Dienstag, 2. April 2013

Sanierte Objekte erneut im Fokus in Freiberg



Aufruf zu Vorschlägen für den Freiberger Sanierungspreis –
Einreichungsfrist: 31. Mai – Noch keine Vorschläge eingereicht

Freiberg kann sich sehen lassen. Denn allein in der historischen Altstadt sind von den 791 Gebäuden, von denen rund 500 unter Denkmalschutz stehen, mehr als 75 Prozent in den vergangenen 20 Jahren komplett saniert worden.
„Nur noch 80  Häuser warten hier darauf, in Angriff genommen zu werden“, weiß Bürgermeister Holger Reuter. Er ist stolz auf den Sanierungsstand in der historischen Altstadt, denn dieser „liegt im Vergleich mit anderen Städten sehr hoch und macht Freiberg stetig attraktiver.“ Dass Freiberg sich heute so zeigen kann, „das verdanken wir vor allem auch den vielen privaten Bauherren, die sich dem aufwendigen Vorhaben einer Sanierung stellen“, weiß Reuter. Und dieses Engagement honoriert die Stadt Freiberg seit 1999 jährlich mit dem Sanierungspreis: 14 Gebäude und Gebäudeensembles, davon 12 in der Freiberger Altstadt, erhielten diese Auszeichnung bislang – zuletzt der Bauherr der Thielestraße 5. In diesem Jahr nun soll er für gelungene Sanierungen zum 15. Mal vergeben werden.
Hierfür können sanierte Objekte bis Ende Mai formlos vorgeschlagen werden.
Voraussetzung für die nominierten Häuser ist, dass deren Sanierung nicht länger als fünf Jahre zurück liegt. Und: Sie können nur zweimal vorgeschlagen werden.

Bewertet werden die Vorschläge durch eine Jury. Diese begutachtet die städtebauliche und architektonische Gestaltung ebenso wie die innere Sanierung sowie die Übereinstimmung von Nutzung und historischer Bausubstanz.
Ausgelobt wird der seit 1999 jährlich vergebene Preis, der mit 1500 Euro dotiert ist, durch die Deutsche Bank Investment&FinanzCenter Freiberg und die Stadt Freiberg.
Bislang liegt noch kein Vorschlag für den Freiberger Sanierungspreis 2013 vor.
Bürgermeister Holger Reuter würde es sehr begrüßen, „wenn Empfehlungen aus allen Stadtteilen sowie den Ortsteilen kommen.“ Denn bisher gab es von dort nur spärlich Vorschläge, die meisten kamen jeweils für Objekte in der Altstadt.
Vergeben wird der Freiberger Sanierungspreis stets zum Tag des offenen Denkmals, so auch in diesem Jahr: am Sonntag, 8. September.

Vorschläge für den
Freiberger
Sanierungspreis 2013
sind einzureichen bis zum 31. Mai
in der
Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg


Die Jury
Zur Jury gehören der Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen als Vorsitzender, der Leiter der Deutschen BankInvestment&FinanzCenterFreiberg
als stellvertretender Vorsitzender, die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, die Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde, ein Mitglied des Ausschusses für Technik und Umwelt, ein Mitglied des Kulturausschusses des Stadtrates und ein Vertreter des Freiberger Altertumsvereins.


Preisträger
1999 Tobias Neubert für sein Bürgerhaus Pfarrgasse 20 2000 Claus-Dieter Haupt für sein Bürgerhaus Pfarrgasse 22
2001 Petra Bergmann Welp für ihr Bürgerhaus Wasserturmstraße 34
2002 Eigentümergemeinschaft für die Kreuzgasse 7
2003 Eva-Maria und Lothar Pirl für ihr Wohnhaus Petriplatz 9
2004 Chemnitzer Verlag und Druck GmbH&Co.KG Obermarkt 11/12 und Kirchgässchen 1
2005 Rüdiger Grimm für sein Wohnhaus Donatsgasse 13
2006 Matthias Schulz für sein Wohnhaus Moritzstraße 20
2007 Heiko Dietrich für sein Wohnhaus Domgasse 1/3
2008 Beteiligungsgesell. GmbH und Co.KG für die Lessingstraße 53 (ehemaliges Hospitalgut)
2009 Hans-Dieter Lutz und Magdalena Lutz-Hensel für ihr Bürgerhaus Pfarrgasse 33 2010 IPR GmbH Freiberg für die Eigentumswohnanlage Kreuzgasse 1/3
2011 Perry Palm für sein Wohngebäude Chemnitzer Straße 47 und Ivan Ivanov für seine Wohngebäude Chemnitzer Straße 49-57 (gemeinsam)
2012 Beteiligungsgesellschaft Thielestr. 5 GmbH & Co.KG für das Wohnhaus Thielestraße 5

Quelle: Stadt Freiberg


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