Sonntag, 26. April 2015

Tödlicher Arbeitsunfall in Leipzig


Ort: Leipzig-Zentrum, Nikolaistraße
Zeit: 26.04.2015, 09:50 Uhr

Bei einem Arbeitsunfall in der Leipziger Innenstadt ist heute Vormittag ein Firmenmitarbeiter ums Leben gekommen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 53-jährigen Mannes, der jedoch noch nicht geborgen werden konnte, feststellen. Zu Beginn von Abbauarbeiten eines stationären Kranes kippte der Autokran in der Nikolaistraße zwischen den Grundstücken 30 und 34 um. Dabei wurde der Kranführer in seiner Kanzel eingeklemmt und tödlich verletzt. Ein weiterer Arbeiter (57), der sich ebenfalls auf dem Autokran befand, konnte noch abspringen, erlitt jedoch schwere Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden mussten drei weitere Arbeiter (34, 41, 53), die offenbar Zeugen des Unfalls geworden sind. Am Unfallort befanden sich neben Polizeibeamten zur weiträumigen Absperrung des Ereignisortes auch Spezialisten der Kriminalpolizei, Rettungskräfte, Kameraden der Feuerwehr, Mitarbeiter der Dekra und der Landesdirektion. Zur Bergung des umgekippten Kranes wurde Spezialtechnik aus Potsdam angefordert. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum späten Abend andauern. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Randale beim Fußballspiel RB Leipzig II gegen 1. FC Lokomotive Leipzig


Im Vorfeld des heutigen Spieles kam in der Nacht zum Sonnabend zu Sachbeschädigungen (Graffitischmierereien) im Stadtgebiet von Markranstädt. Am Spieltag hielten sich erste Fans des 1. FC Lok Leipzig bereits ab 10:30 Uhr im Stadtgebiet von Leipzig auf. Bis ca. 13:30 Uhr sammelten sich etwa 450 Personen im Bereich des Marktplatzes. Vereinzelt wurden pyrotechnische Erzeugnisse gezündet. Dazu konnten vier Personen polizeilich überführt werden. Durch die „aktive Fan-Szene“ des 1. FC Lok Leipzig wurden hier TShirts verkauft. Entgegen der Vorinformation der Fan-Beauftragten der Stadt Leipzig und des Vereins trug das T-Shirt eine Aufschrift mit ehrenrührigem Inhalt („Bullen schlachten“). Strafrechtlich nicht einschlägig legte jedoch der Hausrechtsinhaber des Stadions fest, dass diese T-Shirts nicht im Stadion getragen werden dürfen. Auf verantwortlicher Ebene wurde diese Entscheidung von beiden Vereinen mitgetragen. Um 13:30 Uhr formierte sich der Fan-Marsch und zog geschlossen zum Stadion. Dort wurde absprachegemäß Personen mit o. g. T-Shirt der Zutritt verwehrt. Dadurch kam es zu Zeitverzögerungen beim Einlass. Kurze Zeit später versuchten ca. 60 Lok-Fans, den Eingangsbereich zu stürmen. Dies konnte mit Unterstützung der Polizei durch Security-Mitarbeiter verhindert werden. Dabei ging ein Zaunfeld im Eingangsbereich kaputt. Einer der Täter konnte identifiziert und der Strafverfolgung zugeführt werden. Etwa zehn Minuten später versuchte eine weitere Gruppe von Lok-Fans, den Zaun im Bereich des Blocks C1 zu übersteigen. So gelangten bis zum Eintreffen von Ordnern und Polizeibeamten etwa 15 Personen unkontrolliert ins Stadion.

Dabei wurde ein weiteres Zaunfeld beschädigt. Die Fans von RB Leipzig II wurden zum Stadion mit Bussen der Leipziger Verkehrsbetriebe gefahren. Ein Großteil reiste jedoch individuell an. Der Einlass war pünktlich zu Spielbeginn abgeschlossen. Der Gästeblock war mit 1.860 Personen gefüllt. Das Spiel zwischen beiden Mannschaften verfolgten insgesamt 2.770 Interessierte. Es endete ohne Vorkommnisse 0 : 0. Nach Spielende um 16:45 Uhr begann zügig die Rückreise. Eine Viertelstunde später zündeten Lok-Fans auf einem Parkplatz Pyrotechnik. Sie versuchten anschließend, ein RB-Banner zu stehlen, was jedoch durch Mitarbeiter der Security und Polizeibeamten verhindert werden konnte. Letztendlich kam es bei der Abreise zu keinen weiteren Störungen. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Erneut Tötungsdelikt unter Asylbewerbern in Dresden - Tatverdächtiger festgenommen-


Zeit:   26.04.2015, gegen 06.30 Uhr
Ort:    Dresden-Löbtau

Heute Morgen hat die Dresdner Polizei hat einen Mann (28) im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt festgenommen. 

Bisherigen Ermittlungen zufolge war der aus Marokko stammende 28-Jährige mit einem Landsmann (32) in einem Asylbewerberheim an der Tharandter Straße in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung trug der 32-Jährige schwerste Verletzungen davon. Trotz einer medizinischen Notversorgung verstarb er wenig später am Ort. Der 32-Jährige wies erhebliche Stichverletzungen auf. Ein Messer wurde von der Polizei sichergestellt. 

Polizeibeamte nahmen den 28-jährigen Tatverdächtigen noch in der unmittelbaren Umgebung fest. Der Mann befindet sich in Polizeigewahrsam.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen Totschlags. (ml)


Quelle: PD Dresden

Eröffnung der Landesgartenschau in Oelsnitz Erzgebirge von Thomas Kunstmann



















































Quelle: Thomas Kunstmann für Hit-TV.eu