Donnerstag, 18. Juni 2015

Brand auf Firmengelände – drei Hallen abgebrannt

Ort: Geithain, Freie Flur
Zeit: 16.06.2015, 22:59 Uhr

Die Polizei wurde kurz vor 23:00 Uhr über den Brand einer Produktionshalle in Kenntnis gesetzt. Die Kameraden mehrerer Freiwilliger Feuerwehren von Geithain und umliegender Ortschaften waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ebenso waren Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes, des Rettungswesens und Polizeibeamte am Ereignisort. Das Feuer griff auf zwei weitere Produktionsstätten über, so dass drei Hallen vollständig ausbrannten. Zudem wurden einige Lkw, die zwischen den Hallen abgestellt waren, vom Brand in Mitleidenschaft gezogen. Ein Großteil der Fahrzeuge wurde weggefahren, um der Feuerwehr den Zugang zu den brennenden Hallen zu ermöglichen. Den Kameraden gelang es, das Feuer so weit unter Kontrolle zu bringen, dass die Flammen nicht noch auf andere Hallen übergreifen konnten. Infolge der starken Rauchentwicklung erlitten vier Beschäftige (m.: 36, 37, 51, 53) eine Rauchgasintoxikation und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Polizeibeamte sperrten die Zugangsstraßen. Der Bahnverkehr auf der Strecke Leipzig – Chemnitz war nicht beeinträchtigt, jedoch wurde Sichtfahrgeschwindigkeit angeordnet. Die Messungen durch die Feuerwehr aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden ständig durchgeführt; es bestand aber keine Gefährdung für die Einwohner. Die Höhe des Schadens umfasst nach ersten Schätzungen wahrscheinlich mehrere Millionen Euro. Nach Aussagen der Feuerwehrleute werden die Löschmaßnahmen wohl noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Erst danach kommen die Brandursachenermittler der Kripo zum Einsatz, um die genaue Brandursache zu klären. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Brandstifter in Untersuchungshaft


Die Polizeidirektion Leipzig hat im Zuge der Häufung von Bränden im Bereich Holzhausen seit Ende Februar umfassende Maßnahmen zur Aufklärung der Delikte getroffen. So kamen auch in der Nacht zum 17.06.2015 Polizeikräfte zum Einsatz. Gegen 00:20 Uhr konnte durch eingesetzte Polizeibeamte der Brand im Walter-Markov-Ring bemerkt, die Feuerwehr informiert und ein 18- Jähriger aus Holzhausen in der Nähe durch Beamte der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen werden. Aufgrund des gegenwärtigen Ermittlungsstandes ist er dringend tatverdächtig, in dieser Nacht im Bereich Kärrnerstraße/Walter-Markov-Ring ein als Werkstatt und Lagerraum genutztes Gebäude aus Holz in Brand gesetzt zu haben. Durch die Intensität des Feuers kam es durch Hitzeeinwirkung zu Beschädigungen an einem angrenzenden Wohnhaus, unter anderem durch Bildung von Rissen an den Scheiben. In der nachfolgenden Beschuldigtenvernehmung hat er diese Tat und die Brandstiftung eines Stallgebäudes am 10.06.2015 in der Stötteritzer Landstraße eingeräumt. Für weitere Handlungen von Ende Februar bis Ende März 2015 besteht gegen ihn der Anfangsverdacht, verschiedene Gebäude und in einem Fall Strohballen in Brand gesetzt zu haben. Die umfangreichen
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig und der Kriminalpolizeiinspektion zu allen Handlungen dauern an. Aufgrund dieser laufenden Ermittlungen werden zum Beschuldigten keine weiteren Angaben gemacht. Der Ermittlungsrichter hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen den
Beschuldigten am heutigen Tag Haftbefehl erlassen, der umgehend in Vollzug gesetzt wurde.
Ergänzende Anmerkung:
Der Beschuldigte wurde entgegen anders lautender Berichte durch Polizeibeamte festgenommen.

Quelle: Staatsanwaltschaft Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig

Mutmaßlicher Autodieb vorläufig festgenommen



Görlitz, OT Hagenwerder, B 99

17.06.2015, 04:00 Uhr

Die Polizei konnte in den frühen Morgenstunden des Mittwochs einen in Reichenbach gestohlenen Ford Kuga sicherstellen und den Fahrer vorläufig festnehmen.
Zuvor waren Streifen von Landes- und Bundespolizei, nahe Görlitz auf den SUV aufmerksam geworden. Das Auto war auf der B 99 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hagenwerder unterwegs. Der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltesignale und fuhr weiter, sodass die Polizisten einen Stop-Stick einsetzen mussten. Das Fahrzeug fuhr über die Nagelsperre und die vorderen Reifen verloren die Luft. Dennoch setzte der Wagen seine Fahrt fort, doch im Hafen des Berzdorfer Sees war Endstation. Die Beamten nahmen den 27-jährigen Fahrer vorläufig fest. Der knapp drei Jahre alte Ford im Wert von rund 23.000 Euro wurde sichergestellt. Dessen Halter hatte den Diebstahl bis dahin noch nicht bemerkt. 
Die Soko Kfz hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Görlitz die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Der Mann steht im Verdacht einen Diebstahl im besonders schweren Fall begangen zu haben. Dafür sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Quelle: PD Görlitz

Mittwoch, 17. Juni 2015

Ulbig: „Rauchwarnmelder retten Leben“

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag den Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung der Sächsischen Bauordnung zur Anhörung freigegeben. Das Gesetz sieht vor, das Bauordnungsrecht zu aktualisieren und die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag 2014 bis 2019 umzusetzen.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen modernisiert die Bauordnung. Wir werden Rauchwarnmelder einführen, denn Rauchwarnmelder retten Leben. Die geänderte Bauordnung schafft zudem Erleichterungen für den Bauherrn.“

Im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, dass zum 1. Januar 2016 in der Sächsischen Bauordnung eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht für Neubauten eingeführt werden soll. Damit soll die Sicherheit im Brandfall verbessert werden. Dies betrifft insbesondere neu geschaffene Wohnungen und Beherbergungsstätten. Eine Nachrüstungspflicht für Bestandsbauten gesetzlich vorzuschreiben, ist bisher nicht geplant.

Der Gesetzesentwurf sieht die Kommunalisierung der Stellplatzpflicht vor. Künftig können die Gemeinden in eigenen Satzungen Regelungen zu Stellplätzen, Garagen und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder treffen.

Die Sächsische Bauordnung soll an die Regelungen der novellierten Musterbauordnung angepasst werden. Das Ziel sind einheitliche Grundregeln in den Ländern.

Künftig werden Wohnformen für Menschen mit Pflegebedürftigkeit und mit Behinderung in den Sonderbautenkatalog aufgenommen, und zwischen Wohnformen zur Pflege und Betreuung von Personen und sonstigen Einrichtungen zur Unterbringung von Personen wird unterschieden.

Im Abstandsflächenrecht und bei der Nachbarbeteiligung gelten künftig erleichterte Vorschriften. Beim Abstandsflächenrecht sollen Maßnahmen der Wärmedämmung und von Solaranlagen an bestehenden Gebäuden privilegiert werden. Verwaltungsvorgänge werden vereinfacht, beispielsweise kann bei mehr als 20 Nachbarn die Zustellung der Baugenehmigung durch eine öffentliche Bekanntmachung erfolgen.

Mit dem Gesetz wird außerdem EU-Recht in nationales Recht umgesetzt. Ein Beispiel ist die Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie - die Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen. Weitere Anpassungen ergeben sich aus Bestimmungen der UN-Behindertenrechtskonvention und neuen technischen Baubestimmungen.

Die Anhörung ist für die kommenden Wochen vorgesehen. Die Kabinettsbefassung zur Einbringung des Gesetzes in den Landtag ist für September 2015 geplant.



 Quelle: Freistaat Sachsen

Zeugenaufruf Raub




Am Pfingstsamstag, 23.05.2015, gegen 13:00 Uhr soll es nach einer vorliegenden Strafanzeige in der Gemeinde Muldestaussee (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) zu einer versuchten Raubstraftat gekommen sein.

Nach den vorliegenden Aussagen befuhr eine 55-jährige Frau (wohnhaft im Landkreis Anhalt-Bitterfeld) mit ihrem Fahrrad die Landstraße L 139 von Pouch in Richtung Löbnitz. Kurz vor der Brücke über den Lober-Leine- Kanal sei diese insgesamt fünf Jugendlichen begegnet. Die Jugendlichen sollen ebenfalls mit Fahrrädern unterwegs gewesen sein. In der Folge, so die Aussage der Frau, hätten die Jugendlichen ihr den Weg verstellt, sodass die Frau anhalten musste. Einer der Jugendlichen habe dann den Einkaufsbeutel der Geschädigten aus dem Fahrradkorb entnommen. Weiterhin hätte ein Täter Bargeld in zweistelliger Höhe aus der Geldbörse der Geschädigten, welche sich im Einkaufsbeutel befand, entwendet. Außerdem sollen die Personen versucht haben, das Fahrrad der Geschädigten zu entreißen. Dabei wurde die Geschädigte im Bauchbereich sowie am Kopf leicht verletzt. 

Die Täter hätten den Tatort dann in Richtung Pouch verlassen.


Drei der mutmaßlichen Täter können beschrieben werden, wobei von Person 1 und 2 jeweils ein Phantombild vorliegt:


1. Person: (siehe Anlage Bild 1)

· männlich

· 15- 20 Jahre alt

· schmales Gesicht

· kurze braune Haare

· bekleidet mit kurzer zerissener Jeanshose, orangenes Achselshirt

· mehrere silberne Ohrringe rechts

· ungepflegt



2. Person: (siehe Anlage Bild 2)

· männlich

· 15- 20 Jahre alt

· schmales Gesicht

· lange blonde glatte Haare

· Halskette

· bekleidet mit kurzer Hose, neongelbes Achselshirt u. Turnschuhen

· Zungenpiercing

· ungepflegt


3. Person:

· männlich

· ca. 15 -20 Jahre alt

· 180-185 cm groß, schlanke Gestalt

· dunkle kurze Haare

· kurze gemusterte Hose

· ungepflegt


Zeugen, die Hinweise zur angezeigten Straftat und insbesondere zu den auf den Phantombildern abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich mit dem Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen in Bitterfeld, Dammstraße, Tel. 03493/301-0 oder jeder anderen Dienststelle in Verbindung zu setzen. Es kann auch die E-Mail-Adresse lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de genutzt werden.

Quelle: PD Leipzig

Mittweida – 27-Jähriger vermisst/Polizei bittet um Mithilfe


(Wo) Seit dem 20. Mai 2015 ist der 27-jährige Stefan Teumer vermisst. Der Vermisste wurde letztmalig am 20. Mai 2015, gegen 19 Uhr, an seiner Wohnanschrift in Mittweida gesehen. Am 4. Juni 2015 meldete er sich letztmalig bei seiner Familie. Der 27-Jährige ist ca. 1,78 Meter groß, hat dunkelblondes welliges Haar zum Pferdeschwanz gebunden und ist von kräftiger Gestalt. Das Motiv seines Verschwindens ist bisher unklar, für eine Straftat liegen momentan keine Anhaltspunkte vor. Wer kann Angaben zum derzeitigen Aufenthaltsort von Stefan Teumer machen? Wer hat ihn gesehen? Hinweise nimmt die Polizei in Mittweida unter Telefon 03727 980-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: PD Chemnitz

Bundespolizei: Informationen 17.06.2015


BPOLI KLT: Bundespolizei stellt illegale Migranten auf dem Hauptbahnhof Zwickau

   Zwickau (ots) - Gegen 00:15 Uhr am gestrigen Montag, dem 15. Juni 2015, stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf dem Hauptbahnhof Zwickau insgesamt neun Personen, darunter vier Kinder im Alter zwischen zwei und elf Jahren, fest, die im Wege illegaler Migration nach Deutschland gelangten. Die Erwachsenen sind zwischen neunzehn und dreiunddreißig Jahre alt. Bei den Personen handelt es sich um drei Familien aus Afghanistan, die wahrscheinlich gemeinsam von dort über den Iran, die Türkei und Griechenland nach Deutschland gelangten. Reisedokumente, die die Einreise nach Deutschland und den Aufenthalt hier legalisiert hätten, konnte keine der Personen vorweisen, weshalb sie zunächst in Gewahrsam genommen wurden. Eigenen Angaben zufolge haben die illegalen Migranten für ihre Odyssee nach Deutschland jeweils mehrere tausend US-Dollar an verschiedene Schleuser bezahlt. Im Zuge der notwendigen polizeilichen Maßnahmen der Bundespolizei brachten alle ein Schutzersuchen in den entsprechenden Vernehmungen zum Ausdruck. Deshalb wurden die Personen am heutigen frühen Morgen zur Bearbeitung ihres Asylbegehrens an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

BPOLI EBB: Zwei entwendete Fahrzeuge sichergestellt

   Zittau (ots) - Am 15.06.2015 beabsichtigte eine Einsatzeinheit der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz auf der Friedensstraße in Zittau gegen 23:40 Uhr einen aus Polen kommenden weißen VW T5 anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete das Anhaltezeichen, wechselte die Fahrspur und erhöhte die Geschwindigkeit. Es konnte noch erkannt werden, dass es sich um ein österreichisches Kennzeichen handelte. Die Streife nahm umgehend die Verfolgung auf und konnte das Fahrzeug in Richtung Hartau verfolgen.
In der Ortslage Hartau ging der Sichtkontakt aufgrund der rasanten Fahrweise des T5 verloren. Eine weitere Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz konnten das Fahrzeug dann gegen 00:10 Uhr abgestellt auf der Waldstraße in Hartau unweit der Grenze feststellen. Das Fahrzeug war unverschlossen, Personen waren keine vor Ort. Eine Nachsuche mittels Polizeihubschrauber der Bundespolizei und eines Fährtensuchhundes der Landespolizei verlief ergebnislos. In dem VW T5 befand sich ein weißes Motorrad der Marke KTM Duke II mit österreichischen Kennzeichen. Eine fahndungsmäßige Überprüfung des VW

T5 und des Motorrades ergab, dass beide Fahrzeuge seit dem 15.06.2015 durch Österreich zur Sicherstellung ausgeschrieben sind. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt und der Sachverhalt wurde an die Landespolizei übergeben. Die weiteren Ermittlungen dazu übernimmt zuständigkeitshalber die SOKO KFZ der Landespolizei.

 BPOLI EBB: Mutmaßliche Ladendiebe gestellt

   Neugersdorf: (ots) - Am 15.06.2015 gegen 18:50 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach in Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf zwei tschechische Staatsangehörige im Alter von 19 und 45 Jahren. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass beide Personen bereits in der Vergangenheit wegen Diebstahlshandlungen polizeilich in Erscheinung getreten waren.
Bei der anschließenden Durchsuchung des mitgeführten Einkaufsbeutels des 19-jährigen Mannes wurden mehrere neuwertige Paar Damenschuhe sowie diverse Drogerieartikel aufgefunden, für die keine Kaufbelege vorgezeigt werden konnten. In der mitgeführten Umhängetasche der 45-jährigen Frau wurden ebenfalls mehrere Drogerieartikel, höherwertige Parfüms, Rasierer und qualitativ hochwertige Damenunterwäsche aufgefunden, für die ebenfalls kein Kaufbeleg vorhanden war. Eine erste grobe Schätzung des gesamten Warenwertes wurde durch die Beamten mit ca. 400,- EUR beziffert. Da hier der dringende Verdacht eines Ladendiebstahls aus einem Drogeriediscounter und eines Schuhcenters in Neugersdorf bestand, wurde das Landespolizeirevier Zittau - Oberland verständigt. Eine Streife der Landespolizei traf vor Ort ein und konnte die weitere Bearbeitung des Sachverhaltes gegen 20:15 Uhr zuständigkeitshalber übernehmen.

BPOLI KLT: Bundespolizei stellt Betäubungsmittel sicher

   Johanngeorgenstadt (ots) - Bei der Kontrolle eines Pärchens aus Thüringen am vergangenen Samstag, dem 13. Juni 2015, fanden Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in Johanngeorgenstadt zweiundzwanzig Gramm Crystal. Nachdem ein durchgeführter Drogenschnelltest sowohl bei dem 25-jährigen Mann, als auch bei der 23-jährigen Frau positiv reagierte, erfolgte eine tiefgründige Kontrolle beider Personen. Dabei wurde in einem Brillenetui, welches die Frau mit sich führte, eine Plastiktüte mit dem Betäubungsmittel gefunden und beschlagnahmt. Gegen beide Personen wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Die Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und an den Zoll übergeben.
Der Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Im Ergebnis einer richterlichen Vorführung wurde auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft gegen die Frau beschlossen.

Quelle: Bundespolizei

Dienstag, 16. Juni 2015

GBA: Haftbefehl wegen mutmaßlicher Zusage einer Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung Junud Al-Sham


   Karlsruhe (ots) - Die Bundesanwaltschaft hat heute (16. Juni 2015) aufgrund Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 15. Juni 2015

   den 29-jährigen deutschen und tunesischen Staatsangehörigen Sabri E-D.

   festnehmen lassen. Der Beschuldigte soll einem Repräsentanten der ausländischen terroristischen Vereinigung Junud Al-Sham verbindlich zugesagt haben, sich dieser Organisation anzuschließen. Er ist daher dringend verdächtig, sich zur Begehung eines Verbrechens, nämlich der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129b i.V.m. § 129a StGB), bereit erklärt zu haben (§ 30 Abs. 2 StGB).

   Die ausländische terroristische Vereinigung Junud Al-Sham (Soldaten Syriens) ist eine radikal-islamistische Organisation, die medial erstmals im Sommer 2013 in Erscheinung getreten ist. Ihr Ziel es ist, den syrischen Machthaber Assad zu stürzen und einen allein auf islamischem Recht (Scharia) basierenden Gottesstaat zu errichten.
Dies versucht sie durch militärische Operationen zu erreichen, wobei sie zum Teil mit anderen terroristischen Gruppierungen kooperiert.
Unter anderem beteiligte sie sich im Februar 2014 gemeinsam mit der Jabhat Al-Nusra an einem Angriff auf das Zentralgefängnis in Aleppo, bei dem mindestens zwei Regierungssoldaten und fünf Gefängnisinsassen getötet wurden (vgl. auch Pressemitteilung Nr. 35 vom 30. Oktober 2014). Die genaue Anzahl der kampfbereiten Mitglieder der Junud Al-Sham ist nicht bekannt, sie wird aber auf etwa 1.500 geschätzt.

   Nach dem Ergebnis der Ermittlungen trug sich der Beschuldigte seit Anfang Februar 2014 wiederholt mit dem Gedanken, nach Syrien auszureisen und sich an dem bewaffneten Kampf einer der dort operierenden jihadistischen Gruppierungen zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund soll der Beschuldigte wiederholt mit einem Rekruteur der Junud Al-Sham in Kontakt gestanden und versucht haben, mit dessen Hilfe im Sommer 2014 - im Ergebnis allerdings erfolglos - nach Syrien auszureisen. Den Ermittlungen zufolge sagte der Beschuldigte schließlich Ende Mai 2015 seiner Kontaktperson zu, nach einer erfolgreichen Ausreise nach Syrien dort als Personenschützer des Amirs (Führers) der Junud Al-Sham tätig werden zu wollen.

   Der Beschuldigte wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnen und über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird.


Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
 

Crystal in der Unterhose Zoll stellt über 40 Gramm Crystal sicher


Dresdner Zöllner kontrollierten am vergangenen Freitag einen PKW aus Sachsen-Anhalt, der über Bahratal aus Tschechien einreiste.
Die beiden Fahrzeuginsassen gaben an, in Tschechien lediglich einige Kleidungsstücke gekauft zu haben.

Das Verhalten der beiden Männer gab jedoch Anlass zu einer Kontrolle des Fahrzeugs. Die eingesetzte Rauschgiftspürhündin Hermine zeigte dabei eindeutiges Interesse am Handschuhfach.
Allerdings war dieses nun leer.
Beide Personen wurden daraufhin einer körperlichen Durchsuchung unterzogen. Dabei zog der 33-jährige Fahrer ein mit Küchenpapier umwickeltes Päckchen aus seiner Unterhose.
Darin befanden sich ca. 40 Gramm Crystal.
Die Durchsuchung des Beifahrers verlief negativ.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden Haftbefehl gegen den Beschuldigten.
Das Zollfahndungsamt führt nun die weiteren Ermittlungen in diesem Fall.


Quelle: Zoll

Prinzen, Fledermaus & Barbara Thalheim!

Bad Elster/CVG. Die Frauen schießen derzeit die Tore in Kanada und das WM-Spektakel rund um das runde Leder ist in aller Munde. Doch auch abseits von Königin Fußball gibt es spektakuläre Angebote, die unterhaltsame Kombinationen ermöglichen. Im Königsbad Bad Elster wird vor allem die Kombination von Kultur, Natur und Wohlfühlprogrammen wöchentlich gespielt. Hier daher unsere kulturelle Aufstellung für die Woche vom 23. bis 28. Juni:

Am Dienstag, den 23. Juni lädt Sigrid Wolf-Feix um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus Bad Elster zu einer Reise durch Amerikas wilden Westen ein. Insgesamt drei Monate waren Sigrid Wolf-Feix und ihr Mann Rainer mit dem Jeep im Westen der USA unterwegs, um die beeindruckendsten Landschaften, Jeeptrails und Begegnungen von Menschen und Tieren mit der Kamera festzuhalten. In ihrem bildgewaltigen Vortrag entführt die bekannte Hofer Fotografin ihre Zuschauer in den winterlichen Yellowstone National Park, zur Silvesterfeier nach Denver, zur Segnung der Haustiere nach Los Angeles, zur Wüstenblüte ins Death Valley, in die Anza Borrego Desert, den Joshua Tree- und den Saguaro National Park. Mit ihr erlebt der Zuschauer hautnah Begegnungen mit Cojoten und Bisons, Gunfights in Westernstädten, einzigartige, unberührte Landschaften in der Paria Wilderness, dem Cathedral Valley, den Bisti Badlands und im Chiricahua National Monument. Ein Höhepunkt der Reise sind zweifellos die filigranen Muster des Antelope Canyon, die in rot, orange, gelb und blau leuchten. Vom Schneesturm in den Rocky Mountains bis zur Glücksspielmetropole Las Vegas, von geheimnisvollen Indianerkulturen in Chaco Canyon und Mesa Verde bis Santa Fe, von Mount Rushmore und den Badlands bis zum Arches National Park erlebt der Zuschauer das Traumland Amerika, das nicht umsonst „God's Own Country" genannt wird, denn im Westen der USA findet man die wohl grandiosesten Landschaften, beeindruckendsten Städte und skurrilsten Menschentypen der Welt. Perfekt auf die Bilder abgestimmte Musik und einfühlsame Textpassagen runden diese faszinierende visuelle Amerika-Erlebnisreise ab.

TIPP DER WOCHE:
Am Freitag, den 26. Juni gastieren die Publikumslieblinge der Prinzen um 20.00 Uhr wieder in Bad Elster – diesmal mit einem großen Sommer-Open-Air-Konzert und neuen Songs im NaturTheater!
Küssen ist zwar immer noch verboten, dafür werden die beliebten Prinzen aber in Bad Elster sicher auch einen Blick in ihr neues "Familienalbum" zulassen: Soll heißen: Nach sieben Jahren melden sich Die Prinzen mit einem neuen Studioalbum zurück und werden auf ihren anstehenden Konzerten auch einige ihrer 15 brandneuen Songs live vorstellen. Die Prinzen schauen auf über zwanzig bewegte, rastlose und vor allem sehr erfolgreiche Jahre zurück – und sie lassen keinen Zweifel, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Ihr Erfolg besteht für die sieben Musiker in der permanenten konstruktiven Reibung, dem Enthusiasmus und dem gemeinsamen Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music-Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands.

Am Sonnabend, den 27. Juni wird um 19.30 Uhr »Die Fledermaus« von Johann Strauß als Königin der Operette im König Albert Theater aufgeführt. Es spielen und musizieren die Solisten und der Chor der Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie unter der musikalischen Leitung von GMD Florian Merz. Das musikalische Meisterwerk des Walzerkönigs Johann Strauß mit seiner unerschöpflichen Fülle weltbekannter Melodien, entstand und spielt zur Zeit des Wiener Börsenkrachs und hält der gefährlich sorglosen, vergnügungssüchtigen Welt einen heiter-ironischen Spiegel vor. Inhalt: Stellvertretend für die leichtlebigen Damen und Herren seiner Umgebung muss der ohnehin straffällige Spekulant Gabriel von Eisenstein erfahren, dass auch bedenkenloses Amüsement auf Kosten anderer zu durchaus weniger amüsanten Situationen führen kann: Wie er einst Dr. Franke öffentlichem Spott preisgab, so sieht jetzt er sich plötzlich blamiert und nach einer fröhlich durchzechten Ballnacht mit nüchternen Realitäten konfrontiert: Sein neuer Freund ist der Gefängnisdirektor, bei dem er seine Haftstrafe anzutreten hat, ein Nebenbuhler macht ihm seine Gattin streitig und diese entpuppt sich zu allem Überfluss auch noch als die geheimnisvolle ungarische Gräfin, der Eisenstein vergangene Nacht heftig den Hof gemacht hat...

Am Sonntag, den 28. Juni gastiert die Chansonsängerin Barbara Thalheim um 19.00 Uhr mit Band und neuem Programm im König Albert Theater Bad Elster. Seit vierzig Jahren singt die in Leipzig geborene Chansonsängerin Barbara Thalheim die Melodien ihres Lebens. Ihre musikalische und künstlerische Entwicklung kann man an ihren Liedtiteln ablesen und sie ist eng mit der deutschen Geschichte verknüpft: Mit Liedern wie „Wird ein Kind geboren“, „Als ich 14 war“ und „Kein Tag ist sicher vor der Nacht“ wurde sie bekannt. In ihrem neuen Bühnenprogramm „AltTag“ widmet sich die Kunstpreisträgerin ganz den Fragen des Alterns. Bevölkerungsstatistiker prognostizieren, dass heutige Vorschulkinder im Durchschnitt 100 Jahre alt werden. Ist das Geschenk des längeren Lebens bei relativer Gesundheit Hoffnung oder Fluch? Dieser Frage stellt sich Barbara Thalheim als Liedarchäologin auch in Bad Elster, um Alltag hinter den Schlagzeilen und Sinn gewonnener Lebenszeit zu ergründen.

Abgerundet wird das sommerliche Kulturprogramm in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich von 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER:

DI 30.06. | 19.30 Uhr | KunstWandelhalle
»Tino Standhaft meets Neil Young« ROCK IN CONCERT

FR 03.07. | 19.30 Uhr | NaturTheater
UWE STEIMLE: »Heimatstunde«
Kabarett

SA 04.07. | 19.30 Uhr | NaturTheater
»DER FREISCHÜTZ« - Wiederaufnahme
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

SO 05.07. | 15.00 Uhr | NaturTheater
»KÄPT’N BLAUBÄR« Kindermusical nach Walter Moers


Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH 

Lugau – Polizei fahndet nach mutmaßlichem Computerbetrüger


Zwei angebliche Spendensammlerinnen für Behinderte bestürmten am Nachmittag des 4. März 2015 eine 79-jährige Seniorin auf der Unteren Hauptstraße, als diese vom Einkauf kam. Sie hielten ihr eine Liste „unter die Nase“ und wollten eine Spende. Als die Seniorin zwar unterschrieb, aber nichts spenden wollte, wurde sie von den zwei Frauen stürmisch umarmt. Sie wehrte die Umarmungen ab und die Frauen rannten in Richtung Stadtmitte davon. Jetzt bemerkte die 79-Jährige, dass sie Opfer von Diebinnen geworden war. Sie hatten ihr die Geldbörse mit Geldkarten aus der Jackentasche gestohlen. Kurz nachdem sie die Karten gesperrt hatte, erhielt sie einen Anruf von der Sparkasse. Es waren in der kurzen Zeit mehrere hundert Euro abgehoben worden. Leichtsinnigerweise war die PIN mit in der Geldbörse.
Nach Auswertung von Überwachungskamerabildern fahndet die Polizei jetzt mit einem richterlichen Beschluss des zuständigen Amtsgerichts nach einem unbekannten Mann. Er benutzte die gestohlene Geldkarte der Seniorin kurze Zeit nach dem Diebstahl an einem Automaten der Sparkassen-Filiale in Lugau und hob unberechtigt Geld ab.
Der Mann trug eine dunkle "adidas"-Freizeitjacke mit Reißverschluss, 3-Streifen-Applikation an den Ärmeln und Markenlogo auf dem Rücken, hellblaue Jeans sowie weiße Turnschuhe.
Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer kennt den Mann auf den Fotos der Überwachungskameras? Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Polizei in Stollberg unter
Telefon 037296 90-0 entgegen.




Quelle: Porsche Motorsport

Nach Hause telefonieren - Verbraucherzentrale Sachsen informiert über Kosten der Handynutzung im Ausland


Während die Urlaubssaison längst ihren Lauf genommen hat, debattieren EU-Politiker noch über die Zukunft der Roaming-Tarife. Die ursprünglich geplante Abschaffung der Roaming-Gebühren ist vorerst vom Tisch. Es fallen deshalb bis auf Weiteres die seit 1. Juli 2014 geltenden Kosten an: Abgehende Gespräche kosten seither 23 Cent, eine SMS maximal 7 Cent und mobiles Surfen noch 24 Cent pro MB. Der Empfang von Nachrichten auf der Mailbox ist kostenfrei, das Abhören hingegen kostet so viel wie ein empfangenes Gespräch, also 6 Cent.

Auch weiterhin gültig ist ein so genannter Kosten-Airbag für die Datennutzung. Der Preis liegt hierfür bei 59,95 Euro. „Das Positive am Kosten-Airbag ist die Benachrichtigung des Nutzers mit einer Warn-SMS vom Anbieter, wenn 80 Prozent dieses Betrags verbraucht sind. Ist der Betrag vollständig erreicht, muss der Anbieter die Verbindung kappen. Wer sein Handy dann weiter nutzen will, muss sich aktiv beispielsweise mit einer SMS an seinen Anbieter wenden, um die Kostenbremse auszuschalten“, erklärt Dr. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese Kostenbremse gilt – anders als die sonstigen Preishöchstgrenzen der Roaming-Verordnung – weltweit. Ist die Bremse bei einem ausländischen Netzbetreiber technisch ausnahmsweise nicht realisierbar, muss der Verbraucher bei der Einreise in ein solches Land darüber informiert werden. Die meisten Mobilfunkunternehmen haben inzwischen spezielle Angebote für das Telefonieren ins Ausland sowie extra Surf-Pakete, die in der Regel für mehrere Zeiträume im Jahr und teilweise auch für bestimmte Länder angeboten werden.

Da sich Smartphones nahezu permanent ins Netz einwählen, um Daten herunterzuladen, die Aktualisierung von Apps automatisch erfolgt oder die GPS-Daten neu koordiniert werden, entsteht schnell ein ungewollter Volumenverbrauch, der zu unnötigen Kosten führt. „Wer sich vor so etwas schützen will, sollte im Urlaub das mobile Datennetz am Smartphone am besten ganz ausstellen und nur aktivieren, wenn das Internet gezielt genutzt werden soll", empfiehlt Henschler.

Die Roaming-Verordnung gilt außer in den 28 Mitgliedstaaten der EU auch in Norwegen, Island und Liechtenstein, nicht aber beispielsweise in der Türkei. Dabei ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass die Tarifobergrenzen nur für die Handynutzung vom Ausland ins Heimatland oder ein anderes Land gelten. Telefonate aus dem Inland ins Ausland unterfallen ebenso wenig dem Roaming wie reine Inlandstelefonate. Hier können deshalb entsprechend der jeweiligen Tarife der Anbieter höhere Preise anfallen.


Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

BPOLI BGH: Illegale Migration in Pirna unterbunden


Pirna/Dresden (ots) - Am 11. Juni 2015 stellten am Bahnhof in Pirna Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden zunächst drei ausweislose Personen aus Afghanistan und Pakistan fest. Aufgrund erster Ermittlungen am Bahnhof in Pirna bestand der Anfangsverdacht, dass sich weitere Personen bereits nach Dresden mit der Bahn abgesetzt haben. Beamte der Bundespolizeiinspektion Dresden konnten im Anschluss noch sieben weitere Personen mit Einfahrt des Zuges feststellen und in Polizeigewahrsam nehmen.

Nicht nur der Fall von Donnerstag beschäftigte die Einsatzkräfte, sondern noch zwei weitere Aufgriffe von unerlaubten eingereisten Personen entlang der A 17. Insgesamt wurden 19 Personen aus Afghanistan und Pakistan in Polizeigewahrsam genommen, da sie nicht die erforderlichen Voraussetzungen für ihre Einreisen in das Bundesgebiet erfüllten. Unter den festgestellten Personen befanden sich auch Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren, diese wurden an den Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.

Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel hat die drei Fälle ausgewertet und sieht erste Zusammenhänge von organisierten Schleusungshandlungen. Ziel der Ermittlungen wird sein, durch korrespondierende Einsatzmaßnahmen die Schleuser auf frischer Tat zu stellen.

Bei Fahndungsmaßnahmen am Wochenende im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, erzielten die Einsatzkräfte noch weitere Erfolge und nahmen 10 serbische Staatsangehörige und ein Schleuser in Gewahrsam. Die Zurückschiebung der unerlaubt eingereisten Personen nach Tschechien, ist die Konsequenz ihres unerlaubten Handelns. Auch in grenzüberschreitenden Buslinien wurden die Beamten fündig und stellten unerlaubt eingereiste Personen fest. Auch sie hatten keine Erlaubnis nach Deutschland zu reisen.

Quelle: Bundespolizei

Montag, 15. Juni 2015

Hainichen (Bundesautobahn 4) - Verkehrsunfall mit sieben verletzten Personen/ Reisebus durchbrach Mittelleitplanke


(KW) Ein Lkw DAF (Fahrer 26 Jahre alt) befuhr am Samstagnachmittag die Bundesautobahn 4 von Chemnitz in Richtung Dresden. Aus bisher noch nicht geklärten Gründen kam der Lkw 1gegen 4.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hainichen und Berbersdorf nach links ab und kollidierte mit einem Reisebus MAN. Der vollbesetzte Reisebus wurde in der weiteren Folge in die Mittelschutzplanke gedrückt und durchbrach diese. Ein hinter dem Bus fahrender Pkw Suzuki konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Bus. Der Suzuki (Fahrer: 68 Jahre) blieb auf der Mittelschutzplanke stehen. Ein in Richtung Chemnitz fahrender Pkw Mazda (Fahrer: 76) kollidierte mit dem Bus.
Die Autobahn musste in beide Richtungen voll gesperrt werden. In Richtung Dresden konnte der rechte Fahrstreifen gegen 15.30 Uhr wieder freigegeben werden. Kurz nach 18 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden, nachdem eine Spezialfirma die ausgelaufenen Betriebsstoffe gebunden und beseitig hatte.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wurden bei dem Unfall sieben Personen leicht verletzt, darunter fünf der insgesamt 53 Insassen des Reisebusses. Die Businsassen, Touristen aus der Ukraine, wurden durch die Rettungskräfte in die Rettungswache nach Hainichen gebracht und dort versorgt und betreut. Sie konnten in der Nacht mit einem Ersatzbus ihre Reise nach Hause fortsetzen.
Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 70.000 Euro.
Neben Kräften des Autobahnpolizeireviers Chemnitz waren Beamte der Polizeireviere Döbeln und Mittweida sowie weitere Kräfte der Chemnitzer Verkehrspolizei im Einsatz.


Quelle: PD Chemnitz

Bundespolizei: Informationen 15.06.2015


BPOLI KLT: Bundespolizei stellt illegale Migranten im Regionalexpress

   Reichenbach/Sachsen (ots) - Am Nachmittag des 11. Juni 2015 stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in einem Regionalexpress von Hof nach Dresden insgesamt acht Menschen fest, die illegal nach Deutschland gelangt sind.
    Die zwei syrischen Männer im Alter von 25 und 28 Jahren, eine afghanische Familie (Vater 30 Jahre, Mutter 21 Jahre sowie zwei Kinder im Alter von 2 Jahren und acht Monaten) und zwei allein reisende minderjährige Jungen (15 bzw. 16 Jahre) waren allesamt nicht im Besitz von Ausweispapieren. Das Jugendamt des Vogtlandkreises nahm die beiden jugendlichen Afghanen in seine Obhut.
    Alle Anderen stellten ein Schutzersuchen. Sie wurden an die Zentrale Aufnahmeeinrichtung in Chemnitz weitergeleitet.
    Nach eigenen Angaben sind alle von Ungarn nach Deutschland mit einem Transporter nach Deutschland eingeschleust und dann  an einem Bahnhof abgesetzt worden.

BPOLI L: Die Bundespolizeiinspektion Leipzig informiert anlässlich des Demonstrationsgeschehens LEGIDA

   Leipzig (ots) - Am Montag, den 15. Juni 2015 werden im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen LEGIDA wieder mehrere versammlungsrechtliche Veranstaltungen im Stadtgebiet Leipzig stattfinden. Dadurch kann es zu einer starken Frequentierung des Hauptbahnhofes Leipzig kommen. 
   Der Einsatz der Bundespolizei ist darauf ausgerichtet, die friedliche An- und Abreise der Versammlungsteilnehmer zu überwachen und Gefahren für Reisende und Bahnanlagen abzuwehren. Die Bundespolizei weist ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten der Gleisanlagen an den nicht dafür vorgesehenen Stellen lebensgefährlich und verboten ist. Eine Zuwiderhandlung wird strafrechtlich verfolgt. 
   Für Reiseauskünfte der Bahn wählen Sie bitte die Service - Hotline der Bahn 0180 / 6996633 (kostenpflichtig) oder nutzen die
Internetseite: www.bahn.de/aktuell.

BPOLI BGH: Ermittlungen gegen Schleuserorganisation aufgenommen

   Breitenau (ots) - In den Morgenstunden des 10. Juni 2015 stellten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel, auf der Bundesautobahn 17 in Breitenau, einen Seat mit britischem Kennzeichen fest. Der Fahrer, ein Ungar (40 Jahre), und weitere vier Insassen mussten zur Überprüfung ihre Dokumente den Einsatzkräften aushändigen. Jedoch nur der Ungar konnte sein Reisedokument vorweisen. Die vier Insassen, syrische Staatsangehörige im Alter von
25 bis 36 Jahren, konnten keine Dokumente aushändigen. Der Fahrer wurde festgenommen und die Insassen wurden zur weiteren strafprozessualen Bearbeitung in Gewahrsam genommen.
    Im Rahmen der Ermittlungen brachten die vier Syrer ein Schutzbegehren vor und sie wurden an die Zentrale Ausländerbehörde in Chemnitz weitergeleitet.
    Gegen den Fahrer wird derzeit, wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Aufgrund der umfangreichen Erkenntnisse und derzeitigen Ermittlungsergebnisse ordnete das Gericht die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.

BPOLI EBB: Verbotene Waffe sichergestellt

   Seifhennersdorf: (ots) - Am 14.06.2015 gegen 16:50 Uhr wurde durch eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach in der Ortslage Seifhennersdorf ein 36-jähriger polnischer Staatsangehöriger angehalten und kontrolliert. Bei der Durchsuchung des mitgeführten Kraftfahrzeuges, wurden mehrere Gegenstände, die dem Waffengesetz unterliegen festgestellt. Im Seitenfach der Fahrertür befand sich griffbereit eine "eingefahrene" Stahlrute, in der Mittelkonsole lag ein beidseitig geschliffener Dolch und im Handschuhfach befand sich ein Reizgassprühgerät ohne erforderliche PTB- bzw. BKA-Kennzeichnung.
Die Waffen wurden sichergestellt, gegen die Person wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz Strafanzeige gestellt.
Der Beschuldigte erklärte sich mit der ersatzlosen Einziehung der sichergestellten Waffen einverstanden und verzichtete auf eine Rückgabe. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde die Weiterreise gestattet.

BPOLI EBB: Haftbefehl vollstreckt

   Zittau: (ots) - Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach konnten am 12.06.2015 um 09:30 Uhr einen 30-jährigen polnischen Staatsbürger in Zittau, der per Haftbefehl wegen Diebstahl durch die Staatsanwaltschaft Görlitz gesucht wurde, feststellen. Der Haftbefehl war ausgelegt auf 5 Tage Haft, oder Zahlung von 40,- Euro plus 60,- Euro Kosten. Der Mann beglich die geforderte Summe von 100,- Euro und konnte daraufhin seine Reise fortsetzen.

Quelle: Bundespolizei