Montag, 22. Juni 2015

Elterlein – Biker an Einmündung verunglückt


Elterlein – Biker an Einmündung verunglückt


(Kg) Am Montag befuhr gegen 9.40 Uhr der 61-jährige Fahrer eines Motorrades MZ die Staatsstraße 258 aus Richtung Annaberg-Buchholz in Richtung Zwönitz. An der Einmündung S 258/Zwönitzer Straße wollte er nach links in die Zwönitzer Straße abbiegen und stand im Linksabbiegefahrstreifen. Plötzlich wechselte der Motorradfahrer nach rechts in die Geradeausspur. Der nachfolgende Fahrer (26) eines Mercedes-Transporters konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Biker, der dadurch stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 1 000 Euro.

Quelle: PD Chemnitz

Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall am Sonntagmittag


Großhennersdorf, B 178, Abzweig Lindenallee
21.06.2015, 11:15 Uhr

Am Sonntagmittag ereignete sich auf der B 178 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein silberner Opel Corsa befuhr die Straße aus Richtung Herrnhut in Richtung Zittau. In Höhe des Abzweigs Lindenallee bei Großhennersdorf geriet das Fahrzeug in einer Rechtskurve aus bislang unbekannter Ursache in die Gegenspur. Dort kollidierte es mit einem entgegenkommenden roten Wartburg. Bei dem Zusammenstoß wurden die beiden 78 und 82 Jahre alten Insassinnen des Opels schwer verletzt. Im Wartburg wurden ein 10 jähriger Junge, eine 45 jährige Frau und ein 74-jähriger Mann ebenfalls schwer verletzt. Für zwei weitere Insassen des Wartburgs, einen 41- und einen 53- Jährigen, kam leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarben auf Grund ihrer Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die beiden Pkw erlitten Totalschaden und wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen und vier Hubschraubern im Einsatz. Auch die Feuerwehren Zittau, Großhennersdorf und Herrnhut waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 36 Kameraden vor Ort.


Im Zuge der Unfallaufnahme war die B 178 für fünf Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz sicherte Spuren. Ein Sachverständiger kam zum Einsatz.

Quelle: PD Görlitz

Bunte Republik Neustadt 2015 rund 100 Personen geraten in Streit , Mann mit Armbrust festgenommen

Zeit: 19.06.2015 bis 21.06.2015 Ort: Dresden-Äußere Neustadt Die Bunte Republik Neustadt 2015 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Heute Nachmittag zog die Dresdner Polizei ein erstes positives Fazit. Im Ganzen schauen die Beamten bislang auf ein sehr friedliches Stadtteilfest zurück. Lediglich vereinzelte veranstaltungstypische Straftaten waren festzustellen. 

So musste die Polizei bis dato 25 Straftaten aufnehmen. Dabei handelte es sich unter anderem um sieben Körperverletzungen, vier Sachbeschädigungen, zwei Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Hinzu kamen neun Diebstähle von Handys und Taschen auf dem Festgelände. Sechs Personen kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam. Besonderheiten Am Freitagabend wollte ein Mann (33) auf das Festgelände. Bei einer Kontrolle des 33-Jährigen stellte sich heraus, dass er in seinem Rucksack eine Armbrust samt Munition versteckt hatte. Beides wurde von der Polizei sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. 

Am Samstagabend kam es im Alaunpark zu unschönen Szenen. Dort waren zwei Gruppen junger Männer (insgesamt rund 100 Personen) in Streit geraten. Bei der folgenden Auseinandersetzung wurde ein 14-Jähriger verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Die Einsatzkräfte der Polizei trennten die beiden Lager und konnten eine Eskalation der Lage verhindern. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall. 

Während des gesamten Wochenendes unterstützten Einsatzkräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei die Dresdner Polizei. In den Nächten waren bis zu 450 Beamte im Einsatz. (ml)

Quelle: PD Dresden

Bundespolizei: Informationen 22.06.2015


BPOLI EBB: Vermeintliches Diebespärchen hatte auch Drogen mit dabei

   Zittau (ots) - Am 18.06.2015 gegen 17.20 Uhr kontrollierte eine Einsatzeinheit der Bundespolizeiinspektion Ebersbach auf dem Bahnhof in Zittau einen 29-jährigen Mann und eine 28-jährige Frau aus Tschechien. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Personen ergab, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls der Staatsanwaltschaft Dresden bestand. Der Haftbefehl war ausgelegt auf
40 Tage Haft, oder Zahlung von 200,- Euro plus 63,50 Euro Kosten. Bei der Durchsuchung des Mannes konnten mehrere elektronische Spielwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Geldbörsen festgestellt werden. Die Frau wurde ebenfalls durchsucht, bei ihr wurde in der Unterwäsche ein Cliptütchen mit vermutlich ca. 4 Gramm Crystal aufgefunden. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Sachen stellten die Beamten eine neuwertige Lederjacke, diverse Schmuckartikel und Elektronikwaren ohne Eigentumsnachweis fest. Alle Artikel befanden sich in einem neuwertigen Zustand. Teilweise befand sich noch der Herkunftsnachweis an den Artikeln. Die Drogen und die festgestellten Artikel wurden sichergestellt. Es bestand der dringende Straftatverdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Diebstahls. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Zittau verbracht, dieses übernimmt zuständigkeitshalber die weiteren polizeilichen Ermittlungen. Der Mann konnte die geforderte Summe von
263,50 Euro nicht aufbringen und wurde im Anschluss in die JVA Görlitz eingeliefert.


BPOLI LUD: Türkischer Lkw-Fahrer überzieht Aufenthaltsdauer

   Görlitz (ots) - Ein türkischer Lkw-Fahrer, dessen Visum seit 21 Tagen überzogen war, ist gestern Abend auf dem Autobahnrastplatz "Am Wacheberg" aufgegriffen worden. Gegen den 56-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz erstattet. Anschließend ist dem Mann die Abschiebung angedroht worden. Er wird nun die Bundesrepublik Deutschland mit dem Flugzeug verlassen und den Sattelzug vorher einem anderen Mitarbeiter seiner Spedition übergeben.

BPOLI LUD: Die Visa waren erschlichen

   Görlitz (ots) - Vier ukrainischen Staatsangehörigen konnte die Bundespolizei nachweisen, dass deren Visa erschlichen waren.
    So wollte ein 29-Jähriger gestern Vormittag mit einem litauischen Visum nach Nürnberg reisen, um sich dort die Mehrwertsteuer nach abgeschlossenem Kauf eines Autos erstatten zu lassen. Der Mann verlässt nun mit einem Flugzeug die Bundesrepublik, nachdem ihm die Abschiebung angedroht wurde.
    Eine 58-Jährige, die gestern Mittag kontrolliert wurde, hatte sich mit einem polnischen Visum auf den Weg nach Coesfeld gemacht. Dort wollte sie offenbar als Pflegekraft (schwarz) arbeiten. Die Frau wurde nach Polen zurückgeschoben.
    Ein Paar - sie 29, er 36 - wollte eine gemeinsame Bekannte in Halle besuchen, leider ebenfalls mit einem falschen polnischen Visum.
Um Deutschland verlassen zu können, wurde für die Frau und den Mann bei den polnischen Behörden ein Antrag auf Durchreise in die Ukraine gestellt.
    Die Personen sind im Übrigen alle in der Nähe der Autobahn bei Kodersdorf aufgegriffen und wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt worden.

BPOLI LUD: Nach Verkehrsunfallflucht gestellt

   Görlitz (ots) - Gestern Nachmittag stellten Bundespolizisten auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße Süd" einen polnischen Lkw-Fahrer, nach dem dieser sich offensichtlich unerlaubt mit seinem Volvo-Lastzug vom Unfallort entfernt hatte. Der Feststellung ging ein Hinweis der Polizei voraus, wonach der 37-Jährige offenbar in einen Verkehrsunfall auf der BAB 4 kurz vor Bautzen verwickelt war. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Autobahnpolizeirevier Bautzen.
    Bereits am Montagmorgen ereignete sich ein ähnlicher Fall, als ein polnischer Renault Twingo-Fahrer auf der Autobahn bei Ohorn einen Verkehrsunfall verursachte und weiter fuhr. Weil es ebenfalls einen Fahndungshinweis der sächsischen Kollegen gab, konnte der 32-Jährige durch die Bundespolizei  bei Ludwigsdorf gestoppt und später an das Autobahnrevier in Bautzen übergeben werden.

BPOLI LUD: Marihuana sichergestellt

   Görlitz (ots) - Kurz nach Mitternacht zog ein Mann in Görlitz auf der Krölstraße die Blicke einer Streife der Bundespolizei auf sich.
Besonders markant war schließlich das Outfit des nächtlichen Spaziergängers - er trug eine ukrainische Militäruniform und Springerstiefel... Nach abgeschlossener Identitätsüberprüfung entdeckten die Beamten bei dem 56-Jährigen ein Plastikröhrchen, in dem sich neben Tabletten auch eine unbekannte, grüne Substanz befand.
Auf Nachfrage erklärte der "Uniformierte", es handele sich dabei um Gras aus der Ukraine. Das Marihuana (ca. 1,5 Gramm) wurde sichergestellt, der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

BPOLI LUD: Mit verbotenen Feuerwerkskörpern ertappt

   Görlitz (ots) - Ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt worden. Als eine Streife der gemeinsamen Streifengruppe aus Bundespolizei und Zoll den VW Crafter des Mannes überprüfte, fand sie verbotene Feuerwerkskörper (Raketen, Feuerwerksbatterien). Die Kontrolle fand gestern Nachmittag auf der S 127 bei Steinbach statt.

BPOLI LUD: Geldstrafe konnte nicht beglichen werden

   Görlitz (ots) - Ein 36-Jähriger, der gestern Mittag in der Nähe der Görlitzer Altstadtbrücke festgenommen wurde, hat inzwischen ein Zimmer "hinter Schloss und Riegel" bezogen. Der polnische Mann war letztlich nicht in der Lage, eine offene Geldstrafe i. H. v. 2.283,02 Euro zu begleichen. Diese war vom Amtsgericht Geislingen an der Steige wegen gefährlicher Körperverletzung angeordnet worden. Den Vollstreckungshaftbefehl hatte die Staatsanwaltschaft Ulm ausgestellt.

Quelle: Bundespolizei


BKA: Staatsanwaltschaft Mosbach und Bundeskriminalamt fassen Computerbetrüger


   Wiesbaden (ots) - Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Mosbach wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges und anderer Straftaten durchsuchten Kräfte des Bundeskriminalamtes, unterstützt von Beamten des Kriminalkommissariats  Mosbach, am 16.06.2015 die Wohnung des 22-jährigen Beschuldigten in Mosbach. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt. Im Anschluss an diese Maßnahme wurde der Beschuldigte, gegen den bereits wegen anderer Delikte eine Freiheitsstrafe ausgesprochen worden war, in Gewahrsam genommen und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

   Hintergrund: Aufgrund der bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass durch den Beschuldigten verschiedene Schadsoftwarevarianten eingesetzt und auch über das sogenannte USENET verteilt wurden. Der Beschuldigte soll zudem in der "Underground Economy" strafbare Dienstleistungen und Waren gegen Bezahlung angeboten haben. Dabei soll es sich insbesondere um den Verkauf ausgespähter Account-Zugangsdaten (beispielsweise bei sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen oder E-Mail-Adressen) und einen "Verteilungs-Service" für Schadsoftware gehandelt haben. Außerdem steht der nun Festgenommene im Verdacht, auch ein eigenes Botnetz betrieben zu haben.

   Weitere Auskünfte können aufgrund noch laufender Ermittlungen nicht erteilt werden.


Quelle: BKA

Sonntag, 21. Juni 2015

Polizei fahndet nach unbekanntem Täter


Ort: Markkleeberg, Seenallee/Ampelkreuzung Abfahrt B 2
Zeit: 09.06.2015, gegen 22:55 Uhr

Die Fahrerin (30) eines Opel Corsa musste verkehrsbedingt an der roten Ampel von der Abfahrt der B 2/Seenallee (Richtung Chemnitz) halten, als plötzlich neben ihr die Beifahrertür aufgerissen wurde. Ein unbekannter Mann greift nach ihrer pinken Handtasche, die sie auf dem Beifahrersitz hatte liegen lassen, blickt sie – kurz nur – wortlos an und rennt im Schutz der Dunkelheit in Richtung Pleißekanal davon. Die Tür lässt er dabei offen stehen. Mit der Handtasche verliert die 30-Jähirge zusätzlich wichtige Dokumente, eine Brille, Bargeld, zwei Handys, EC- und Visa-Karten.
Mit Hilfe der 30-Jährigen konnte nun ein Phantombild erstellt werden, mit dem die Polizei nach dem unbekannten Täter fahndet. Dieser wurde durch die Zeugin außerdem wie folgt beschrieben:
 170 cm - 180 cm groß,
 männlich,
 schwarzes Kapuzen-Hoodie,
 die Kapuze trug er auf dem Kopf,
 schmale schlanke Gestalt.
Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die den unbekannten Täter auf dem Bild erkennen. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Samstag, 20. Juni 2015

„Explosion am Baumarkt“



Reichenbach/O.L. , Paulsdorfer Straße 

19.06.2015, 17:40 Uhr



Die Erstmitteilung von der Integrierten Regionalleitstelle Ostsachsen ließ das Führungs- und Lagezentrum aufhorchen. „Es sei zu einer Explosion an einem Baustoffhandel gekommen. Näheres wäre noch nicht bekannt.“ Umgehend wurde das örtlich zuständige Polizeirevier Görlitz eingesetzt. 

Schließlich konnten die vor Ort eingesetzten Streifenwagen vermelden, dass ein Abfallcontainer auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma in Flammen stand. Zum Sammeln von ölhaltigen Gebinden war dieser aufgestellt worden. Für die Polizei blieb es bei Absperrmaßnahmen, Personalienfeststellungen und ersten Ermittlungen zur Ursache. Die eigentliche Gefahrenabwehr war nämlich schon voll im Gange. Ein dortiger Angestellter handelte zuvor besonnen, indem er den gesamten `Brandherd` an den Haken seines Baggers nahm. So zog er den Container mitten auf einen Sammelplatz. Die Gefahr für anliegende Gebäude war somit gebannt. 

26 Kameraden der umliegenden Wehren konnten die Flammen nun routiniert bekämpfen und letztendlich ersticken. 

Am Ende entstand für die Umweltdienste-Firma ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Eine strafbare Handlung war aus Sicht der Beamten nicht zu erkennen. Die Brandursache wurde als Arbeitsunfall einklassifiziert. 




Quelle: PD Görlitz



Tödlicher Verkehrsunfall




Zeit: 19.05.2015, 07.20 Uhr
Ort: Riesa, OT Leutewitz

Freitag Morgen ist ein Mann (20) bei einem Verkehrsunfall auf der Leutewitzer Straße ums Leben gekommen. 

An der Haltestelle „Gohlis“ trat der 20-Jährige hinter einem Bus auf die Fahrbahn und wollte diese überqueren. Dabei wurde er von einem Mercedes Vito erfasst, dessen Fahrer (39) in Richtung Stadtzentrum fuhr. Durch den Aufprall erlitt der Fußgänger schwerste Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ml)




Quelle: PD Dresden

Freitag, 19. Juni 2015

Bundespolizei: Informationen 19.06.2015


BPOLI LUD: Armenier und Russe reisten unerlaubt ins Bundesgebiet ein

   Görlitz (ots) - Sowohl ein Russe (47) als auch ein Armenier (45) reisten unerlaubt ins Bundesgebiet ein. In beiden Fällen besaßen die Männer zwar gültige Aufenthaltstitel, allerdings waren ihre Reisepässe abgelaufen und somit ungültig. Während der 47-Jährige gestern Abend auf dem Autobahnrastplatz "Wiesaer Holz" aufgegriffen wurde, ist der 45-Jährige heute Morgen - wieder am gleichen Ort - festgestellt worden. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz haben die Aufgegriffenen die Dienststelle inzwischen wieder verlassen und sind nach Polen ausgereist.

BPOLI LUD: Haft angetreten

   Görlitz (ots) - Ein polnischer Staatsangehöriger trat gestern Vormittag mehr oder weniger unfreiwillig eine vom Amtsgericht Gotha angeordnete Haft an. Gegen den 68-Jährigen, der auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" festgenommen worden war, lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Erfurt wegen des Erschleichens von Leistungen vor. Hätte der Senior die Geldstrafe i.
H. v. 320,00 Euro bezahlt, wäre ihm  der Freiheitsentzug erspart geblieben.


BPOLI LUD: Mit Drogen ertappt

   Görlitz (ots) - Gestern Abend ertappten Bundespolizisten im Görlitzer Bahnhof einen Mann mit Drogen. Bei der Kontrolle des 21-Jährigen wurden schließlich 4,2 Gramm Marihuana gefunden und anschließend sichergestellt. Der in Dresden wohnende Industriemechaniker ist schließlich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt worden.

Quelle: Bundespolizei

Alte Gießerei brannte


Ort: Leipzig, Carl-Weichelt-Straße
Zeit: 18.06.2015, 01:52 Uhr

Helle Rauchschwaden, die vom Dachstuhl der alten Gießerei aufstiegen, und ein unklarer Feuerschein weckten die Neugier eines 53-Jährigen. Er sah genauer nach und bemerkte, dass das Gebäude, das von einer Entsorgungsfirma genutzt wird, in Flammen stand. Unverzüglich informierte er die Rettungsleitstelle. Als Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, brannte der Dachstuhl der 30 x 50 Meter großen Halle in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen später auch auf den Bauschutt, Kunststoff- und Holzteile und Recyclingabfälle sowie Plastikabfälle, die in der Halle lagerten, über. Rauchwolken stiegen auf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Westwache, Südwestwache und die Freiwillige Feuerwehr Schönau sowie der B-Dienst begannen sofort mit den Löscharbeiten und führten aufgrund von aufsteigenden Rauchwolken immer wieder Messungen durch. Diese belegten, dass die sich entwickelnden Dämpfe Ammoniak und CO 2 enthielten und damit giftig sind, woraufhin sofort die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen von Polizeifahrzeugen gewarnt und zum Schließen der Fenster und Türen aufgefordert wurden.
Aufgrund der derzeit noch andauernden Löscharbeiten muss die Gerhard-Ellrodt-Straße zwischen Weidenweg und Bismarckstraße gesperrt bleiben. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen werden Brandursachenermittler die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. (MB)

Quelle: PD Leipzig

Verstorbener im Pool aufgefunden



Schwepnitz, Drosselweg
17.06.2015, 17:00 Uhr

Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr wurden nach Schwepnitz auf den Drosselweg gerufen. Hier befand sich eine leblose männliche Person in einem Pool. Für den 45-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er war verstorben. Die genauen Gründe, welche zum Tode des Mannes führten sind gegenwärtig Bestandteil der Ermittlungen, welche die Kriminalpolizei führt. Möglicherweise könnte ein gesundheitliches Problem eingetreten sein. (mg)

Quelle: PD Görlitz



BKA: Zollkriminalamt und Bundeskriminalamt teilen mit: Weltweite Aktion gegen den Handel mit illegalen Arzneimitteln im Internet - Operationswoche PANGEA VIII


Wiesbaden (ots) - Der Einkauf über das Internet ist beliebter als je zuvor - das gilt auch für Arzneimittel. Illegale Online-Apotheken machen sich dies zunehmend zunutze. Medikamente mit falschem Wirkstoffgehalt oder ohne Wirkstoff, wie auch Präparate mit giftigen Bestandteilen, sind im illegalen Arzneimittelhandel keine Seltenheit mehr.

   "Haben Sie heute Lust Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen?"

   So direkt fragt keine der zahlreichen illegalen Online-Apotheken bei ihren Angeboten für Schlankheits-, Potenz- und Rauchentwöhnungsmittel, Antidepressiva, Verhütungsmittel, Schmerztabletten und viele andere Arzneimittel. Vielmehr verleiten Versprechungen wie "Abnehmen ohne Nebenwirkungen", eine rezeptfreie Lieferung und Diskretion den Verbraucher zum Kauf. Zudem locken professionelle Betrüger mit günstigen Preisen Online-Kunden in die
Falle: Seriös erscheinende Web-Seiten präsentieren Produkte, die trotz Bezahlung nie geliefert werden.

   Die Täter setzen aber auch auf Werbung, die per Mail verteilt wird. Neben den angebotenen Arzneimitteln enthalten solche Spam-Mails unerwünschte Nebenwirkungen: Schadsoftware, die die Computer der Opfer ausspäht.

   BKA-Präsident Holger Münch warnt: "Auch wenn der Kauf von Medikamenten im Internet komfortabel ist - prüfen Sie Angebot und Anbieter sorgfältig. Den Tätern ist Ihre Gesundheit völlig gleichgültig. Denn bei dem Geschäft mit gefälschten Arzneimitteln geht es nur darum, möglichst großen Profit zu machen. Nur durch den Kauf bei zugelassenen Online-Apotheken können Sie das Risiko einer Gesundheitsgefahr minimieren."

   Gegen den Handel mit illegalen und gesundheitlich bedenklichen Arzneimitteln im Internet sind im Rahmen der Operation PANGEA VIII vom 09. bis zum 16. Juni 2015 über 100 Staaten unter der Koordination von INTERPOL vorgegangen. Die Maßnahme erfolgte in Kooperation mit der Weltzollorganisation (WZO), Europol, der Pharmaindustrie, internationalen Zahlungs- und Zustelldienstleistungsunternehmen und weiteren internationalen Organisationen. Ziel der seit mittlerweile acht Jahren stattfindenden Aktionswoche war es, das Angebot illegaler Produkte einzuschränken und die Bevölkerung für die Gesundheitsgefahren zu sensibilisieren, die mit dem Arzneimittelkauf im Internet verbundenen sind. Koordiniert wurde die Teilnahme der deutschen Strafverfolgungsbehörden durch das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA).

   Die Polizeibehörden in Deutschland führen seit Abschluss der Operation PANGEA VII im Mai 2014 in 83 Fällen Ermittlungen gegen die meist international organisierten Betreiber von insgesamt 104 Internetseiten, die in Deutschland nicht zugelassene sowie gesundheitlich bedenkliche Arzneimittel vertreiben.

   Informationen zum sicheren Arzneimittelkauf im Internet bietet ein Informationsflyer des BKA, der über folgenden Link zu erreichen ist:


   Weitere Informationen zum sicheren Arzneimittelkauf im Internet finden sich unter anderem auch auf den Internetseiten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), dem Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG).


Quelle: BKA

Ja zum Erfenschlager Bad. Ja zu Chemnitz. Ja zur Lebensqualität in unserer Stadt

Nach der Stadtratsentscheidung vom 10.06.2015 wird weiter mit Hochdruck an der Rettung des
Sommerbades gearbeitet. Die fast einstimmige Entscheidung der Stadträte (54 von 56 Stimmen), den
„Beschluss zur Schließung des Sommerbades Erfenschlag“ von der Tagesordnung zu nehmen, ist ein
deutliches Signal, weiter für den Erhalt des „Erfis“ zu kämpfen.
Der Erhalt des Erfenschlager Bades steht stellvertretend für die Wohn- und Lebensqualität der Stadt und
ihrer Einwohner. Schließlich soll „Erfi“ nicht das gleiche Schicksal ereilen wie beispielsweise das
Jagdschänkenbad, Grünaer Bad, Zeisigwald Bald oder Stelzendorfer Bad. Heute geht es um die Freizeitund
Erholungsmöglichkeiten im Süden der Stadt. Morgen betrifft es vielleicht schon die Einwohner im
Westen, Norden oder Osten von Chemnitz.
Durch die angestrebte Rettung, verbunden mit den notwendigen Investitionen und Baumaßnahmen, soll der
Badbetrieb möglichst 2016 wieder aufgenommen werden. Um sich einen Eindruck über den aktuellen Stand
des Bürgerprojektes „Rettung des Erfenschlager Bades“ zu machen, sind alle Stadträte und die
Stadtverwaltung, Unternehmer, Förderer, Sponsoren, Freunde, Helfer und Unterstützer recht herzlich zur
Bürgerversammlung am
Freitag, 03.07.2015, 18:00 Uhr in die
Turnhalle des SSV Textima
Sportlerweg 15, Chemnitz-Erfenschlag
eingeladen.
Zusagen mehrerer Stadtratsmitglieder und Bürger sind bereits eingegangen.
Tagesordnungspunkte:
1. Einführung: Informationen zur Entstehungsgeschichte des Bades
2. Status Quo: Sachstandsbericht zu den Aktivitäten des Bürgervereines
3. Blick nach vorn: Optionen zum Erhalt des Bades
4. Diskussionsrunde
Eine hohe Bürgerbeteiligung ist ein deutliches Zeichen für ein Ja zum Sommerbad Erfenschlag, ein Ja zu
Chemnitz und ein Ja zu mehr Lebensqualität in unserer Stadt.
Link zur Facebook-Seite „Ja zum Sommerbad Erfenschlag“
https://www.facebook.com/pages/JA-zum-Sommerbad-Erfenschlag/439005496203441
Link zur Facebookveranstaltung
https://www.facebook.com/events/1867120970178929/
Youtube-Link „Rettung des Sommerbades Erfenschlag“
https://www.youtube.com/watch?v=y2dQAhacycQ
Mathias Vogel (vo)
Informationen und Wissenswertes zur Rettung des Erfenschlager Bades
Die Absicht zur Schließung des Freibades Erfenschlag als kommunales Freibad ist nicht neu. Diese besteht
bereits seit 1997. Dank des bürgerschaftlichen Engagements konnte der Bäderstandort trotz immer
komplizierter werdender Rahmenbedingungen erhalten werden.
Dieser Erhaltungswille liegt mittlerweile nicht nur den Erfenschlager Bürgerinnen und Bürgern am Herzen.
Hier hat sich in den letzten Monaten eine enorme Dynamik entwickelt. Immer mehr Einwohner unserer Stadt
setzen sich für den Erhalt des Bades ein und wollen aktiv und/oder finanziell mitzuwirken.
Im Vorfeld der Bürgerversammlung gehen wir nachfolgend auf zwei Sachverhalte ein, die seitens der
städtischen Verwaltung aufgeführt werden, um eine Badschließung durchzusetzen. Dies sind zum einen das
Sportentwicklungskonzept der Stadt und zum anderen die Investitionssumme von 1,6 Mio. Euro.
Zum Sportentwicklungskonzept: Das Jagdschänkenbad, Grünaer Bad, Zeisigwald Bad, Stelzendorfer Bad,
Eisenbahner Bad und Altchemnitzer Bad stehen für einen unbeschreiblichen Niedergang der Chemnitzer
Bäderlandschaft in den vergangenen Jahrzehnten.
Das Erfenschlager, Wittgensdorfer als auch das Bernsdorfer Bad wären heute schon Geschichte und drei
weitere Objekte in der Schließungsliste, gäbe es nicht den aufopferungsvollen Einsatz unzähliger
ehrenamtlicher Bürger für den Erhalt dieser Sport-, Erholungs- und Bademöglichkeiten in Chemnitz.
Ohne die Bäder in Wittgensdorf und Einsiedel, die der Stadt nur aufgrund der Eingemeindungen zugefallen
sind gäbe es ohne das Bernsdorfer und Erfenschlager Bad nach dem Willen der Stadtverwaltung von 1995
neben dem Gablenzer Freibad nur noch den Stausee in Oberrabenstein für rund 240.000 Einwohner.
Ob man hier noch von einem Sportentwicklungskonzept sprechen kann, ist fraglich. Die vergangenen und
aktuellen Schließungspläne lassen eher einen Kahlschlag an Erholungs- und Bademöglichkeiten gegen die
Bürgerinnen und Bürger von Chemnitz vermuten.
Zudem muss man die Frage stellen dürfen, warum sich Bürger, in ihrer oftmals knappen Freizeit früher und
heute für den Erhalt von Freibädern engagieren? Die Antwort darauf kann eigentlich nur lauten, dass die
Bademöglichkeiten ein wichtiges Stück an Lebensqualität für die Einwohner einer Stadt darstellen.
So ist auch das „Erfi“ keine alleinige Erfenschlager Angelegenheit. Es ist das Freibad, das gerade von den
Jugendlichen aus dem gesamten Heckertgebiet noch am ehesten mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Daher
hat die Entscheidung Pro/Contra Freibad Erfenschlag eine hohe soziale Komponente erreicht, die nicht
missachtet werden darf.
Mit dem Fahrrad schnell in ein Freibad zu fahren, ist nur möglich, wenn dies nicht in einer Tour-de-France-
Etappe mündet. Zudem ist nicht jede Familie in der (finanziellen) Lage, sich ins Auto zu setzen, um nach
einer kleinen Weltreise die umliegenden Freibäder oder Seenlandschaften zu besuchen, wenn die wenigen
verbliebenen Freibäder hoffnungslos überfüllt sind.
Zur Investitionssumme: Für den Erhalt des Erfenschlager Bades steht ein Finanzierungsvolumen von 1,6
Mio. Euro im Raum. Dieser Betrag kommt einer Luxussanierung gleich. Dabei würde den Badbesuchern der
Ist-Zustand reichen, wie er vor der Schließung bestand.
Dem spricht nicht entgegen, dass neue Rahmenbedingungen geschaffen und Sanierungsmaßnahmen
durchgeführt werden müssen, um zum Beispiel Umweltauflagen zu erfüllen. Um die Forderungen der
Stadtverwaltung zu erfüllen, bedarf es keiner Investition von 1,6 Mio. Euro. Nach einer ingenieurtechnisch
untersetzten Untersuchung seitens des Bürgervereins werden ca. 800.000 Euro benötigt.
Zudem ließe sich ein Teil der 800.000 Euro durch Eigenleistungen und Sponsoren senken. Dieser Beitrag
kann außerdem auf mehrere Jahre verteilt werden. Demnach wird also nur knapp die Hälfte der
veranschlagten 1,6 Mio. Euro benötigt.
Diese Gesamtbetrachtung muss unter dem Aspekt erfolgen, dass die zu tätigenden Ausgaben, so sie denn
nicht durch Fördermittel oder private Investitionen gedeckt werden können, über mehrere Jahre verteilt im
städtischen Haushalt darstellbar wären, ohne dabei auf geplante Investitionen in anderen Bereichen
verzichten zu müssen.
Fahrlässig wäre es, den finanziellen Einsatz ohne die Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und die damit
verbundene Lebensqualität der Einwohner zu betrachten.
Sicherlich hängt die Lebensqualität der Einwohner nicht allein an einem Bad, da auch Kultur- und
Sporteinrichtungen, Grünanlagen und diverse Freizeitmöglichkeiten eine Stadt erst lebens- und liebenswert
machen. Kosteneinsparungen durch Schließungen oder Beschneidungen wie beim „Grünanlagenkonzept“,
könnten Chemnitz aber teurer zu stehen kommen, als der finanzielle Einsatz in eben diese Projekte.
Gerade in der heutigen Zeit, in der die Belegschaft der Unternehmen überaltert ist, wird es in den nächsten
Jahren im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte umso wichtiger sein, als Stadt ein ansprechendes
Lebensumfeld vorzuhalten. Falls aufgrund mangelnder Freizeitmöglichkeiten noch mehr Jugendliche unsere
alternde Stadt verlassen, beziehungsweise hochqualifizierte Arbeitskräfte die Stadt der Moderne NICHT als
Lebens- und/oder Berufsstandort wahrnehmen, zieht Chemnitz nicht mehr an. Die Stadtverwaltung und
deren politische Verantwortungsträger sollten daher beachten, dass die nächste Badschließung unsere
Stadt nicht attraktiver werden lässt.
Eine Entwidmung des Erfenschlager Bades muss verhindert werden, um analog zur
Interessensgemeinschaft der Freunde des Freibades Bernsdorf, die Gelegenheit zu bekommen, den Erhalt
des „Erfi“ zu ermöglichen.
Wolfgang Köhler
Vorstand
Bürgerverein für Chemnitz-Erfenschlag e.V.

Vierzehnjährige vermisst - Polizei bittet um Mithilfe -


Ergänzung 20.06.2015

Weißwasser, Dr.-Altmann-Straße
16.06.2015, 17:45 Uhr

Die am Donnerstag als vermisst gemeldete vierzehnjährige Cecilia-Isabel Prochasek ist wieder aufgetaucht. Auf Grund der zahlreichen Berichterstattungen in den Medien meldete sich das Mädchen am Abend selbstständig im Polizeirevier Weißwasser. Die Ausreiserin gab an, sich seit ihrem Verschwinden in Hoyerswerda und Weißwasser herumgetrieben zu haben. Genauer wollte sie sich zunächst nicht äußern. Sie wurde an ihre Betreuerin übergeben.


Die Polizei dankt den Medien und der Öffentlichkeit für ihr aktives Mitwirken, das schließlich zum Erfolg führte. (ts)

Weißwasser, Brunnenstraße
16.06.2015, 14:50 Uhr

Seit Dienstag dem 16. Juni 2015 wird die vierzehnjährige Cecilia-Isabel Prochasek vermisst. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit bei der Suche um Mithilfe. Das in einem Kinderheim untergebrachte Mädchen entzog sich dem Betreuer, der sie nach Schulschluss in Weißwasser abholen wollte. Sie wurde zuletzt gegen 14:50 Uhr gesehen, als sie mit einem Bus in Richtung Hoyerswerda fuhr.

Die Vermisste ist 165 Zentimeter groß und etwa 50 Kilogramm schwer. Sie hat eine schlanke Gestalt, braune Augen und braune wellige Haare. Zum Zeitpunkt des Verschwindens war sie mit einem hellen T-Shirt, einer dunklen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet.


Hinweise zum Verbleib des Mädchens nehmen das Polizeirevier in Weißwasser (Telefon 03576 262-0) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ts)

Quelle: PD Görlitz

Donnerstag, 18. Juni 2015

Vorsicht Kaffeefahrt: „Einladung zur großen Aroma-Kaffee Show“ Verkaufsveranstaltung getarnt als feierliche Gewinnübergabe

Derzeit erhalten einige Verbraucher im Raum Dresden eine Einladung zur „Aroma Kaffee Show“. So auch Karin W. aus Dresden. Ein „Schweizer Kaffeeunternehmen“ lädt zum 50-jährigen Jubiläum zur „einzigartigen ‚Aroma Kaffee’-Jubiläumsfeier“ ein. Als Dankeschön, so steht es geschrieben, bekommt Karin W. garantiert den Kaffeeautomaten „Designline 707“ zum Testen geschenkt, der ihr am 01.07.2015 überreicht werden soll. Doch nicht nur das wird versprochen, ein leckeres Gratis-Menü, eine große Tombola, ein Extra-Geschenk für die Begleitung und eine extra Paar-/Ehepaar-Kundenprämie, das Geschirrset „Ceasarion“ wird angekündigt. Wo diese Veranstaltung stattfindet, geht aus der Einladung allerdings nicht hervor.

Michael Hummel, Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Sachsen, warnt: „Wenn jemand so viel zu verschenken hat, sollte man skeptisch sein. Dahinter steckt nach unseren Erfahrungen sicherlich kein gemütlicher Ausflug, sondern eine Verkaufsveranstaltung, bei der die Teilnehmer zum Kauf von überteuerten Waren gedrängt werden sollen“.

Verdächtig auch: Betrachtet man sich das Schreiben genauer, fällt auf, dass weder die Absenderfirma noch die erwähnten Sponsoren der Veranstaltung genannt werden. Der Anmelde-Coupon geht an ein Postfach in 49674 Garrel. In dieser Region sitzen Kaffeefahrt-Firmen, die als unseriös bekannt sind. „Spätestens dann sollten Verbraucher, die eine solche Einladung erhalten haben, misstrauisch werden und sich genau überlegen, ob sie an einer solchen Veranstaltung teilnehmen wollen“, so Hummel.

Grundsätzlich sind Verkaufsveranstaltungen auf so genannten Kaffeefahrten nicht verboten. Doch wer das Kind nicht beim Namen nennt und dieses als Geschenkeparty anpreist, hat etwas zu verbergen. „Bevor unnötig Zeit, Nerven und Geld investiert werden, sollten derartige Einladungen entsorgt werden“, rät Hummel.

Übrigens: Verträge, die auf Freizeitveranstaltungen geschlossen werden, können in der Regel widerrufen werden. Der Widerruf muss innerhalb von 14 Tagen erklärt werden. Beim Kauf von Waren beginnt die Widerrufsfrist ab Erhalt der Waren und wenn der Unternehmer bestimmte Informationspflichten erfüllt hat. Wird die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß oder gar nicht erteilt, erlischt das Widerrufsrecht trotzdem spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Erhalt der Ware.


Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.