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Sonntag, 3. März 2013

Reiseziel Museum! Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“










Reiseziel Museum! Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“ 

Die aktuelle Max-Pechstein-Schau in den Zwickauer Kunstsammlungen in der Lessingstraße 1 erfreut sich von Anfang an einer großen Besucherresonanz. Dafür spricht auch die Tatsache, dass die Lesereise mit Julia Pechstein, der Enkelin des Malers, am Sonntag, dem 3. März, leider ausverkauft ist.  

Die besondere Exposition „Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit“ nimmt die Besucher, die sich den Weg dorthin in diesen Tagen durch Kälte, Schnee und Nebel bahnen, mit in die Südsee, nach Italien und nach Pommern - die Reiseziele Pechsteins.

Auch die nächste öffentliche Führung durch diese Ausstellung, die noch bis zum 12. Mai zu sehen ist, bietet wieder Gelegenheit, sich in diese Gefilde entführen zu lassen. Sie findet am Sonntag, dem 10. März 2013, um 15 Uhr statt. Weitere öffentliche Führungen sind für Mittwoch, den 20. März, um 18 Uhr sowie Sonntag, den 24. März, um 15 Uhr angekündigt. Noch mehr Termine für das „Reiseziel Museum!“ sind für den 14. und 24. April sowie für den 5. Mai geplant. Der Eintritt kostet 4 Euro (2 Euro) ermäßigt. 

Sein Leben lang zieht es den Maler hinaus in die Ferne und in die Natur. Er war zeit seines Lebens auf der Suche nach Ursprünglichkeit. Pechstein saugte die Eindrücke in sich auf und brachte sie zu Papier. „Die Kunst war und ist das beglückende Element meines Lebens“, sagte er einst. Seine Eindrücke hielt er in zahlreichen Aquarellen, Holzschnitten, Tuschezeichnungen und Ölgemälden fest. Die Ausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau lässt die Streifzüge Max Pechsteins in die Ferne lebendig werden. 

Begleitprogramm im April

Montag, 1. April 2013, 15 Uhr

Statt Osterspaziergang: Wanderung am Meer

Geführter Rundgang mit Reiseberichten von Max Pechstein

Mittwoch, 10. April 2013, 18 Uhr

Vortrag „Ein Enkel erinnert sich“

Alexander Pechstein erzählt aus dem Leben seines Großvaters, den er Maxe nennt

Sonntag, 28. April 2013, 15 bis 17 Uhr

Familiennachmittag „Ich packe meinen Rucksack… mit Max Pechstein auf Reisen“

Mitmachprogramm für Familien mit Kindern von 5 bis 11 Jahren mit Voranmeldung 

Geführte Rundgänge nach Voranmeldung telefonisch unter 0375 834510 oder per E-Mail an kunstsammlungen@zwickau.de 



Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro Stadt Zwickau

Bildunterschriften:

Monterosso al Mare, 1924, Öl auf Leinwand, 85 x 100 cm, Privatbesitz

Fischer beim Netzewaschen, 1924, Farbstift und Feder, 40 x 49 cm, Privatbesitz

Südsee, Reisebilder 35, Palaudorf, 1919, Lithografie, aquarelliert, 21 x 17 cm, Privatbesitz

Fischer holen Netze ein, 1920, Farbkreide, 40 x 49 cm, Privatbesitz

Bildnachweis:

© 2013 Pechstein Hamburg/Tökendorf 



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Samstag, 15. September 2012

Bei Führung in den Kunstsammlungen wird ein Stück Stadtgeschichte lebendig



Bei Führung in den Kunstsammlungen wird ein Stück Stadtgeschichte lebendig
Begleitprogramm und Begleitheft zur Sonderausstellung „Zwickau und das Muldenland“

Am Mittwoch, 19. September um 18 Uhr findet in den Kunstsammlungen Zwickau eine Führung durch die Sonderausstellung „Zwickau und das Muldenland. Fotografien und Aquarelle aus zwei Jahrhunderten“ statt. Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung mit den Kunstsammlungen lässt das Stadtarchiv rund 100 Jahre Zwickauer Stadtgeschichte durch historische Fotos und Ansichtskarten – ergänzt durch Stadtpläne – lebendig werden. Gleichzeitig werden aus den Beständen der Zwickauer Kunstsammlungen Stadtansichten und Landschaften des Muldenlandes präsentiert.

In der Führung erleben Teilnehmer ein Stück Zwickauer Geschichte. Die einzigartigen Bilddokumente vermitteln Zeitkolorit, geben Einblick in die Lebensverhältnisse der Zwickauer und erinnern an bedeutende stadtgeschichtliche Ereignisse. In dieser Gegenüberstellung wird deutlich, wie sich das Stadt- und Landschaftsbild in zwei Jahrhunderten veränderte.

Zur Ausstellung, die bis 21. Oktober zu sehen ist, sind ein Begleitheft zu den fotografischen Ansichten aus den Beständen des Stadtarchivs mit einem Text von Angelika Winter sowie der Band „Die Flusslandschaft an den Mulden. Frühe Wahrnehmungen in Bildender Kunst und Reiseliteratur“ mit Aufsätzen von Anke Fröhlich und Andreas Martin (Band 5 der Reihe „Spurensuche. Geschichte und Kultur Sachsens“, herausgegeben im Auftrag des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.) erschienen.


Neben dem Vortrag am kommenden Mittwoch finden im Rahmen des Begleitprogramm noch drei weitere Veranstaltungen statt:

26. September 2012, 18 Uhr
Die Darstellung der Muldenlandschaft in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts
Vortrag von Dr. Anke Fröhlich, Dresden

7. Oktober 2012, 15 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung
nach Voranmeldung unter 0375 834510 oder kunstsammlungen@zwickau.de

17. Oktober 2012, 18 Uhr
Stadtansichten – Stadteinsichten. Historische Fotografien und Ansichtskarten
Vortrag von Dr. Angelika Winter, Zwickau

Quelle: Stadt Zwickau

Freitag, 17. Februar 2012

Achtung Kunst – bitte berühren! Neue Sonderausstellung „Berührungen II – Welt der Märchen“ im Daetz-Centrum

Wer kennt sie nicht, die edlen Recken, schönen Prinzessinnen und gewitzten Helden aus der Welt der Märchen. Seit Generationen berühren sie unsere Herzen. Am 16. Februar um 17:30 Uhr besteht im Rahmen einer Vernissage die Möglichkeit, sie zu berühren – im wörtlichen Sinne! Denn mit „Berührungen II – Welt der Märchen“ öffnet eine Ausstellung des Daetz-Centrum Lichtenstein, die genau dies verspricht! Vielfältige Holzkunst, die mit den Händen erkundet werden darf und soll. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch blinde beziehungsweise sehbehinderte Cello-Schülerinnen der Musikschule Chemnitz. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

Inklusion steht im Daetz-Centrum weit oben auf der Prioritätenliste. Zum einen aus ganz prak­tischen Gründen, weil man mit dem Gezeigten möglichst viele Zielgruppen ansprechen möchte. Zum anderen aber auch aus der Überzeugung heraus, kulturelle Teilhabe aller zu fördern. So gibt es seit Jahren buchbare Angebot in Gebärdensprache, für Rollstuhlfahrer oder Blindenführungen durch die Dauerausstellung mit ihrer Holzbildhauerkunst aus fünf Kontinenten. Ist es doch gerade der Werkstoff Holz, der danach verlangt, von tastenden Händen berührt zu werden. Also wurde diese Idee vertieft, Partner gesucht und gefunden. Gefördert wird „Berührungen II – Welt der Märchen“ durch den Freistaat Sachsen, Schirmherr ist erneut Stephan Pöhler, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Unterstützung beim Rundgang erhalten die kunstinteressierten Gäste der Ausstellung durch ein ausgeklügeltes Leitsystem, Beschilderungen in Braille sowie in Großschrift und durch ein speziell auf die Zielgruppe ausgerichtetes Beleuchtungskonzept. Gezeigt werden nun die besten Arbeiten einer Ausschreibung für Künstler, ausgewählt durch eine externe Jury. Diese musste nicht nur festlegen, ob die Werke dem vorgegebenen Thema Märchen entsprachen. Vielmehr galt es auch zu entscheiden, ob Betroffene mit den künstlerischen Umsetzungen die Darstellung erfühlen können. Und letztlich sollen durch das Thema auch Familien mit Kindern besonders angesprochen werden.

Zur Jury gehörte auch Robert Leske, durch einen Unfall vor sieben Jahren erblindet. „Für mich war dies eine ganz neue Erfahrung, selbst mitbestimmen zu können, was präsentiert werden soll“, äußerte sich der aus Leuna stammende 41jährige begeistert. „Noch gibt es viel zu wenige Ein­richtungen, die behinderte Menschen bewusst in das kulturelle Leben integrieren. Das Daetz-Centrum bietet hier eine wunderbare Möglichkeit für Blinde wie Sehende, gemeinsam Kunst er­leben zu können.“ Leske wird über die kommenden Wochen mehrfach in Lichtenstein sein. Er wird über seine Erlebnisse im Umgang mit seinem Handicap berichten und vorstellen, mit welchen Hilfs­mitteln der normale Alltag zu meistern ist. Wie wissbegierig gerade Schüler sind, konnte er bei zahlreichen Veranstaltungen erfahren. „Mit blindem Vertrauen mitten im Leben stehen“ ist der Titel seiner Veranstaltungsreihe. Am 23. Februar möchte er um 9 Uhr Lehrer mit seinem leben­digen Vortrag zum Alltag blinder Menschen informieren. Weitere Termine für Schulklassen sowie für interessierte Familien folgen im März und zum internationalen Museumstag am 20. Mai.

Am 17., 22. und 23. Februar gibt es im Daetz-Centrum außerdem eine Ferienaktion für Kinder ab 6 Jahren. Unter Leitung von Kristin Hemmerle aus Wüstenbrand können kleine Künstler märchenhafte Laubsägearbeiten herstellen. Genaue Termine
für die Programme von Robert Leske und Kristin Hemmerle findet man im Veranstaltungs­kalender unter www.daetz-centrum.de.

„Berührungen II – Welt der Märchen“ ist täglich vom 17. Februar bis zum 3. Juni 2012 in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Präsentiert wird die Sonderausstellung mit freund­licher Unterstützung durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau, gefördert durch den Freistaat Sachsen. 

Quelle: Daetz Centrum Lichtenstein












Donnerstag, 26. Januar 2012

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU ERHALTEN SCHENKUNG



Werk von Otto Mueller hat direkten Bezug zu Max Pechstein

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Einfach.Eigen.Einzig: OTTO MUELLER“ am 5. Februar erhalten die Kunstsammlungen Zwickau eine besondere Schenkung eines Privatsammlers. Bei dem Werk „Am Ufer der Moritzburger Seen Sitzender“ handelt es sich um den Andruck eines Holzschnittes von Otto Mueller, der einen direkten Bezug zu Max Pechstein und damit zu seiner Geburtsstadt Zwickau hat. Der Holzschnitt war für den Umschlag der VII. Jahresmappe der „Brücke“ 1912 gedacht, die Werke Pechsteins beinhalten sollte, jedoch aufgrund des Ausscheidens von Pechstein aus der Gruppe nicht zur Auslieferung kam. Die Schenkung wird die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß, entgegennehmen.

Der Sammler Dieter W. Posselt betrachtet seine gesammelten Werke als „Gäste“, die ihn geistig bereichern und ebenso zu neuen Aktivitäten anspornen. Als er am 13./14. Februar 1945 im Haus seiner Eltern in Dresden als Elfjähriger die Luftangriffe ganz knapp überstanden hatte, konnte er noch nicht ahnen, dass er Werke Otto Muellers sammeln, zu seiner wissenschaftlichen Aufarbeitung beitragen und diese Schenkung an sein Geburtsland Sachsen machen würde. In diesem Sinne soll seine Sammlung vor allem der Beförderung einer von persönlichen Interessen freien und auf Dauer unabhängigen Erforschung von Leben und Werk Otto Muellers dienen. So kann entsprechend den Intentionen dieses leidenschaftlichen Sammlers wieder ein Objekt aus seiner Sammlung an einen Ort und mit einer ganz bestimmten Motivation beheimatet werden.

Die Kunstsammlungen können dank dieser Schenkung das erste Werk von Otto Mueller in den Bestand der graphischen Sammlung aufnehmen. Die Sonderausstellung zu Otto Mueller, einem der Wegbereiter der Künstlergruppe Brücke, wird am 5. Februar um 15 Uhr eröffnet. Bis 6. Mai sind 127 Werke zu sehen, darunter Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen und Lithographien.


Informationen zur Ausstellung:

Einfach · Eigen · Einzig
OTTO MUELLER 1874 - 1930
Wegbereiter der ›Künstlergruppe Brücke‹ und deren »selbstverständliches Mitglied«
Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Farbkreide-Zeichnungen, Malbriefe, Lithographien, Holzschnitte
1902 – 1929

127 Werke aus öffentlichem und privatem Besitz
Eine Ausstellung der Otto Mueller-Gesellschaft e.V. Weimar
Konzeption und Realisierung: Artus GmbH Dr. Mück, Utenbach/AP

Ausstellung: 5. Februar bis 6. Mai 2012, Kunstsammlungen, Lessingstr. 1, 08058 Zwickau
Eröffnung: Sonntag, 5. Februar 2012, 15 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 13 bis 18 Uhr