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Freitag, 6. Juli 2012

Polizeieinsatz zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität in Dresden







- Einschätzung der Präventionsstreifen: Fahrzeughalter sind zu sorglos -




Einsatzkräfte staunen bei ihren Streifen immer wieder darüber, wie sorglos Fahrzeugnutzer mit ihrem Eigentum umgehen. Allein am Dienstag zählten die Beamten über 500 parkende Fahrzeuge, auf deren Rücksitzbänken zahlreiche Wertgegenstände zu sehen waren. Das dieser optische Anreiz die Tatgelegenheit für die Einbrecher deutlich verbessert, scheint vielen nicht bewusst zu sein. 


Diese Halter werden in den nächsten Tagen Post von der Dresdner Polizei erhalten. In den Briefen sollen die Bürger für die damit einhergehenden Risiken sensibilisiert werden.


Gerade auf größeren Parkplätzen ist diese Sorglosigkeit sehr verbreitet. Ob an der Frontscheibe klebend (mobile Navigationssysteme), im Fahrzeugfond oder offen im Kofferraum - für die Täter ist es alles leichte Beute. Neben den mobilen Navigationssystemen haben die Streifen vor allem Taschen und Rucksäcke sowie Jacken und andere Bekleidung in den Fahrzeugen festgestellt.


Diebe sind gewieft – Seien Sie es auch


Der vierte Tag des Polizeieinsatzes „Helios“ stand ganz im Zeichen der Prävention. Auf dem Gelände des Skoda-Autohaus Rüdiger gab heute die Polizeiliche Beratungsstelle der Dresdner Polizei Tipps, wie man sein Fahrzeug besser sichern kann.


Dass es keinen hundertprozentigen Diebstahlschutz gibt, ist sicher allen klar. So wie die Fahrzeugdiebe- und Einbrecher immer geschickter agieren, um zum Erfolg zu kommen – so kann man selbst auch für einen gewissen Schutz sorgen. Machen Sie es den Missetätern schwer, vielleicht sogar unmöglich an Ihr Eigentum zu gelangen. Die Dresdner Polizei möchte Ihnen hierzu einige Empfehlungen geben:


Damit Sie nach einem Einkauf, einem Besuch bei Verwandten, wann auch immer ihr Fahrzeug unversehrt wieder vorfinden, sollten Sie darin keine Gegenstände zurücklassen. Ein Navigationsgerät an der Scheibe oder eine Tasche im Fußraum reichen schon aus, um das Interesse von Einbrechern zu wecken. Hier bewahrheitet sich das Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe!


Und nicht zu vergessen: Den Tätern genügen Sekunden, um an Ihre Sachen zu gelangen. Lassen Sie nichts im Fahrzeug zurück, auch wenn Sie es nur kurzzeitig verlassen. 


Um sein Fahrzeug gegen Diebstahl zu sichern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Bei vielen Modellen sind elektronische Sicherungen bereits serienmäßig vorhanden. Zu nennen wären beispielsweise elektronische Wegfahrsperren oder auch Alarmanlagen. 


Selbst die althergebrachte Lenkradkralle kann schützen. Da sie offen sichtbar ist, verschlechtert sie die Tatgelegenheit für den Dieb. Schließlich muss er mehr Zeit investieren, um diese Sicherung zu beseitigen. Zeit, die das Entdeckungsrisiko erhöht. Im Zweifelsfall wird der Dieb sich für das Fahrzeug ohne zusätzliche (sichtbare) Sicherung entscheiden. 


Ortungsmöglichkeiten können helfen, den aktuellen Standort des gestohlenen Fahrzeuges zu ermitteln und so die Wiedererlangung erleichtern. 


In einer Fachwerkstatt erhalten sie sicher weitere Informationen, mit welcher Technik sie den Dieben ein Schnippchen schlagen können.



Einsatzkräften ging Autodieb ins Netz -

Gestern Abend konnten die Einsatzkräfte zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität einen ersten Achtungserfolg für sich verbuchen.

Seit Anfang dieser Woche läuft ein groß angelegter Einsatz der Dresdner Polizei, der sich gegen Autodiebstähle in der Landeshauptstadt richtet.
Im Verlauf des gestrigen Tages sowie in der vergangenen Nacht waren wiederum zahlreiche Beamte in Uniform und Zivil in der Stadt unterwegs.

Im Rahmen der Aktion machten Einsatzbeamte einen verdächtigen Pkw Suzuki Vitara an der Maxim-Gorki-Straße aus. Insbesondere der Umstand, dass das Fahrzeug zwangsentstempelt war, weckte das Interesse der Polizisten. Eine Überprüfung bestätigte den Verdacht der Ordnungshüter. Der zehn Jahre alte Jeep war als gestohlen gemeldet. In der Folge behielten die Beamten den Suzuki im Auge. Wenig später kam ein Mann zu dem Wagen und wollte mit ihm davonfahren. Dazu kam es jedoch nicht. Die Einsatzbeamten nahmen ihn vorläufig fest. Gegen den 30-jährigen Dresdner wird nun wegen Autodiebstahls ermittelt. Da gegen den Mann bereits ein Haftbefehl wegen Körperverletzung vorlag, wurde er in die JVA Dresden gebracht.

Leider musste auch der Diebstahl eines Pkw Skoda Octavia registriert werden. Das fünf Jahre alte Fahrzeug ist in der vergangenen Nacht von der Leon-Pohle-Straße in Dresden-Strehlen gestohlen worden. Der Zeitwert des silbergrauen Wagens beträgt etwa 8.000 Euro. Gerade der Umstand, dass Einsatzkräfte der Polizeiaktion „Helios“ vergangenen Nacht auch im Stadtteil Dresden-Strehlen unterwegs waren, verdeutlicht, wie schwierig sich deren Arbeit gestaltet. Insbesondere, da den Tätern zwei Minuten ausreichen, um das Fahrzeug zu starten.


Quelle: PD Dresden