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Dienstag, 19. Februar 2013

Verbesserter Hochwasserschutz für Burkhardtsdorf




Verbesserter Hochwasserschutz für Burkhardtsdorf

Landesdirektion Sachsen erlässt Planfeststellungsbeschluss

Mit Planfeststellungsbeschluss vom 8. Februar 2013 hat die Landesdirektion Sachsen die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen rechts und links entlang der Zwönitz in der Gemeinde Burkhardtsdorf zugelassen.
Auf einer Gesamtstrecke von ca. 3,2 km werden Hochwasserschutzmauern neu gebaut und instandgesetzt sowie Geländeregulierungen vorgenommen. Das Vorhaben umfasst auch Erdarbeiten, Straßen- und Wegearbeiten, Landschaftsbauarbeiten und Leitungssicherungen. Auf Grund der Nähe zu der vorhandenen Bebauung sind ferner umfangreiche Sicherungs- und teilweise Abbruchmaßnahmen an Gebäuden erforderlich.
Das Vorhaben wird mit einem Investitionsvolumen von mehr als 7,8 Mio. Euro zu einer erheblichen Verbesserung des Hochwasserschutzes in Burkhardtsdorf beitragen. Nach Umsetzung des Hochwasserschutzvorhabens werden die entlang der Zwönitz befindlichen Flächen und deren Bebauung vor Hochwasserereignissen mit einer statistischen Wiederkehrwahrscheinlichkeit alle 25 Jahre geschützt. Ohne die mit dem Beschluss der Landesdirektion zugelassenen Maßnahmen würden bei einem solchen Hochwasserereignis ca. 300 Einwohner und ca. 24 Gewerbetreibende sowie öffentliche Infrastruktureinrichtungen von Überschwemmungen betroffenen werden. Die durch Burkhardtsdorf führende B 180 wäre in Teilabschnitten nicht mehr befahrbar.
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurden über 40 Einwendungen von Betroffenen sowie über 40 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange, Leitungsträgern, Fachbehörden und anerkannten Naturschutzvereinigungen ausgewertet und geprüft. Mit dem Beschluss vom 8. Februar 2013 ist das Planfeststellungsverfahren nun abgeschlossen und die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen kann als Trägerin des Vorhabens dessen bauliche Umsetzung vorbereiten. 
Der Planfeststellungsbeschluss samt den festgestellten Unterlagen wird in den kommenden Wochen in den Gemeindeverwaltungen Burkhardtsdorf und Gornsdorf öffentlich ausgelegt werden. Die genauen Daten der Auslegung werden noch veröffentlicht.


Quelle: Landesdirektion Sachsen


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Donnerstag, 19. Januar 2012

Hochwasserschutzanlagen an der Pressnitz in Steinbach genehmigt


Landesdirektion Chemnitz genehmigt Hochwasserschutzanlagen an der Pressnitz in Steinbach

Mit Planfeststellungsbeschluss vom 16. Januar 2012 hat die Landesdirektion Chemnitz der Landestalsperrenverwaltung die Genehmigung zur Errichtung von Hochwasserschutzanlagen an der Preßnitz in Steinbach erteilt. Das Vorhaben hat einen Investitionsumfang von rund 1,2 Mio €.

Beginnend an der Straßenbrücke der S 218 werden flussabwärts am rechten und linken Preßnitzufer bis zur Höhe des Hundesportplatzes Hochwasserschutzmauern und -wände errichtet. Ebenso soll eine Mauer ab der Brücke flussaufwärts am rechten Preßnitzufer folgen. Als wesentliche naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme wird in Schmalzgrube, am Zusammenfluss von Preßnitz und Schwarzwasser, eine Sohlrampe zurückgebaut. Dadurch wird die Fischdurchgängigkeit erheblich verbessert.

Die maroden und nicht ausreichend hohen Uferbefestigen der Preßnitz im Ortsteil Steinbach bieten gegenwärtig keinen ausreichenden Hochwasserschutz Bereits bei einem Hochwasser mit einer Wiederkehrwahrscheinlichkeit von 20 Jahren werden die ufernahen Anliegergrundstücke mit den darauf befindlichen Gebäuden überflutet. Die nunmehr zugelassenen Maßnahmen sind für den Hochwasserschutz in Steinbach daher dringend geboten. Mit den nunmehr zugelassenen Hochwasserschutzmaßnahmen können die entlang der Preßnitz gelegenen Wohn- und Gewerbeflächen vor künftigen Überflutungen bis zum Schutzniveau eines 100jährigen Hochwassers geschützt werden. Die neue Uferbefestigung kann den Beanspruchungen durch das fließende Wasser (z.B. durch Wasserdruck, Eisgang, Erosion etc.) zuverlässig widerstehen. 

Quelle: Landesdirektion Chemnitz