Dienstag, 14. Februar 2012

Tiertransporter brannte auf der BAB 72 Anschlussschnittstelle Hartenstein


Gegen 3:00 Uhr wurde die FFW Hartenstein zu einem LKW Brand auf die BAB 72 gerufen. In der Ausfahrt Hartenstein (Richtung Chemnitz) brannte der Sattelauflieger eines Tiertransporters. Dieser war voll beladen mit Rindern.  Die Zugmaschine konnte noch rechtzeitig abgekoppelt werden.
 Wahrscheinlich war ein technischer Defekt die Ursache dass sich die Räder entzündeten. Das Feuer griff schnell auf den Sattelauflieger über. Erste Versuche des Fahrers mit Schnee zu löschen konnten den Brand nicht stoppen, erst die Maßnahmen der Kameraden der Feuerwehr brachten den entsprechenden Erfolg. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein Tier schwer verletzt (oder starb). Die Anschlussstelle Hartenstein in Richtung Hof ist derzeit (4:00 Uhr) voll gesperrt.


Information der PD Südwestsachsen:



Der Brand an einem mit 33 Rindern beladenen Sattelzug Mercedes ist am Dienstagmorgen glimpflich ausgegangen. In der Autobahnanschlussstelle Hartenstein, Richtungsfahrbahn Hof kam es für etwa sechseinhalb Stunden zu Behinderungen.


Kurz nach 3 Uhr bemerkte der 63-jährige Fahrer des Viehtransports, dass der rechte Reifen der mittleren Aufliegerachse Feuer gefangen hatte. Folgend versuchte er auf dem Parkplatz Beuthenbach den Brand zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Um größeren Schaden auf dem Parkplatz zu verhindern fuhr der Mann über den Standstreifen weiter bis in die Abfahrt Hartenstein. Dorthin rief dann ein Mitarbeiter des Winterdienstes die Hartensteiner Feuerwehr. Die Kameraden hatten den Brand schnell gelöscht, der sich mittlerweile auf alle drei rechten Reifen der Aufliegerachsen und den Unterboden in diesem Bereich ausgebreitet hatte. Dabei wurden die Auf- und Abfahrt Hartenstein der Fahrtrichtung Hof komplett gesperrt.


Durch das Feuer ist ein Rind verendet. Zwei weitere in Mitleidenschaft gezogene Rinder vor Ort notzuschlachten machte sich glücklicherweise nicht notwendig. Schließlich wurden 13 Rinder auf andere Transporter umgeladen, 19 konnten auf dem ursprünglichen Transporter verbleiben. Nach der Bergung musste die Abfahrt aufgrund Eisbildung durch das Löschwasser abgestumpft werden. Dies zog sich bis 9:45 Uhr hin. Bereits ab 7:25 Uhr konnte die Auffahrt in Richtung Hof wieder für den Verkehr freigegeben werden.


Es wird ein technischer Defekt als Brandursache angenommen. Der Schaden am Auflieger wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

TV Beitrag folgt: