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Dienstag, 7. Mai 2013

Verkehrsbericht 2012 der PD Chemnitz




Verkehrsbericht 2012 der PD Chemnitz

Leichter Rückgang der Unfallzahlen
Weniger getötete und verletzte Personen
Weniger Unfallfluchten


Überblick zur Verkehrslage im Direktionsbereich

Im Jahr 2012 wurden im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz 
24.632 Verkehrsunfälle erfasst. Das sind 1 002 Unfälle (- 3,9 %) weniger als 2011. Diese Entwicklung steht dem landesweiten Trend entgegen.

Bei 2 929 Unfällen mit Personenschaden (2011: 3 021) erlitten 
3 734 Menschen Verletzungen (2011: 3 946). Sowohl die Anzahl der Schwerverletzten (2012: 1 067), 69 weniger als 2011, als auch die Anzahl der Leichtverletzten (2012: 2 667), 143 weniger als 2011, sank. 
Im Jahr 2012 verloren 52 Personen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 
11 weniger als 2011.
Sowohl in der Stadt Chemnitz als auch im Erzgebirgskreis sank die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Personen. Im Landkreis Mittelsachsen wurde 2012 bei Verkehrsunfällen eine Person mehr als 2011 getötet. Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der PD Chemnitz blieb die Anzahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen konstant bei fünf gegenüber 2011.

Bei 21.703 Unfällen blieb es bei Sachschäden. Das sind 910 Unfälle 
(- 4,0 %) weniger als im Jahr 2011.

An insgesamt 306 Unfällen waren im Jahr 2012 Kinder (bis 14 Jahre) beteiligt (nicht gleich Verursacher), davon 107 Kinder als Radfahrer.
Bei diesen Unfällen wurden 248 Kinder verletzt. 2012 kam kein Kind bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

An knapp einem Viertel aller Unfälle (6 136) waren 2012,junge Fahrer im Alter von 18 bis 25 Jahren beteiligt (beteiligt ist nicht gleich Verursacher). 793 Menschen dieser Altersgruppe sind 2012 bei Unfällen verletzt worden  Acht Menschen der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen verloren 2012 bei Unfällen ihr Leben.

Verkehrskontrollen, Aufklärung und Präventionsmaßnahmen, wie die im März 2007 im Polizeirevier Stollberg eröffnete Wanderausstellung „Es gibt Tage, an denen man verliert", die bis 31.12.2012 bei 653 Veranstaltungen 14.556 Besucher hatte, werden fortgesetzt, um junge Fahrer weiter zu sensibilisieren. 

Bei 4 782 Unfällen waren Fahrer der Zielgruppe Generation 65+ beteiligt. Siebzehn Menschen dieser Altersgruppe verloren 2012 bei Unfällen ihr Leben und 474 Menschen dieser Altersgruppe wurden bei Unfällen verletzt. 

Ein wesentlicher Bestandteil der Kontrolltätigkeit war auch 2012 in allen Polizeirevieren und Inspektionen die Feststellung/Unterbindung des Führens von Fahrzeugen unter Alkoholeinfluss und/oder Drogen im Straßenverkehr zur Bekämpfung der Unfallursache „Fahren unter Alkoholeinfluss“. 
2012 konnten 1 283 Menschen (2011: 1440), die alkoholisiert ein Fahrzeug führten, „aus dem Verkehr gezogen“ werden, bevor es möglicherweise zum Unfall gekommen wäre. 
Die Summe der 2012 unter Alkoholeinfluss verursachten Verkehrsunfälle betrug 472 (2011: 459). 
Die Anzahl der bei den unter Alkohol verursachten Verkehrsunfällen verletzten Personen beziffert sich auf 228. Ein Mensch verlor 2012 bei diesen Unfällen sein Leben.

Bei 485 Fahrzeugführern bestätigte sich im Jahr 2012 der Verdacht des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln und ist Beleg intensiver polizeilicher Kontrollen. Nachgewiesen wurden überwiegend Cannabis/Haschisch, Amphetamine, Kokain sowie Opiate.

Bei den Unfallursachen rangiert weiterhin ungenügender Sicherheitsabstand 
(3 374) an der Spitze, gefolgt von Fehlern beim Wenden und Rückwärtsfahren (3 326) sowie unangepasster Geschwindigkeit (2 888).
Nichtbeachten der Vorfahrt sowie Fehler beim Abbiegen sind weitere Hauptunfallursachen.

Verkehrsunfälle, deren Ursache in zu hoher bzw. unangepasster Geschwindigkeit zu suchen ist, enden oft mit schweren und tragischen Folgen. Zur Bekämpfung dieser Unfallursache wurden im Jahr 2012 im Direktionsbereich 3 893 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden 
171.501 Geschwindigkeitsverstöße im Verwarn- und Bußgeldbereich erfasst. 
Die Zahlen zeigen, dass nach wie vor ein hoher Kontrolldruck notwendig ist, um diese Unfallursache zu bekämpfen.

Die Zahl der Straftaten nach § 142 StGB (Unfallflucht) sank um 377 auf 4 946 Fälle.
2012 entfernte sich bei 20,1 % aller Unfälle wenigstens einer der Beteiligten pflichtwidrig vom Unfallort (2011: 20,8 %). 45,0 % (2 227 Fälle) dieser sogenannten Verkehrsunfallfluchten konnten 2012 aufgeklärt werden. Davon entfielen 62,4 % (138) auf Unfallfluchten mit Personenschaden und 44,2 % (2 089) auf Unfallfluchten mit Sachschaden.

Bei den Kontrollen des gewerblichen Personen-, Güter- und Gefahrgutverkehrs wurden im Jahr 2012 im Direktionsbereich 8 687 Fahrzeuge (2011: 9 303) überprüft. 
1 061 Fahrzeuge mussten aufgrund verschiedener technischer Mängel (überwiegend Beleuchtungs- und Signaleinrichtungen sowie Bereifung) beanstandet werden. Außerdem gab es 2 638 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht, überwiegend ging es dabei um Überschreitung der Lenkzeiten.

Anteil der Regionen an den Gesamtunfallzahlen im Chemnitzer PD-Bereich 
- Stadt Chemnitz         : 32,9 %
- Landkreis Mittelsachsen : 33,2 %
- Erzgebirgskreis         : 32,9 %
- Autobahnabschnitt Landkreis Zwickau :      1 %


Verkehrslage 2012 in der Stadt Chemnitz

In Chemnitz sank die Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2012 auf insgesamt 7 716 
(2011: 8 270). 
Fünf Menschen kamen 2012 in Chemnitz bei Verkehrsunfällen ums Leben 
(2011: 10 / 2010: 9).
1 114 Personen wurden im Jahr 2012 bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet Chemnitz verletzt (2011: 1 108).
Bei 116 Unfällen stand mindestens einer der Beteiligten unter Einfluss von Alkohol (2011: 111). Die Polizei stellte 367 Fahrzeugführer, die alkoholisiert unterwegs waren, bevor es zu Unfällen kam. Das sind 168 weniger als im Jahr 2011 und 129 weniger als im Jahr 2010.
An 1 933 Unfällen (2011: 2 377) waren junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren beteiligt (nicht gleichzusetzen mit Verursacher). Dabei kamen zwei Menschen dieser Altersgruppe ums Leben (2011: 1) und 218 Personen (2011: 167) dieser Altersgruppe erlitten Verletzungen. 
Personen der Generation 65+ waren 2012 an 1 613 Unfällen beteiligt (2011: 1 736). 
Ein Mensch kam dabei 2012 ums Leben (2011: 3). Verletzt wurden 2012 164 über 
65-Jährige bei Unfällen (2011: 156).
1 786 Straftaten des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Unfallflucht) mussten im Jahr 2012 erfasst werden (2011: 1 876). Das sind 23,1 % aller Unfälle. Von den 
66 Unfallfluchten mit Personenschaden (2011: 78) konnten 43 (2011: 52), d.h. 65,2 % (2011: 66,7%) aufgeklärt werden. Von den 1 720 Unfallfluchten mit Sachschaden konnten 770 (44,8 %) aufgeklärt werden (2011: 49,4 %).


Verkehrslage 2012 im Landkreis Mittelsachsen 

Im Landkreis Mittelsachsen sank die Gesamtzahl aller Unfälle von 8 047 (2011) auf 
7 758 (2012). 25 Menschen kamen im Landkreis bei Verkehrsunfällen ums Leben, ein Mensch mehr als 2011. Die Zahl der Verletzten ging weiter zurück, von 1 251 (2011) auf 1 192 (2012).
Bei 175 Verkehrsunfällen stand mindestens einer der Beteiligten unter Einfluss von Alkohol (2011: 144). Insgesamt 372 Fahrzeugführer, die alkoholisiert unterwegs waren, wurden aus dem Verkehr gezogen, bevor es zum Unfall kam (2011: 362).
An 1 925 Unfällen waren junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren beteiligt (nicht gleichzusetzen mit Unfallverursacher). Im Jahr 2012 kamen 4 Menschen dieser Altersgruppe bei Unfällen ums Leben. 249 Menschen dieser Altersgruppe wurden 2012 bei Unfällen verletzt.
Die Generation 65+ war 2012 bei 1 525 Unfällen beteiligt. Dabei verloren neun Menschen dieser Altersgruppe 2012 ihr Leben und 170 Menschen dieser Altersgruppe wurden verletzt.
In 1 380 Fällen entfernten sich Unfallbeteiligte pflichtwidrig vom Unfallort. Das sind 
245 sogenannte Unfallfluchten weniger als 2011. Die Aufklärungsquote dieser Straftaten betrug 44,1 %. 
Bei Unfallfluchten mit Personenschaden (56 Fälle) liegt die Aufklärungsquote 2012 bei 80,4 %. 


Verkehrslage 2012 im Erzgebirgskreis

8 061 Verkehrsunfällen im Jahr 2011 stehen 7 977 Verkehrsunfälle (- 84) im Jahr 2012 gegenüber.
17 Menschen kamen ums Leben (2011: 24) und 1 191 wurden verletzt (2011: 1 328). Bei 163 Unfällen stand mindestens einer der Beteiligten unter Einfluss von Alkohol 
(2011: 185). Die Polizei stellte 440 Fahrzeugführer, die alkoholisiert unterwegs waren, bevor es zu Unfällen kam (2011: 479).
An 2 050 Unfällen waren junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren beteiligt (nicht gleichzusetzen mit Unfallverursacher). Dabei kamen 2 Menschen dieser Altersgrupe ums Leben und 266 Menschen dieser Altersgruppe wurden verletzt.
An 1 578 Unfällen waren 2012 Fahrer der Generation 65+ beteiligt. Sieben Menschen dieser Altersgruppe wurden 2012 bei Unfällen getötet und 117 Menschen dieser Altersgruppe 2012 bei Unfällen verletzt.
In 1 572 Fällen entfernten sich Unfallbeteiligte pflichtwidrig vom Unfallort. Damit sank die Zahl im Vergleich zu 2011 (1 609).
Die Aufklärungsquote bei den Unfallfluchten lag 2012 bei 44,8 %.
74 Mal flüchteten Unfallbeteiligte bei Unfällen mit Personenschaden, 54,1 % (40 Fälle) dieser Fluchten konnten aufgeklärt werden.


Verkehrslage 2012 Bundesautobahnen

Zum Direktionsbereich Chemnitz-Erzgebirge gehören 70 km auf der Bundesautobahn 4 von der Anschlussstelle Berbersdorf bis zur Landesgrenze Sachsen-Thüringen und 32,5 km auf der Bundesautobahn 72 von der Anschlussstelle Penig bis zur Anschlussstelle Stollberg-Nord. 
Auf den 102,5 Autobahnkilometern ereigneten sich im Jahr 2012 insgesamt 
1 181 Verkehrsunfälle (2011: 1 256). Dabei wurden, wie auch 2011, fünf Verkehrsteilnehmer getötet und 237 verletzt (2011: 259).
Bei 18 Unfällen stand mindestens einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss (2011: 19). Die Polizei stellte 104 Fahrzeugführer, die alkoholisiert unterwegs waren, bevor es möglicherweise zum Unfall kam (2011: 64).
Um 5 auf 208 ist die Zahl der Unfälle gesunken, bei denen sich einer der Beteiligten pflichtwidrig vom Unfallort entfernte. Aufgeklärt werden konnten 48,6 % dieser Straftaten (2011: 52,1 %). Bei Unfallfluchten mit Personenschaden (2012: 25) konnten zehn aufgeklärt werden, somit lag die Aufklärungsquote im Jahr 2012 bei 40,0 %.


Quelle: PD Chemnitz



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Montag, 21. Januar 2013

Rodlerin Saskia Langer ist „Eliteschülerin des Sports 2012“ Cottbus „Eliteschule des Sports 2012“ – Ehrung durch DOSB und Sparkassen






Rodlerin Saskia Langer ist „Eliteschülerin des Sports 2012“ 

Cottbus „Eliteschule des Sports 2012“ – Ehrung durch DOSB und Sparkassen  

Saskia Langer ist die „Eliteschülerin des Sports 2012“. Die Rennrodlerin aus Oberwiesenthal wurde am Montag beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Frankfurter Römer durch den Dachverband des deutschen Sports und die Sparkassen-Finanzgruppe geehrt. Die 17-Jährige überzeugte im Jahr 2012 sowohl sportlich als auch schulisch mit herausragenden Leistungen.
Zwei Silbermedaillen im Einzel und im Teamwettbewerb bei der Premiere der Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck markierten die bisherigen sportlichen Höhepunkte der noch jungen Karriere des Rennrodel-Talentes. Zudem glänzte sie mit starken Noten und wird im nächsten Jahr ihr Abitur an der Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal ablegen.

„Sport und Schule erfolgreich miteinander zu verbinden und auf beiden Feldern hervorragende Leistungen zu erbringen, stellt heranwachsende Athleten und ihr Umfeld vor große Herausforderungen. Saskia Langer hat diese im vergangenen Jahr bravourös gemeistert und ist daher ein Vorbild im System der dualen Karriere“, sagte Christa Thiel, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport, bei der Übergabe der Auszeichnung.

Die Eliteschulen des Sports sind ein Verbundsystem zwischen Schule, Training am Olympiastützpunkt und Wohnen im Internat. Die jungen Sportler erfahren so die bestmögliche schulische und gleichzeitig sportspezifische Ausbildung. Davon profitiert auch Saskia Langer: „In der Eliteschule des Sports funktioniert die Kooperation zwischen Sport und Schule wirklich zu 100 Prozent. Auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist toll. Man kommt uns entgegen in allem was wir tun.“

Mustergültig umgesetzt wird dies am Standort Cottbus, wie Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), bei der Auszeichnung der „Eliteschule des Sports 2012“ betonte: „Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt viele tausend Talente an den 41 Eliteschulen des Sports. Der traditionsreiche Standort in Cottbus mit seinen knapp 500 Schülern zeichnet sich durch ein hervorragendes Betreuungsverhältnis aus. Beinahe 100 Pädagogen, Betreuer und sogar Lehrertrainer stehen den Athleten zur Verfügung. Die enge Abstimmung zwischen Schule und Sport durch flexible Nachholstunden oder pädagogische Begleitung von Lehrgängen hat Vorbildcharakter.“

Bei den Olympischen Spielen in London freute sich die Eliteschule des Sports in Cottbus über drei Medaillen ehemaliger Schüler: Diskuswerfer Robert Harting (Gold) und Bahnradfahrer Maximilian Levy (Silber/Bronze) drückten hier die Schulbank. Insgesamt gewannen Ex-Schüler bereits 39 olympische Medaillen. Neben den Schwerpunktsportarten Turnen und Radsport bietet der Standort Cottbus auch Behindertensportlern aus der Leichtathletik optimale Bedingungen.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der erste und bislang einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den Kultus- und Sportministern der Länder besteht das Engagement für die Eliteschulen des Sports bereits seit 1997. Ein erfolgreiches System: In der Deutschen Olympiamannschaft von London waren unter 391 nominierten Athletinnen und Athleten 104 ehemalige oder aktuelle Eliteschüler. Von den 86 deutschen Sportlern, die in London Medaillen gewannen, waren 28 ehemalige oder aktuelle Eliteschüler. Der Anteil der Eliteschulen des Sports an den Medaillenerfolgen beträgt damit 32,5 Prozent.

Die besten Schüler des Jahres 2012 werden während der Kanu-Rennsport-Weltmeisterschaften im August 2013 von DOSB und DSGV zu einem Workshop eingeladen, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Wettkämpfe live an der Strecke zu verfolgen.





Quelle: Deutscher Olympischer SportBund (DOSB)




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Freitag, 4. Januar 2013

Marie und Paul führen Vornamensstatistik 2012 in Zwickau an






Marie und Paul führen Vornamensstatistik 2012 an 

Marie und Paul bleiben die beliebtesten Vornamen für in Zwickau geborene Kinder. 13 Mädchen erhielten 2012 den Namen Marie, der damit wie 2010 und 2011 den ersten Rang in der Vornamensstatistik belegt. Danach folgen Mia – bereits 2011 der zweithäufigst gewählte Mädchenname – und Sophie, im Vorjahr noch auf dem sechsten Platz zu finden. Bei den Jungen entschieden sich die meisten Eltern für Paul (12 x), Finn bzw. Fynn (11x) und Moritz (10x). Paul hatte 2011 Platz 2 und 2010 Platz 1 in der Statistik belegt. Der beliebteste Jungenname des Jahres 2011 Max folgt auf Rang 5. 

Die am häufigsten vergebenen Vornamen waren dementsprechend bei den Mädchen: Marie (13 x), Mia, Sophie (je 11 x), Lina, Luisa, Maria (je 7 x), Nele, Emily/Emely (je 6 x) sowie Amy, Jasmin, Lena, Lotta, Paula und Hanna/Hannah (je 5 x). Bei den Jungen ergibt sich folgende Reihenfolge: Paul (12 x), Finn/Fynn (11 x), Moritz (10 x), Luca (9 x), Ben, Lennox, Leon, Max (je 7 x), Tim, Niklas/Niclas (je 6 x) sowie Elias, Nils, Yannick/Yannik/Janik, Tyler/Tayler (je 5 x). Gleichlautende Namen mit unterschiedlichen Schreibweisen, wie z. B. Fynn/Finn, wurden in ihren Häufigkeiten zusammengefasst. Berücksichtigt wurden auch Zweit- und Drittnamen. Insgesamt wurden 667 Geburten im Standesamt Zwickau registriert. 

Ein Jahr zuvor hatten sich Eltern neugeborener Mädchen besonders häufig für Marie (13 x) entschieden, es folgten Mia (8 x), Nele, Sarah (je 7 x), Charlotte, Sophie (je 6 x) sowie Ella, Helene, Josephine, Lea, Maria und Sophia (je 5 x). Der am meisten gewählte Jungenname war 2011 Max gewesen (12 x). In der Vornamenstatistik belegten die weiteren Plätze Paul (8 x), Alexander, Jason, Leon (je 7 x), Ben, Finn, Louis, Luca, Moritz und Tim (je 6 x) sowie Erik (5 x).

Stadtverwaltung Zwickau


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Freitag, 28. Dezember 2012

Auch das war das Jahr 2012 – der etwas andere Jahresrückblick der PD Chemnitz- Erzgebirge







Auch das war das Jahr 2012 – der etwas andere Jahresrückblick 

Das zu Ende gehende Jahr 2012 hielt für die Polizisten der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge neben dem „normalen Alltag“ so manchen Einsatz bereit, der sie vor allem zum Schmunzeln brachte. Die Mitarbeiter der Pressestelle haben einige der „Geschichten, die das Leben schreibt“ ausgekramt. Viele der Sachverhalte wurden erst später bekannt, sodass die aktuelle Berichterstattung nicht mehr möglich war. Bei den meisten „Hilferufen“ handelte es sich um falschen Alarm. Immer jedoch haben die Polizisten die Informationen ernst genommen und waren für die Bürger da.

Im falschen Film

Als am 29. März 2012 im Polizeirevier Glauchau gegen 10 Uhr der Anruf einging, dass in einem Raum des ehemaligen Schlachthofes in Glauchau mehrere Knochen und viel Blut gefunden wurden, schrillten bei allen die Alarmglocken. Sofort kamen Kripobeamte und Kriminaltechniker zum Einsatz. Über den Fußboden verteilt fanden sie Knochen und un- definierbare Fleischteile vor. Die Wände waren mit „Blut“ bespritzt. In einer Ecke lag ein Unterarm mit Hand in einer anderen ein Bein. Alles machte den Eindruck, dass es frisch abgetrennt sei. Bei näherer Betrachtung war jedoch dann schnell zu erkennen, dass es sich um „Gummi“-Körperteile handelte. Die Knochen waren echt, aber von Tieren. Bei der weiteren Suche fanden die Polizisten dann des Rätsels Lösung - ein Drehbuch, auf dem auch der Name des Autors vermerkt war. Die Amateurfilmer hatten „versäumt“, die Räume bei der Stadtverwaltung anzumieten und den Dreh anzumelden. 

Irrtümer

Ende Januar 2012 meldete ein Annaberger, dass auf der Sehmatalstraße in Frohnau ein Sack liegt, dessen Konturen auf eine Leiche hindeuteten. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht nicht - es war ein altes Schlauchboot.    

Im Februar meldete eine Limbacherin, dass zwei Männer auf der Straße Am Tännigt in Limbach-Oberfrohna mit „gezogenen Messern“ an Wohnungen klingeln würden und offensichtlich die Mieter bedrohen.
Sie gab auch den Hinweis, mit welchem Fahrzeug die beiden unterwegs sind. Die Beamten brachten schnell Licht ins Dunkel. Es handelte sich um reisende Obst-und Gemüsehändler, die von Tür zu Tür gingen und ihre frischen Äpfel frisch aufgeschnitten anboten. 

Am 29. Mai 2012 hörte eine Nachbarin Schreie aus einer Wohnung auf der Zuger Straße in Brand-Erbisdorf. Die Beamten konnten schnell Entwarnung an die Zentrale geben. Eine junge Mutti, deren Alter nicht bekannt ist, hatte sich beim Sonnenbaden den Finger im Klappstuhl eingeklemmt und einen Schmerzensschrei ausgestoßen, daraufhin weinten ihre Kinder aus Mitgefühl gleich mit.

Am stürmischen 1. März 2012 sah eine Frau auf der Henriettenstraße /Kreuzung Reichsstraße in Chemnitz einen Felsbrocken liegen. Tatsächlich war es ein Sofakissen, welches vom Winde verweht worden war.

Für Aufregung sorgte am 1. November 2012 eine Lautsprecherdurchsage in Oberlungwitz.  Die Bevölkerung wurde aufgefordert, die Fenster zu schließen und das Haus nicht zu verlassen. Schadstoffe würden in der Luft liegen. Es stellte sich heraus, dass durch Mitarbeiter einer Firma, die Wartungsarbeiten an der Alarm- und Durchsagenanlage der Gemeinde durchführte, der falsche Knopf gedrückt und die Ansage ausgelöst hatten.

Dem Polizeirevier Annaberg wurde Anfang Januar 2012 eine vermeintliche Trunkenheitsfahrt in Tanneberg gemeldet. Das Auto würde auf der Geyerschen Straße Schlangenlinien fahren. Die Beamten stoppten den Pkw und kontrollierten den Fahrer. Der hatte Null Promille intus, aber gerade ein „Stundenschwimmen“ absolviert und sich dabei völlig verausgabt.

Schlangenlinien fuhr auch eine junge Frau am 18. Juni 2012 auf der BAB 4 am Kreuz Chemnitz. Polizisten des Autobahnreviers stoppten die junge Frau. Auch sie war nüchtern, jedoch offensichtlich mit der Autobahnfahrt überfordert. Es handelte sich um eine Fahranfängerin. 

Nachdenkliches

Am 15. November 2012 mussten Polizeibeamte gegen eine 31-jährige Mutti eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstatten. Sie hatte als Fahrerin eines Audi A3 in Crottendorf ihren 6 Monate alten Säugling in einer Brusttragetasche vor sich und war selbst nicht angegurtet. Die Beamten waren regelrecht entsetzt über solch ein leichtsinniges Verhalten und fertigten eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.

Vermisst

Nach dem Anruf einer Passantin fuhren Polizisten des Polizeireviers Stollberg am  5. Oktober 2012 zur B 180. Eine Frau hatte um Hilfe gebeten, weil ihr 80-jähriger Mann seit längerer Zeit nicht aus dem Wald zurückgekehrt sei. Noch bevor die Beamten eintrafen, rief der „Vermisste“ an und gab Entwarnung. Mann und Frau hatten sich im Wald verloren und nach gegenseitiger Suche nun auch wiedergefunden. Beiden ging es gut.  

Zu eng

Am 12. September 2012 bat eine Chemnitzerin um ungewöhnliche Unterstützung. Ein schlanker Polizist solle bitte kommen. Auf einem Parkplatz an der Max-Türpe-Straße in Chemnitz, wo sie ihren Pkw abgestellt hatte, war die Parklücke so eng geworden, dass sie ob ihrer Leibesfülle nicht wieder einsteigen konnte. Der Frau wurde geholfen. 

Sternengucker

Die sternenklare Nacht zum 2. September 2012 verlockte eine 25-jährige Radfahrerin auf der Friedrich-Olbricht-Straße in Freiberg in den Himmel zu gucken. Dabei geriet sie mit dem Vorderrad gegen einen parkenden Pkw am Straßenrand. Der Sturz endete für die Frau mit gebrochener Nase im Krankenhaus. 

Tierisches

Ein Einsatz, der sicher auch in den Erinnerungen der beteiligten Beamten noch nachgewirkt hat, führte sie in der Nacht zum 1. August 2012 nach Langenberg zum Thomas-Müntzer-Weg. Ein Fuchs hatte sich kurz vor 4 Uhr offenbar über die Katzenklappe ins Haus geschlichen und wollte nicht mehr gehen. Ein erster Hilferuf der Bewohner bei der Feuerwehr brachte keinen Erfolg, weil es sich um ein Wildtier handelte. Weil auch der Jagdpächter nicht zu erreichen war, fuhren zwei Beamte des Polizeireviers Limbach-Oberfrohna nach Langenberg, um den Leuten zu helfen und Reineke Fuchs klarzumachen, wo er hingehört. Aug in Aug mit dem schlauen Pelzträger, der offensichtlich nicht krank war sondern nur besonders dreist, gelang es den Beamten, das Tier mit einer Führstange aus der zweiten Etage ins Freie zu bugsieren. Dort suchte Reineke dann schnell das Weite. Ein erneuter „Hausbesuch“ ist nicht bekannt geworden.

Von der Annaberger Straße in Chemnitz kam im Oktober der Anruf einer 26-jährigen Frau, die im schönsten Dialekt eines benachbarten Freistaates berichtete, auf einem Feld ein „Riesentier“ gesehen zu haben. „ … koan Hund, koane Katz … eher ein Gepard“ soll es gewesen sein. Es war der auch für solche Fälle vorgesehene Außendienstleiter der Polizeidirektion, der zehn Minuten später an das Lagezentrum meldete, dass es sich um Felis silvestris catus, also eine ganz gewöhnliche Hauskatze handelte, die auf Mäusejagd war. 

Angesichts immer wieder registrierter Einbrüche in Einfamilienhäuser nahmen die Beamten des Polizeirevier Mittweida auch jenen Anruf in der Nacht zum 15. November 2012 sehr ernst, der sie aus Rossau erreichte. Die 32-jährige Bewohnerin eines Hauses auf der Hauptstraße rief kurz nach 1 Uhr die Polizei. Sie hatte bemerkt, dass jemand um das Haus „schleicht“. Die Polizisten, die mit zwei Funkstreifenwagen zum Tatort gekommen waren, konnten die „Täter“ schnell enttarnen. Es waren vier Schafe, die auf der Suche nach Nahrung wohl ihre Grenzen überschritten hatten. 

Eine Herde „ausgebrochener“ Damhirsche beschäftigte die Beamten des Polizeireviers Glauchau am 27. März 2012. Am Morgen jenes Tages wurden sie nach Niederlungwitz gerufen, weil sich viele Tiere auf einem Feld befinden würden. Der Anrufer hatte wohl nicht damit gerechnet, dass in seiner Umgebung derart viele Hirsche in freier Wildbahn vorkommen. Nachdem sich die Beamten der Sache angenommen hatten, bestätigte sich jedoch genau dieser Verdacht, es waren „normale“ Damhirsche, die sich, auch nach Angaben des Jagdpächters, dort sammelten. 

Hin und wieder muss die Polizei Anzeigen zu Katzendiebstählen aufnehmen. Dass dabei nicht immer kriminelle Tierhändler dahinterstecken, zeigen zwei Beispiele aus dem Raum Lugau. Dort waren im Verlaufe des Jahres mehrere Anzeigen eingegangen und man sprach von Tierfängern, die umgehen würden. Dass dem nicht in jedem Fall so war, stellte sich im November heraus. Anfang des Monats meldeten zwei Katzenbesitzerinnen ihre Lieblinge als verschwunden. Alles wäre schon geprüft worden. Nicht ins Kalkül hatten die Frauchen aber gezogen, dass die eigenwilligen getigerten Bartputzer auch mal Auszeit von zu Hause nehmen könnten. So kehrte die eine nach nur vier Tagen freiwillig nach Hause zurück. Die andere hielt länger aus und ging in Niederwürschnitz betteln. Dort wurde sie von tierlieben Menschen ins Tierheim gebracht. Weil die Besitzerin auch dort nachgefragt hatte, gab es Ende November ein Wiedersehen. 



Quelle: PD Chemnitz- Erzgebirge





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Freitag, 23. November 2012

SWATCH GIRLS PRO CHINA 2012 – Surf Session




Der Tag der Ankunft starteten Kassia Meador (USA), Jennifer Smith (USA) und Candice O 'Donnell (GBR) eine erste kleine kleinen Surf-Session. So wollten sie sich auf die örtlichen Gegebenheiten einstimmen und daran gewöhnen. Natürlich erhielten sie auch erste Eindrücke von China.
Natürlich war die Mädchen auf ihren Longboards auch Thema bei der einheimischen Bevölkerung.



Quelle: SWATCH GIRLS PRO CHINA 2012

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