Donnerstag, 7. Mai 2015

Arbeitsstart für Asylsuchende in Dresden gelungen



Für insgesamt 14 Asylsuchende ist der Arbeitsstart in Dresden-Altstadt und -Neustadt gelungen. Vier Flüchtlinge unterstützen seit Ende April das Ortsamt im Bemühen um mehr Ordnung und Sauberkeit. Sie werden zusätzlich tätig und kümmern sich zum Beispiel mit um die Reinhaltung des Alaunplatzes oder um die Bearbeitung von Dreck-Weg-Meldungen in beiden Stadtteilen. 
Weitere zehn Arbeitsgelegenheiten sind seit dieser Woche in Kooperation mit dem Umweltzentrum Dresden e. V. am Äußeren Matthäusfriedhof entstanden. Ziel ist es, den ehemaligen Friedhof unter Beachtung von Natur- und Umweltschutz zu entwickeln und als Ort der Erholung und Begegnung zu gestalten. Träger der sogenannten Arbeitsgelegenheiten ist das Sächsische Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW e.V.). Der Verein übernimmt zunächst bis Ende 2016 sowohl die praktische Anleitung als auch die soziale Begleitung der Asylsuchenden. Sie sind pro Woche maximal 25 Stunden im Einsatz und erhalten für die geleistete Arbeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1,05 Euro pro Stunde. 
Arbeitsgelegenheiten wie diese zu schaffen, geht auf Initiative des „Altstädter Dialogs“ zurück, einem Bündnis aus Verwaltung, Vereinen, Institutionen und Zivilgesellschaft. „Wir verstehen dies als Möglichkeit einer sinnvollen Beschäftigung und verbinden sie mit der wichtigen sozialen Betreuung und zweimal wöchentlich stattfindenden Deutschkursen. So schaffen wir ein Angebot, das sicher zur Integration der Geflüchteten beitragen wird.“, fasst Ortsamtsleiter André Barth das Anliegen zusammen. Als Erfahrung äußert er weiter: „Wir haben die Arbeitsgelegenheiten in den Übergangswohnheimen als freiwilliges Angebot beworben. Die Resonanz war überwältigend. Nach nur zwei Tagen hatten wir wesentlich mehr Anmeldungen als Plätze.“ Auch aus diesem Grund arbeitet das Ortsamt Altstadt weiter mit dem SUFW e. V. zusammen, um weitere Arbeitsgelegenheiten für Asylsuchende zu schaffen.

Quelle: Stadt Dresden



Quelle: Stadt Dresden

Zwickau: Am 16. Mai - drei Feuerwehrfeste in einem




Das Feuerwehramt informiert:

Am 16. Mai – drei Feuerwehrfeste in einem

Stadtfeuerwehrtag, Tag der offenen Tür und 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Auerbach



Am Samstag, dem 16. Mai 2015 findet der diesjährige Stadtfeuerwehrtag statt. Ausrichter ist in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Zwickau-Auerbach, die mit einem Tag der offenen Tür zugleich ihr 90-jähriges Jubiläum feiert. Ab 10 Uhr gibt es in und um das Domizil im Otto-Lilienthal-Weg 61 ein buntes Programm für Jung und Alt.



Geboten werden an diesem Tag eine Technikschau sowie verschiedene Vorführungen. Besucher erhalten außerdem die Möglichkeit, einen Blick in das Gerätehaus zu werfen. Die jüngsten Besucher können sich auf ein Kinderprogramm freuen, zu dem Bierkistenstapeln und Zielspritzen ebenso gehören wie die Angebote des Spielmobils „Ferdi“. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Im Sportforum „Sojus“ stellen zwischen 9 und ca. 12 Uhr die Jugendfeuerwehren bei einer Gruppenstafette ihr Können und ihre Fitness unter Beweis. Die Siegerehrung findet gegen 13 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr Auerbach statt. Der Tag klingt abends bei Live Musik aus. Der Eintritt ist während des gesamten Tages frei!



Die Wehr der damals selbständigen Gemeinde Auerbach wurde am 10. Mai 1925 von neun Bürgern gegründet. Sie nutzte ein 1904 erbautes Gebäude, das ursprünglich als Karzer bzw. Garage für den Leichenwagen der Gemeinde genutzt wurde. In den Jahren 2001-2004 entstand an der Sternenstraße in Zwickau-Eckersbach ein modernes Gerätehaus, das später wegen erheblicher Mängel für Schlagzeilen sorgte. Im Auftrag des Liegenschafts- und Hochbauamtes wurden diese inzwischen beseitigt.



Die Freiwillige Feuerwehr Auerbach hat aktuell 40 aktive Mitglieder, davon 36 Männer und 4 Frauen. 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren sind in der Jugendfeuerwehr. Die Altersabteilung hat 8 Mitglieder. Unterstützt wird die Freiwillige Feuerwehr durch den Feuerwehrverein Auerbach/Eckersbach 1999 e.V..



Im Jahr 2014 hatte die Wehr insgesamt 58 Einsätze. Ihr zur Verfügung stehen ein Einsatzleitwagen, ein Löschgruppenfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und ein Kommandowagen sowie ein Pulveranhänger. Aktuell unterstützen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr die Aktion „Ich will leben! – Vivienne hat Blutkrebs und braucht Deine Hilfe“. Zur Typisierung am 9. Mai in der Sporthalle am Scheffelberg bietet die Feuerwehr als Rahmenprogram nicht nur eine Technikschau und ein Zielspritzen für Kinder an. Sie sorgt mit der Feldküche auch für die Verpflegung. Die Einnahmen werden an “Vivienne will leben!” gespendet.





Quelle: Stadt Zwickau

PKW überschlagen auf der Mitteltrasse nahe Kirchberg


Am heutigen Nachmittag gab es auf der Mitteltrasse einen schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Audi war in Richtung Kirchberg unterwegs, als er kurz vor dem Ortseingang Kirchberg die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Audi blieb auf dem Dach liegen. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Die Feuerwehr kam zur technischen Hilfeleistung vor Ort. Ebenso war der Notarzt des Christoph 46 an der Unfallstelle. Die Mitteltrasse war zeitweise voll gesperrt Der Verkehrsunfalldienst der PD Zwickau ermittelt zur Unfallursache.

Info der PD Zwickau dazu:

Fahrer bei Unfall schwer verletzt


Kirchberg – (ahu) Donnerstag, gegen 14:15 Uhr, ereignete sich ein Unfall, bei dem ein 63-jähriger Audi-Fahrer verletzt wurde. Er befuhr die S 282 (Mitteltrasse) in Richtung Kirchberg. Kurz vor dem Ortseingang verlor er aus gesundheitlichen Gründen die Kontrolle. Dadurch streifte der Pkw die Leitplanke und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer wurde schwer verletzt aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug geborgen. Der Gesamtschaden beträgt 6.000 Euro.

Weitere Infos folgen







Quelle: Hit-TV.eu

Bad Elster feiert blühendes Frühlingsfest!


Buntes Treiben am 16. & 17. Mai im Sächsischen Staatsbad

Bad Elster/TI. Am dritten Mai-Wochenende findet in Bad Elster wieder passend zur Rhododendronblüte das beliebte »Frühlingsfest« im Stadtzentrum statt. Dabei haben alle Geschäfte geöffnet und es gibt ein buntes, frühlingshaftes Marktreiben mit kulinarischen Frühlingsangeboten der Region. Die Marienquelle lädt dazu ganztägig zur Verkostung der Heilquellen ein, das Wohlfühlzentrum im Albert Bad hält das ganze Wochenende über stimmige Frühlingsarrangements bereit und für Kinder gibt es neben einem Karussell die beliebte Mal- und Bastelstraße. „Unser Frühlingsfest soll in diesem Jahr das verlängerte Wochenende nach Himmelfahrt in Bad Elster zusätzlich beleben“ erklärt Detlef Schipke, als Vorsitzender des Gewerbevereins Bad Elster und ergänzt: „Damit möchten wir nicht nur den Frühling, sondern hoffentlich auch wieder viele Gäste aus nah und fern im Zuge eines Aufenthalts in unserem blühenden Heilbad begrüßen!“

Ergänzt wird das Frühlingsfest Bad Elsters mit umrahmenden Veranstaltungen: So begrüßt am Samstag um 10.00 Uhr das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Winkels aus Hessen die Frühlingsfestbesucher auf dem Badeplatz. In Kooperation mit der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau wird in der Reihe »Gäste spielen für Gäste« dann um 15.00 Uhr das sinfonische Jugendblasorchester und die Big Band des Kepler-Gymnasiums aus Freudenstadt in Baden-Württemberg mit einem großen Promenadenkonzert auf den Frühling einstimmen. Zusätzlich wird am Samstag um 13.30 Uhr von der Touristinformation eine geführte Frühlingswanderung zu den natürlichen Heilschätzen von Bad Elster – den Heilquellen und dem Moor – angeboten.

Der Frühlingsfestsonntag beginnt um 10.00 Uhr mit einer Matinee der »Wiener Klassik« im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes mit dem Konzertmeisterquartett der Chursächsischen Philharmonie in der KunstWandelhalle. Auf dem Festgelände des Badeplatzes gibt es dann den ganzen Tag bunte Kinderanimation sowie ein reichhaltiges Frühlingsmarktangebot. Zum Abschluss des bunten Frühlingswochenendes wird dann das Blasorchester aus der benachbarten Musikstadt Markneukirchen um 15.00 Uhr die Gäste Bad Elsters mit einem stimmungsvollen Platzkonzert unterhalten. Ein Wochenende so bunt wie der Frühling! Alle Infos zum Aufenthalt gibt es in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.badelster.de.

Das Gesamtprogramm online:


Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Polizei fahndet nach drei unbekannten Tätern




Polizei fahndet nach drei unbekannten Tätern
Ort: Delitzsch, Poetenweg (Eisenbahnunterführung) – oberer Bahnhof
Zeit: 19.03.2015, 15:45 Uhr und 22.03.2015, 15:30 Uhr
Am Donnerstag, den 19. März 2015, befuhr ein 13-jähriger Junge aus Delitzsch mit dem Fahrrad den Poetenweg und musste dabei die Eisenbahnunterführung passieren. Dort versperrten ihm jedoch drei männliche Jugendliche den Weg und forderten Bargeld. Doch dem nicht genug; um ihrem Willen Nachdruck zu verleihen, nahmen sie glühende Zigaretten und drückten sie auf dem Unterarm und dem Handknöchel des Jungen aus. Verängstigt fuhr der Junge daraufhin nach Hause und holte einen niedrigen Bargeldbetrag, um ihn den Jugendlichen auszuhändigen.
Bei der zweiten Tat, am 22. März, wollte der Geschädigte erneut die Eisenbahnunterführung passieren, als die Jugendlichen wieder dort lauerten. Dieses Mal erhielt er Boxschläge in den Bauch und wurde mit Kniestößen traktiert. Die ihm unbekannten Jugendlichen verlangten wiederholt nach Bargeld. Auch dieses Mal fuhr der Junge aus Angst nach Hause, holte einen niedrigen Bargeldbetrag und übergab ihn den Tätern.
Die Polizei sucht nun mithilfe von Personenbeschreibungen und dreier Phantombilder nach den unbekannten Tätern:
1. Täter:
- 16 - 17 Jahre - sehr dünne Figur - ca. 180 cm groß - Glatze, kurze Haarstoppeln auf dem Kopf (dunkel) - am rechten Nasenflügel einen Leberfleck - Dreitagebart - am Ringfinger einen silbernen Ring - Kleidung sah aus wie Arbeitskleidung (dunkel)
2. Täter:
- 16 Jahre - breites Kreuz, nicht dick, eher durchtrainiert - türkisches Erscheinungsbild - ca. 175 cm groß (kleiner als Täter Nr. 1) - Irokesenschnitt, der Haarkamm war wellig und nach links geneigt - schwarze Haare, an den Seiten kurz rasiert - an der rechten Augenbraue ein Piercing (ringförmig) - schwarzes flammenartiges Tattoo auf dem linken Unterarm - Bekleidung: Jogginghose, Jacke mit weißen Klecksen (vom Bau oder Maler)
3. Täter:
- ca. 17 Jahre - 182 cm (größer als Täter Nr. 1) - untersetzte Figur, breiter als die anderen beiden - sehr breite Mundwinkel - schwarze Haare , die über ein Auge gingen („Justin-Bieber-Schnitt“) - graue Adidasschuhe mit blauen Streifen
Wer erkennt die drei Personen auf den Phantombildern und kann sie identifizieren?
Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 - 325 oder bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (KG)

Quelle: PD Leipzig



Polizei bittet um Hinweise zu einem Trickdieb

Haselbachtal, OT Gersdorf, Bahnhofstraße
12.12.2014, ca. 11:30 Uhr

Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung, um mehrere Fälle von Trickdiebstählen aufklären zu können. Ein bislang unbekannter, glatzköpfiger Mann hat im Raum Hoyerswerda, Bernsdorf und Kamenz im vergangenen Jahr mehrfach arglosen Passanten Bargeld aus ihren Geldbörsen gestohlen. Er gab dabei vor, ein Geldstück gewechselt haben zu wollen und nutzte den Moment, in welchem die Passanten in ihre Portemonnaies schauten, um Geldscheine daraus zu entwenden. So auch am Mittag des 12. Dezember 2014.

An dem Freitag sprach der unbekannte Mann südländischen Aussehens an der Tankstelle in Gersdorf einen 74-jährigen Senioren an. Der Unbekannte fragte, ob der ältere Herr ihm Geld wechseln könne und hielt ihm eine Münze hin. Als der Geschädigte sein Portemonnaie öffnete, um nachzuschauen, wollte der Täter direkt in das Kleingeldfach greifen. Der Senior konnte diesen Angriff abwehren, hörte jedoch in diesem Moment, wie Kleingeld zu Boden fiel. Als er sich bückte, um dieses aufzuheben, rief ihm jemand zu, dass er bestohlen werde. Daraufhin richtete er sich wieder auf und sah, wie der Unbekannte über den Grünstreifen davon zu einem blauen VW Passat rannte. Der Mann stieg in den womöglich wartenden Pkw ein, der danach unverzüglich davon fuhr.

Erst dann bemerkte der Geschädigte, dass ihm aus seinem Portemonnaie ein dreistelliger Bargeldbetrag entwendet wurde.

Ähnliche Fälle wurden der Polizei im vergangenen Jahr auch aus den Bereichen Dresden, Bautzen, Kamenz, Hoyerswerda, Pirna und Meißen gemeldet. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und sucht Zeugen, die den Mann anhand von Lichtbildern oder einer Personenbeschreibung wiedererkennen.

Bei dem in Gersdorf agierenden Dieb handelt es sich um eine männliche Person im Alter von ca. 40 Jahren. Er ist etwa 170 cm groß, von kräftiger Statur und hat fast Glatze. Der Täter hat einen dunklen, südländischen Teint und spricht gebrochen Deutsch mit vermutlich slawischem Akzent. Womöglich war er dabei seinen Taten mit verschiedenen Autos mit tschechischen Kennzeichen unterwegs und wurde bei durch einen Mittäter unterstützt, der im parkenden Pkw als Fahrer wartete.


Die Polizei fragt:
§  Wer kann Angaben zur dargestellten oder beschriebenen Person machen?
§  Wer kennt den Täter oder weiß, wo er sich aufhält?
§  Wer kann Angaben zum Fluchtfahrzeug und insbesondere zu dessen Kennzeichen machen?
§  Wer kann Angaben zu etwaigen Mittätern machen?

Besonders wichtig sind für die Polizei auch Hinweise, wenn die beschriebene Person ganz aktuell zu einer weiteren Tat ansetzt und Ihnen Bargeld stehlen möchte. Informieren Sie in einem solchen Fall unverzüglich die Polizei. Prägen Sie sich den Täter gut ein und versuchen Sie auch, sich das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges zu merken oder zu notieren. Mit diesen möglichst zeitnahen Informationen helfen Sie der Polizei dem Täter das Handwerk zu legen.


Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz auch telefonisch unter der Rufnummer 03581 468-100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ash)


Quelle: PD Görlitz

14. Zwickauer Stadtfest vom 13. bis 16. August 2015:

Mut zu ungewöhnlichen Klangfarben und mächtig viel SommerParty


Die 14. große Zwickauer Stadtfest-Sommerparty steigt in diesem Jahr vom 13. bis 16. August. Die Verträge sind unterschrieben, das Line up steht in weiten Teilen. Zur Runde der Hauptsponsoren am 6. Mai im Alten Gasometer lüftete sich das Geheimnis um die Künstler, die 2015 von den Plakaten schauen. 

Schon die Newcomer Night am Donnerstag bietet neben den Siegercombos des Alter Gasometer Bandwettbewerbs 2015 etwas Außergewöhnliches: Das Klassik-Metal-Mittelalter-Orchester HAGGARD. Beschreiben kann man das, was das Publikum erwartet, eigentlich nicht. Bei HAGGARD hilft nur eines: Erleben! Das wohl kreativste und populärste deutsche Klassik-Metal-Orchester hat selten Auftritte und so kann sich Zwickau am 13. August auf ein sehr exklusives Musikerlebnis zur Einstimmung auf das 14. Zwickauer Stadtfest freuen. 

Zum Wochenend-Auftakt bringt am Freitagabend die aus Wien stammende Band Russkaja mächtig viel Energie und Stimmung auf den Hauptmarkt. An gleicher Stelle wird einen Abend später Michael Patrick „Paddy“ Kelly stehen – live mit Band und im Gepäck die brandneuen Songs seines Soloalbums „Human“. Der erfahrene Singer, Songwriter und Live-Performer betrachtet die Bühne als sein „Wohnzimmer“ und so gesehen kann es auf dem Hauptmarkt echt gemütlich werden, wenn er das Publikum mit persönlichen Songs und unverkennbarer Stimme in den Bann zieht. 

Das Kontrastprogramm zu Russkaja vor dem Rathaus bietet sich am Freitagabend auf dem Domhof. Elaiza kommt! Das ist die sympathische Frauenband, die quasi über Nacht bekannt wurde: mit einem Sensationssieg beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2014. Die extravagante Marla Blumenblatt zaubert spaßiges Petticoat-Feeling auf den Kornmarkt. Dieser Platz wird an den kommenden Tagen von der Schlagerfraktion dominiert, denn Achim Petry und Mara Kayser haben sich für Samstagabend bzw. Sonntagnachmittag zur Zwickauer Sommerfete angekündigt. 

Ein Singer-Songwriter-Newcomer will seine melodischen Songs zum Zwickauer Stadtfest ebenfalls durch die laue Sommernacht schicken: Chartstürmer Joris hat mit seinem Debütalbum „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ mit viel Gefühl in seiner Stimme die Charts erobert, für ausverkaufte Clubkonzerte gesorgt und entert am Stadtfest-Samstag die Bühne vor dem schönen Rathaus der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt. Auch der Stadtfest-Abschluss gibt Anlass zur Vorfreude: Die Landstreicher bespielen den Kornmarkt, die legendären The Butlers geben sich als älteste Band Deutschlands auf dem Domhof die Ehre. Die feurige Leipziger Rock-’n’-Roll-Band The Firebirds lassen auf dem Hauptmarkt nochmal final die Post abgehen.

Verlässliches Hauptsponsoren-Quintett

Erneutes Bekenntnis zur Zwickau-Supersause

Was die Stadtfestmacher versprechen können: 2015 werden von den drei City-Bühnen, die all die Jahre jeweils recht festgelegte Hörgewohnheiten in den Kategorien Rock/Pop, Folk/Country/Rockgeschichte sowie Schlager/Rock'n'Roll bedienten, teils ungewohnte und ja, auch solche Töne schallen, die gegen die Hörgewohnheiten gehen. Möglicherweise kann das hier und da zu leichter Verwirrung beim Publikum führen. Aber, so meint das experimentierfreudige Org.-Team, das diesmal etwas Mut zum Risiko zeigt, so wird es eben auch nicht langweilig. Der Soundmix stimmt auf alle Fälle und natürlich wird für Liebhaber vieler musikalischer Richtungen etwas dabei sein. Für die Finanzierung der knallbunten Stadtfete im Hochsommer steht auch in diesem Jahr wieder das nun schon über Jahre verlässliche Hauptsponsoren-Quintett: die Mauritius Privatbrauerei GmbH, Radio Zwickau, die Sparkasse Zwickau, die Volkswagen Sachsen GmbH und die Zwickauer Energieversorgung GmbH. Sie haben die Sponsorenverträge unterschrieben und sorgen – neben der Stadt Zwickau und weiteren Sponsoren – für eine solide Finanzbasis. Auf das gute Gelingen stießen sie in diesem Jahr mit schönen neuen Jahres-Bierkrügen der Mauritius Brauerei an. Die waren gefüllt mit Mauritius Pilsner, das jetzt ein Ur-Zwickauer geworden ist. Die größte Zwickauer Open-Air-Fete kann also traditionell wieder am dritten August-Wochenende zum 14. Mal starten. Das Motto bleibt unverändert: „Stars hautnah – Party pur – DU mittendrin“.

www.stadtfest-zwickau.de



Das Programm


Freitag, 14. August 2015


Hauptmarkt

20.15 Uhr P!nk Trouble – die Pink Tribute Show
22.30 Uhr Russkaja

Domhof

18.00 Uhr The Beefees aus Leipzig

21.45 Uhr Feuershow mit Ignis Draconis

22.30 Uhr Elaiza

Kornmarkt

18.30 Uhr Happy Feeling

21.30 Uhr Abba World Revival





Samstag, 15. August 2015



Hauptmarkt

22.00 Uhr Joris 

23.00 Uhr Michael Patrick Kelly
Domhof

16.00Uhr The Porridges

18.30 Uhr Blues´n Grass – Die Kneipensymphoniker

21.00 Uhr BIG*DIG

Kornmarkt

19.00 Uhr Marla Blumenblatt

20.30 Uhr Ignis Draconis (Feuershow)

22.00 Uhr Achim Petry & Band 





Sonntag, 16. August 2015



Hauptmarkt

20.30 Uhr Firebirds
Domhof 

16.00 Uhr YoungPeople Bigband Crimmitschau (noch nicht bestätigt)

20.00 Uhr The Butlers – Eine Band wie aus den 60ern

Kornmarkt

17.00 Uhr Mara Kayser

20.00 Uhr Die Landstreicher



Hinweis: 

Bildmaterial auf individuelle Anfrage im Pressebüro!







Der FREITAG 



Party pur als gäb‘s kein Morgen –

z.B. Russkaja, Abba Wold Revival und Elaiza



Ganz besonders spannend wird mit Blick auf das Wort „Experimentierfreudigkeit“ gleich der Freitagabend auf dem Hauptmarkt. P!ink Trouble – die Pink Tribute Show ist ja schon mal ein Start nach Maß in ein Wochenende voller Überraschungen. Doch für ganz neue Klangfarben sorgt danach die österreichische Band Russkaja. Ihre schräge Fassung von „Wake me up“ – das Original ist von Avicii – wird bestimmt nicht fehlen und sorgte anderenorts schon für ganz schön ausgeflipptes Partyvolk. 

Der Sound der 2005 gegründeten Russisch, Englisch und Deutsch singenden Formation ist inspiriert von traditioneller russischer Musik. Diese mischt sich mit Ska, Rock und Polkabeats. Der ehemalige Stahlhammer-Sänger Georgij Alexandrowitsch Makazaria holte sich seinerzeit Musiker ins Boot, von denen einige bereits zuvor in bekannten österreichischen Formationen am Start waren. Mit der Unterschrift beim Independent-Label Chat Chapeau, das vorwiegend Weltmusik-Interpreten unter Vertrag nimmt, ging es 2006 los mit einer EP unter dem Titel „Dawai“. In der österreichischen Late-Night-Show „Willkommen Österreich“ fungierte Russkaja als Hausband – das machte sie recht bekannt. Ihr 2008 erschienenes Debütalbum „Kasatchok Superstar“ erreichte auf Anhieb eine Chartposition in den Ö3 Austria Top 40. Reggae-Fans ist Russkaja durch die Mitwirkung an dem Titel „Von Osten bis Westen“ auf dem Mono & Nikitaman-Album „Außer Kontrolle“ von 2008 bekannt. Die im Independent-Bereich bekannte Gruppe machte sich als Live-Band unter anderem im Wiener Ost Klub einen Namen, doch sie verzeichnet auch Anfragen aus der Schweiz, der Türkei, Polen, Ungarn und Deutschland. Seit 2011 spielte die Band auf dem vorrangig für Metalfans unverzichtbaren Wacken Open Air. Auch in der Late-Night-Show Circus HalliGalli wurde Russkaja schon gesichtet. Gut möglich, dass diese Truppe das Zwickauer Publikum polarisiert und manch einer wird gegebenenfalls ob der ungewohnten Töne verwundert seine Ohren spitzen.



Drei smarte Herren, ein Kontrabass und viel Rock’n‘Roll… Noch bevor um 19 Uhr auf der Hauptmarktbühne durch Stadtoberhaupt und Hauptsponsoren der offizielle Startschuss zum Partywochenende mit Freibier und Blasmusik und allem Drumherum fällt, grooved sich der Domhof ab 18 Uhr ins Partyfieber. The Beefees aus Leipzig machen dort den Anfang. Die Ankündigung liest sich vielversprechend, denn sie „schubsen eine dicke Portion Elvis aus den Boxen in die Hüften, holen Eddie Cochran, Freddy Mercury und Ray Charles zurück ins Leben, lassen Chubby Checker und Jerry Lee Lewis auf der Bühne antreten und zerren satte Brian-Setzer-Soli aus dem Verstärker. Die Tachonadel der rockenden Zeitmaschine bleibt dabei nicht im 50-er- und 60-er-Bereich stehen, The Beefees fahren auch durch‘s neue Jahrtausend: Da vergrößern die Kings of Leon den stimmlichen Hubraum, da drücken die White Stripes auf’s Mitsing-Pedal, da haben Maroon 5 und Mando Diao zackige Tanzhymen getankt während die Beatsteaks zu später Stunde den härteren Gang einlegen. Besonderes Markenzeichen: Deutsche Schlager und Hits von ‚Abenteuerland‘ bis ‚Verdammt, ich lieb‘ dich‘ – stets in eigener Bearbeitung, stets im eigenen Beefees-Sound…“

Frontmann Alexander Martin lebt auf der Bühne zwei Persönlichkeiten aus: Als gelernter Rock/Pop/Jazzsänger dürfen Lionel Richie, Robbie Williams und Sting im Programm nicht fehlen. Als Ex-Rampensau der Leipziger Rockband Kiloherz zieht er auch Green Day und die Spin Doctors durchs Mikrofon. 



Viele von uns waren live an den Fernsehern dabei als die Newcomer-Band Elaiza im vergangenen Jahr ihr großes Wunder erlebte. Im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest eroberten die bis dato völlig unbekannten Frauen die Zuschauerherzen im Sturm und fuhren für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Dänemark. Das sympathische junge Musikerinnen-Trio von Elaiza (sprich: Ela-i-sa) lebt seither einen Traum. Der Sound wird geprägt von den selbst geschriebenen Stücken der ukrainisch-deutschen Sängerin und Songwriterin Ela Steinmetz. Auf der Bühne stehen drei Freundinnen, so unterschiedlich, wie die Instrumente, die sie spielen. Yvonne Grünwald besitzt 15 Akkordeons und zaubert damit gern auch ganz spontan sehnsüchtige Melodien. Auch Kontrabassistin Natalie Plöger trifft man nur sehr selten ohne ihr geliebtes Instrument an. Was die Musik mit Ohrwurm-Potential von Elaiza ausmacht? Es ist eine Verbindung von alten Traditionen des osteuropäischen Folk mit modernen, „catchy“ Popmelodien, von der Presse gern als Neo-Folklore bezeichnet. Diese wird zur Freitagnacht, ab 22.30 Uhr, also bis über die Zwickauer Domspitze steigen und für ein verzaubertes Publikum auf dem Domhof sorgen.



ABBA waren und sind eine der besten Popgruppen aller Zeiten. Nachahmer gibt es unzählige, diese hier aber können es besonders gut: zehn Damen und Herren aus Prag, die als Abba World Revival wirklich alles live performen. Sänger und Keyboarder Dan Hofrichter gründete die Formation 2003. Musikalische Qualität ist das eine, genauso wichtig ist für die Truppe jedoch Choreografie und „Abba-Image“. Im Repertoire sind die 30 berühmtesten Songs der vier Schweden, u.a. „Waterloo“, „Super trouper“ oder auch „Chiquitita“. Ihre Livequalitäten konnten Abba World u.a. schon im berühmten „Grandhotel Pupp“ in Karlovy Vary, im CZ TV Kanal „Nova“ oder auf dem internationalen Filmfestival Karlsbad unter Beweis stellen. In der Band spielen und singen Musiker, die auch mit Karel Gott oder Helena Vondráčková unterwegs sind. Fast alle absolvierten ein Konservatorium. In Deutschland waren die Künstler aus Zeitgründen bisher wenig unterwegs. Das soll sich nun ändern – mal schauen, ob das Publikum auf dem Zwickauer Kornmarkt den Daumen hebt.







Der SAMSTAG



Ein Kelly kommt mit brandneuem Album, 

Marla Blumenblatt, Kneipensymphoniker und Petry-Sohn als Alternative



Mit Live-Auftritten kennt er sich aus. Sie sind seine Stärke von Kindesbeinen an. Seit Jahrzehnten steht der Vollblutmusiker Michael Patrick Kelly auf der Bühne und begeistert mit herausragendem Gesangstalent sehr charmant das Publikum. Das mit dem Charme läuft bei ihm schon eine gefühlte Ewigkeit. Er war eines der jüngsten Mitglieder der Pop- und Folkband Kelly Family. Deren Geschichte – ob als Gesamtformation oder ob solistische Solopfade einzelner Mitglieder – sind ihren vielen Fans landein, landaus hinlänglich bekannt. Über 20 Millionen verkaufte Alben, Konzerte in ausverkauften Fußballstadien, sowie 48 Gold- und Platinauszeichnungen – an diesem weltweiten Erfolg der legendären Kelly Family hat „Paddy“ Kelly einen wesentlichen Anteil. 1977 wurde er als Sohn US-amerikanischer Eltern in einem Wohnwagen in Dublin geboren. Mehr als 15 Jahre tingelte er mit seiner Familie als Straßenmusiker durch Europa und die USA, bestritt mit zunehmendem Alter mehrere Konzerte täglich. Ab 1984 begann er seine Geschwister auf der Bühne zu präsentieren. In seiner Zeit als der absolute langhaarige Mädchenschwarm schrieb er einen der größten Kelly-Hits. Da war er gerade mal 15 Jahre alt. Sein noch jüngerer Bruder Angelo sang den Titel „Angel“, der für den sehr musikalischen Familienverband im Jahr 1994 dann zum endgültigen kommerziellen Durchbruch führte. 2003 erschien sein Solodebüt „In Exile“. Ein abwechslungsreiches Leben führte ihn zeitweise hinter französische Klostermauern. Doch seit einiger Zeit ist er wieder als Musiker auf Tour.

Heute favorisiert Kelly verständlicherweise seinen nicknamefreien Vornamen. Wenn Michael Patrick Kelly am 15. August „Hallo Zwickau“ von der Hauptmarktbühne ruft, hat er bereits seine 12 Konzerte der im Mai gestarteten „Human Tour 2015“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz hinter sich. Das ist wieder jede Menge frische Live-Erfahrung, die sich mit Sicherheit in spürbarer, mitreißender Spielfreude manifestieren wird.





Nein, Angst vor Kitsch hat der die Charts und Clubs im Sturm erobernde Newcomer Joris, der vor Vollprofi Kelly auftritt, nicht. Schließlich sei er vor allem mit Coldplay, Paolo Nutini und Pur aufgewachsen. Der Mittzwanziger reiht sich mit den Singles „Herz über Kopf“ und „Im Schneckenhaus“ in die grüblerischen Reihen des Deutschpops ein. Seine Stimme weist Parallelen zu Casper auf. Der Gitarrist und Pianist bezeichnet sich als „Gefühlsmensch, und dann wieder total verkopft“. Joris beschäftigt sich „ohne Scheu vor leichter Schnulzigkeit“ mit Beziehungsenden und Selbstzweifeln. Sein Handwerk hat er jedenfalls gelernt. Nach dem Abitur studierte er zunächst ein Jahr lang Ton- und Musikproduktion an der Hochschule der populären Künste in Berlin. An der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim lernte er seine späteren Bandmitglieder kennen. Als Backliner jobbte er erstmal für andere Bands. Nach der Vertragsunterzeichnung bei Four Music arbeitet Joris u.a. mit Ingo Politz, dem Erfolgsproduzenten u.a. von Lena Meyer-Landrut und Silbermond. Über mehr als ein Jahr hinweg entstand ein weitgehend analog eingespieltes Album, das die Stimme des jungen Sängers jederzeit in den Vordergrund stellt.



All jene, die so richtig Bock auf ausgeflippte, blanke Lebenslust haben, wird es am frühen Samstagabend ganz stark zu Marla Blumenblatt auf den Kornmarkt ziehen. Die gebürtige Wienerin war zuerst Tänzerin. Mit einem Stipendium in der Tasche zog sie nach New York, von dort nach Paris und wieder zurück. Aber so richtig ausgefüllt hat sie das Tanzen doch nicht. Also startet die rastlose Marla 2013 noch einmal neu: als Sängerin in der deutschen Hauptstadt mit klassischem Rock'n'Roll, surfigen Gitarren und viel Feuer in der Stimme. Sie ist schon optisch eine Bereicherung der werbenden Stadtfest-Ankündigungen. Denn irgendwie sieht sie aus wie eine der Darstellerinnen aus dem Musical „Grease“. Ihre Videos sind witzig anzuschauen, machen einfach gute Laune. So zeigt sie den Hipstern in Neukölln in „Gartenpavillion“ eine lange Nase. Die Ankündigung der quirligen, sympathisch schrägen Jetzt-Berlinerin liest sich so: „Marla Blumenblatt umarmt auf ihrem Debüt 'Immer die Boys' den Sound der 50-er Jahre, dreht im Petticoat Pirouetten in der Milchbar und versprüht Energie für zwei.“



In einem Bunte-Interview sagte Achim Petry mit Blick auf den nicht ganz geglückten Rückzug seines Vaters aus dem Showgeschäft mit einem Lächeln: „Mein Vater hat versagt auf dem Gebiet, das muss man wohl so sagen." Ja, das ist wohl so bei Vollblutmusikern wie „Wolle“ Petry, der noch dazu und glücklicherweise seinen Sohn nicht davon abhalten konnte, in seine erfolgreichen Fußstapfen zu treten. Nachdem Wolfgang Petry 2006 eigentlich sein Karriereende bekräftigt hatte, wissen wir mittlerweile, dass er es dann doch nicht lassen konnte, wie sein Album „Einmal noch“ beweist. Sohn Achims 2014 erschienene CD enthält ebenfalls zwei Vater-Sohn-Duette, und gemeinsam brachten sie ein Weihnachtsalbum heraus. 

Für Schlagerfans dürfte die Entscheidung für den Samstagabend wohl eine leichte sein. Achim Petry, 40 Jahre alt, der Vater von zwei Kindern ist, fühlt sich „Mittendrin“. Genauso heißt sein facettenreiches deutschsprachiges Pop/Rock-Album, das er den Zwickauer Fans auf die Gehörgänge legen will, wenn er sich auf dem Kornmarkt in das Bad der Menge begibt. Auf dem Album widmen sich Petry und seine Band der Frage: „Wo kommst Du her, wo gehst Du hin?“ Versprochen sind dem Publikum musikalische Hingabe, pure Emotion und verdammt starke, ehrliche Texte. 



„Popularmusik im tanzbaren Stil“ bieten am Samstagnachmittag die aus Zwickau und Glauchau stammenden Musiker von The Porridges. Die Jungs sind echte einheimische „Gewächse“, ließen sich am Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau sowie im Robert-Schumann-Konservatorium ausbilden, nahmen an Wettbewerben, wie „Jugend musiziert“ teil. Vier junge Musiker haben sich gefunden, um Coversongs neu zu gestalten und einmal ganz anders anzubieten – egal, ob ruhiger Jazz für nebenbei, beliebte 80-er Jahre Hits zum Mittanzen oder aktuelle Charts für Jedermann.






Was das Domhofbühnen-Publikum schon immer auf dieser Bühne erwartet hat, bekommt es am Samstagabend auch und zwar vom Feinsten. Um ihre Musik machen die Zwickauer Musiker von Blues´n Grass, die im Untertitel augenzwinkernd die Bezeichnung „Die Kneipensymphoniker“ tragen, gar nicht viele Worte. Auf ihrer Facebook-Seite halten sie die Umschreibung ganz kurz: Blues, Blue Grass, Folk. Live sind die Jungs ein Erlebnis, das von den Bierbänken reißt. Versprochen.



Danach kommen die sieben Cowboys von BiG*DiG mit ihren kruden Coverversionen im „COWROCK-Style“. Sie mischen die Musikwelt bei Großevents auf, sind Dauergäste auf den größten Harley-Davidson-Festivals Europas und auch beim ADAC-Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Cowrock hat rein gar nichts mit Lagerfeuer-Gejaule oder texanischem Musikantenstadl zu tun. Diese wüsten Coyoten drehen von der Bloodhound Gang über Elvis, Hot Chocolate, Rage Against The Machine, Nirvana, Depeche Mode, Nickelback bis hin zu Guns N` Roses so ziemlich alles durch den Trash-Country-Wolf, was rockt und Stimmung bringt. Achtung Mädels: Das Ergebnis performen die Jungs in Feinripp-Unterhemden und Westernboots – oder aber auch stilvoll mit 60er-Jahre-Krawatte und Sakko – mit so viel Power, als wäre eine Herde wilder Büffel hinter ihnen her. Brave Balladen und Pop-Songs mutieren zu rockenden Party-Hits zum Abfeiern – aus harten Rap-Nummern werden melodische Songs zum Mitsingen. Die mitreißende Bühnenshow zelebrieren sie bis zur Erschöpfungsgrenze mit stets neuen und spontanen Einlagen, die sie manchmal selbst überraschen...







Der SONNTAG



Nochmal richtig Party auf allen 

drei Bühnen‑ Urgesteine im Anmarsch



Mara Kayser hat sich schon vor Jahren in der Schlagerszene einen Namen gemacht. Ihre Diskografie ist lang und beginnt im Jahr 1992. Bereits als 15-Jährige sang sie in einer Band, mit der sie am Wochenende bei Tanzveranstaltungen auftrat. Während eines solchen Gigs wurde 1991 Claus Backhaus, ein ehemaliges Bandmitglied der Flippers, auf sie aufmerksam. Sie fiel ihm durch ihre besondere Stimmlage auf. Es folgte die Einladung in sein Studio zum spontanen Probesingen. 1995 machte die gelernte Industriekauffrau und Chefsekretärin ihr Hobby zum Beruf. Backhaus war bis 2003 ihr Produzent, Komponist, Texter und Manager. 2005 lernte sie den Komponisten und Produzenten Wolfgang Herrmann kennen. 2006 veröffentlichte Mara Kayser ihr erstes, komplett selbst getextetes Album „Angekommen“. Das war der Schritt zum anspruchsvollen deutschen Schlager. Überhaupt hat die Sängerin eine ausgeprägte künstlerische Ader. Sie widmet sich der Malerei. So ist es vielleicht kein Zufall, dass ihr im Jahr 2013, also zuletzt erschienenes Album den Titel „Farben“ trägt. Ihre aktuelle Single ist ein Remix des darauf enthaltenen Titels „Das geht vorbei“.



Für echte Musikfreaks bietet der Sonntagabend auf dem Domhof ein Extra-Schmeckerchen. Wer die legendären The Butlers aus Leipzig nochmal erleben will, darf jetzt nicht mehr lange warten. Denn nach 58 Jahren löst sich die älteste Band Deutschlands auf. Ihr allerletztes Konzert geben sie am 14. November 2015 im Markkleeberger Lindensaal unter dem Motto „All you need ist Beat“. Anlässlich des 50. Jubiläums der Leipziger Beatdemo verlassen dann die Musiker als The Butlers die Bühnen dieses Landes. Gegründet wurde die „Band wie aus den 60ern“ – das ist der Untertitel des gegenwärtigen Projektes – im Jahre 1957 von Klaus (Renft) Jentzsch und Hans-Dieter Schmidt als Klaus-Renft-Combo. Zwar wurden sie im Laufe des Jahres 1962 ständig umbenannt (z. B. in The Finders, The Shadders), doch sie gehörten in jener Zeit zu den ersten ostdeutschen Bands, die dem ekstatisch tobenden Publikum „elektrisch verstärkte Beat-Musik westlicher Herkunft“ zu Gehör brachten. 




Später waren u.a. auch Bernd Schlund (Lift, Dresden-Sextett, Gong), Christiane Ufholz, Lutze Kirsten mit dabei. Auf Grund eines 1965 verhängten Auftrittsverbots musste sich die bereits damals legendäre Band auflösen. Das hatte den Unmut der Fans und eine Aktion zur Folge: Am 30. Oktober 1965 gab es auf dem Leipziger Leuschnerplatz eine Demonstration, die mit Erich Loests Roman „Es geht seinen Gang“ sogar Einzug in die Literatur der Gegenwart gefunden hat. 1992 formierte Gründer und Schlagzeuger Hans-Dieter Schmidt die Band erstmals wieder neu. Das Repertoire spiegelt die Vielfalt der 60-er Jahre wieder, wobei Ausflüge in die Musik der 50-er und 70-er unternommen werden. Die Perlen der Beatles, Rolling Stones, CCR, Santana, The Kinks, aber auch Hits von Buddy Holly, Elvis Presley und der Everly Bros. erklingen in den Originalarrangements mit authentischem Klang der guten alten Zeit. 




Aktuelle Infos unter www.stadtfest-zwickau.de


https://www.facebook.com/stadtfestzwickau


13. Newcomer Night – das Gasometer Warm up zum Zwickauer Stadtfest

Donnerstag | 13. August 2015 | 18 Uhr bis 24 Uhr | Hauptmarkt Zwickau



Seit 2003 findet jährlich im August die „Newcomer Night ‑ das Gasometer Warm up zum Zwickauer Stadtfest“ auf dem Zwickauer Hauptmarkt statt. Organisiert wird das sommerliche Großereignis für Fans der etwas lauteren und härteren Musik vom Verein Alter Gasometer - dem Soziokulturellen Zentrum der Zwickauer Region.


Im Rückblick

Finale des Bandwettbewerbs am 20. März 2015

450 Gäste erlebten am Freitag (20. März) ein spannendes Bandwettbewerbsfinale des 21. Zwickauer Musikforums im Alten Gasometer. 12 Startplätze für drei Vorausscheid-Konzerte konnten dieses Jahr unter den 20 Bewerbungen vergeben werden.

Characters mit Melodic Hardcore aus Zwickau, ampflite mit Alternative-Rock aus Gornsdorf, Changing Tense mit Metalcore aus Schwarzenbach (BY), Die Berufschaoten mit Punk Rock aus Zwickau, Sonic Strangers mit Stoner Rock aus Leipzig und die Reisegruppe Fernweh mit Folk Pop aus Zwickau qualifizierten sich für das Finale und spielten nun um die Gunst von Jury und Publikum.

Die Freitagnacht im GASO stand also einmal mehr im Zeichen des talentierten musikalischen Nachwuchses. Nach sechs tollen Bandauftritten zog sich dann die Jury zur Entscheidungsfindung zurück. Zur Finaljury gehörten diesmal Claudia Drescher (Journalistin), Mirko Dominiak (Tonstudiobetreiber und Produzent), Andreas Bacher (Musiker und Musikpädagoge am Robert Schumann Konservatorium), Christian Günther (Musiker), Michael Soos (Musik Coach) und Julia Kunze (Gast und Publikumsjuror).

Kurz nach Mitternacht war es so weit, und Moderator Uli Klich verkündete die Gewinner und damit auch die Verteilung der Preise. Die konnten sich wieder sehen lassen, hatten sich doch die Organisatoren im Vorfeld auch an den „Wünschen“ der Bands orientiert.

Lokale Festivals/Veranstalter haben gern Slots zur Verfügung gestellt. Auch dafür unser Dank.

Und Freunde des Zwickauer Stadtfestes wissen es genau: Ist das Finale des Bandwettbewerbs erreicht, ist es nicht mehr lange hin bis zur großen Sommerparty in Zwickaus Innenstadt, die durch die Newcomer Night ihren unüberhörbaren Auftakt bekommt. Dieser wird alljährlich von erfolgreichen Teilnehmern des Bandwettbewerbs sowie einem Headliner bestritten.

Auch 2015 gilt also, dank vieler Partner und Sponsoren, wieder: „Vier Tage, vier Bühnen, viele Highlights – Stars hautnah, Party pur, Du mittendrin“. Die 13. Newcomer Night markiert den ersten Tag des Zwickauer Stadtfestes.


Vorstellung der Bands zur 13. Newcomer Night 

am Donnerstag + 13. August 2015 + 18 Uhr bis 24 Uhr + auf dem Hauptmarkt Zwickau



Headliner:

HAGGARD

METAL ORCHESTER (Klassik, Mittelalterliche Musik, Death Metal)

22.40 Uhr bis 23.59 Uhr


Eigentlich kann man ein Konzert von HAGGARD mit Worten nicht umfassend beschreiben – HAGGARD sollte man erlebt haben. Und dazu habt ihr zur diesjährigen Newcomer-Night Gelegenheit. HAGGARD das wohl kreativste und populärste deutsche Metal-Orchester kommt für einen seiner seltenen Auftritte nach Zwickau.

Die Band, welche 1989 von Asis Nasseri als Death Metal Combo gegründet, entwickelte sich über die Jahre musikalisch immer weiter und steht nun für eine Kombination von klassischer, mittelalterlicher und Renaissancemusik mit zeitgenössischen Metal-Elementen. Und einer Menge Fans gefällt dieser Mix – 420.000 facebook likes zeugen u.a. von einer riesigen internationalen Fanbase.

Die Band, welche international besetzt ist, feilt aktuell an ihrem neuen Album „Grimm“, das im Herbst 2015 erscheinen soll. Es rückt die Gebrüder Grimm und ihre Märchen in den Mittelpunkt. Sechs Alben gibt es bereits, einige davon mit vorderen Chartplatzierungen.

Asis, der Kopf von HAGGARD hat sich ein paar Extras für Zwickau einfallen lassen, u.a. in Form von neuem Material, das exklusiv präsentiert wird.

„Herbei ihr Leut, das Fest beginnt, nehmt Platz auf besten Rängen…“



Internet: HAGGARD@facebook



CHANGING TENSE

Metal Core aus Schwarzenbach (Bayern)

21.20 Uhr bis 22.10 Uhr

2. Platz | 21. Bandwettbewerb | Zwickauer Musikforum




Ein richtig fettes Brett liefert der Co-Headliner der diesjährigen Newcomer-Night ab ‑ CHANGING TENSE aus dem beschaulichen Franken.

Die Combo besteht seit 2009 und trat bisher im Fränkischen und Vogtländischen auf. Dies dürfte sich nun ändern, überzeugten sie sowohl im Vorausscheid als auch im Finale die Jury und das Publikum beim Bandwettbewerb des ZWICKAUER MUSIKFORUM mit ihrer fulminanten Show und ihrem Metalcore.





Quelle Stadt Zwickau / Alter Gasometer Foto: Alfredeo Randazzo
































SONIC STRANGERS

Stoner Rock aus Leipzig und Zwickau

20.10 Uhr bis 21.00 Uhr

1. Platz | 21. Bandwettbewerb | Zwickauer Musikforum





Wow, das ist ja mal frisch! Die vier Mannen von den SONIC STRANGERS haben sich erst vor einigen Monaten gefunden und starten gleich bei ihrem ersten Wettbewerb von 0 auf 1. RESPEKT!

Eines ist schon seit ACDCs "Rock and Roll ain't noise pollution" klar: "Rock and Roll ain't gonna die!" ‑ Nur eines ist nicht tot zu kriegen, der gute alte Rock, dem sich die SONICS verschrieben haben.

Rock, der in einem verrauchten Proberaum beginnt, dort, wo schlaflose Nächte lang Akkorde geschreddert wurden, bis man irgendwann das gefunden hat, was der wahre Rocker sucht: Den richtigen Tune.

Sonic Strangers fanden sich im Mai 2014. Joshua (Drums, Vocals), Johannes (Leadguitar, Vocals), Jonas (Bass) und Tobias (Vocals, Guitar) vereint nicht nur der unverwüstliche Drang zum Rock. Nein, die vier Studenten aus Leipzig haben außerdem den Willen zum Durchhalten, denn: "In Rock we trust, it‘s Rock or bust!"



Internet: Sonic Strangers@facebook

youtube: www.alter-gasometer.de (ab 6.05.2015)












Die Berufschaoten

Fun Punk Rock aus Zwickau

19.05 Uhr bis 19.50 Uhr

4. Platz | 21. Bandwettbewerb | Zwickauer Musikforum





Die Berufschaoten sind vier blutjunge Musiker, die Deutschland den Rock´n´Roll bringen wollen. Die Jungs gründeten 2013 ihre Band im Proberaum des Alten Gasometer, um zusammen Musik zu machen. Sie tun das in einer Mischung aus Rock und Fun-Punk mit deutschen Texten, in denen alltägliche Lebenssituationen und gesellschaftliche Probleme verarbeitet werden. Egal ob sie vor fünf, hundert, oder tausendenden von Leuten stehen, sie geben immer Vollgas und garantieren einen großartigen Abend.

Die Berufschaoten sind eine Band, die vor nichts zurück schreckt, außer vielleicht vor sich selbst, eine Band, der kein Tabu zu groß ist, eine Band, die alle physikalischen Gesetze und Regeln der Grammatik bricht und eine Band, die die Bedeutung des Wortes „Langeweile“ nicht kennt! Kurz gesagt: Die Band, auf die ihr alle gewartet habt! Oder auch nicht!

Eine korrekte Kapelle mit großem Potenzial! Fun Punk made in Zwickau! Must-have!



Internet: Die Berufschaoten@facebook

youtube: www.alter-gasometer.de (ab 6.05.2015)












Reisegruppe Fernweh

Folk Pop aus Zwickau

18.05 Uhr bis 18.45 Uhr

3. Platz | 21. Bandwettbewerb | Zwickauer Musikforum






Warum in der handgemachten Musik von Reisegruppe Fernweh oft ein Hauch Melancholie mitschwingt, können die Jungs selber nicht erklären. Es ist einfach so. Und das ist auch nicht schlimm, sondern gut. Das Zwickauer Trio musiziert mit Stimme, Gitarren [&] Cajon als rhythmische Verstärkung. Dass die Drei sich gesucht und gefunden haben, merkt man auch sofort auf der Bühne. Der harmonische Gesang und die Melodien der Band ziehen mit, lassen ein- und abtauchen. Das genaue Gründungsdatum lässt sich schwer beziffern, da die ganze Geschichte mehr in einem fließenden Übergang begann. Aber das ist auch nicht wichtig.

Die Musik mit den deutschsprachigen Texten ist auf Papier schwer zu beschreiben. Folk? Pop? Wer weiß das schon so genau. Jedes der drei Bandmitglieder hat einen anderen musikalischen Hintergrund und bringt diesen natürlich auf gewisse Art und Weise ein. Für die Singer/Songwriter steht aber zumindest eins fest: Sie machen ihre Musik nicht nur der Genre wegen.

Mit melancholischem Folk Pop starten wir in die 13. Newcomer Night und lassen uns treiben in eine (hoffentlich) laue Sommernacht mit 5 unterschiedlichen Bands.





Internet: Reisegruppe Fernweh@facebook

youtube: www.alter-gasometer.de (ab 6.05.2015)










Rückblick 12. NewcomerNight am 14. August 2014

youtube: www.alter-gasometer.de (ab 6. Mai 2015)




Hintergrund ZWICKAUER MUSIKFORUM:

Das Zwickauer Musikforum hat seine Identität in jahrelanger musikalischer Nachwuchsarbeit des Vereins Alter Gasometer gefunden und herausgebildet. Gemäß dem Gedanken, dass in einem Forum sich Menschen treffen, untereinander austauschen und gegenseitige Fragen beantworten, kann man das Zwickauer Musikforum als realen und auch virtuellen Ort begreifen, an dem musikspezifische Fragen gestellt und beantwortet werden.

Der soziokulturelle Anspruch, dass Kultur Teilhabe bedeutet, verbinden und nicht ausschließen soll – im besten Falle Gegensätze miteinander vereint, ist der mitentscheidende Grund für einen ganzheitlichen konzeptionellen Ansatz, der mit der Dachmarke „Zwickauer Musikforum“ zusammengefasst werden soll.

Das Zwickauer Musikforum bietet jungen Menschen ein breites Spektrum zur ganzheitlichen Beschäftigung mit Musik. Hinter diesem Satz verbergen sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Zielen in unterschiedlichen Bereichen, die das Zwickauer Musikforum verwirklicht, so z.B. Bildungsarbeit, Nachwuchsförderung, aktive Teilhabe, professionelle Unterstützung bei musikpraktischen und theoretischen Fragen, Interaktion untereinander und letztlich das gemeinsame Musizieren. Diese Aufgaben werden im Zwickauer Musikforum verbunden, um so eine Symbiose aus Praxis, Theorie, Wissensvermittlung und dem sozialen Miteinander zu erreichen.







Infos und Hinweise:

ý www.zwickauer-musikforum.de

ý www.stadtfest-zwickau.de

ý www.alter-gasometer.de/touristinfos.1.html





Tickets: Eintritt frei

Veranstalter: Stadt Zwickau mit freundlicher Unterstützung von Alter Gasometer e.V.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Tornados wüten in Mecklenburg-Vorpommern - Die Sachschäden gehen in die Millionen



In Mecklenburg-Vorpommern haben am gestrigen Dienstag mehrere Tornados gewütet. Sie hinterließen dabei in verschiedenen Orten eine Schneise der Verwüstung, vor allem in Bützow richtete das Unwetter immense Schäden an. In der kleinen Stadt zwischen Rostock und Schwerin wurden Autos durch die Luft gewirbelt, die Straßen des Ortes sind von zertrümmerten Dachziegeln bedeckt. „Bützow gleicht einem Trümmerfeld, zum Teil wurden massive Hauswände weggerissen“, berichtet Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.

Unzählige Dächer wurden abgedeckt, das Rathaus schwer beschädigt. Augenzeugen beobachteten, dass Ziegelsteine wie Geschosse durch die Luft flogen, in Fassaden einschlugen und dort stecken blieben. Nach Angaben von Sebastian Constien, Landrat des Landkreises Rostock, wurden etwa 30 Menschen durch umherfliegende Trümmerteile verletzt, mehr als 100 Rettungskräfte waren im Einsatz. Weitere Tornados wüteten in Groß-Laasch bei Ludwigslust, in Crivitz südöstlich von Schwerin und in Kreien bei Lübz.

Tornados in Deutschland häufen sich
Beim Blick auf Europa sieht man, dass gerade in Deutschland eine auffällige Häufung von Tornados festzustellen ist. Ob dies an der dichten Besiedlung und somit häufigeren Beobachtung dieser Stürme liegt oder ob sich der Schwerpunkt der europäischen Tornadoaktivität tatsächlich über Deutschland befindet, lässt sich heute noch nicht sicher beantworten. Sicher ist jedoch, dass die Stürme hauptsächlich in den Sommermonaten von Mai bis August auftreten und die Anzahl der gemeldeten Tornados in den vergangen Jahrzehnten deutlich zugenommen hat.

Wirbelstürme nicht unterschätzen
Keinesfalls sollte die Gefahr solch starker Wirbelstürme unterschätzt werden. Zwar erreichen uns in Deutschland meist Meldungen über Tornados, die in den USA auftreten. Dort sind die Great Plains aufgrund ihrer geografischen Lage prädestiniert für die Entstehung von Tornados. Die Vielzahl der Stürme ist aber auch dort eher im schwachen bis mäßigen Bereich einzuordnen. Ein genereller Unterschied zwischen den eng begrenzten Wirbelstürmen in den USA und in Europa und Deutschland besteht nicht.

Im Allgemeinen werden für die Tornado-Klassifikation die Stärken F0 bis F5 der sogenannten Fujita-Skala benutzt. In Deutschland treten pro Jahr etwa 30 bis 50 Tornados auf, von denen die Mehrzahl ähnlich wie in den USA als schwach (F0 und F1) einzustufen ist. Die Tornados am Dienstag in Mecklenburg-Vorpommern erreichten teils die Stärke F2, eventuell sogar die Stärke F3. Tornados dieser Stärke richten bereits große Verwüstungen an und verursachen enorme Schäden, wenn Sie auf bewohntes Gebiet treffen. Einer der stärksten hierzulande je dokumentierten Fälle ereignete sich 1968. Damals zog ein Tornado der Stärke F4 mit Windgeschwindigkeiten von über 300 Kilometer pro Stunde mitten durch Pforzheim und richtete verheerende Schäden an.





Quelle: Wetter online

Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt ermittelt


Ort: Leipzig, OT Althen-Kleinpösna, Dorfstraße (Bushaltestelle)
Zeit: 11.04.2015, zwischen 22:45 Uhr und 23:00 Uhr

Am Sonnabend, den 11. April 2015, kam es in den Nachtstunden im Bereich des Ortsmitte von Kleinpösna zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 19-jähriger Heranwachsender durch Stiche lebensbedrohlich verletzt wurde.

Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Leipzig konnte ein 17-jähriger Leipziger als mutmaßlicher Täter festgestellt werden. Das vermutlich verwendete Tatwerkzeug wurde sichergestellt. Der Beschuldigte hat sich in den polizeilichen Vernehmungen zum Tatvorwurf geäußert. Danach kann auch unter Berücksichtigung der übrigen bisher gewonnenen
Erkenntnisse derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschuldigte in Notwehr gehandelt hat. Die Staatsanwaltschaft hat daher von der Beantragung eines Haftbefehls gegen den strafrechtlich bisher nicht in Erscheinung getretenen Beschuldigten abgesehen.

Die mit dem Zeugenaufruf veröffentlichten Schriftzüge, welche mittels Ketchup in der Bushaltestelle Kleinpösna auf den Boden aufgebracht worden waren, stehen nach den bisherigen Ermittlungen nicht im Zusammenhang. Die Ermittlungsbehörden bedanken sich bei allen Medienvertretern, die unter Verwendung des Zeugenaufrufs über den Fall berichtet haben.  Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte sind daher derzeit nicht möglich.

Quelle: PD Leipzig / Staatsanwaltschaft

Thalheim/OT Dorfchemnitz – Diebe im Einfamilienhaus/Ergänzung - Polizei bittet um Hilfe


(He/TH) Am Donnerstag, dem 5. Februar 2015, war zwischen 8.15 Uhr und 12.30 Uhr ein bislang unbekannter Dieb in einem Einfamilienhaus in der Thalheimer Straße. Während die Bewohner nicht im Haus waren, muss der Unbekannte das Gästezimmerfenster aufgehebelt haben. So ins Haus gekommen, brach er eine weitere Tür auf und suchte dann offensichtlich nach Wertsachen. Gestohlen wurden ein Laptop „Toshiba“, Schmuck, Parfüm und mehrere hundert Euro. Insgesamt macht der Diebstahlschaden mehr als 2 000 Euro aus. Der Sachschaden beträgt rund 1 000 Euro. Vermutlich über das Einstiegsfenster verschwand der Täter unerkannt. Das Diebesgut hat er offensichtlich in einer schwarzen Reisetasche transportiert, die ebenfalls verschwunden ist.
Nach bisherigen Ermittlungen befanden sich unter dem Diebesgut auch zwei einzigartige Schmuckanhänger. Einer ist an einer Titanhalskette befestigt, der andere kann an einem Lederband um den Hals getragen werden. Beide Anhänger sind Unikate. Sie bestehen jeweils aus einer Fixateur-Schraube (Bereich Orthopädie/ chirurgische Anwendung), die mit einem Diamant besetzt ist.
Die Polizei bittet um Mithilfe. Wem wurden die Anhänger nach dem 5. Februar 2015 zum Kauf angeboten? Wer kennt Personen die eine Kette mit diesem besonderen Anhänger besitzen? Wo sind die gesuchten Ketten bzw. Anhänger aufgetaucht? Hinweise nimmt die Polizei in Stollberg unter Telefon 037296 90-0 entgegen.


Quelle: PD Chemnitz

Muttertagsausflug - packt Mama, Kind und Kegel ein zur „kleinen Weltreise“ in die Miniwelt Lichtenstein


Zum Muttertag gemeinsam an einem Tag um die Welt, möglich ist dies für Groß und Klein in der Miniwelt im sächsischen Lichtenstein. An diesem besonderen Tag heißt es für die Besucherinnen nicht nur „Wir legen Ihnen die Welt zu Füßen... und bringen Sie in den Kosmos!“ sondern sie erleben – einer schönen Tradition folgend - zusätzlich eine hochherrschaftliche Begrüßung. Die 20. Lichtensteiner Rosenprinzessin Antonia II. (13 Jahre) gibt sich die Ehre. Am 10. Mai von 11.00 bis 16.00 Uhr weilt sie in der Miniwelt und überreicht den Besucherinnen eine Rose. Spazieren Sie gemeinsam mit Ihrer Mutti zu den Metropolen der Welt. Erleben Sie über 100 bekannte Bauwerke als detailgetreue Nachbauten im Maßstab 1:25. An einem Tag nach Dresden mit der Frauenkirche (bestehend aus 22.000 kleinen Sandsteinen), Paris mit dem 12 Meter hohen Eiffelturm, London mit dem Tower, New York mit der Freiheitsstatue, Sydney mit dem Opernhaus oder auch Moskau mit der Basilius-Kathedrale in ihrer bunten Pracht. Die Miniwelt vermittelt auf 50.000 Quadratmeter Gelände einen Eindruck von den Schätzen unserer Erde. Beim Spaziergang um die Welt gibt es so viel zu erleben. Per Tastendruck werden verschiedene Aktionen an den Modellen in Gang gesetzt, funkferngesteuerte Boote fahren auf der Nord- und Ostsee oder der Airbus A310 hebt ab und dreht über den Köpfen der Besucher seine Runde. Westlich vom Eiffelturm lässt die erweiterte Kinderspielfläche mit XXL „Mensch ärgere dich nicht“ – Spiel die Kinderherzen höher schlagen. Der Besuch vom 360-Grad-Kino Minikosmos ist im Eintritt inbegriffen. Auf 230 Quadratmetern “gewölbter Leinwand“ erleben die Gäste unabhängig von Wind und Wetter in bequemen Stühlen Programme für Kinder und Erwachsene. Dabei reicht das Spektrum von der unterhaltsamen Vollkuppelshow mit eindrucksvollem 3D-Effekt bis zum Weltraumflug. Besucherservice: den ganzen Tag kostenfrei parken Hunde dürfen mit auf „Weltreise“ | behindertengerecht | Gastronomie „Am Tor zur Welt“ Öffnungszeiten: täglich 9 – 18 Uhr Anfahrt: A4 – Abfahrt Hohenstein-Ernstthal | A72 – Abfahrt Hartenstein Buslinien 251 und 152 Haltestelle Miniwelt Eintrittspreise Miniwelt inklusive digitale Show(s) im Minikosmos Erwachsene 10 €, Kinder ab 5 Jahre 8 €, Familien 30 € (2 Erw. bis zu 4 Kinder [5-15 J.]) 





Quelle und weitere Informationen unter www.miniwelt.de | 037204 72255

Deutscher Kadetten-Vizemeister Taekwondo 2015


Am 02.05.2015 hat in Schwabach (Bayern) diesjährige DEM Kadetten Taekwondo Vollkontakt stattgefunden. Der 14 jähriger Alexander Sulitskiy hat Silber geholt und darf sich jetzt Deutscher Vizemeister nennen. Er trainiert Taekwondo seit seinem 6. Lebensjahr, hat zurzeit 2.Cup (Rotgurt). Er wurde für Turnier vom Taekwondo Union Sachsen nominiert. Alexander gehört zum Landeskader Taekwondo Union Sachsen. Eine große Unterstützung bei der Vorbereitung zur Meisterschaft hat er von Landestrainer Vollkontakt Manuel Meier und Stützpunkttrainer Alexander Reinhold (1.Taekwondo Club Chemnitz) bekommen. Insgesamt haben sächsische Kadetten 4 Medaillen (1 Gold, 1 Silber, 2 Bronze) gewonnen. https://www.facebook.com/TaekwondoUnionSachsen. Am 09.05.2015 ist nächster Turnier 13.Internationale Berlin Open und am 30.05.2015 Austrian Open 2015 geplant.

Quelle: Mikhail Sulitskiy