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Dienstag, 20. August 2013

Gefährliche Spielchen am Haltepunkt Kubschütz






Gefährliche Spielchen am Haltepunkt Kubschütz

Kubschütz (ots) - Für einen Einsatz von Einsatzkräften der Bundespolizei am Sonntag Nachmittag sorgte ein 15-jähriger Jugendlicher. Gemeinsam mit 2 Freunden hielt er sich am Haltepunkt in Kubschütz auf. Er lief über die Gleise und wieder zurück zum Bahnsteig. Darüber informierte der Lokführer
einer Regionalbahn die Bundespolizei, welcher dies beobachtete. Die Bahn stand zum Glück. Um weitere Gefahrensituationen für die Jugendlichen als auch für den Bahnverkehr zu verhindern, verlegten Einsatzkräfte sofort zum
Ereignisort. Auch ein Polizeihubschrauber wurde in die Suche nach den Jugendlichen eingebunden. Dieser spürte sie auch aus der Luft auf und führte die Streifen am Boden zu dem Grundstück, auf welches sich die 3 jungen Leute zurückgezogen hatten. Dort wurden die Jugendlichen über das Verhalten auf Bahnanlagen und die Tatsache, dass diese keinen Spielplatz
darstellen, eingehend belehrt. Im Ernstfall riskiert man bei solchen Spielchen sein Leben oder gefährdet andere Nutzer der Bahn. Neben der Gefährdung für sich selbst können Strafanzeigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr als auch hohe Rechnungen aufgrund des Polizeieinsatzes auf die Verursacher zukommen.

Deswegen: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz!


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach



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Freitag, 9. August 2013

CJD Jugend-und Freizeittreff - Politische Bildung, Kultur und Geschichte in Berlin






Politische Bildung, Kultur und Geschichte in Berlin  

Vom 30.07. bis 31.07.13 führte der CJD Jugend-und Freizeittreff "Waldhaus" Penig auf Einladung des MdB Marco Wanderwitz eine Bildungsfahrt nach Berlin durch. Neben einem Empfang im Deutschen Bundestag konnten elf Jugendliche das Kanzleramt besichtigen und viele ergreifende Einblicke in Politik, Kultur und Geschichte erhalten.  

"Da sitzt für gewöhnlich unsere Kanzlerin Angela Merkel" tönte es durch den großen Plenarsaal und die 22 Augen der Jugendlichen wanderten zeitgleich weit aufgerissen nach unten auf den blauen Stuhl mit der hohen Lehne. Die jungen Leute aus unterschiedlichen Orten, Schulen und Projekten füllten eine ganze Reihe des Saals, wo für gewöhnlich die Parteien tagen und die Betreuer dieser Bildungsfahrt (Herr Daniel Seibt- Jugenddorfleiter des CJD Chemnitz, Stoyan Dimitrov - Fachstabsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Susi Welker, Erzieherin im CJD) konnten aus der hinteren Reihe eine dreiviertel Stunde vollste Konzentration und Interesse beobachten. 

Marco Wanderwitz (Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis II) hatte die Jugendgruppe mit freundlicher Unterstützung der Stadt Penig, insbesondere des Bürgermeisters Herrn Eulenberger eingeladen, seine Gäste zu sein und zu erleben, wie Politik hinter den Kulissen aussieht. Neben der Frage, was Herr Wanderwitz für ein Auto fährt, interessierten sich die jungen Leute im Alter von 14 bis 16 Jahren, wie er es schafft, den ganzen großen Wahlkreis abzufahren und immer da zu sein, wo er gebraucht wird. Der Hohensteiner Bundestagsabgeordnete gewährte eine Stunde lang Einblicke in sein Privatleben und in seine Funktion im Bundestag. Nach dem umfassenden Gespräch und der beeindruckenden Information, dass er Frau Merkel in wichtigen Angelegenheiten auch gern mal eine SMS schreibt, hatten wir die Möglichkeit, der Regierung aufs Dach zu steigen und konnten von der riesigen Glaskuppel aus über große Teile Berlins schauen.

Wer glaubt, dass so eine Bildungsreise langweilig sei, der irrt. Doch auch wer glaubt, dass es keine Spannungsmomente gibt, wird sogleich eines Besseren belehrt. Der 15jährige Jim sollte seinen Ausweis zücken, denn die Kontrollen im Reichstag und Kanzleramt sind sehr genau und ähneln denen, die man von Flughäfen kennt. Leider fand sich im Geldbeutel nichts als etwas Kleingeld und sein Fischereiausweis. Mit der Gewissheit, dass er im Reichstag hiermit keine großen Fische fangen wird, war er schon auf die Perspektive von außen gefasst. Doch entgegen aller Vermutungen, wurde ihm Einlass gewährt und die Gruppe konnte geschlossen auf die Spuren der Regierung gehen und es hieß "Ahoi Reichstag und Seemanns Heil Kanzleramt". Dies war nur einer von vielen Momenten, die er und seine 13 Begleiter wohl so schnell nicht vergessen werden.

Ein Regenguss, der einer Dusche glich, sorgte für rasende Momente, die daraufhin folgende Aufwärmung im Hostel, die Zimmerverteilung und die Spannung der Jugendlichen "Wie weit werden die Zimmer der Betreuer denn von unseren entfernt sein?" sorgten für ein wohlig warmes Bauchgefühl. Neben vielen Bildungs-und Kulturzielen, wie eben den Regierungsgebäuden, dem Holocuastmahnmal und einem Besuch auf der Museumsinsel, die wir erfolgreich ansteuerten und den Wissensdurst stillen konnten, erfreuten wir uns gleichermaßen an der echten Berliner Currywurst und den tanzenden und singenden Menschenpulks in Mitten dieser großen Stadt.

Die meisten jungen Mitreisenden waren zum ersten Mal in unserer Hauptstadt und werden von Frau Merkels Stuhl mit der hohen Lehne, der Currywurst und der Ausfahrt mit zwei "echten Chefs" noch lange erzählen. Denn, wie ich als Erzieherin sage, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass man mit seinen Vorgesetzten und Jugendlichen, die sich teilweise noch nicht einmal kannten, eine solch harmonische, lustige und vor allem auch bildende Reise erlebt!

Die zufrieden schlafenden Köpfe auf der Heimreise waren meine Befürworter!



Quelle: Waldhaus CJD Chemnitz





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Freitag, 12. April 2013

Stadtgebiet Leipzig Jugendliche beraubt






Stadtgebiet Leipzig

Jugendliche beraubt

Ort: Leipzig-Grünau, Krakauer Straße/Ratzelstraße
Zeit: 11.04.2013, zwischen 13:00 und 13:15 Uhr

Zwei Schulkameraden (13, 14) verließen die 84. Mittelschule und gingen zur Straßenbahnhaltestelle, um in Richtung Lausen nach Hause zu fahren. Schon auf dem Weg dorthin wurden sie von fünf anderen Jugendlichen (1 x w, 4 x m.) attackiert. Alle stiegen in eine Bahn der Linie 1. Als die beiden ausstiegen, verließ auch das Quintett die Straßenbahn. Gleich darauf kamen das Mädchen und zwei der Jungen auf sie zu, bedrohten sie mit den Worten: „Handy her und Wertsachen, sonst Messer im Hals“. Da die Opfer bereits kurz zuvor bei einem der Fünf eine Schere in der Hand bemerkten, übergaben sie aus Angst insgesamt drei Handys, zwei davon ohne SIM-Karte, sowie eine Bauchtasche und ein Portmonee im Gesamtwert von etwa 150 Euro. Anschließend verschwanden die Jugendlichen, von denen zwei bei der Tat nicht beteiligt waren und von denen drei den Geschädigten namentlich bekannt sind. Die Opfer vertrauten sich dann zu Hausen ihren Eltern an; ein Vater rief die Polizei. 
Beamte des Reviers Südwest ermitteln jetzt wegen Raubes.


Quelle: PD Leipzig


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