Mittwoch, 19. Juni 2013

Intensivierung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit von Jugendgerichtshilfe, Staatsanwaltschaft und Polizei Gründung eines „Haus des Jugendrechts“


Seit mehreren Jahren befassen sich Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit dem Phänomen delinquenten Verhaltens von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden in unserer Stadt. Trotz leicht rückgängiger Fallzahlen verdeutlicht insbesondere die Zahl von Mehrfachtätern das Erfordernis, aufgabenspezifisch, noch besser abgestimmt, frühzeitig und beschleunigt auf delinquentes Verhalten zu reagieren. Auf der Suche nach neuen Wegen haben sich Bürgermeister Prof. Dr. Thomas Fabian, der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz und die amtierende Leiterin der Staatsanwaltschaft Leipzig, Frau Dr. Claudia Laube, stellvertretend für ihre Behörden entschlossen, die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen „Haus des Jugendrechts“ zu optimieren.
Durch die Zusammenarbeit, quasi „unter einem Dach“ werden Informationswege verkürzt, eine unmittelbar auf die Tat folgende staatliche Reaktion ermöglicht sowie ein nachhaltiger erzieherischer Effekt beim Delinquenten spürbar und erreichbar.
Individuelle, täterbezogene staatliche Interventions-, Betreuungs- und Beratungsmaßnahmen können noch besser umgesetzt werden. Schlussendlich dienen alle Maßnahmen dem Ziel, kriminelle „Karrieren“ zu verhindern oder diese zumindest zu stoppen.
Eine Expertengruppe mit Vertretern der beteiligten Behörden ist mit der Erarbeitung einer Umsetzungskonzeption beauftragt. Ziel ist es, das Haus des
Jugendrechts zum Ende des Jahres seiner Bestimmung zu übergeben. Häuser des Jugendrechts arbeiten bereits in mehreren bundesdeutschen Städten (Stuttgart, Frankfurt am Main, Mainz, Köln usw.) mit durchgängig gutem Erfolg.

Quelle: Staatsanwaltschaft Leipzig, d Jugendgerichtshilfe Leipzig und Polizeidirektion Leipzig


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