, Kühnes und Hintergründiges, teils Imaginäres, teils Reales und immer wieder Musikalisches durchzieht das Schaffen von Ursula Philipp-Drescher. Vielfältige Impressionen und Assoziationen werden in ihren Arbeiten vermittelt und vor allem jüdischen Sujets kommt eine große Bedeutung zu. Die Laudatio wird die Görlitzer Kunstwissenschaftlerin Inga Arnold-Geierhos halten. Umrahmt wird die Vernissage von Kontrabassimprovisationen und Ausdruckstanz.

Ursula Philipp-Drescher wurde in Sangerhausen geboren und begann ihre musikalische Ausbildung und Ausübung bereits in früher Jugend. Von 1966 bis 1970 erhielt sie an der Musikschule in Sangerhausen Gesangsunterricht. Anschließend studierte sie in den Jahren 1970 bis 1972 Gesang an der Leipziger Hochschule für Musik. 1973 erfolgte der Wechsel nach Dresden und neben vielfältigen musikalischen Aktivitäten die verstärkte Hinwendung zur Bildenden Kunst. Sie besuchte von 1974 bis 1976 die Abendschule der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und studierte dort von 1976 bis 1981 Gemälderestaurierung. Seit 1981 ist sie freischaffend als Diplom-Gemälderestauratorin, Malerin und Grafikerin tätig. Seit 1984 hat sie kontinuierlich Personalausstellungen sowie Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Einrichtungen u. a. in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Berlin. Neben ihrer bildkünstlerischen und restauratorischen Tätigkeit leitet sie seit mehr als 20 Jahren den Synagogenchor Dresden/Chemnitz und ist der Jüdischen Gemeinde eng verbunden.

Die klare, sachliche Architektur des umgebauten Marstallgebäudes des Colditzer Schlosses und heutiger Sitz der Landesmusikakademie lädt nicht nur zum Musizieren sondern auch zur Präsentation von Bildender Kunst ein. Mit der Ausstellungsreihe »Malende Musiker – Musizierende Maler« wird eine Brücke zwischen Musik und Kunst geschlagen – beides kann sich wunderbar bereichern und gegenseitig fortführen. Zudem wird das Haus auf diese Weise für Besichtigungen zugänglich.


Quelle: Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz