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Dienstag, 9. April 2013

Wohnungsbrand in Görlitz, Grüner Graben






Wohnungsbrand

Görlitz, Grüner Graben
09.04.2013, gegen 09:15 Uhr

Aus bislang ungeklärter Ursache hat es am Dienstagmorgen in einem Görlitzer Mehrfamilienhaus (fünf Etagen) gebrannt. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Kinderzimmer einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus. Die drei Anwohner (m/41, w/34, w/4) retteten sich unversehrt in eine Nachbarwohnung. Die Berufsfeuerwehr kam mit fünf Fahrzeugen und 20 Kameraden zum Einsatz. Auch zwei Rettungswagen waren neben der Polizei vor Ort. Im Zuge der Brandbekämpfung war der Bereich Grüner Graben vom Obermarkt bis zur Hugo-Keller-Straße bis gegen 10:30 Uhr vollgesperrt. Zwei Mieter aus oberen Wohnungen (m/29, w/61) wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Die betroffene Wohnung ist völlig verrußt und bis auf weiteres nicht bewohnbar. Wie es zum Brandausbruch kommen konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Ein Brandursachenermittler war bereits vor Ort und wird morgen seine Arbeit am Brandort fortsetzen. 


Quelle: PD Görlitz



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Montag, 18. März 2013

Tödlicher Arbeitsunfall in Trebsen, Firmengelände Papierfabrik






Revier Grimma

Tödlicher Arbeitsunfall

Ort: Trebsen, Firmengelände Papierfabrik
Zeit: 17.03.2013, 15:30 Uhr

Ein 22-jähriger Mann wurde gestern durch Mitarbeiter der Firma unter einem instabilen Haufen von Schrott mit schwersten Verletzungen aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der junge Mann nur noch tot geborgen werden. 

Die Kriminalpolizei hat in Zusammenarbeit mit der Landesdirektion Arbeitsschutz die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.


Quelle: PD Leipzig


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Samstag, 15. Dezember 2012

Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen wegen des Sprengstofffundes am Bonner Hauptbahnhof








Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen wegen des Sprengstofffundes
am Bonner Hauptbahnhof - Bundeskriminalamt mit den kriminalpolizeilichen
Aufgaben beauftragt

Karlsruhe  - Die Bundesanwaltschaft hat heute (14. Dezember 2012) die Ermittlungen wegen des Sprengstofffundes am Bonner Hauptbahnhof vom 10. Dezember 2012 übernommen. Zugleich hat sie das Bundeskriminalamt beauftragt, unter ihrer Sachleitung die polizeilichen Ermittlungen zu führen. Das Bundeskriminalamt wird eine Besondere Aufbauorganisation einrichten.

Es liegen nunmehr zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass
es sich bei dem Geschehen um einen versuchten Sprengstoffanschlag einer
terroristischen Vereinigung radikal-islamistischer Prägung handelt.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand stellt sich der Sachverhalt wie folgt
dar:

Am 10. Dezember 2012 gegen 13 Uhr stellte eine männliche Person eine
Sporttasche mit einer zündfähigen Sprengvorrichtung auf dem Bahnsteig Gleis
1 des Bonner Hauptbahnhofs ab. Nach den vorläufigen kriminaltechnischen
Untersuchungen bestand die Sprengvorrichtung aus einem ungefähr 40 Zentimeter langen Metallrohr, das zündfähiges Ammoniumnitrat enthielt und
mit vier Druckgaspatronen umwickelt war, sowie einem Wecker und verschiedenen Batterien, die als Zündvorrichtung dienen sollten. Weswegen
der Sprengsatz nicht detonierte, bedarf weiterer Ermittlungen.

Es liegen belastbare Hinweise dafür vor, dass die verdächtige Person über
Verbindungen in radikal-islamistische Kreise verfügt.

Aufgrund dieser Umstände besteht der Anfangsverdacht, dass er als Mitglied einer terroristischen Vereinigung einen Sprengstoffanschlag verüben wollte (§ 129a Abs. 1, § 211, § 308 Abs. 1 bis 3, §§ 22, 23 StGB).

Die Bundesanwaltschaft hat deshalb heute (14. Dezember 2012) das Ermittlungsverfahren  von der Staatsanwaltschaft Bonn übernommen und das Bundeskriminalamt mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen und der Fahndung nach möglichen Tatbeteiligten beauftragt.

Weitergehende Auskünfte können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen
nicht erteilt werden.


Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)




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Dienstag, 11. Dezember 2012

Neue Ermittlungen in Vermisstenfall in Dresden – Zeugen gesucht







Gemeinsame Medieninformation
Staatsanwaltschaft Dresden
Polizeidirektion Dresden

Neue Ermittlungen in Vermisstenfall – Zeugen gesucht

Die Dresdner Polizei und die Staatsanwaltschaft Dresden fahnden derzeit in einem Ermittlungsverfahren wegen eines Tötungsverbrechens öffentlich nach dem vermissten Enrico Kubat. Seine damalige Freundin hatte den 36-Jährigen zuletzt am 11. Mai 2010 in der Dresdner Neustadt gesehen.

Eine öffentliche Fahndung nach ihm ergab im Jahr 2010 keine Hinweise. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen kann Herr Kubat Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sein. Deshalb leiteten die Staatsanwaltschaft Dresden und die Dresdner Kripo im Sommer dieses Jahres ein Ermittlungsverfahren wegen eines Tötungsverbrechens ein. 

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen sind die Kriminalisten auf einen damals 27-jährigen Dresdner und eine damals 24-jährige Dresdnerin gestoßen. Beide hatten bereits kurze Zeit nach dem Verschwinden von Enrico Kubat dessen Kreditkarten, beispielsweise zu Einkäufen in Hoyerswerda und Leipzig, eingesetzt und dessen Bankverbindung genutzt. Als Motiv steht die Finanzierung ihrer Drogensucht im Raum. Wie sie an die Karten und Daten gelangten, ist unter anderem Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Vermisste war zuletzt mit einem grünen VW Golf III Variant, amtliches Kennzeichen FG-FJ 99, unterwegs. Auch ihn nutzten allem Anschein nach die beiden Tatverdächtigen für kurze Zeit nach dem Verschwinden von Enrico Kubat für Fahrten nach Hoyerswerda und Leipzig im Mai 2010. Seitdem ist auch der Verbleib des Fahrzeuges unbekannt.

Ermittler der Dresdner Kriminalpolizei haben am 10.12.2012 die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Anhaltspunkte über den Verbleib des Vermissten fanden sie dabei nicht.

Die Dresdner Polizei fragt:

Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort von Enrico Kubat machen? Wer hat Enrico Kubat nach dem 11. Mai 2010 gesehen? Wer hat Enrico Kubat am 11. Mai 2010 in der Dresdner Neustadt gesehen? Enrico Kubat ist 1,78 m groß und von schlanker Gestalt.

Auf Enrico Kubat ist ein grüner VW Golf Variant mit dem amtlichen Kennzeichen FG-FJ 99 zugelassen. Wem ist dieses Fahrzeug seit dem 11. Mai 2010 aufgefallen?

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 oder jede Polizeidienststelle entgegen.


Quelle: PD Dresden



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Samstag, 26. Mai 2012

Kriminalpolizei in Leipzig nimmt nach umfangreichen Ermittlungen vier Täter fest




„Sie haben ihr Ziel erreicht.“ So klingt es normalerweise aus Navigationsgeräten, wenn man an der eingegebenen Adresse angekommen ist. „Angekommen“ sind auch vier litauische Staatsbürger. Sicher nicht dort wo sie hinwollten, denn die vier Männer wurden in Haft genommen.
Nach umfangreichen Ermittlungen konnten zunächst drei Tatverdächtige am 08.05.2012 im Leipziger Osten festgestellt und festgenommen werden. Die Tätergruppe hatte sich offensichtlich auf die Entwendung von festinstallierten Navigationssystemen aus Mercedes-Benz und BMW Fahrzeugen spezialisiert.
Die Drei (23, 23, 30) hatten noch versucht, sich vor dem Eintreffen der Polizei des Diebesgutes (Navigationssystem) zu entledigen; jedoch ohne Erfolg. Die Polizisten fanden bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung weitere Gegenstände aus verschiedenen Einbrüchen und Einbruchswerkzeug.
Am 22.05.2012 konnte ein weiterer Verdächtiger (33) gefasst werden. Er wurde beim Ladendiebstahl erwischt und der Polizei übergeben. Auf Grund der Spurenlage und der bisherigen Erkenntnisse geht die Kriminalpolizei davon aus, dass auch der 33-Jährige zu der o. g. Tätergruppierung gehört. Es wurde Haftbefehl erlassen.
Die Tätergruppe wird mehrerer PKW Aufbrüche in Sachsen und Sachsen-Anhalt verdächtigt. Die Kriminalpolizei prüft zurzeit wie viele Taten auf das Konto der Litauer gehen.
Am endgültigen Ziel angekommen sind die Ermittler bisher nicht, da nach weiteren Mitgliedern der Bande gefahndet wird.

Quelle: PD Leipzig