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Dienstag, 12. März 2013

Mordost bei Leipzig liest Wir haben sie ALLE! Wir glauben an das Böse im Menschen





Mordost bei Leipzig liest Wir haben sie ALLE! Wir glauben an das Böse im Menschen 

Es ist das große Gipfeltreffen der (ost-)deutschen Krimiszene am Vorabend der Buchmesse: Acht renommierte Autoren treten am Mittwoch, 13.3. im Theater Fact auf. Bei Mord-Ost – Die große ostdeutsche Kriminacht! kommen neben den wichtigsten regionalen Krimiautoren auch überregionale Schriftsteller zu Wort.
Im Theater Fact lesen die Leipziger Krimiautoren Henner Kotte („Die vermauerte Frau“) und Uwe Schimunek („Der ermordete Gärtner“). Aus Halle reist Peter Godazgar, der genauso wie Stephan Hähnel aus Berlin für seine pointierten Kurzkrimis bekannt ist. Aus Bautzen kommt Sylke Hörhold. Als überregionale Gäste begrüßen die ostdeutschen Schreibtischtäter Günther Zäuner aus Wien und Andrea Gehlen aus Bielefeld.
Durch den Abend führt die Zwickauer Krimipäpstin Claudia Puhlfürst. Sie ist die Erfolgsautorin unter den ostdeutschen Kriminalschriftstellern. Mit ihren Krimis hat sie inzwischen eine sechsstellige Auflage erreicht. Zur Buchmesse erscheint das Kinderbuch „Die kleine Detektivschule“.
Abgerundet wird das Programm durch Starkarikaturist Ralf Alex Fichtner, der von den Besuchern ein persönliches Blutbild fertigt.

Daten:

Mord-Ost – Die große ostdeutsche Kriminacht!
13. März 2013
20:00 Uhr
Theater Fact


Quelle: Buchvolk.de


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Samstag, 9. März 2013

Christian Felix Weiße, Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur und des deutschen Singspiels Musikalisch-literarische Soiree im Annaberg-Buchholzer Kulturzentrum Erzhammer am 22. März 2013 - künftige Projekte






Christian Felix Weiße, Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur und des deutschen Singspiels Musikalisch-literarische Soiree im Annaberg-Buchholzer Kulturzentrum Erzhammer am 22. März 2013 - künftige Projekte

„Morgen, morgen nur nicht heute...“ - so beginnt das bekannte Gedicht „Der Aufschub“, das inzwischen zum Sprichwort geworden ist. Verfasst hat es ein berühmter Deutscher, Christian Felix Weiße. Vor 287 Jahren, am 28. Januar 1726, wurde er in Annaberg im Erzgebirge geboren. Er gilt als Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. An der Leipziger Universität studierte er von 1745 bis 1750 Philologie und Theologie und lernte dabei u.
a. Gellert, Lessing und die spätere „Neuberin“ kennen. Mit Lessing verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Felix Weiße war u. a. als Hauslehrer, Redakteur, Gesellschafter und Kreissteuereinnehmer tätig. Libretti und Lustspiele, Komische Opern und Tragödien stammen aus seiner Feder.
Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine Zeitschrift „Der Kinderfreund“. Im Zeitraum von 1775 bis 1782 erschien diese erste Kinderzeitschrift Deutschlands in 24 Bänden. Der berühmteste Kupferstecher seiner Zeit, Daniel Nikolaus Chodowiecki, illustrierte die Publikationen.
Er gestaltete auch Werke von Goethe, Schiller und Lessing. Weiße gehört wie Kant, Gellert, Gottsched und Lessing zu den Vertretern der Aufklärung und stand im Kontakt mit Voltaire, Rousseau und Diderot. Gemeinsam mit Johann Abraham Hiller, dem ersten Gewandhaus-Kapellmeister und späteren Thomaskantor, gilt Christian Felix Weiße als Mitbegründer des deutschen Singspiels. Seine Texte wurden u. a. von Haydn, Mozart und Beethoven vertont. Christian Felix Weiße starb am 16. Dezember 1804 auf seinem Gut in Leipzig-Stötteritz.

Am Freitag, dem 22. März 2013 rückt eine musikalisch-literarische Soirée das Wirken Christian Felix Weißes erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie beginnt um 19.00 Uhr im Haus des Gastes Erzhammer in Annaberg-Buchholz. Der Kulturwissenschaftler und Publizist Prof. Gotthard B. Schicker zeichnet dabei ein facettenreiches Portrait Christian Felix Weißes, dem Vertreter der Aufklärung, dem Schriftsteller, Dichter und Kinderfreund. Erzählt werden auch die Geschichte und Bedeutung der Annaberger Felix-Weiße-Stiftung, die 1826 zum 100. Geburtstag von Weiße gegründet wurde. Darüber hinaus nimmt Gotthard B. Schicker Felix Weißes Verbindungen zu seiner Heimatstadt und zum Erzgebirge unter die Lupe.
Außerdem erwarten die Zuschauer einige kulturhistorische Überraschungen, die an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Das Rahmenprogramm gestalten Dieter Klug, 1. Kapellmeister der Erzgebirgs-Philharmonie und Bettina Grothkopf, Sängerin am Eduard-von-Winterstein-Theater.

Karten können bereits jetzt über die Tourist-Information Annaberg-Buchholz, Buchholzer Straße 2, Tel. (03733) 19433, Fax 03733 5069755,
E-Mail: tourist-info@annaberg-buchholz.de vorbestellt werden. Besonders für Pädagogen, aber nicht nur für sie ist der Abend sehr zu empfehlen.

Auch die Förderschule im Annaberg-Buchholzer Stadtteil Kleinrückerswalde begeht seit Jahren den Geburtstag ihres Namensgebers. Gedichte und Verse, aber auch historische Spiele und Rätsel, die er in seinen Publikationen vorstellt, stehen dabei im Mittelpunkt. Dazu Viola Degen, die
Schulleiterin: „Mit einem breit gefächerten Programm, das viele Elemente aus dem Schaffen Felix Weißes enthält, begeistern wir in jedem Jahr neu unsere Schüler. Seine „Lieder für Kinder“ (1766), das „Neue ABC-Buch“ (1772), aber vor allem „Der Kinderfreund (1775–1782) sind dabei eine echte Fundgrube. Als Schule sind wir sehr glücklich, ein Originalexemplar der dritten Auflage des „Kinderfreunds“ von 1791 zu besitzen“. Künftig planen die Stadt Annaberg-Buchholz und Prof. Gotthard B.
Schicker mit den Kindern der Förderschule „Christian Felix Weiße“ ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.


Gedicht: Der Aufschub

Morgen, morgen, nur nicht heute!
Sprechen immer träge Leute,
Morgen! Heute will ich ruhn,
morgen jene Lehre fassen,
morgen jenen Fehler lassen,
morgen dies und jenes tun!
Und warum nicht heute? Morgen
kannst du für was andres sorgen!
Jeder Tag hat seine Pflicht!
Was geschehn ist, ist geschehen,
dies nur kann ich übersehen;
was geschehn kann, weiß ich nicht.
Wer nicht vorgeht, geht zurücke,
unsre schnellen Augenblicke
gehn vor sich, nie hinter sich.
Das ist mein, was ich besitze,
diese Stunde, die ich nütze;
die ich hoff, ist die für mich?
Jeder Tag, ist er vergebens,
ist im Buche meines Lebens
nichts, ein unbeschriebnes Blatt.
Wohl denn! Morgen so wie heute
steh’ darin auf jeder Seite
von mir eine gute Tat!


Quelle: Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz

Foto: Originalexemplar der dritten Auflage des „Kinderfreunds“ von 1791 im Besitz der Förderschule Christian Felix Weiße in Annaberg-Buchholz
Bildrechte: Stadt Annaberg-Buchholz, Pressestelle, Matthias Förster, Tel.
03733 425-118

Foto: Porträt Christian Felix Weiße, gemalt von Anton Graff, ca. 1769, Gleimhaus Halberstadt, Dauerleihgabe des Landes Sachsen-Anhalt
Bildrechte: Das Gleimhaus, Halberstadt, Dr. Reimar Lacher, Tel. 03941
6871-32 oder 03941  6871-0





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Freitag, 8. März 2013

Vier liest! 2 Bücher 4 Meinungen - Die Fantasie am 13. März im Löwel-Foyer






Vier liest! 2 Bücher 4 Meinungen -  Die Fantasie am 13. März im Löwel-Foyer

Die Illusion, der Traum und auch Wunschbilder sind Produkte der Fantasie. Jeder von uns träumt und fantasiert – und das regelmäßig. Der Fantasie wird sprichwörtlich „freien Lauf gelassen“. Sie nimmt ungemein Einfluss auf das menschliche Leben. Doch stellt sich die Frage: Was ist das eigentlich, Fantasie? Und wie sähe unsere Welt ohne Fantasie aus? Diesen und weiteren Fragen nehmen sich der Schauspieler Johannes Lang und seine drei Gäste Barbara Kehler, Thomas Kehler und Benjamin Petschke an. Das literarische Quartett wird sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe Vier liest! 2 Bücher 4 Meinungen  am Mittwoch, dem 13. März, um 20.00 Uhr im Löwel-Foyer im Vogtlandtheater Plauen zusammenfinden. Sie widmen sich dem Stoff, aus dem sämtliche Träume, die gesamte Literatur und letztlich unsere Welt geschaffen sind. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, inwiefern sich die Fantasie im Laufe der Zeit gewandelt hat. Zusätzlich wird das Publikum Gelegenheit bekommen, seine Leseeindrücke über die ausgewählten Werke, sowie Erfahrungen und Vorstellungen zum Thema Fantasie mitzuteilen. 
Im Mittelpunkt stehen die fantastischen Werke Das Lied von Eis und Feuer  von George R.R. Martin und Suzanne Collins' Die Tribute von Panem. Die bereits siebenbändige Fantasy-Saga Das Lied von Eis und Feuer  von George R.R. Martin spielt vornehmlich auf dem Kontinent Westeros in einer Welt, in der Jahreszeiten sich über mehrere Jahre hinziehen können. Das dortige Königreich ist sehr feudalistisch geprägt, verschiedene einflussreiche Adelsfamilien herrschen relativ autonom über kulturell und gesellschaftlich teilweise stark unterschiedliche Teile des Reiches. Die Trilogie Die Tribute von Panem von Suzanne Collins spielt in einer nicht näher definierten Zukunft, nachdem Nordamerika durch Naturkatastrophen, Kriege und den Einfluss des Menschen größtenteils zerstört wurde. Aus den Trümmern entstand die diktatorische Nation Panem in deren Mitte eine Rebellion entbrennt. Führerin der Rebellion ist die 16-Jährige Katniss Everdeen, welche sich zwischen emotionaler Krise und politischen Aufbegehren hin- und hergerissen fühlt. 

Der Eintritt ist frei.

Quelle: Theater Plauen-Zwickau



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